Workshops, Fachvorträge und Beratung zu internationaler Jugendmobilität

Vergangenen Montag veranstaltete die FHM Köln gemeinsam mit dem Kölner Träger transfer e.V. einen Fachtag, der Studierenden und Besuchern Angebote und berufliche Perspektiven im Bereich internationaler Jugendmobilität vorstellte.

Welche Formate der Kinder- und Jugendreisen gibt es eigentlich, was sind aktuelle Themen und wie können spätere Arbeitsfelder aussehen? Jana Pieper (transfer e.V.) gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Antworten auf diese Fragen und einen Einblick in die Szene. Für Studierende der Bachelor-Studiengänge Soziale Arbeit & Management oder Sozialpädagogik & Management bietet das Feld der Kinder- und Jugendreisen vielseitige Berufschancen.

Auch die Qualitätssicherung von Angeboten spielte eine wichtige Rolle: Über die Bedeutung der Evaluation von Angeboten aus Sicht der Veranstalter referierte Judith Dubiski von der Technischen Fachhochschule. Externe Perspektiven erläuterte Manfred Fuß (Bundesforum Kinder- und Jugendreisen e.V.), der Systeme des Qualitätsmanagements und deren Bewertungsdimensionen näher vorstellte.

In zwei Workshops erarbeiteten die Teilnehmer, wie Angebote unter dem Anspruch der Inklusion heterogener Teilnehmergruppen gestaltet werden können. Auch rechtliche Aspekte, wie Aufsichtspflicht und Sexualstrafrecht, wurden in konkreten Fallbeispielen veranschaulicht. Ein offener Beratungsmarkt mit Möglichkeiten der individuellen Beratung durch die Experten ließ den Tag ausklingen.

Dr. Nicole Stollenwerk, die den vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Fachtag organisierte, zieht Bilanz: „Studierende konnten einen intensiven Einblick in die unübersichtliche Träger- und Anbieter-Szene der internationalen Jugendmobilität gewinnen. Eine tolle Möglichkeit, Kontakte zu Vertretern von Organisationen zu knüpfen – auch in Hinblick auf Praktika im In- und Ausland.“