Tourismus und Kultur hautnah: Schweriner Studenten auf Erkundungstour in Berlin

Tourismus und Kultur hautnah erleben? Wo könnte das besser funktionieren als in Deutschlands Hauptstadt Berlin? Das dachte sich auch Studiengangsleiterin Prof. Dr. Ulrike Fergen und veranstaltete für ihre Studenten an der FHM Schwerin eine Exkursion nach Berlin.

Während ihre Kommilitonen in der Vorlesung sitzen geht es für Studierende des Studiengangs Hotel- und Tourismusmangement an der Fachhochschule des Mittelstand in Schwerin direkt in den Bus und ab in die Hauptstadt. Als Teil ihres Moduls „Kulturwissenschaftliche und soziologische Grundlagen des Tourismus“ fuhren Sie vergangene Woche auf Exkursion nach Berlin. 

Zuerst stand der Besuch einer neuen Event-Sight-Seeing-Attraktion auf dem Plan. Sales Manager Stephan Geyer führte die Studenten und Ihre Professorin Frau Prof. Dr. Ulrike Fergen durch das Brandenburger Tor Museum. Mit Hilfe einer professionellen Multimedia-Show wurde die Geschichte Berlins visuell dargestellt. „Eine tolle Show! So lernt man die Stadt auf eine besonders anschauliche und emotionale Weise kennen“, schwärmt Studiengruppensprecherin Anneli Timm. Auch die anderen Teilnehmer waren sichtlich begeistert und erfuhren viel über die Bedeutung und der Positionierung des Unternehmens in Richtung Events und Tourismus. „Heutzutage wollen die Leute nicht mehr nur durch still durch ein Museum laufen“, erklärt Stephan Geyer. „Es müssen neue Anreize geschaffen werden.“ 

Nach einem Zwischenstopp beim Standort der Fachhochschule des Mittelstands in Berlin stand am Nachmittag eine Stadtführung der besonderen Art auf dem Programm. Denn auch in diesem Bereich der Tourismus-Branche werden immer neue Konzepte notwendig, um den hohen Ansprüchen der heutigen Touristen gerecht zu werden. Aus diesem Grund bietet der Berlin Guide e.V. besondere Führungen an, bei denen die Studierenden von der zertifizierten Stadtführerin Anna Haase durch das Szeneviertel Kreuzberg geführt wurden. In echter „Berliner Schnauze“ berichtete sie über die kulturelle, soziologische und historische Entwicklung des Kiezes mit Bewohnern aus mehr als 190 Nationen. Aus diesen vielen kulturellen Einflüssen entstünden zwar einerseits Spannungen aber auch viele vorteilhafte Konzepte des gemeinsamen Miteinanders.

Der zweite Tag der Exkursion begann für die FHM-Studenten mit einer Führung durch das „Historische Archiv zum Tourismus“. Herr Prof. Dr. Hasso Spode und Frau Dr. Kristiane Klemm berichteten dabei über die Veränderungen in der Vermarktung des Tourismus. „Es ist erstaunlich, wie sich die Reiseführer in den letzten Jahrhunderten bis heute verändert haben.“, betont Studentin Saskia Battke.

Durch die Vernetzung von Hotel und Tourismus durfte zum Abschluss der Berlin-Tour der Besuch einer modernen Unterkunft nicht fehlen. Deutschlands größte Hostel-Kette „A&O“ lud zu einer Hausführung durch ihr modernes Hostel im Stadtteil Mitte ein. Auch hier wurde noch einmal die Notwendigkeit von technischen Entwicklungen deutlich, aber auch Bedeutung von der Zusammenarbeit zwischen Hotellerie, Kultur- und Städtetourismus. „Das Hostel ist echt schön und super modern. Das hätte ich mir ganz anders vorgestellt“, staunt Johannes Buder.

Auch Studiengangsleiterin Prof. Dr. Ulrike Fergen freut sich über den Erfolg und das Interesse ihrer Studenten an den Veranstaltungen. „Tourismus muss man erleben, damit man ihn verstehen kann“, erklärt sie freudig. „Nichts eignet sich dafür besser, als ein Besuch in Deutschlands Hauptstadt.“

Die Führung von Stephan Geyer (links) durch das Brandenburger Tor Museum war für die Studenten der Studiengruppe HTM 16 und ihre Professorin Prof. Dr. Ulrike Fergen (3.v.l.) ein tolles Erlebnis.

Die Stadtführung durch Kreuzberg war für die Studierenden ein besonderes Erlebnis.