Schweriner Studierende schwingen die Paddel beim großen Drachenbootfestival

Vom 17. bis 19. August fand in Schwerin das 27. Drachenbootfestival auf dem Pfaffenteich, direkt vor den Türen des Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Schwerin, statt. Es zählt zu den größten Rennen in ganz Europa und in diesem Jahr ließ es sich auch die FHM Schwerin nicht nehmen, bei diesem Event dabei zu sein.

Auf Initiative des Vereins Förderer von Hochschulen in Schwerin e.V. wurde erstmals ein Team von Schweriner Studierenden an den Start gebracht. Mit dabei waren Teilnehmer der FHM Schwerin, der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit und dem IAS College.

Als Trommler konnte der erfahrene Ruderer und Stadtvertreter Stefan Schmidt engagiert werden - vielen Dank noch einmal an dieser Stelle für das Engagement! Nach mehreren Trainingseinheiten (auch hier ein großes Dankeschön an die Kanurenngemeinschaft Schwerin e.V.) war es am Samstag, den 18. August dann soweit. Zunächst wurde sich mit kraftvoller Stimme erwärmt und dann noch einmal die Sitzordnung durchgesprochen.

Um 10:44 Uhr startete der 1. Durchgang von insgesamt vier Rennen des Bootes der Schweriner Hochschulen. Alle waren motiviert und ziemlich durchnässt als sie im Ziel ankamen. Mit einer Zeit von 1:04,70 min „ist noch Luft nach unten“, war sich Psychologie-Studentin Celine-Chantal Elster sicher.

Bereits beim zweiten Lauf war das Team schon deutlich enthusiastischer und ehrgeiziger. Nach einer Auswertung und Unterstützung von der erfahrenen Schweriner Drachenbootsportlerin Catherine Jahn, die „mit dem Paddel groß geworden" ist, wurde das neue Ziel gesetzt, eine Zeit von unter eine Minute zu erreichen.

Und am Sonntag, beim letzten Rennen, war es dann so weit. Mit einer Zeit von grandiosen 00:58,63 Minuten, liefen die Schweriner Studierenden ins Ziel ein und wurden am Ende Vorletzter in der Kategorie Business Races 200m. "Wer selbst mal Drachenboot in einem Rennen gefahren ist, weiß welche Welten zwischen 6 Sekunden liegen.", erklärt Stefan Schmidt stolz.

Das Drachenbootfestival bereitete allen Beteiligten großen Spaß, auch wenn die gleichmäßigen Bewegungen beim Paddeln eine große Herausforderung darstellten. Doch die Studierenden sind sich sicher, das es ein Kinderspiel sein sollte, dies beim nächsten Training umzusetzen.

„Wir haben uns untereinander besser kennenlernen können und das war ja auch das Ziel - neben dem Spaßfaktor natürlich“, freut sich Rene Achilles von der HdBA. Und die Studierenden sind sich einig, dass die Hochschulen auch im nächsten Jahr wieder ein gemeinsames Boot an den Start bringen sollten.

Vor dem Training gab es noch letzte technische Absprachen