FHM blickt auf erfolgreiches Jahr 2021 - mit zukunftsweisende Themen für die Gesellschaft und den Mittelstand ins neue Jahr

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) hat in ihrem Jahrespressegespräch am Dienstag (16. November 2021) einen Blick auf 2021 geworfen und einen Ausblick auf das kommende Jahr gegeben. „Die FHM hat die Coronazeit genutzt, um sich noch zukunftsfähiger aufzustellen“, sagte Rektorin Prof. Dr. Anne Dreier. „Wir bieten wegweisende Studiengänge mit innovativen Inhalten, welche aktuelle Entwicklungen aufgreifen und Zukunfts-Skills vermitteln. Wichtige Themen sind Gesundheit, Sicherheit und Digitalisierung – diese sind für Unternehmen und die Gesellschaft durch die Corona-Pandemie noch wichtiger geworden.“

Im vergangenen Jahr habe die Hochschule neue, interaktive Lehrformate implementiert, Onlineprüfungen durchgeführt, Videostreams angeboten und an allen neun Standorten für ein noch optimaleres Studienumfeld gesorgt. „Wir konnten Prozesse beschleunigen, die technische Ausstattung erweitern und Studiengangs-bezogene Räumlichkeiten einrichten und erweitern – zum Beispiel ein Medical Skills Lab für unsere angehenden Hebammen, das TV-Studio für die Medienstudiengänge oder das VR-Lab für alle, die sich mit immersiven Technologien beschäftigen“, so die Rektorin. Außerdem konnte die FHM weiterwachsen und hat in Düren nicht nur das neue Institut für Cybersicherheit und digitale Innovationen gegründet, sondern dort gemeinsam mit der britischen University of Gloucestershire auch einen neuen Hochschulstandort – den ersten Multi-University-Campus Deutschlands – eröffnet. Angeboten werden dort die zukunftsweisenden Bachelorstudiengänge Digital Business Management und Cyber & Computer Security.

Fernstudienangebot der FHM Online-University stark nachgefragt

Die FHM beschäftigt sich seit ihrer Gründung intensiv mit Zukunftsthemen – mit Fokus auf den Mittelstand. Das war auch im Jahr 2021 das Motto. „Wir stehen nicht nur weiterhin auf wirtschaftlich soliden Füßen, sondern haben den Blick stets nach vorne gerichtet“, sagte Prof. Dr. Patrick Lentz, Prorektor Wirtschaft & Verwaltung. Besonders das Fernstudienangebot an der FHM Online-University ist laut Aussage der Hochschule in der aktuellen Zeit immer stärker nachgefragt, der Bereich ist gewachsen. Die FHM Online-University ist der digitale Campus der FHM und zeichnet sich durch besondere Flexibilität des Studiums aus. Anhand wissenschaftlicher, digitaler Texte, Lernvideos, Podcasts, Tests oder Quizes und mit Zugriff auf eine umfassenden E-Library, können die Studierenden hier lernen, wann und wo sie wollen. Trotzdem haben sie Anschluss an den nächstgelegenen FHM-Campus und sind Teil einer Studiengruppe, die sich persönlich austauscht. „Das Fernstudium der FHM zeichnet sich im Gegensatz zu anderen Anbietern durch die enge persönliche Betreuung direkt durch die FHM Professoreninnen und Professoren aus“, sagte Prof. Dr. Tim Brüggemann, Prorektor Online-University, Fernstudium und Weiterbildung.

Die FHM Online-University war auch der große Supportgeber für die Hochschule in der Pandemie – durch die Expertise war eine besonders schnelle Umsetzung der Onlinelehre in allen Bereichen möglich. Neben der entsprechenden modernen Technologie setzt die FHM in diesem Bereich vor allem auf die Erkenntnisse der Bildungsforschung in den Bereichen Methodik und Didaktik und vermittelt diese ihren Lehrenden in einem umfassenden Schulungsprogramm. Als Experte für digitale Bildung arbeitet die FHM dabei eng mit den Ministerien in Düsseldorf, Berlin und Brüssel zusammen. „Davon profitiert die gesamte Hochschule, die Expertise ist auch in den klassischen Präsenzstudiengängen in Vollzeit oder berufsbegleitend spürbar“, ergänzte die Rektorin.

Anwendungsorientierte Mittelstandsforschung

Prorektor Prof. Dr. Volker Wittberg führte aus, dass sich sein Bereich Forschung & Entwicklung an der FHM mit besonders innovativen, zukunftsweisenden Themenstellungen beschäftige:  Projekte und Themen wie Open Innovation City, Virtual und Augmented Reality, neue Mobilitätskonzepte oder Cyber Security stehen hier auf der Agenda. Aktuell sind es mehr als 40 internationale, nationale und regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte. „Die FHM entwickelt Lösungen für die Zukunft von Städten, für die Vernetzung von realer und digitaler Welt und für die Sicherheit von Menschen und Technologien.“ Für Bielefeld besonders wichtig sei das Projekt Open Innovation City. Bielefeld ist Pilotstadt und möchte so seine Innovationskraft stärken. Die FHM ist Konsortialführer.

FHM – international vernetzt

Die Fachhochschule des Mittelstands ist seit 15 Jahren international vernetzt und hat weltweit zahlreiche Kooperationspartner. Die primäre Zielgruppe liegt in Asien. „Die Nachfrage nach FHM- Studiengängen aus dem internationalen Bereich ist ungebrochen“, sagte Prorektor Internationales Prof. Dr. Torsten Fischer. „Trotz der anhaltenden Pandemie studieren an der FHM mehr als 530 internationale Studierende, mehrheitlich aus China und Indien sowie aus Korea, Taiwan und Vietnam.“ Das besondere sei die Übergangsquote in die Praxis nach dem Studium: „Im internationalen Bereich liegt diese bei stolzen 100 Prozent – das heißt, alle Absolventen finden den direkten Jobeinstieg, die meisten auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Neu im Jahr 2021 sei in diesem Bereich die Weiterentwicklung in Richtung eines bilingualen Profils, mit deutschsprachigen und englischsprachigen Programmen – vor allem Wirtschafts- und Technikstudiengänge. Auch hier profitierte die Lehre während der Pandemie von der Online-Expertise der Hochschule: Die Lehrveranstaltungen wurden online angeboten, so dass die Studierenden auch von ihren Heimatländern aus teilnehmen konnten. Inzwischen konnten die meisten internationalen Studierenden aber wieder nach Deutschland einreisen und werden wieder in kleinen Studiengruppen in Präsenz unterrichtet.

Start ins neue Studienjahr in Präsenz – Umstellung jederzeit möglich

Das gilt für die gesamte Hochschule: „Ins aktuelle Studienjahr sind wir in Präsenz gestartet – dank der kleinen Studiengruppen und der passenden Räumlichkeiten ist dies unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln möglich“, sagte Prof. Dr. Anne Dreier. „Aber die FHM bleibt beweglich – sollten sich die äußeren Gegebenheiten wieder verändern, können wir jederzeit unproblematisch reagieren. Niemand wird an der FHM Studienzeit durch die Pandemie verlieren.“

Welche Themen beschäftigen die einzelnen Fachbereiche der FHM?

In der Zeit der Pandemie ist die Medien- und Digitalisierungskompetenz noch wichtiger geworden – Stichpunkte sind hier Social Media, Influencer, Podcasts, Chat-Bots oder Virtual & Augmented Reality. Die FHM bietet hierfür im Fachbereich Medien die neuen Studiengänge B.A. Online Marketing & Digital Commerce und den M.A. Strategische Kommunikation & Digitales Marketing. Der Media.Campus der Hochschule wurde um Virtual & Augmented-Technologie und um Innovation Labs erweitert. Das FHM-Studium ist besonders praxisbezogen: Es gibt zahlreiche zukunftsweisende, innovative Projekte, bei denen die FHM mit Experten/-innen aus Konzernen, dem Mittelstand und Start-ups kooperiert. Studierende können ihr im Studium erlangtes Wissen und ihre Fachexpertise direkt in der Praxis anwenden.

Auch im Fachbereich Wirtschaft ist die FHM eng mit der Praxis verbunden und weiß daher, welche Qualifikationen am Arbeitsmarkt und hier insbesondere im Mittelstand benötigt werden. „Wir qualifizieren unsere Studierenden neben Fachinhalten insbesondere in den Themen Unternehmertum, Unternehmensgründung und Start-up, aber auch in Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit“, so Dekan Prof. Dr. Ingo Ballschmieter. „Künstliche Intelligenz und Robotik, Corporate und Cyber Security, Big Data und Data Science, Industrie 4.0 – die Herausforderungen und Anforderungen an Unternehmen steigen. Dies erhöht auch den Bedarf an Managementnachwuchs mit einem umfassenden, unternehmerischen Verständnis.“

Der Fachbereich Personal, Gesundheit und Soziales ist inzwischen der größte an der FHM. Ein Großteil der Studierenden in Bielefeld ist zum Beispiel berufsbegleitend in Studiengängen wie Sozialpädagogik & Management oder Soziale Arbeit & Management eingeschrieben. „Gesundheit ist eines der gesellschaftlich und wirtschaftlich größten aktuellen Themen und wird in den nächsten Jahren noch weiter an Bedeutung zunehmen“, sagte Dekan Prof. Dr. Rainer Beurskens. „Die Akademisierung der Gesundheitsbranche bietet sehr gute Einstiegschancen für Fach- und Führungskräfte, die sowohl die Praxis als auch die wissenschaftlichen Grundlagen kennen. Die FHM hat passende Studiengänge, welche diese Entwicklung aufgreifen, zum Beispiel den B.Sc. Hebammenwissenschaft, der im vergangenen Jahr erstmalig in Bielefeld gestartet ist, aber auch der Master Soziale Arbeit – professioneller Kinder- und Jugendschutz oder der Bachelor Physician Assistance greifen aktuelle gesellschaftliche Themen auf, die an Bedeutung weiter zunehmen werden.