Das Direktstudium Psychotherapie kommt – und nun?

Die Folgen des Psychotherapieausbildungsreformgesetzes:
Symposium für Studierende am Samstag, den 25.1.2020 in Köln

Lange Zeit wurde über die Ausbildung zur Psychotherapie diskutiert, und in diesem Jahr ging dann plötzlich alles ganz schnell: Am 26. September 2019 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung, am 08. November dieses Jahres stimmte auch der Bundesrat zu. Von psychologischen und ärztlichen beruflichen Interessenvertretern kommen gemischte Reaktionen auf die beschlossene Reform - die Palette reicht von Triumph bis Entsetzen, und auch innerhalb der Psychologenschaft ist man sich keineswegs einig. Aber was soll eigentlich der psychologische und psychotherapeutische Nachwuchs von dieser Reform halten?

Zum Wintersemester 2020/21 sollen nun also an deutschen Universitäten der Studiengang Psychotherapie angeboten werden, der zur Approbation als Psychotherapeutin oder als Psychotherapeut führen. Wer auf die Webseiten der psychologischen Fakultäten der Universitäten sieht, findet zum heutigen Datum (November 2019) vielerorts jedoch noch wenige oder gar keine Informationen zu den neuen Angeboten.

Um diese und weitere Fragen wird es gehen:

  • Was sind die (politischen) Hintergründe der Reform?
  • Welche Inhalte umfasst das neue Bachelor – und Master-Studium Psychotherapie?
  • Welche Vorteile bringt die Approbation am Ende des Studiums und was bedeutet die anschließende Weiterbildung mit Fachkunde-Erwerb in der jeweiligen Therapie-Richtung?
  • Welche Rolle kommt den verschiedenen Hochschulen in dieser Entwicklung zu?
  • Welche Alternativen gibt es für psychotherapeutisch interessierte Studierende außerhalb des neuen universitären Studiums?
  • Was ändert sich für Psychologie-Master-Studierende, die nicht im psychotherapeutischen Bereich tätig sein wollen?
  • Wie bedeutet dieser tiefgreifende Umstrukturierungsprozess für die Disziplin Psychologie an Hochschulen?

Am Samstag, den 25. Januar 2020 lädt die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Köln zu einer Veranstaltung ein, die sich an alle Studierende richtet. Die in Kooperation mit Vertretern der Studierenden im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) e.V. durchgeführte und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderte kostenfreie Veranstaltung versteht sich als Forum für Informationen, Fragen und Diskussionen rund um die Gesetzesreform und ihre Folgen.  Die Veranstaltung besteht aus Vorträgen mit Diskussion sowie Workshops.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Zeit: Sa., 25. Januar 2020, 10 – 18:00 Uhr
  • Ort: Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Köln,  Hohenstaufenring 62, 50674 Köln
  • Zielgruppe: interessierte Studierende (an einer Hochschule immatrikuliert)
  • Anmeldung: verbindliche Anmeldung (begrenzte Teilnehmerzahl) im untenstehenden Anmeldeformular


Ihre Ansprechpartner

Prof. Dr. Melanie Jonas

Prof. Dr. Melanie Jonas

Psychologie
jonas@@fh-mittelstand.de

Publikationen
Dr. phil. Dipl.-Psych. Ingo Jungclaussen

Dr. phil. Dipl.-Psych. Ingo Jungclaussen

Klinische Psychologie
jungclaussen@@fh-mittelstand.de

Publikationen

Veranstaltungsort

Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Köln
Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Fon: +49 221 2588980
Fax: +49 221 25889820
koeln@@fh-mittelstand.de

LiveStream zum Symposium

Vorläufiges Programm

Uhrzeit

Vortrag

10:00 - 10:30 Uhr:

Begrüßung und Einführung

Prof. Dr. Melanie Jonas, Dr. Ingo Jungclaussen (Hochschullehrer für Psychologie an der FHM Köln) und Dominic Röhrig (Vertreter der Studierenden im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V., BDP-S)

10:30 - 13:00 Uhr:

Vorträge mit anschließender Frage-/Diskussionsrunde

 

 

10:30 - 11:15 Uhr: Einführung in die politischen Hintergründe der Reform der Psychotherapeutenausbildung

Dr. Georg Kippels, MdB (CDU/CSU, Gesundheitsausschuss)

 

11:15-12:00 Uhr: Georg Adelmann, Psychotherapeut in Ausbildung (Psychotherapeut in Ausbildung PiA, Mitglied im Sprecherteam der Gruppe "Junge Psychotherapeuten" in der Deutschen Psychotherapeutenvereinigung DPtV)

 

12:00-12:45 Uhr: Prof. Dr. Michael Krämer (Fachhochschule Münster, Präsident des BDP bis 2019)

13:00 - 13.45 Uhr:

Pause inkl. Mittagsimbiss

14:00 - 16:00 Uhr:

Parallele Workshops zu unterschiedlichen Themen

1. "PsychotherapeutIn werden - wie ging das, wie geht das, wie wird das gehen?", Schwerpunkt nach Wunsch der Teilnehmenden, Dipl.-Psych. Lars Hauten, Psychologischer Psychotherapeut (Tiefenpsychologisch fundierte Verfahren)

2. Psychologische Beratung, Dr. David Reinhaus, Hochschullehrer für Psychologie an der FHM Hannover

3. Therapeutische Wege jenseits der Richtlinien-Psychotherapie, Mag.

Dirk Pietryga, stellv. Vorstandsvorsitzender des Deutschen Dachverbands für Psychotherapie (DVP) e.V.

 

16:00- 16:30 Uhr:

gemeinsame Kaffepause

16:30 Uhr - 18:00 Uhr:

Abschlussplenum mit Fazit & Feedback der Teilnehmenden

Wichtiger Hinweis:

Das Symposium ist offen und kostenfrei für alle an einer deutschen Hochschule eingeschriebenen Studierenden (Förderrichtlinie des BMBF). Es gibt eine Teilnehmerbegrenzung. Bitte laden Sie bei Anmeldung ein Foto oder einen Scan Ihrer Immatrikulationsbescheinigung hoch und bringen Sie diese im Original zur Veranstaltung mit. Anmeldungen ohne hochgeladene Immatrikulationsbescheinigung werden auf die Warteliste für die Teilnahme gesetzt.

Anmeldung Symposium Köln

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