Reha-Ausbilder/ReZA (FHM)

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Reha-Ausbilder (FHM) - Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation (ReZA)

Das weiterbildende Studium "Zertifizierter Reha-Ausbilder - Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation für Ausbilder (ReZA)" ist für pädagogische oder ausbildende Mitarbeiter des Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesens konzipiert. Es entspricht der Rahmenregelung für Ausbildungsregelungen für behinderte Menschen gemäß § 66 BBiG/§ 42m HwO. Angesprochen werden insbesondere Mitarbeiter bei Bildungsträgern oder sozialen Trägern, die mit der Ausbildung und Betreuung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen beauftragt sind.

Reha-Ausbilder/ReZA (FHM)

Berufsbegleitendes Studium (Teilzeit)
Studienort Bielefeld, Köln
Studienstart Februar, Juni, Oktober
Studiendauer ca. 8 Monate
Studiengebühr 2.200,00 EUR (in Raten zahlbar)
Studienvoraussetzungen Abschluss eines akademischen Studiums oder Berufsausbildung mit Berufserfahrung
Finanzierungsmöglichkeiten Monatsraten, individuelle Fördermöglichkeiten je nach Bundesland
Sonstiges 19 ECTS mit ca. 144 Präsenzstunden (i.d.R. freitags, samstags), E-Learnings und Selbstlernphasen

Die berufsbegleitende Weiterbildung zum „Zertifizierter Reha-Ausbilder (FHM) - Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation für Ausbilder (ReZA)“ richtet sich an pädagogische und ausbildende Mitarbeiter des Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesens. Insbesondere Personen, die im Rahmen Ihrer Arbeit bei Bildungsträgern oder sozialen Trägern mit der Ausbildung und Betreuung von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen betreut sind, werden vertiefte Kenntnisse geboten. Doch auch Personen, die sich im genannten Arbeitsfeld neue berufliche Perspektiven eröffnen wollen, erhalten durch das weiterbildende Studium eine Gelegenheit zur Vertiefung und Spezialisierung Ihrer Kenntnisse.

Die "Zertifizierter Reha-Ausbilder - Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation für Ausbilder (ReZA)" Studierenden lernen Ansätze, Instrumente und Kernprozesse der rehabilitationspädagogischen Prozesse kennen. Dazu gehören unter anderem die Einführung in die Grundprozesse der Rehabilitation, rechtliche Aspekte, Teilbereiche der Medizin und Psychologie sowie pädagogische Grundlagen, die für ihre aktuelle oder geplante Arbeit mit behinderten Menschen von Bedeutung sind.

Zusätzlich wir die eigene betriebliche Ausbildungspraxis anhand von Praxisbeispielen reflektiert. So gelingt es, die gewonnen Erkenntnisse zur Verbesserung der eigenen Tätigkeit anzuwenden. Dieser direkte Praxistransfer der Studieninhalte wird zum Beispiel durch berufspraktische Übung gewährleistet, in denen die Kenntnisse aus den jeweiligen Vorlesungen durch Fallbeispiele umgesetzt werden.

Prof. Dr. Walter Niemeier

Prof. Dr. Walter Niemeier

Dekan Fachbereich Personal/Gesundheit/Soziales
Kompetenz- und Personalentwicklung
niemeier@@fh-mittelstand.de

Publikationen/Vita

Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Soz. Christian Quadt

Dipl.-Soz. Christian Quadt

Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)
quadt@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655268

Berufsbild und Karrierechancen

Sie sind bereits in einer Einrichtung des Bildungs-, Sozial- oder Gesundheitswesens tätig und arbeiten mit gesundheitlich eingeschränkten Menschen zusammen? Oder möchten Sie sich neue Karrierepfade eröffnen und sich dem genannten Bereich näher widmen? Sind Sie bereits als Ausbilder in einem Unternehmen tätig und möchten Menschen mit Behinderungen in den Ausbildungsprozess integrieren? Sie benötigen einen Nachweis Ihrer behinderungsspezifischen Qualifikation nach den Ausbildungsregelungen für behinderte Menschen gemäß § 66 BBiG/§ 42m HwO? Dann ist das weiterbildende Studium "Zertifizierter Reha-Ausbilder (FHM) - ReZA" genau richtig für Sie.

Mit Abschluss der "Zertifizierter Reha-Ausbilder - Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation für Ausbilder (ReZA)" Weiterbildung sind Sie in der Lage, sich in Theorie und Praxis mit der anspruchsvollen Aufgabe der beruflichen Rehabilitation auseinanderzusetzen und neue Handlungsmöglichkeiten in ihre praktische Arbeit einzubringen. Sie haben die notwendigen Werkzeuge erlernt, als Reha Ausbiler den Ausbildungsprozess an die Bedarfe der Auszubildenden anzupassen und ihnen Möglichkeiten zu eröffnen, sich auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Durch das erlernte Wissen in den Bereich der Medizin und Psychologie haben Sie die notwendigen Kenntnisse, um die gesundheitlichen Einschränkungen der Auszubildenden einschätzen zu können. Dadurch ist es möglich, typgerechte Aufgaben zu stellen und die Auszubildenden zu fordern, aber nicht zu überfordern. Ihre Kenntnisse im Bereich der rechtlichen Fragestellungen befähigen Sie dazu, auch bürokratische Prozesse im Rahmen der beruflichen Rehabilitation zu verstehen und passgenaue Möglichkeiten zu wählen.

Insgesamt befähigt Sie die 8-monatige Weiterbildung zum Reha Ausbilder dazu, den gesamten Prozess der beruflichen Ausbildung mit zu gestalten und vor allem optimal durchzuführen. So werden Sie zu einem wichtigen Baustein auf dem Weg zur beruflichen (Wieder-)Eingliederung.

Studieninhalte

Das Studienkonzept "Zertifizierter Reha-Ausbilder - Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation für Ausbilder (ReZA)" umfasst insgesamt 320 Stunden, die auf sechs Module verteilt sind. Sechs Präsenzschulungsphasen legen die Grundlagen, Studienbriefe und E-Learnings vertiefen die Inhalte der Präsenzphasen. In einer abschließenden Berufspraktischen Übung führen die Studierenden die Module im Sinne einer interdisziplinären Projektarbeit zusammen.

Modul I: Reflexion der betrieblichen Ausbildungspraxis

  • Menschenbild und Ausbildungspraxis
  • Besondere Merkmale und Unterschiede einer Reha-Ausbildung

Modul II: Pädagogik/Didaktik

  • Methoden der Unterrichtsgestaltung
  • Spezifische Bedürfnisse von Menschen mit Lernbehinderung
  • Gestaltung des praktischen Unterrichts

Modul III: Arbeitskunde/Arbeitspädagogik

  • Theorien des Arbeitens und Lernens
  • Berufliche Ausbildungskonzepte
  • Bewertungsmaßstäbe
  • Allgemeine Anforderungen des Arbeitsmarktes

Modul IV: Psychologische Grundlagen

  • Störungen erkennen
  • Kommunikationsmethoden einsetzen
  • Lebenswelten junger Menschen mit Behinderung berücksichtigen

Modul V: Medizin & rechtliche Grundlagen

  • Behinderungsarten unterscheiden
  • Häufige psychische und physische Erkrankungen
  • Relevante Sozialgesetze
  • Bearbeitung von konstruierten Fällen
  • Austausch zum Thema „Kontakt zum Kostenträger“

Modul VI: Rehabilitationskunde & Praxistransfer

  • Sozialpolitische Einordnung und arbeitsmarktpolitische Relevanz
  • Der Rehaprozess
  • Maßnahmearten im Bereich der beruflichen Rehabilitation
  • Projekte der beruflichen Rehabilitation planen und durchführen

Wir schulen Ihr Team exklusiv nach Ihren Bedürfnissen

In Ihrem Unternehmen haben Sie gleich für verschiedene Personen den Bedarf einer Weiterbildung? Dann sparen Sie Zeit und Aufwand. Wenn gewünscht, passen wir die Inhalte Ihren spezifischen Bedürfnissen im Unternehmen an und kommen mit unserem qualifizierten Dozententeam in Ihr Unternehmen. Sie profitieren außerdem von unserem Gruppenvorteil und erhalten einen exklusiven Preisnachlass.

Details

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quadt@@fh-mittelstand.de
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