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Wie Marketing unsere Psyche nutzt

Psychologie spielt eine entscheidende Rolle im Marketing. Unternehmen nutzen gezielt psychologische Prinzipien, um Kaufentscheidungen zu beeinflussen. Erfahre, welche Strategien dahinterstecken und wie du mit einem Wirtschaftspsychologie Studium an der FHM Expert*in in diesem Bereich werden kannst!

Erfolgreiches Marketing basiert nicht nur auf Kreativität, sondern auch auf fundierten psychologischen Erkenntnissen. Unternehmen setzen gezielt psychologische Prinzipien ein, um Kaufentscheidungen zu beeinflussen, Vertrauen aufzubauen und ihre Produkte erfolgreicher zu vermarkten. Doch welche Techniken gibt es und wie funktionieren sie? Ein kleiner Einblick: 

Psychologische Prinzipien im Marketing

1. Verknappung – Der Reiz des Begrenzten

Produkte, die als limitiert oder nur für kurze Zeit verfügbar beworben werden, erzeugen beim Kunden ein Gefühl der Dringlichkeit. Diese Strategie basiert auf dem Prinzip der Verknappung: Menschen neigen dazu, etwas begehrenswerter zu finden, wenn es schwer zu bekommen ist. Ein klassisches Beispiel ist der Hinweis „Nur noch wenige auf Lager“ oder „Angebot nur für kurze Zeit“ in Online-Shops.

2. Social Proof – Die Macht der Empfehlung

Menschen orientieren sich an den Entscheidungen anderer. Bewertungen, Kundenmeinungen oder Influencer-Marketing nutzen dieses Prinzip gezielt. Unternehmen setzen auf Testimonials, Rezensionen oder Nutzerzahlen („Über 1 Million zufriedene Kunden“), um Vertrauen zu schaffen und potenzielle Käufer*innen zu überzeugen.

3. Ankereffekt – Wie der erste Eindruck beeinflusst

Der Ankereffekt beschreibt, dass Menschen ihre Entscheidungen stark an einer ersten Information ausrichten. Im Marketing wird dies beispielsweise durch Preissetzung genutzt: Ein ursprünglicher Preis von 199€, der auf 149€ reduziert wird, wirkt attraktiver als ein Produkt, das von Anfang an 149€ kostet. Der Kunde/ die Kundin sieht den Rabatt als „guten Deal“ an.

4. Farben und Emotionen – Psychologie der Wahrnehmung

Farben haben einen enormen Einfluss auf Kaufentscheidungen. Rot wird beispielsweise oft für Rabattaktionen verwendet, da es mit Dringlichkeit und Energie assoziiert wird. Blau steht für Vertrauen und wird häufig von Banken oder Tech-Unternehmen genutzt. Unternehmen setzen gezielt Farben ein, um Emotionen und Assoziationen zu steuern.

5. Reziprozität – Das Prinzip der Gegenseitigkeit

Wenn Menschen etwas geschenkt bekommen, fühlen sie sich unbewusst verpflichtet, etwas zurückzugeben. Unternehmen nutzen dieses Prinzip durch kostenlose Proben, Gratisberatungen oder exklusive Inhalte. Ein Beispiel sind kostenlose E-Books oder Newsletter, die Kunden dazu motivieren, sich stärker mit einer Marke zu beschäftigen und später etwas zu kaufen.

Fallbeispiel: Supermarktsortierung – Ein praktisches Beispiel für psychologische Prinzipien
Ein praktisches Beispiel, wie psychologische Prinzipien im Marketing wirken, ist die gezielte Sortierung von Produkten in Supermärkten. Hier nutzen Unternehmen den Ankereffekt und Verknappung. Besonders hochwertige oder neue Produkte werden oft auf Augenhöhe und in prominenteren Regalen platziert, damit sie mehr Aufmerksamkeit erhalten und als „besonders wertvoll“ wahrgenommen werden. Auch die Platzierung von Produkten in der Nähe von Kassen oder in „Angebotsbereichen“ basiert auf der Idee, den Kunden das Gefühl zu geben, ein gutes Geschäft zu machen – der Ankereffekt. Produkte, die „limitiert“ oder „nur für kurze Zeit“ verfügbar sind, erzeugen zudem einen Drang, schnell zuzugreifen, um nicht leer auszugehen – was die Verknappung auslöst.

Wirtschaftspsychologie studieren – Werde Expert*in für Konsumentenverhalten

An der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) bieten wir den Studiengang B.Sc. Wirtschaftspsychologie an, der praxisnah vermittelt, wie psychologische Prinzipien im Marketing, Personalmanagement oder Unternehmensführung eingesetzt werden. Unser Studium ist in verschiedenen Modellen verfügbar, darunter im Fernstudium oder in Präsenz. So ermöglichen wir dir ein flexibles Studium – egal ob neben dem Beruf oder in Vollzeit. 

Kurze Fakten: Dauer, NC und Studienmöglichkeiten

  • Dauer: 3 Jahre (Regelstudienzeit)
  • Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
  • NC: Kein Numerus Clausus – deine Abiturnote spielt bei der Zulassung keine Rolle
  • Studienmodelle:
    • Vollzeit (Präsenz): Studium an einem unserer Campusstandorte mit direktem Austausch zu Dozierenden und Kommiliton*innen.
    • Fernstudium: Maximale Flexibilität mit ortsunabhängigem Online-Lernen und digitalen Vorlesungen.
  • Studieninhalte:
    • Allgemeine Psychologie
    • Markt- und Konsumpsychologie
    • Personal- und Persönlichkeitspsychologie
    • Agiles Projektmanagement
    • Innovations- und Change Management
    • uvm.

Fazit

Psychologische Prinzipien sind aus dem Marketing nicht mehr wegzudenken. Wer die Mechanismen hinter Kaufentscheidungen versteht, kann gezielt Strategien entwickeln, um Produkte erfolgreich zu vermarkten. Ein Studium in der Wirtschaftspsychologie bietet dir die perfekte Grundlage, um Unternehmen bei der optimalen Ansprache von Kunden zu unterstützen. 

Interesse geweckt? Erfahre mehr über den B.Sc. Wirtschaftspsychologie an der FHM.

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