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| Rund ums Studium

Stimme zum Fernstudium: B.A. Sozialpädagogik & Management (FHM Köln)

Die Vorzüge eines Fernstudiums: Lisa-Marie Grieger beim Studieren auf ihrem Balkon

Lisa-Marie Grieger, Fernstudentin im 3. Trimester des Studiengangs Sozialpädagogik & Management, spricht über ihre Erfahrungen im Fernstudium und gibt interessante Hintergrundinformationen zum Ablauf ihres etwas anderen Studienalltags.    Warum hast Du Dich für ein Fernstudium entschieden? "Da ich schon seit geraumer Zeit berufstätig bin, wollte ich meinen Job für ein Studium nicht aufgeben. Durch meine dual absolvierte Ausbildung, habe ich erfahren, wie wichtig es mir ist, erlernte Theorien sofort in die Praxis umsetzen zu können. Außerdem sind viele Hörsäle überfüllt, wohingegen ich meine Vorlesungen entspannt vom Balkon aus verfolgen kann. Weiterhin habe ich sehr viel Freiheit in der Zeitgestaltung und bin nur an wenig fixe Termine gebunden, das ermöglicht mir sehr flexibel zu lernen. Mit der Entscheidung für ein Fernstudium bin ich auf jeden Fall sehr glücklich!"    Was ist das Besondere am FHM Fernstudium?
"Das Fernstudium "Sozialpädagogik & Management" finde ich in der Kombination zwischen sozialpädagogischen und Management Modulen sehr spannend. Module wie Personalmanagement, Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensgründung findet man in der Regel nicht in einem herkömmlichen sozialpädagogischen Studiengang. Somit habe ich vielfältigere Jobchancen und bin gut auf eine mögliche Führungsposition vorbereitet. Neben dem Management-Schwerpunkt finde ich die Anrechnung meiner Ausbildung super. So kann ich das Studium verkürzen und komme in 6 Trimestern (zwei Jahre) zu meinem Bachelor-Abschluss."    Wie beschreibst Du das Fernstudium an der FHM?  "Wenn ich das Fernstudium an der FHM mit drei Worten beschreiben müsste, dann würde ich Eigenverantwortung, Praxisnähe und Organisation wählen. Eigenverantwortlich teile ich mir Lernzeiten ein. Die Module sind sehr praxisnah gestaltet, so dass viele Theorien direkt im beruflichen Alltag umgesetzt werden können. Organisiert wird das gesamte Studium seitens der FHM für mich. Um Anmeldungen für Module oder Prüfungen muss ich mich nicht selbst kümmern und kann mich stattdessen besser auf meine essenzielle Aufgabe, das Studieren bzw. Lernen konzentrieren." Wie lassen sich Dein Studium und Dein Beruf miteinander vereinbaren? "Ich arbeite im Jugendwohnheim St. Gereon der Katholischen Jugendagentur Köln und habe damit einen Arbeitgeber, der mich bei meinem Studium unterstützt. Das erleichtert mir vieles. Da mein Dienstplan jeden Monat wechselt, kann ich wichtige FHM Termine meinem Arbeitgeber mitteilen, so dass diese für den Dienstplan berücksichtigt werden können. Aus meiner Sicht ist ein Arbeitgeber, der das Studium unterstützt, sehr wichtig und für den Erfolg mitentscheidend. Die Online-Vorlesungen finden zwar abends statt, die integrierten Präsenzveranstaltungen sind aber ganztägig angesetzt. Bisher hatte ich die Möglichkeit an allen Online- und Präsenz-Veranstaltungen teilzunehmen, jedoch verpflichtet die FHM nicht zur Anwesenheit."    Wo befindet sich Dein Lieblingsplatz um zu studieren? "Auf meinem Balkon in der Sonne oder im Urlaub."  Wie viel Zeit bringst Du für Dein Fernstudium auf? "Wie viel Zeit ich für mein Studium aufbringe, kommt ganz auf die Phase des Trimesters an. Zu Beginn eines Trimesters, also kurz nach den letzten Prüfungen, gönne ich mir meistens eine Pause. In dieser Zeit finden auch nur wenige Online-Vorlesungen statt und so hat man die Chance z.B. in den Urlaub zu fahren. In der Mitte eines Trimesters bearbeite ich die Studienbriefe und erstelle Zusammenfassungen. Dafür plane ich in einer Woche insgesamt sechs Stunden ein, die ich meist auf mehrere Tage verteile. Im letzten Monat vor der Prüfung komme ich auf ungefähr 10 Stunden pro Woche. Das ist aber sehr abhängig von den Modulinhalten und der Klausuranzahl. Praxisnahe Module fallen mir sehr leicht, da ich viel Wissen aus meiner Ausbildung und meiner Arbeit mitbringe. Für die Module der allgemeinen Wirtschaftskompetenzen, wie z.B. Betriebswirtschaftslehre oder Personalmanagement, investiere ich mehr Zeit. Anfangs habe ich weniger produktiv gelernt, das hat viel Zeit gekostet. Seitdem ich mit Wochenplänen arbeite, ist mein Zeitmanagement effizienter geworden. Grundsätzlich versuche ich mich über das Trimester gut zu organisieren, um kurz vor den Klausuren nicht in Stress zu geraten." Kannst Du das theoretisch erlernte Wissen direkt in Deinem Job umsetzen? "Ich kann das erlernte Wissen sehr gut in meinem Job gebrauchen und direkt umsetzen. Da ich in einem Jugendwohnheim arbeite, hat mir insbesondere das Modul "Konzepte & Methode" sehr geholfen. Wir haben viel Hintergrundwissen zu unterschiedlichen Theorien, Konzepten und Methoden bekommen. Aber auch praktisches Werkzeug, wie beispielswiese die Ressourcenkarte, wurde uns an die Hand gegeben. Der Dozent arbeitet selbst in der Praxis und wusste daher genau, worauf es ankommt. Außerdem hat mir das Modul "Rechtliche Grundlagen" in meiner Arbeit geholfen. Ich habe jetzt Sicherheit im Umgang mit Gesetzen, kenne meine Rechte und Pflichten. Während wir das Modul "Selbstmanagement und Selbstmarketing" hatten, war ich selbst in der Bewerbungsphase und konnte viele nützliche Tipps für die Gestaltung meiner Bewerbungsunterlagen mitnehmen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich aus allen sozialpädagogischen Modulen sehr viel mit in die Praxis nehme. Bei den Modulen mit Managementschwerpunkt, insbesondere bei Betriebswirtschaftslehre sieht das noch ein bisschen anders aus, aber sicherlich ändert sich das in der Zukunft auch noch.    Wie kommunizierst Du mit Dozierenden und Mitstudierenden? "Die Dozierenden sind für uns immer ansprechbar. Am besten erreicht man sie per Mail.  Sie beantworten in der Regel jede Frage sehr zügig und sind für Rücksprachen immer verfügbar. Das finde ich super! Während einer Hausarbeit habe ich auch schon mal mit einer Dozentin telefoniert. Alle haben immer ein offenes Ohr. Mit meinen Mitstudierenden kommuniziere ich viel über WhatsApp. Wir haben eine Gruppe, in welcher viele Infos ausgetauscht werden und sich bei kleineren Lernproblemen geholfen werden kann. Besonders vor den Klausuren ist dies sehr vorteilhaft, so bekommt man schon mal den einen oder anderen Tipp oder Hinweis. Ich finde den Austausch sehr wichtig und kann jedem Studierenden im Fernstudium nur raten, sich zu verknüpfen, Zusammenfassungen zu vergleichen und gemeinsam die Übungsaufgaben durchzugehen." Wie läuft eine Online-Vorlesung ab? "Meine größte Sorge vor der ersten Online-Vorlesung war, dass wir eine Webcam anhaben müssen und die gesamte Zeit das Mikrofon und Headset angeschaltet sein muss, um mit den Dozierenden und Mitstudierenden zu kommunizieren. Diese Sorge war zum Glück unberechtigt. Kurz vor Beginn einer Vorlesung logge ich mich online über das TraiNex, das Campus-Management-System der FHM, in einen virtuellen Raum ein. In einer kleinen Spalte werden mir dann alle Teilnehmer angezeigt, die ebenfalls an der Vorlesung teilnehmen. Der Dozent hat die meiste Zeit sein Mikrofon angeschaltet und hält seine Vorlesung, dazu sehen wir seine PowerPoint Präsentation. Es gibt ein Fenster für einen Chat, wo Fragen oder Anmerkungen gestellt werden können. Jeder Teilnehmer kann sich virtuell zu Wort melden und nach Freischalten, durch die Dozierenden, mit der gesamten Gruppe reden kann. Das ist für kompliziertere Fragen sehr praktisch. Manche Dozierende fordern auch zur aktiven Mitarbeit auf, es wird aber keiner gezwungen sich zu Wort zu melden. Man kann die Vorlesungen auch auf dem Smartphone verfolgen, das ist für unterwegs sehr praktisch. Im Modul "Präsentieren & Moderieren" haben wir einen Vortrag inkl. Präsentation online gehalten. Diese Art von Prüfung war sehr spannend und hat die eine oder andere technische Herausforderung mit sich gebracht." Was war die bisher größte Herausforderung in Deinem Studium? "Die größte Herausforderung in meinem Studium war meine erste Klausurphase. Es stand eine schriftliche Arbeit, eine Präsentation mit schriftlicher Ausarbeitung und zwei Klausuren an. Insgesamt wurden 4 Module geprüft und der Inhalt eines Moduls, war wesentlich umfangreicher als ich es aus meiner vorherigen Erzieher-Ausbildung kannte. Natürlich war mir bewusst, dass ein Studium sehr viel anspruchsvoller als eine Ausbildung ist, aber ich habe es anfangs unterschätzt. Mittlerweile komme ich mit dem Pensum sehr gut zurecht und blicke nun nächsten Herausforderungen positiv entgegen."    In den Instagram-Stories des Kanals der FHM Köln (@fhmkoeln) gibt es das Videointerview mit Lisa-Marie Grieger zu sehen.

Ausgezeichnet! Zertifizierte Qualität an der FHM.