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Numerus Clausus (NC): Was du wissen solltest

Du willst studieren, hast aber Angst, dass dein Abi-Schnitt nicht reicht? Dann bist du hier genau richtig! In diesem Beitrag erfährst du alles, was du zum Thema Numerus Clausus (NC) wissen musst: Was steckt hinter dem Begriff, wie wird der NC berechnet, warum gibt es ihn und wie kannst du trotzdem studieren, auch wenn dein NC nicht ausreicht. Dieser Artikel klärt auf und zeigt dir alle Wege zum Wunschstudium.

Kurz & knapp

Was ist der NC?

  • Was ist der NC? Kurz erklärt: Der Numerus Clausus (NC) ist keine feste Zulassungsgrenze, sondern ergibt sich erst nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens. Er bezeichnet die Abiturnote der zuletzt zugelassenen Person in einem Studiengang aus einem vergangenen Bewerbungsverfahren. Der NC entsteht also erst, nachdem alle Bewerbungen ausgewertet wurden – und kann sich deshalb von Semester zu Semester verändern.
  • Kein fester Wert: Der NC ist kein festgelegter Notenschnitt, sondern ein nachträglich ermittelter Grenzwert – also die Note der letzten Person, die im Auswahlverfahren einen Platz bekommen hat.
  • Wie wird ausgewählt? Studienplätze mit NC werden in der Regel über drei Quoten vergeben: 30% der Plätze gehen an die besten Abiturient*innen (Abiturbestenquote), 10 % über die Eignungsquote und 60% über das Auswahlverfahren der jeweiligen Hochschule.
  • In welchen Fächern ist der NC besonders hoch? Besonders beliebt – und daher mit hohen NCs versehen – sind Studiengänge wie Medizin oder Psychologie.
  • Was tun, wenn der Schnitt nicht reicht? Es gibt zahlreiche alternative Wege ins Studium: über Wartesemester, Auswahlverfahren mit zusätzlichen Kriterien, das Losverfahren oder durch ein Studium ohne Abitur an einer Privathochschule wie die FHM.
  • Was bringt dir dieser Beitrag? Hier erfährst du, wie der NC genau funktioniert, wie er zustande kommt, wo du Chancen auf einen Platz hast – und wie du auch mit einem weniger perfekten Abi deinen Wunschstudienplatz finden kannst.

Lesedauer: 8 min

Für dich erklärt

Der Numerus Clausus (NC)

Der Numerus Clausus (NC) bezeichnet in der Studienplatzvergabe einen variablen Grenzwert, der entscheidet, wer für einen bestimmten Studiengang zugelassen wird, wenn dieser begrenzt ist. Das bedeutet, dass Studiengänge, für die mehr Bewerbungen als Studienplätze vorliegen, einen Auswahlprozess durchlaufen. Die Hochschule vergibt dann die Plätze an die besten Bewerber*innen, wobei der NC als Grenze dient. Der NC bezieht sich dabei in der Regel auf den Abiturnotendurchschnitt der Bewerber*innen und gibt an, ab welchem Notenschnitt der letzte zugelassene Studienplatz vergeben wurde. Ein NC von 1,8 bedeutet also, dass alle Bewerber*innen mit einem Abiturnotenschnitt von 1,8 oder besser einen Platz im Studiengang erhalten haben.

Entwicklung des NC: Von den 1970er Jahren bis heute

Der Numerus Clausus wurde in den 1970er Jahren eingeführt, als immer mehr Menschen ein Studium aufnehmen wollten. Besonders durch die Bologna-Reform und die zunehmende Akademisierung vieler Berufe ist die Zahl der Studienstarter*innen seitdem stark angestiegen. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Studiengänge Zulassungsbeschränkungen eingeführt haben. Einige Studiengänge, die früher keinen NC hatten, sind heute ebenfalls von dieser Regelung betroffen, wie z. B. Psychologie.

Der NC wurde eingeführt, um die Studienplätze in besonders nachgefragten Studiengängen gerecht zu vergeben. Hochschulen haben begrenzte Ressourcen wie Hörsäle, Dozent*innen und Laborplätze, weshalb nicht alle Bewerber*innen aufgenommen werden können. Der NC stellt sicher, dass die Auswahl transparent und nachvollziehbar erfolgt und bietet gleichzeitig eine faire Chance, einen Studienplatz zu erhalten. Auch wenn der NC eine Auswahl auf Grundlage der Noten trifft, ist er nicht die einzige Möglichkeit, einen Studienplatz zu bekommen. Es gibt verschiedene Alternativen, auf die wir später noch eingehen.

Die Vergabe der Studienplätze über den NC erfolgt in der Regel über drei Quoten:

  1. Abiturbestenquote (30%) – Hier werden die Bewerber*innen mit den besten Abiturnoten bevorzugt.
  2. Eignungsquote (10%) – Diese Quote berücksichtigt zusätzliche Qualifikationen wie Praktika, berufliche Erfahrung, Motivationsschreiben oder fachspezifische Eignungstests und gibt damit auch Bewerber*innen mit weniger starkem Abiturzeugnis eine faire Chance.
  3. Auswahlverfahren der Hochschule (60%) – Diese Quote erlaubt es den Hochschulen, eigene Kriterien festzulegen, die über die Abiturnote hinausgehen. Dazu gehören z.B. spezifische Fächernoten, Auswahlgespräche oder zusätzliche Tests.

Die genaue Gewichtung dieser Quoten kann jedoch je nach Studiengang und Hochschule variieren, vor allem bei zentralen Vergabeverfahren, wie sie in Fächern wie Medizin oder Psychologie üblich sind. An anderen Hochschulen wird die Zulassung auch direkt über eigene Auswahlverfahren organisiert.

Ein einfaches Beispiel zeigt, wie ein Numerus Clausus entsteht:

Eine Hochschule bietet 100 Studienplätze in einem Studiengang an. Insgesamt bewerben sich 650 Personen. Die Bewerbungen werden nach den jeweiligen Zulassungskriterien ausgewählt. Die letzten verfügbaren Studienplätze gehen an Bewerber*innen mit einer Abiturnote von 1,9. Der Numerus Clausus beträgt in diesem Semester also 1,9.

Bewirbt sich im nächsten Semester eine andere Anzahl von Studieninteressierten oder verändern sich deren Noten, kann der NC höher oder niedriger ausfallen. Deshalb gibt es keinen dauerhaft gültigen Numerus Clausus.

Die NCs variieren je nach Studiengang und Hochschule. Besonders in den Bereichen, die sehr nachgefragt sind, sind die NCs häufig besonders hoch. Hier sind einige Beispiele:

  • Medizin: Häufig liegt der NC bei 1,0 bis 1,2, vor allem an Universitäten.
  • Psychologie: In der Regel liegt der NC zwischen 1,3 und 1,7, je nach Hochschule.
  • Kommunikationswissenschaften und Journalismus: Zwischen 1,6 und 2,0 sind hier typische Werte.
  • BWL an Universitäten in Großstädten: Der NC schwankt oft zwischen 1,5 und 2,0.

Diese Werte variieren allerdings je nach Hochschule und Semester, da sie direkt von der Anzahl der Bewerbungen abhängen.
 

Zulassungsbeschränkte Studiengänge je nach Bundesland zum Wintersemester 2025/26

Die Grafik* zeigt dir, wie hoch der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge (NC-Quote) in den einzelnen Bundesländern im Wintersemester 2025/26 ist. So bekommst du einen schnellen Überblick darüber, wo besonders viele Studiengänge einen NC haben und wo weniger.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Berlin liegt mit 54,4 Prozent ganz vorne. Dort gibt es also besonders viele Studiengänge, bei denen mehr Bewerbungen eingehen als Studienplätze vorhanden sind.
  • Auch Baden-Württemberg (50,2 Prozent), Hamburg (49,2 Prozent) und Bremen (46,3 Prozent) haben hohe NC-Quoten.
  • Im bundesweiten Durchschnitt liegt die Quote bei 32,5 Prozent.
  • Die wenigsten NC-Studiengänge findest du in Brandenburg (17,4 Prozent), Rheinland-Pfalz (17,7 Prozent) und Thüringen (18 Prozent). Hier sind die Hochschulen insgesamt weniger überlaufen.

Die Grafik zeigt also, dass NCs nicht überall gleich häufig vorkommen. Je nachdem, wo du studieren möchtest, können deine Chancen auf einen NC-freien Studiengang deutlich unterschiedlich sein.

*Quelle: CHE. (30. Juli, 2025). Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge (NC-Quote) in den einzelnen Bundesländern zum Wintersemester 2025/26 [Graph]. In Statista. Zugriff am 10. November 2025, von de.statista.com/statistik/daten/studie/1018637/umfrage/numerus-clausus-nc-quote-nach-bundeslaendern-im-wintersemester/

Der Numerus Clausus ist nicht nur eine simple Zulassungsgrenze. Er zeigt, wie das Hochschulsystem funktioniert, wo Engpässe entstehen und welche Studienrichtungen besonders gefragt sind. Dadurch wird der NC zu einem wichtigen Orientierungspunkt für Bewerber*innen, Hochschulen und sogar für die spätere Fachkräfteplanung.

Damit wird deutlich, warum der NC weit mehr ist als nur ein Grenzwert:

  • Er zeigt Trends im Bildungssystem.
    Hohe NCs weisen auf Studiengänge hin, die viele junge Menschen attraktiv finden.
  • Er spiegelt Kapazitäten der Hochschulen wider.
    Wenn Ressourcen wie Labore, Lehrpersonal oder Praxismodule knapp sind, steigt der NC automatisch.
  • Er schützt Ausbildungsqualität.
    Weniger Plätze bedeuten oft mehr Betreuung und bessere praktische Ausbildung.
  • Er hat indirekten Einfluss auf den Arbeitsmarkt.
    Sehr hohe NCs in Mangelberufen wie Medizin zeigen, dass mehr Studienplätze nötig wären, um später genügend Fachkräfte zu haben.
  • Er unterscheidet das deutsche System von anderen Ländern.
    Während manche Staaten auf teure Tests, Interviews oder Härteprüfungen im ersten Studienjahr setzen, bietet der NC ein transparentes und vergleichbares Auswahlkriterium.

So wird der NC zu einem kleinen Indikator dafür, wie sich Nachfrage, Studienbedingungen und berufliche Perspektiven weiterentwickeln.

Die Begriffe Numerus Clausus und Zulassungsbeschränkung werden häufig gleichgesetzt. Tatsächlich beschreiben sie aber unterschiedliche Dinge.

Eine Zulassungsbeschränkung bedeutet lediglich, dass für einen Studiengang mehr Bewerbungen eingehen als Studienplätze vorhanden sind. Deshalb müssen die Plätze nach bestimmten Kriterien vergeben werden.

Der Numerus Clausus entsteht erst nach diesem Auswahlverfahren. Er beschreibt die Abiturnote der zuletzt zugelassenen Person und zeigt rückblickend, welche Note im jeweiligen Bewerbungsverfahren ausgereicht hat.

Kurz gesagt: Die Zulassungsbeschränkung ist das Verfahren – der NC ist das Ergebnis dieses Verfahrens.

Schon gewusst?

Irrtum: Der NC wird vorher festgelegt

Viele denken, ein Studiengang habe einen festen NC, zum Beispiel 2,0 oder 2,3. Das stimmt jedoch nicht.

Hochschulen legen nicht im Voraus fest, welche Abiturnote für einen Studienplatz erforderlich ist. Stattdessen vergeben sie ihre verfügbaren Studienplätze an die Bewerber*innen mit den besten Voraussetzungen. Die Abiturnote der zuletzt zugelassenen Person bildet anschließend den Numerus Clausus.

Das bedeutet: Ein Studiengang kann in einem Jahr einen NC von 1,8 haben und im nächsten Jahr bei 2,2 liegen – je nachdem, wie viele Personen sich bewerben und welche Noten sie mitbringen.

ZEQ

Zusätzliche Eignungsquote

In manchen Studiengängen gibt es neben dem klassischen Auswahlverfahren auch eine sogenannte Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ). Diese Quote wird genutzt, um Bewerber*innen auszuwählen, die nicht nur aufgrund ihres Abiturs, sondern auch aufgrund zusätzlicher Kriterien wie z.B. Praktika, Berufserfahrung, Motivationsschreiben oder Eignungstests eine Chance auf einen Studienplatz haben. Die ZEQ ist oft in besonders praxisorientierten Studiengängen oder bei kreativen Studiengängen wie Kunst, Design oder Medienwissenschaften üblich. Bewerber*innen, die in diese Quote fallen, können somit trotz eines nicht perfekten Abiturs noch Chancen auf einen Studienplatz erhalten.

In der Praxis bedeutet dies, dass nicht alle Studienplätze ausschließlich auf Basis der Abiturnote vergeben werden. In einigen Studiengängen wird also auch die individuelle Eignung und die Motivation stärker gewichtet. So können sich auch Bewerber*innen mit einer schlechteren Note durch eine besonders gute Bewerbung oder spezielle Vorkenntnisse für einen Platz qualifizieren.

Was du beachten solltest

Bewerbung für NC-Studiengänge

Die Bewerbung für Studiengänge mit NC erfolgt in der Regel über zwei verschiedene Wege: über zentrale Vergabeverfahren oder direkt bei der Hochschule. Bei zentralen Verfahren, wie sie zum Beispiel für Studiengänge wie Medizin gelten, erfolgt die Bewerbung über die Plattform hochschulstart.de. In anderen Fällen müssen sich Bewerber*innen direkt an der Hochschule bewerben.

Es ist wichtig, sich frühzeitig über Fristen, Anforderungen und weitere Bedingungen zu informieren, da die Bewerbungsfristen je nach Studiengang und Hochschule unterschiedlich sein können.

Deine Möglichkeiten

Wenn dein NC nicht reicht

Du kannst durch das Sammeln von Wartesemestern deine Chancen erhöhen. Für jedes Semester, das du nach dem Abitur ohne Immatrikulation verbringst, erhöhst du deine Chancen auf einen Platz in bestimmten Studiengängen. In unserem Artikel erfährst du, was als Wartesemester zählt und was nicht. 

Bei einigen Hochschulen wird ein Losverfahren angeboten, bei dem noch freie Studienplätze verlost werden. Dies ist besonders in weniger stark nachgefragten Studiengängen eine Option.

In einigen Fällen kannst du versuchen, dich über eine Klage gegen den NC durchzusetzen. Diese Option ist jedoch mit Unsicherheiten und Kosten verbunden.

Viele private Hochschulen wie die FHM verzichten auf den NC. Weitere Informationen dazu findest du in unseren FAQs

Wie freie Studienplätze neu vergeben werden

Was bedeutet das Nachrückverfahren?

Das Nachrückverfahren greift dann, wenn nach der ersten Vergaberunde noch Studienplätze frei bleiben. Das passiert oft, weil viele Bewerber*innen mehrere Zusagen bekommen und sich nur für eine entscheiden. Die nicht angenommenen Plätze werden dann erneut vergeben.

Dafür nutzen Hochschulen oder hochschulstart.de die bestehende Rangliste. Wer in der ersten Runde knapp keinen Platz bekommen hat, rückt nun nach. Das kann in mehreren Runden passieren und sich bis kurz vor Semesterstart ziehen.

Für dich heißt das: Eine erste Absage schließt deine Chance nicht aus. Solange du auf der Liste stehst, kannst du später doch noch einen Studienplatz erhalten, ohne dich erneut bewerben zu müssen.

Studienwahl

Immer mehr Studiengänge kommen ohne NC aus

Nicht jeder Studiengang ist zulassungsbeschränkt. Tatsächlich können Studieninteressierte heute aus immer mehr Studienangeboten wählen, für die kein Numerus Clausus erforderlich ist.

Nach einer aktuellen Analyse des CHE sind zum Wintersemester 2026/27 nur noch 28,7 Prozent aller Bachelorstudiengänge zulassungsbeschränkt. Das bedeutet: Rund sieben von zehn Bachelorstudiengängen können unabhängig von der Abiturnote studiert werden. Wenn dein Abiturdurchschnitt also nicht deinen Erwartungen entspricht, muss das kein Hindernis für dein Wunschstudium sein. Ein Blick auf NC-freie Studiengänge oder private Hochschulen kann sich deshalb lohnen.

Ist das möglich?

Studieren ohne Abitur

Ja, es gibt mehrere Wege, auch ohne Abitur zu studieren. Eine Möglichkeit ist der sogenannte „dritte Bildungsweg“, der dir den Zugang zum Studium über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder berufliche Qualifikationen wie den Meisterbrief ermöglicht. Wer also keine klassische Hochschulreife hat, aber über eine fundierte Berufsausbildung und Arbeitserfahrung verfügt, kann in vielen Bundesländern ebenfalls ein Studium aufnehmen.

Studieren an der FHM ohne Abitur und ohne NC

An der FHM kannst du auch ohne Abitur und ohne Numerus Clausus (NC) studieren. Wenn du eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens drei Jahre Berufserfahrung hast, kannst du ein Studium beginnen. Die FHM bietet ausschließlich NC-freie Studiengänge an, bei denen deine Bewerbung auf Grundlage von Zulassungsvoraussetzungen bewertet wird.

Darüber hinaus kannst du an der FHM im Fernstudium lernen. Dieses Studienmodell ermöglicht es dir, parallel zur Arbeit zu studieren. So hast du auch ohne Abitur oder mit einem weniger guten NC gute Chancen, zu studieren.
 

Häufige Fragen zum NC

FAQ

Der NC ist der Notenschnitt, der für den Studiengang erforderlich ist, um zugelassen zu werden. Er stellt die Grenze dar, ab welcher die letzten Studienplätze vergeben wurden.

Indirekt, durch Wartesemester, das Losverfahren oder alternative Wege wie private Hochschulen oder Quereinstiegsmöglichkeiten.

Der aktuelle NC für bestimmte Studiengänge wird auf den Websites der Hochschulen und auf hochschulstart.de veröffentlicht.

Ja, an vielen Fachhochschulen oder in weniger nachgefragten Studienbereichen gibt es Studiengänge, für die der NC nicht gilt.

Der NC wird jedes Jahr basierend auf der Anzahl der Bewerber*innen und deren Abiturnoten festgelegt. Er entspricht der Note der letzten zugelassenen Person im Auswahlverfahren.

Nein, der NC variiert je nach Studiengang, Hochschule und Jahr. Besonders beliebte Studiengänge haben häufig höhere NC-Werte.

Die Anzahl der Wartesemester, die benötigt werden, hängt von der Nachfrage nach dem Studiengang ab. In manchen Fächern kann es mehrere Jahre dauern, während es in anderen schneller gehen kann.

Im Losverfahren werden Studienplätze verlost, die nach der regulären Bewerbung noch übrig sind. Dies ist eine Chance für Bewerber*innen, die keinen Platz aufgrund des NC erhalten haben.

Ja, an vielen Hochschulen, einschließlich der FHM, kannst du auch ohne Abitur studieren, wenn du eine abgeschlossene Berufsausbildung und ausreichende Berufserfahrung vorweisen kannst.

Es gibt noch Alternativen wie das Losverfahren, Wartesemester oder private Hochschulen, die dir eine Chance auf einen Studienplatz geben können, auch wenn dein NC knapp nicht reicht.

Ja, Studiengänge wie Medizin, Pharmazie oder Psychologie haben oft besonders hohe NCs, da sie sehr gefragt sind und nur begrenzte Plätze zur Verfügung stehen.

Wenn du in einem Jahr abgelehnt wirst, kannst du es im nächsten Jahr mit besseren Voraussetzungen oder durch das Sammeln von Wartesemestern erneut versuchen.

Fazit

Der Numerus Clausus ist keine unüberwindbare Hürde

Der Numerus Clausus kann anspruchsvoll wirken, ist jedoch nur ein Bestandteil des gesamten Auswahlprozesses für Studienplätze. Eine weniger gute Abiturnote bedeutet nicht automatisch, dass du dein Wunschstudium nicht aufnehmen kannst. Durch verschiedene Quoten, zusätzliche Eignungsnachweise, alternative Auswahlverfahren oder NC-freie Studienangebote bestehen oft mehrere Wege zum Studienplatz.

Wichtig ist, sich frühzeitig und umfassend zu informieren. Wer Fristen kennt, Auswahlkriterien vergleicht und mehrere Optionen in Betracht zieht, verbessert seine Chancen deutlich. Dein Studienweg kann auf unterschiedlichen Wegen beginnen, und entscheidend ist, dass du eine Lösung findest, die zu deinen persönlichen Voraussetzungen und Zielen passt.

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