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| Rund ums Studium

Im Interview mit dem wissenschaftlichen Studiengangsleiter Prof. Dr. Christopher Grieben

Die FHM bietet mit dem neuen Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement (B.A.) eine Antwort auf die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen. Warum dieser Schritt notwendig ist, erläutert Prof. Dr. Christopher Grieben: Steigende Kosten, komplexe Strukturen und wachsender Veränderungsdruck erfordern Fachkräfte, die medizinisches Verständnis mit Managementkompetenz verbinden.

Prof. Dr. Christopher Grieben

Warum ist Gesundheitsmanagement heute so relevant?
Weil sich unser Gesundheitssystem in einem tiefgreifenden Wandel befindet. Faktoren wie der demografische Wandel, der Fachkräftemangel, steigende Kosten
sowie die zunehmende Bedeutung von Digitalisierung und Prävention führen dazu, dass klassische Versorgungsstrukturen an ihre Grenzen stoßen.

Welche Rolle spielen dabei Führungskräfte?
Eine zentrale! Es braucht Fach- und Führungskräfte, die nicht nur medizinische Abläufe verstehen, sondern auch ökonomische, organisatorische und strategische Kompetenzen mitbringen, um Gesundheitsleistungen effizient und nachhaltig zu gestalten.

Welche Bedeutung hat Künstliche Intelligenz im Studium?
KI ermöglicht es, große Datenmengen effizient auszuwerten – etwa in der Diagnostik, der personalisierten Medizin oder der Versorgungssteuerung. Dadurch können Prozesse beschleunigt, Behandlungsentscheidungen verbessert und Ressourcen gezielter eingesetzt werden. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an Fachkräfte, die technologische Entwicklungen verstehen und verantwortungsvoll in bestehende Strukturen integrieren können.

Und E-Health?
E-Health-Maßnahmen wie die elektronische Patientenakte, Telemedizin oder digitale Gesundheitsanwendungen tragen dazu bei, die Versorgung flexibler, vernetzter und patientenzentrierter zu gestalten. Unsere Absolventinnen und Absolventen stellen sicher, dass digitale Lösungen einen echten Mehrwert für Patientinnen und Patienten sowie Organisationen schaffen: effizient, qualitätsgesichert und ethisch reflektiert.

Was müssen Studierende im Umgang mit digitalen Lösungen mitbringen?
Neben technischem Grundverständnis vor allem die Fähigkeit, kritisch zu reflektieren. Es geht darum, Chancen zu nutzen und gleichzeitig Grenzen sowie ethische Aspekte im Blick zu behalten und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Warum ist Prävention ein so wichtiger Bestandteil?
Weil Gesundheit nicht erst im Krankheitsfall beginnt. Prävention ist ein entscheidender Hebel, um Lebensqualität zu erhöhen und das System langfristig zu entlasten. Studierende lernen, präventive Maßnahmen zu entwickeln, wirtschaftlich zu bewerten und nachhaltig in Organisationen umzusetzen.

 

Prof. Dr. Christopher Grieben ist Professor für Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement und verbindet fundierte Praxiserfahrung mit aktueller Forschung. Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen insbesondere im digitalen Gesundheitsmanagement, in der Prävention sowie in der strategischen Weiterentwicklung von Gesundheitssystemen. Durch seine Tätigkeit in Leitungsfunktionen und als ehemaliger COO kennt er die Herausforderungen im Gesundheitsmarkt aus erster Hand – von ökonomischen Fragestellungen bis hin zur Umsetzung innovativer Versorgungskonzepte. Dieses Wissen bringt er direkt in die Lehre ein.

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