Fußball-WM der Herren: Kölner Studierende setzen Zeichen für Menschenrechte
Diese Kölner Studierenden wollen ein Zeichen ihrer Solidarität setzen: (v.l.) Nils Janssen, Luca Müller, Prof. Dr. Michael Groll, Sven Fabian Goller, Fabio Krause, Sönke Technow, Philipp Oppold und Matteo Faust. (Bildquelle: Fachhochschule des Mittelstands)
Nach einem Verbot der FIFA der „One-Love-Armbinden“ hat die deutsche Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer heute mit einer Geste auf dem Mannschaftsfoto reagiert. Alle Spieler hielten sich symbolisch die Münder zu.
Die wohl umstrittenste WM aller Zeiten ist auch unter Studierenden des Bachelorstudiengangs „Sportjournalismus und Sportmarketing“ an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Köln ein großes Thema. Prof. Dr. Michael Groll nimmt als Professor für Sportmanagement & Sportpolitik das aktuelle Thema zum Anlass, um mit seinen Studierenden über die aktuelle Sportpolitik zu sprechen. Am Mittwoch verfolgte die Studiengruppe auf eigenen Wunsch das erste WM-Spiel der Herren gemeinsam auf dem FHM-Campus – als Zeichen ihrer Solidarität hatte die Gruppe sich Regenbohnenfahnen organisiert.
Prof. Michael Groll bringt die Meinung der Studierenden auf den Punkt: „Shame on you, FIFA! Und Respekt für unsere Nationalelf, die mit der speziellen Geste beim Mannschaftsfoto gezeigt hat, was sie von den FIFA-Sanktionen hält. Wir lassen uns den Spaß am Fußball nicht von der FIFA nehmen und zeigen gleichzeitig unseren Einsatz für Menschenrechte, die immer und für alle gelten.“
Und einen Wunsch hat die Gruppe aus Köln noch: „Gibt es Nachahmer? Macht es uns gleich und zeigt Eure Haltung!“