Skills Lab für angehende Hebammen eingerichtet

Seit Januar 2020 ist die Hebammenausbildung in Deutschland akademisiert, d.h. Interessierte müssen ein duales Studium absolvieren, um Hebamme werden zu können. Das duale Studium kombiniert die berufliche Ausbildung und das wissenschaftliche Studium miteinander und soll die Hebammenausbildung so moderner und attraktiver machen. Der Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) ist erstmals im Oktober 2020 mit 16 Studierenden gestartet und erfreut sich großer Beliebtheit.

Um das Studium für die angehenden Hebammen noch praxisnäher zu gestalten, wurde jetzt ein sogenanntes Skills Lab eingerichtet. Ein Übungsraum, der jede Menge Equipment und Material bereithält, um praxisnahen Unterricht zu gewährleisten und das Gelernte aus den Praxisphasen in den Kliniken zu vertiefen. Neben medizinischen Materialen und Übungs-Körperteilen (z.B. Arme oder ein Unterleib), um das Anlegen von Infusionen oder das Blutabnehmen zu üben, gibt es vor allem alles, um das spätere Berufsleben der angehenden Hebammen zu simulieren: Gebährhocker, Babywaagen, Stillkissen sowie lebensechte Puppen, sogenannte Babyphantome, um das Wickeln, Halten und Baden zu üben oder auch FASD Babypuppen (Fetale Alkoholspektrumstörung). Letztere verdeutlichen die gesundheitlichen Auswirkungen von Alkoholkonsum der Mutter während einer Schwangerschaft.

Prof. Dr. Rainer Beurskens, Prodekan im Fachbereich Personal/Gesundheit/Soziales, und Lara Baumblüth, wissenschaftliche Mitarbeiterin, freuen sich schon jetzt auf die Studentinnen, die gemeinsam mit der wissenschaftlichen Studiengangsleiterin Dr. Cornelia Schwenger-Fink das Skills Lab einweihen werden.

Die Ausstattung und das Equipment des Skills Lab wurden teilweise durch die freundliche Unterstützung eines Förderers angeschafft.

Lara Baumblüth, wissenschaftliche Mitarbeiterin, und Prof. Dr. Rainer Beurskens, Prodekan im Fachbereich Personal/Gesundheit/Soziales, zeigen Teile der Ausstattung für das Skills Lab.