Qualitätsoffensive für die Kinder- und Jugendhilfe: Der neue M.A. Soziale Arbeit – professioneller Kinder- und Jugendschutz

Soziale Arbeit liefert einen essenziellen Beitrag für eine gesunde und funktionierende Gesellschaft – die Kinder- und Jugendhilfe ist hierbei das größte Handlungsfeld. Deshalb kommt der Ausbildung zukünftiger Fachkräfte gerade in der aktuellen Zeit eine wichtige Rolle zu. Diese werden ab Oktober 2021 an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Köln, Bielefeld, Hannover und Bamberg im neuen Masterstudiengang Soziale Arbeit – Professioneller Kinder- und Jugendschutz ganz gezielt auf die zukünftigen Herausforderungen in der Sozialen Arbeit vorbereitet. Das berufsbegleitende Studium läuft zwei Jahre und richtet sich gezielt an Menschen, die bereits über Vorqualifikationen verfügen. Am Dienstag, den 11. Mai informiert die FHM ab 18 Uhr alle Interessierten in einem Online-Infotermin zum neuen Studiengang. Der Zugang zur Veranstaltung erfolgt über die Homepage der Hochschule unter fh-mittelstand.de/veranstaltungen.

Die FHM hat im Bereich Pädagogik & Soziales mehr als zehn Jahren Erfahrung in der akademischen Ausbildung junger Menschen. „Entsprechend blicken wir auf viele Erzieher und Erzieherinnen aus unserem Alumni-Kreis, die den Schritt als pädagogische Fachkraft in unterschiedliche Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit gegangen sind“, so Studiengangleiterin Prof. Dr. Nicole Stollenwerk. Das neue Programm greift aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf und richtet sich ganz gezielt an Fachkräfte, die im Kinder- und Jugendschutz tätig sind oder sein möchten.

René Omlor ist freier Dozent an der FHM und hauptberuflich als Fallmanager und Kinderschutzfachkraft beim Jugendamt Düsseldorf tätig: „Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz, Sicherheit und Fürsorge durch ihre Eltern und die staatliche Gemeinschaft. Professionelles Handeln in Fällen möglicher und tatsächlicher Kindeswohlgefährdung bedarf daher spezifischer sozialarbeiterischer Handlungskompetenzen. Mit dem Studiengang „Professioneller Kinder- und Jugendschutz“ erfährt die Kinder- und Jugendhilfe eine bedeutsame professionsbezogene Qualitätsoffensive.“

Thea Caroline Picht ist Gruppenleitung einer Kindertagesstätte des Evangelischen Sozialwerks Dormagen gGmbH und studiert nebenberuflich an der FHM: „Das Studium gibt mir die Sicherheit, durch erworbene Kompetenz auch komplexe Fallentscheidungen treffen zu können. Besonders hilfreich ist die Verbindung von theoretischen Elementen mit anschaulichen Fallkonstruktionen aus der beruflichen Praxis. Das hilft mir aktuell dabei, gemeinsam mit meinen Kolleginnen ein Kinderschutzkonzept für die acht Kindertagestätten meines Trägers auszuarbeiten.“

Die enge Verzahnung zwischen Hochschule und Praxis ist ein elementares Element der FHM – auch im neuen Studiengang, der in enger abstimmung mit den Praxispartnern der FHM entwickelt wurde. Bewerbungen zum Studiengang sind ab sofort möglich unter fh-mittelstand.de/bewerbung.

Prof. Dr. Nicole Stollenwerk ist Studiengangsleiterin des M.A. Soziale Arbeit - professioneller Kinder- und Jugendschutz. Sie hat das Programm in enger Zusammenarbeit mit den Praxispartnern entwickelt.