Wirtschaftsminister Pinkwart eröffnet Innovation Office und Innovationsplattform in Bielefeld

Am gestrigen Dienstag wurden das neue Innovation Office sowie die neue Innovationsplattform des Projekts „Open Innovation City“ feierlich von NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eröffnet. Anwesend waren neben den Projektinitiatoren Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Founders Foundation, Pioneers Club und owl maschinenbau e.V. auch rund 30 geladene Gäste. Die Stadt Bielefeld war vertreten durch den stellv. Oberbürgermeister Andreas Rüther.

Come in – We Are Open – mit einem beherzten Druck des NRW-Wirtschaftsministers auf den „Red Button“ vor dem neuen Innovation Office leuchtete das Schild zur feierlichen Eröffnung des neuen Innovationsbüros von Open Innovation City am Alter Markt 13 in der Bielefelder Altstadt auf: „Bei aller Digitalisierung, die es uns heute möglich macht, lange Wege zu umgehen, ist es trotzdem gut und wichtig, Orte zu haben, an denen man physisch zusammenkommen und zusammenarbeiten kann – wie das Innovation Office. Hier findet sich ein völlig neuer Gedanke des Zusammenarbeitens wieder, an dem alle Akteure einer Stadtgesellschaft beteiligt werden können und sollen“, sagte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen an diesem Dienstagvormittag während der feierlichen Eröffnungsveranstaltung.

Mit dem Innovation Office bekommt Bielefeld einen zentralen Ort für das Thema Innovation. Hier können Unternehmen und Privatpersonen aus Stadt und Region gemeinsam Ideen und Lösungen entwickeln und so Bielefelds Zukunftsfähigkeit weiter stärken. Zudem unterstützt das Team Unternehmen, Organisationen und Personen bei der gezielten Vernetzung und veranstaltet kostenlose Events rund um Trends und Innovationen.

Zur Eröffnung des Office kam noch ein weiteres Highlight hinzu – das digitale Pendant: Die „Open Innovation City Community“, eine neue Innovationsplattform, auf der ein offener Austausch innovativer Ideen und Lösungen für Bielefeld und die Region OWL stattfinden soll. Hier können ab sofort alle Bürger:innen und Organisationen aktiv sein und Mitwirkende für ihre Ideen suchen.

„Wir können viel von anderen lernen, auch wenn wir uns damit in Deutschland manchmal schwertun. Hier hat die Region Ostwesfalen-Lippe wichtige Impulse geliefert mit all ihren Projekten, Initiativen und Organisationen vor Ort“, fand auch der Minister und lobte daher das Vorhaben des Projekts, noch stärker die Vernetzung der unterschiedlichen Akteure zu fokussieren.

Zur feierlichen Eröffnung des Office wie auch zur Liveschaltung der Innovationsplattform „Open Innovation City Community“ waren am Dienstagvormittag, trotz grauer Wetterprognosen, rund 30 spannende Gäste aus der Innovationlandschaft Bielefelds und OWLs vor Ort, die in Kooperation mit dem Projekt zukunftsrelevante Themen weiterentwickeln. Einige von ihnen, wie beispielsweise Meike Wocken von Code for Bielefeld oder das Start-up Third Element Aviation, haben ihre Innovationen auch direkt vor Ort dem Minister und Besuchern vorgestellt.

Die Initiative Open Innovation City Bielefeld

In einer Zeit des schnellen, technologischen Wandels und gesellschaftlicher Entwicklungen wird Innovation zur Maßgabe für die Zukunftsfähigkeit deutscher Städte und Regionen. Das noch junge wissenschaftliche Prinzip der Open Innovation steht dabei für Offenheit, für das Vernetzen der gesellschaftlichen Akteure und für die Verbindung zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. In einem einzigartigen Projekt wird das Prinzip der Open Innovation in Bielefeld nun erstmals auf eine Stadt übertragen. Das Projekt wird geführt von der Fachhochschule des Mittelstands (FHM), der Founders Foundation, dem Pioneers Club und owl maschinenbau e.V. sowie gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

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