Fête de la Musique 2018

10 Monate Arbeit, über 120 Mail-Konversationen, 13 gemeinsame Meetings, unzählige Telefonate und mehrere Briefings haben sich ausgezahlt – die Bühne am Schrottdenkmal/Am Hohen Ufer, direkt an der Leine, auf der Fête de la Musique 2018 in Hannover war ein voller Erfolg. Das Konzept „Wohlfühloase“, geplant von den angehenden EventmanagerInnen der Studiengruppe EE-27 der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Hannover kam bei den Gästen sehr gut an und sorgte für das gewünschte karibische, erholsame Flair. Cocktails, Paninis, Palmen, Hawaiiketten, Liegestühle und Sitzsäcke erzeugten eine unvergleichliche „Wohlfühloase“, die es so kein zweites Mal auf der Fête gibt.

Zunächst sah es zum Aufbau ab 11 Uhr jedoch noch gar nicht nach „Wohlfühlen“ aus. Regen und starker Wind erschwerten den Aufbau. So mussten nachträglich die Pavillons mit sandgefüllten Füßen befestigt werden, die Palmen mit Hilfe von Seilen an Traversen und Laternen abgespannt werden und auch das Zelt des FOH verabschiedete sich kurzfristig und musste ersetzt werden. Pünktlich zum Veranstaltungsbeginn jedoch klärte sich der Himmel auf, lediglich vereinzelt tauchten dunkle Wolken auf. Es blieb aber trocken. Passend zum Sonnenschein ergab sich ein stimmiges Blickfeld. Die Pixelkiste in Holzoptik fand nach anfänglichen Zögerungen großen Anklang, sodass über 1.000 Fotostreifen gedruckt wurden.

Den musikalischen Auftakt um 15:00 Uhr bildeten „Herr Müller und sein Chauffeur“, die mit gefühlvollem Folk-Rock die Wolken vertrieben und erste Gäste lockten. Es folgte die Gruppe „beatbar“, die mit anregendem Klangerlebnis namens LoFi-Cøre überzeugte. „Makatumbe“ präsentierte Stimmakrobatik und Beatbox mit Schlagzeug, Bass, Obertongesang und Akkordeon. Eine außergewöhnliche Kombination, die großen Zuspruch fand. Die Detmolder Gruppe „Hey Miracle“ sorgte für den kraftvollen, rockigen Touch zu Beginn der Abendstunden. Abgelöst wurden sie von der „Schlicktown Crew“ aus Wilhelmshaven, die sich durch ihre grammatikalische Korrektheit und beleidigungsfreie Rap-Musik deutlich von anderen Künstlern dieses Genres abheben. Die gute Laune wurde fortgeführt durch „Sensigo & Kairos Rebellion“. Reggae und Dancehall ließen Beine und Arme des Publikums schwingen. „Q-Bic“ überzeugten mit gekonntem Disco, Funk und Soul, und auch die Neunziger Jahre waren mit dabei. Den musikalischen Abschluss um 22:00 Uhr bildete „JEREMIAS“, der den perfekten Ausklang der Veranstaltung ermöglichte und mit entspanntem Indie-Pop auch die letzten Tanzmuffel in Bewegung brachte.

Zusammenfassend stellte sich der Veranstaltungstag und die Organisation als durchweg er-folgreich heraus. Es konnten wertvolle Erkenntnisse und Erfahrungen in der Organisation von Open-Air-Events gesammelt werden, die eine optimale Referenz und einen schönen Abschluss des Studiums bildeten.