Die Zukunft ist nachhaltig – Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft als Herausforderung für die Wirtschaft

Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld stellt ihren neuen Masterstudiengang „M.A. Nachhaltigkeits- & Klimamanagement“ vor

Bielefeld, 29. April 2022. Der Klimawandel bedroht unseren Lebensraum und unsere Zukunft. Nicht nur der politische und gesellschaftliche Diskurs setzt sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz auseinander, insbesondere die Wirtschaft ist gefordert sich den großen Herausforderungen dieser Zukunftsthemen zu stellen. Daraus resultiert ein enormer Bedarf an Führungs- und Fachkräften, die über entsprechende Kompetenzen verfügen und Verantwortung für unsere Umwelt und Gesellschaft übernehmen wollen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, hat die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) den innovativen Masterstudiengang „M.A. Nachhaltigkeits- & Klimamanagement“ entwickelt, der als einzig akademische Qualifizierung im deutschsprachigen Bildungsmarkt die beiden Bereiche des Nachhaltigkeitsmanagements und des Klimamanagements vereint.

Beim gestrigen Launch-Event in der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld stellte die Hochschule das neue Studienprogramm vor und diskutierte, Herausforderungen und Chancen der Thematik mit Vertretern der ostwestfälischen Wirtschaft. Als Referenten bereicherten Sarah Osterholt, Leiterin Nachhaltigkeit der Hörmann KG Verkaufsgesellschaft, Simon Gröger als CSR 4.0 Leiter des Kompetenzzentrums OWL sowie Henning Jünke, Head of Sustainability bei der Schüco International KG, die Veranstaltung mit praxisorientierten Beiträgen.

Nachhaltigkeit im Unternehmenskontext beruht grundsätzlich auf drei Säulen, der Ökologie, der Ökonomie und dem sozialen Aspekt. Dabei waren sich alle Experten in ihrer Einschätzung sehr einig: Nachhaltigkeit ist nicht nur eine Investition, sondern zahlt sich perspektivisch ganz klar aus und lässt sich, beispielsweise im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung, mit konkreten Wirtschaftszahlen belegen. Schon heute sei nachhaltige Produktion, die Nachverfolgung von Wertstoffketten und Produktionsabläufen durch Zertifizierungen und rechtliche Vorgaben reglementiert. Vor dem Hintergrund immer höherer Ressourcenknappheit gilt es innovativ und smart nach neuen Lösungen zu suchen: wie wäre es, wenn sich Kunststoff in der Lebensmittelverpackung beispielsweise künftig durch neuartige Materialen aus Algen-Phasern ersetzten ließe? Kann Recycling einen relevanten Beitrag zur Behebung des Rohstoffmangels in der metallverarbeitenden Industrie leisten? Der Markt – der Kunde - fragt gezielt nachhaltige Produkte nach. So ist Nachhaltigkeit längst zum zwingenden Faktor für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen geworden, betonte auch Prof. Dr. Metje Rocklage (Professorin für Nachhaltigkeit an der FHM).

Nachhaltigkeitthemen als zentrale Future-Skills für künftige Fach- & Führungskräfte
Die Leiterin des Studiengangs, Prof. Dr. Melanie Eikenbusch, erläuterte allen Besuchern des Events: „Das Programm zeichnet sich insgesamt durch seine großen Praxisanteile aus. Es fließen sowohl technische als auch rechtliche sowie managementorientierte Inhalte in die Lehre ein, wobei ein Fokus auf einen interdisziplinäreren Praxisbezug gelegt wird. Hierzu gehört die Vermittlung von nachhaltiger Unternehmensführung, Corporate Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie betriebliches, angewandtes Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Klimamanagement – letzteres mit Fokus auf technische Lehrinhalte aus den Bereichen Anlagen, Gebäude, Energie und Mobilität.“

Im Oktober startet der Studiengang als berufsbegleitendes Masterstudium erstmalig an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Das "Nachhaltigkeits-Team der FHM (v.l.n.r.): Prof. Dr. Ingo Ballschmieter, Prof. Dr. Melanie Eikenbusch und Prof. Dr. Metje Rocklage

v.l.n.r.: Prof. Dr. Ingo Ballschmieter (FHM-Dekan im Fachbereich Wirtschaft) im Gespräch mit Sarah Osterholt (Leiterin Nachhaltigkeit der Hörmann KG Verkaufsgesellschaft), Henning Jünke (Head of Sustainability bei der Schüco International KG) und Simon Gröger (CSR 4.0 Leiter des Kompetenzzentrums OWL)