Alumnus Sebastian Fischer: Betriebswirtschaft im Wandel der Zeit

Sebastian Fischer | Alumnus 2004 | heute: Verkaufs-/Vertriebsleiter bei Hörmann KG Verkaufsgesellschaft


Zum Studiengang Betriebswirtschaft
Die 9 Trimester an der Fachhochschule des Mittelstands haben meinen bis dahin buchstäblich „handwerklichen Background“ durch die kaufmännische als auch betriebswirtschaftliche Lehre sowohl theoretisch- als auch praxisbezogen sehr gut abgerundet/ergänzt. Mit Abschluss zum Dipl. Betriebswirt (der ein- oder andere wird diesen Titel noch kennen…) hatte ich auf jeden Fall das notwendige „Handwerkszeug“ um beruflich durchzustarten.

Zum Job
Ich durfte über meinen bisherigen Karriereverlauf sehr gute Unternehmen in verantwortlichen Positionen kennenlernen und habe gefühlt mit den Unternehmen immer in der Bundesliga- bzw. Europa-League gespielt. Die jetzige Funktion und Position beim Unternehmen Hörmann ist im Vergleich allerdings schon die Champions-League, in der es bekanntlich noch ein bisschen mehr Spaß macht „unterwegs“ zu sein. Neben der Vertriebsleitung bin ich seit Mitte des letzten Jahres auch in der Projektleitung für die SAP Einführung im nationalen- als auch internationalen Vertrieb unterstützend tätig. Darüber hinaus beschäftige ich mich auch mit der Digitalisierung unseres Unternehmens – intern genannt auch als der „Digital Director“, vielleicht auch deswegen, da mich persönlich dieses Thema auch sehr interessiert.  

Anforderung und Herausforderung an zukünftige Absolventen:
Durch die enorme Geschwindigkeit und stetigem Wandel insbesondere in der Geschäftswelt (Stichwort „Digitalisierung“ - um nur mal eines zu nennen…) ist ein dynamisches aber eben auch flexibles Denken- und Handeln wichtiger den je. Durch die kontinuierlich- und stetig voranschreitende Vernetzung gelten z.T. die klassischen „BWL Faustformeln (wie wir Sie z.T. noch rauf und runter studiert haben) morgen schon nicht mehr. Hat als Konsequenz, dass ich den „Job“ den ich heute ausführe bzw. auf den ich mich heute so beworben habe, möglicherweise morgen in der Form nicht mehr ausüben werde respektive kann. Denn alles was zu digitalisieren ist, wird zukünftig auch digitalisiert werden - und was bedeutet das für die Unternehmen bzw. Arbeitnehmer nicht nur in Verantwortungsvollen Positionen…