ADAC Zurich 24h-Rennen 2018 am Nürburgring – Das größte Rennen der Welt für die Zukunft rüsten: Ein Projekt der FHM Köln und des ADAC Nordrhein e.V.

Spannung, Action, Emotionen, große Siege und bittere Niederlagen. Das ADAC Zurich 24h-Rennen ist das wohl größte und schwierigste Autorennen der Welt. Mit seiner langen Tradition am berühmten Nürburgring, dessen berüchtigte Nordschleife sich über 20 Kilometer weit durch die Eifel schlängelt, begeistert es Motorsportfans seit vielen Generationen. Doch wer sind die über 200.000 Fans, was begeistert sie am Rennen und welches Event-Programm wünschen sie sich zukünftig? Um diese Fragen zu klären, entstand ein gemeinsames Projekt zwischen dem Veranstalter (ADAC Nordrhein e.V.) und einer Gruppe von Studierenden der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Köln

170 Fahrzeuge jagen sich beim Rennen Tag und Nacht über den Nürburgring. Über 2.000 Menschen sind an der Organisation und Durchführung beteiligt, damit es für die Teams ein sportlich fairer Wettkampf und für die über 200.000 angereisten Fans auf den Campingplätzen und Tribünen ein einmaliges Spektakel wird. 

Angesichts dieser Zahlen ist es natürlich besonders wichtig, seine Zielgruppe genau zu kennen. Deshalb möchte der Veranstalter gerne mehr über die Besucher wissen. Wer sind sie? Wo kommen sie her? Warum reisen sie wie und wann an? Was wünschen sie sich für die Zukunft, wo sehen sie Verbesserungspotential? Und vor allem – wie muss das Event-Programm gestaltet sein, um die Fangemeinde auch in Zukunft zu erreichen? 

Um all diese Fragen zu klären bedarf es einem großen Aufwand, daher wandte sich der ADAC Nordrhein e.V. bereits im Jahr 2017 an die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Köln. Prof. Dr. Michael Groll und der wissenschaftliche Mitarbeiter Boris Frisch organisierten ein fünfundzwanzigköpfiges Projektteam. Die Gruppe besteht aus Mitgliedern der Bachelor-Studiengänge B.A. Automotive Management, B.A. Sportjournalismus & Sportmarketing sowie B.A. Eventmanagement & Entertainment und B.A. Medienkommunikation & Journalismus. 

Gemeinsam mit den Verantwortlichen des ADAC Nordrhein e.V. Mirco Hansen und Joachim Kurth wurde das Projekt im Mai umgesetzt. Start zum ADAC Zurich 24h-Rennen war Samstag, der 12. Mai 2018, um 15:30 Uhr.

Über den gesamten Rennverlauf verteilte ein Teil der Projektgruppe Fragebögen, um ein umfangreiches Demografie- und Stimmungsbild der Zuschauer zu erhalten. Ein weiteres Team beschäftigte sich mit der Erstellung von Analysebögen für die „Side-Events“ wie z. B. die Drift- und Stunt-Shows. Außerdem waren einige Studierende für die interne Organisation des Projektes verantwortlich und nicht zuletzt befassten sich zwei Teams mit den Social-Media-Maßnahmen des Events.

Zurück in Köln arbeitet die Gruppe an der Auswertung und es findet noch eine Fahrer-/Teambefragung statt. Die Ergebnisse werden in Kürze dem ADAC Nordrhein e.V. präsentiert. Auch auf einen spannenden Film, der die Highlights des Projektes zeigt, darf man sich freuen. Über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit berät der ADAC Nordrhein e.V. bereits.

FHM Projektteam im Fahrerlager © M. Klinkhammer

Informationsstand der FHM im Ringboulevard © M. Klinkhammer

© A. Schusdziarra

© A. Schusdziarra

© A. Schusdziarra

Die Projektgruppe bei der Befragung © M Klinkhammer