Absolventinnen der FHM stellen die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeiten auf der MEDICA 2018 vor

Vom 12. bis 15. November 2018 fand in Düsseldorf die MEDICA als weltweit größte Medizinmesse und Veranstaltung für die Medizinbranche statt. An ihr nahmen mehr als 5.100 Ausstellern aus 70 Nationen in 17 Messehallen teil. Sie wird seit über 40 Jahren durchgeführt. Jedes Jahr besuchen die MEDICA herausragende Persönlichkei­ten aus Wirtschaft, Forschung und Politik sowie zehntausende natio­nale und internationale Experten und Entscheider aus der Medizinbranche.

Die 123.500 Fachbesucher erwartete auch in diesem Jahr neben einer allumfassenden Ausstellung ein an­spruchsvolles Programm von Foren und Konferenzen auf den MEDICA. Ein Bestandteil dieser Foren ist die Plattform für Gesundheitsprofis, die vom  KKC Krankenhaus-Kommu­nikations-Centrum auf dem Gemeinschaftsstand der Be­rufsverbände der Gesund­heitswirtschaft in der Halle 15 seit vielen Jahren gestaltet wird. Auf ihr wer­den jedes Jahr zahlreiche Fachvorträge, Offene Experten Runden (OER) und Round Table Gespächsrunden organisiert, wo die Praktiker fragten und die Experten antworte­ten. An allen Messetagen werden auf dieser Plattform Erfahrungsbe­richte und Projekte vorgestellt.

Wie in jedem Jahr stellten unter dem Motto „Kollegen von Morgen“ auch drei Studierende und Absolventen von Hochschu­len herausragende Ergebnisse von wissenschaftlichen Studienarbeiten vor. Bemerkens­wert ist, dass darunter in den letzten Jahren immer Studierende und Absol­venten der FHM Bielefeld waren. In diesem Jahr haben auf der Plattform für Gesundheitsprofis drei Frauen, darunter zwei von der FHM Bielefeld ihre wissenschaftli­chen Leistungen vorgestellt. 

Nicole Weißhaupt, Studierende an der Hochschule für Ökonomie und Manage­ment München beschrieb das Projekt TEMPiS als Beispiel zur Steigerung der Behand­lungsqualität und langfristigen Kosteneinsparung bei Schlaganfallpatienten.

Als Absolventin der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld sprach Laura Gieselmann über die Einschätzung von Maßnahmen des Betrieb­lichen Gesundheits­managements zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten im Gesund­heitswesen bei besonderer psychischer Belastung und Beanspruchung. Sie stellt die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit an der Befragung von Mitarbeite­rinnen und Mitarbeitern in einer diakonischen Einrichtung aus dem Bundesland Nord­rhein-Westfalen dar.

In einem weiteren Vortrag stellte die Absolventin der Fachhochschule des Mittel­stands (FHM),  Franziska Minnig, die von ihr entwickelten Loyalty Programme für Versicherte vor und verband sie mit einer Analyse von gamifizierten Prozessen zur  Motivationssteigerung für eine gesundheitsbewusstere Lebensweise. 

Die Vorträge der drei Frauen waren viel beachtet. Die Zuhörer stellten nach den Vorträgen viele Fragen und es bestand eine anregende Diskussion.

Absolventinnen des Studiengangs BA-GM-10-VZ der FHM

Die Einschätzung von Maßnahmen des BGM zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten im Gesundheitswesen bei besonderer psychischer Belastung und Beanspruchung – dargestellt an der Befragung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einer diakonischen Einrichtung Laura Gieselmann (FHM Bielefeld)