Medien­kommunikation & Journalismus

Bachelor of Arts (B.A.)

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Reportagen erstellen, Interviews führen, eine Sendung vor der Kamera live moderieren oder auch als Pressesprecher sein Unternehmen live vor der Kamera präsentieren – das ist der Traum vieler Medienbegeisterter. Genauso wie die Produktion eines Hörfunkbeitrages, die redaktionelle Betreuung von Webportalen oder die Entwicklung einer Social-Media-Kampagne gehören diese Aufgaben zum Alltagsgeschäft von Journalisten und Mitarbeitern in Kommunikationsabteilungen. Der Studiengang Medienkommunikation und Journalismus vermittelt Ihnen dafür alle notwendigen Kompetenzen.

B.A. Medienkommunikation & Journalismus

Vollzeit
Studienort Bielefeld, Köln, Hannover, Berlin
Studienstart Oktober
Studiendauer 3 Jahre, inkl. 24 Wochen Praxisphase im In- oder Ausland
Studiengebühr 625,00 €/Monat (Bielefeld, Hannover & Köln); 525,00 €/Monat (Berlin)
Einmalige Gebühren 150,00 € (Individuelles Auswahlverfahren); 500,00 € (Abschlussprüfung)
Sonstiges *dieser Studiengang befindet sich für den FHM-Campus Berlin in Vorbereitung

Wie schreibt man eine gute Reportage, welche Informationen gehören in eine Pressemitteilung und wie lang darf eine gute Meldung sein? Im Studiengang B.A. Medienkommunikation & Journalismus lernen Sie auf diese Fragen die richtigen Antworten und wie diese praktisch umzusetzen sind.

„Spannende Zeiten für Medienmacher: Sowohl Journalisten als auch Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen brauchen ein Verständnis für sich ständig weiterentwickelnde Medien und Technologien.“

Prof. Dr. Astrid Kruse, Dekanin Fachbereich Medien

Das Schreiben von Pressemitteilungen, die Durchführung von Pressekonferenzen, die Kontaktpflege zu Medienvertretern oder auch das Content Marketing im Sinne des eigenen Unternehmens sind nur einige Aufgaben, die in Unternehmenskommunikation umgesetzt werden. Im Zuge der Digitalisierung und dem stetigen technologischen Fortschritt sind immer stärker auch Kenntnisse für neue Medien gefordert. Unternehmen auf unterschiedlichsten sozialen Kanälen erfolgreich präsentieren zu können und ein Gespür für Trends in diesem Bereich zu haben, ist heute unabdingbar. Aber auch in der internen Unternehmenskommunikation sind Fach- und Führungskräfte stark eingebunden. Mitarbeitermagazine oder die Kommunikation für das interne Unternehmensnetzwerk gehören ebenso zu den Aufgaben.

Als Journalist hingegen sind Sie Teil eines Kommunikationsprozesses innerhalb der Gesellschaft. Sie tragen zur Meinungsbildung innerhalb der Bevölkerung bei. Sie recherchieren und bewerten Geschehnisse, verfassen Nachrichten und stellen Zusammenhänge aus den Themenfeldern Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Boulevard oder dem Special-Interest-Bereich dar. Dabei gibt Ihnen das Studium B.A. Medienkommunikation & Journalismus das nötige Handwerkszeug mit, um verschiedene journalistischen Darstellungsformen für die Arbeitsfelder Print, Online, TV oder Hörfunk anfertigen zu können.

Wissenschaftliche Studiengangsleitung

Prof. Dr. Astrid Kruse

Prof. Dr. Astrid Kruse

Dekanin Fachbereich Medien
Kommunikationswissenschaft und -controlling
kruse@@fh-mittelstand.de

Publikationen

Alumni-Portrait B.A. Medienkommunikation & Journalismus Katharina Hölter

Ein Projekt unserer Studierenden des B.A. Medienkommunikation & Journalismus

Informationen zum Studium B.A. Medienkommunikation & Journalismus

Für wen?

Sie haben ein ausgeprägtes Gefühl für Sprache und Kommunikation? Sie schreiben gerne? Insbesondere, wenn Sie bereits während der Schulzeit für eine Schülerzeitung oder ein Vereinsmagazin tätig waren, möglicherweise durch eine  freie Mitarbeit bei einer Zeitungs- oder Onlineredaktion erste journalistische Erfahrungen gesammelt haben, sind Sie für den Studiengang Medienkommunikation & Journalismus prädestiniert. Sie sollten zudem ein ausgeprägtes Interesse an der deutschen und internationalen Medienlandschaft und ihren Mechanismen mitbringen.

Vielleicht haben Sie aber auch eine kreative oder kaufmännische Berufsausbildung abgeschlossen und dabei ihr Interesse am Medienmarkt entwickelt und möchten aus diesem Grund Ihre journalistischen Kenntnisse weiterentwickeln. Oder Sie sind bereits in einer Kommunikationsabteilung tätig und streben durch ein Studium eine Erweiterung Ihres Verantwortungsbereichs an. Möglicherweise planen Sie auch, sich in den Bereichen Journalismus, Kommunikation und Public Relations selbstständig zu machen.

Mögliche spätere Tätigkeitsbereiche und Arbeitgeber

  • Nachrichtenagenturen
  • Fernseh- und Radiosender
  • Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen
  • Marketing- und Kommunikationsabteilungen
  • Journalistenbüros und Presseagenturen
  • Kulturelle und soziale Organisationen sowie Verbände
  • PR- und Kommunikationsagenturen
  • Onlineredaktionen und Onlineagenturen
  • Nichtregierungsorganisationen

Studieninhalte

Innerhalb Ihres Studiums erwerben Sie umfassende Kenntnisse der Medien- und Kommunikationsbranche – von der theoretischen Basis über die Funktionsweisen des Medienmarktes, der Medienwirtschaft und den technologischen Voraussetzungen bis hin zur Wirkungsweise von Medien. Im Mittelpunkt stehen die theoretische und praktische Vermittlung journalistischen Arbeitens sowie aller relevanten Instrumente und Genres. Hier bilden die Module Journalismus/Publizistik, Journalistische Darstellungsformen sowie Fachjournalismus eine wichtige Basis. In den Modulen Print-Journalismus, Online-Journalismus, TV-Journalismus und Hörfunk-Journalismus wird das journalistische Know-how vertieft. Hinzu kommen detaillierte Kenntnisse im Medien- und Presserecht. Die Grundlagen der Tätigkeit eines Unternehmenssprechers werden in den Modulen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Corporate Publishing vermittelt. Hier erlernen Sie die praktische Arbeit im Bereich der internen und externen Kommunikation und setzen sich mit speziellen Gebieten wie Krisen-PR oder Investor Relations auseinander.
Ihre persönliche Entwicklung ist ein wichtiger Bestandteil der Studienzeit, denn Qualifikationen wie Eigenorganisation, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Präsentationstechnik entscheiden heute in hohem Maße über die Auswahl zukünftiger Führungskräfte. Um Sie grundlegend auf das Arbeitsleben vorzubereiten, steht der intensive Austausch mit Medienunternehmen und -institutionen sowie die Kooperation mit der Wirtschaft im Fokus.
Zudem erlangen Sie betriebswirtschaftliches Basiswissen, das für die Übernahme einer Führungsposition unerlässlich ist. BWL, VWL, Marketing & Vertrieb gehören heute zum Basiswissen. Journalisten, Pressesprecher und andere qualifizierte Mitarbeiter im Kommunikationsbereich müssen Hintergründe verstehen und auch betriebswirtschaftliche Themen kommunizieren können.

Allgemeine Wirtschaftkompetenz

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Marketing/Vertrieb

Spezielle Fachkompetenz

  • Medientheorie
  • Kommunikationswissenschaft
  • Digitale Medienwirtschaft
  • Strategische Kommunikation/ PR
  • Journalistik/ Publizistik
  • Medien- und Presserecht
  • Crossmediale Medienkommunikation
  • Social Media & Digital Workflow
  • Kommunikationscontrolling
  • Medien-Projektmanagement
  • Print- & Online-Journalismus
  • Hörfunk-Journalismus
  • TV-Journalismus
  • Journalistische Darstellungsformen
  • Corporate Publishing & Storytelling
  • Lehrredaktion

Personale & soziale Kompetenz

  • Wirtschaftsenglisch
  • Selbstmanagement & Selbstmarketing
  • Teammanagement, Präsentation & Moderation
  • Studium Generale

Aktivitäts- & Handlungskompetenz

  • Studium in der Praxis (SiP)
  • Wissenschaftliches Arbeiten I: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
  • Wissenschaftliches Arbeiten II: Empirische Forschungsmethoden
  • Businessplanentwicklung & Digitale Geschäftsmodelle

Bewerbung

Der Studiengang Bachelor of Arts (B.A.) Medienkommunikation & Journalismus richtet sich an Studieninteressierte, die gerne journalistisch arbeiten – ob für Zeitungen, Zeitschriften, den Hörfunk, das Fernsehen oder das Internet. Neben einem ausgeprägten Interesse an wirtschaftlichen und medienspezifischen Fragestellungen sind gute Englisch-Kenntnisse sowie eine überdurchschnittliche journalistische Vermittlungsfähigkeit gefordert – ebenso wie ein Gespür für Sprache und Kommunikation. Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) bietet Bewerberinnen und Bewerbern ein optimales Studienumfeld, in dem sie ihre persönlichen Interessen und Qualifikationen individuell weiterentwickeln können.

Zugangsvoraussetzungen

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) ist eine staatlich anerkannte, private Fachhochschule. Studierende müssen daher mindestens die gleichen formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllen, die für die Aufnahme eines vergleichbaren Studiums an einer öffentlichen Hochschule erforderlich wären. Formale Voraussetzung zur Aufnahme des Bachelor-Studiums Medienkommunikation & Journalismus an der FHM sind die Hochschul- oder Fachhochschulreife. Berufspraktiker mit entsprechenden beruflichen Abschlüssen können ebenfalls ein Studium aufnehmen. Mögliche Zugangswege zum Studium:

  • Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung (Allgemeine Hochschulreife, etc.)
  • Hochschulreife
  • Fachhochschulreife
  • Meister/in
  • Meisteranwärter/in mit FH-Reife
  • Betriebswirt/in des Handwerks
  • Betriebswirt/in (IHK)
  • Absolventen zweijähriger Fachschulausbildungen
  • Fachwirte und Fachkaufleute
  • Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in

Der Bachelor-Studiengang Medienkommunikation & Journalismus an der FHM ist nicht mit einem Numerus Clausus (NC) belegt. Die am besten geeigneten Bewerberinnen und Bewerber für den B.A. Medienkommunikation & Journalismus werden stattdessen über ein hochschuleigenes Auswahlverfahren ausgewählt. Wie bei der Personalauswahl moderner Wirtschaftsunternehmen hat die FHM hierfür ein aufwändiges Verfahren entwickelt.

So bewerben Sie sich um einen Studienplatz an der FHM

  • Bewerben Sie sich direkt ONLINE oder reichen Sie Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen für B.A. Medienkommunikation & Journalismus bei uns ein.
  • Sind alle formalen Voraussetzungen erfüllt, werden Sie per Mail zum nächstmöglichen Auswahlverfahren eingeladen.
  • Innerhalb von 15 Werktagen erhalten Sie anschließend von uns die Entscheidung über die Zulassung zum Studium.
  • Sind Sie zum Studium B.A. Medienkommunikation & Journalismus zugelassen, werden Ihnen die Immatrikulationsunterlagen sowie der Studienvertrag zugeschickt.

Wie verläuft das Auswahlverfahren?

Nach Einreichung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen für den B.A. Medienkommunikation & Journalismus entscheidet eine Bewerbungskommission über die Einladung zu einem mehrstündigen Auswahlverfahren. Die Bewerberinnen und Bewerber lösen verschiedene Gruppenaufgaben, nehmen an einem Englischtest sowie an einem fachspezifischen Test teil und durchlaufen eine Kompetenzdiagnostik nach dem KODE®-Verfahren. Den Abschluss bildet ein persönliches Vorstellungsgespräch mit einem der Hochschullehrer. Auf der Grundlage einer abschließenden Gesamtbeurteilung erhalten die Bewerberinnen und Bewerber i.d.R. innerhalb von 15 Werktagen eine verbindliche Studienplatzzusage oder -absage für den B.A. Medienkommunikation & Journalismus von der FHM.

Zur Vorbereitung auf den Englischtest empfiehlt die FHM folgende Literatur

  • Murphy, Raymond: "English Grammar in Use - Fourth Edition: English Grammar in Use".
  • Cotton, David; Falvey, David; Kent, Simon: "Market Leader Upper Intermediate Coursebook". Longman; Financial Times, 2011.

Ansprechpartner

Nina Janice Braunert

Nina Janice Braunert, M.A.

Fachbereich Medien Bielefeld
Studienberatung
braunert@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655180

Caroline Bultmann

Caroline Bultmann, M.A.

Fachbereich Medien Bielefeld
Studienberatung
bultmann@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655226

Boris Frisch

Boris Frisch, B.A.

Marketing & Vertrieb Köln
Studienberatung
frisch@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 221 258898150

Dipl.-Kfm. Sebastian Haas

Dipl.-Kfm. Sebastian Haas

Marketing & Vertrieb Bamberg
Studienberatung Bamberg
haas@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 951 29788911

Nick Heller

Nick Heller, B.A.

Institut für Sportkommunikation (IfS)
Wissenschaftlicher Volontär
heller@@fh-mittelstand.de
Fon: + 49 511 53358823

Absolventen des Studiengangs B.A. Medienkommunikation & Journalismus

Teja Adams

heute: Social-Media-Redakteur bei der „tagesschau“/ARD + Digital-Journalismus-Trainer (zum Portrait)

Katharina Hölter

heute: Nachrichtenchefin bei bento (zum Portrait)

Kira Bejaoui

heute: Bloggerin, callmeshopaholic.de (zum Portrait)

Heike Grebe

heute: Film- und Tv-Produzentin (zum Portrait)

Exkursionen & Projekte des B.A. Medienkommunikation & Journalismus

Akademische Lehrredaktion

Neuer praxisorientierter Akzent des Fachbereichs Medien: Die FHM hat in Kooperation mit zwei regionalen Medienhäusern (Neue Westfälische und Zeitungsgruppe Ostfriesland) sogenannte Akademische Lehrredaktionen entwickelt – damit rückt der Fachbereich Medien noch näher an die vielfältigen digitalen Entwicklungen in den Medienhäusern heran. Neben regelmäßigen Exkursionen sind auch Besuche seitens der Redaktionen in den Vorlesungen geplant. Darüber hinaus sind FHM-Studierende während ihrer Praxis-Phase (SiP) in beiden Zeitungshäusern redaktionell eingebunden. Neben dieser praxisorientierter, redaktionellen Zusammenarbeit leistet die Akademische Lehrredaktion aber noch mehr: Insbesondere mit Blick auf Themen für Bachelor- und Masterarbeiten arbeiten beide Medienhäuser künftig eng mit FHM-Studierenden zusammen. Das bedeutet konkret: Studierenden, die beispielweise ihr Studium in der Praxis (SiP) bei der NW oder bei der ZGO absolviert haben, und den Kontakt zu den Redaktionen darüber hinaus halten, werden seitens der Verlage gerne strategischen Medienthemen anvertraut, die dann im Rahmen von Abschlussarbeiten wissenschaftlich beleuchtet werden. Dazu stellen beide Medienhäuser auch Projektredakteure ab, die für die Studierenden als Ansprechpartner fest zur Verfügung stehen. Diese wissenschaftlich-reflektierende Zusammenarbeit gilt übrigens auch schon für die praxisbezogene Projektarbeit, die über die SiP-Phase seitens der Studierenden erstellt werden muss. Weiterer Pluspunkt der Akademischen Lehrredaktion: FHM-Studierende haben die exklusive Möglichkeit an ausgewählten Modulen der Volontärs-Ausbildungskurse teilzunehmen.

Bielefelder Nachtgeschichte - Studierende produzieren fürs Radio

deinfm (Jugend-Radiosender: http://www.deinfm-owl.de) ist Kooperationspartner der FHM. Als erstes gemeinsames Projekt entstanden im November 2014 die "Nachtgestalten". Darin stellen die Studierenden Leute vor, die die Nacht zum Tage machen und sich für das Gelingen cooler Partynächte abrackern.  Ob es der Türsteher, die Thekenfrau oder der Taxifahrer ist - allesamt sind die Nachtgestalten, die jede OWL-Partynacht unvergesslich machen!

Die Interviews zu den deinfm Nachtgestalten entstanden durch Studierende der FHM unter Leitung von Dozent (und FHM-Alumni Malte Brenneisen).

Die Website mit allen Beiträgen finden Sie unter

http://www.nachtgestalten-bielefeld.de

Hingeschaut

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TV-Journalismus hautnah! Die Studierenden haben ihre erste eigene TV-Sendung im Kasten. Zusammen mit ihrer Dozentin Miriam Grabenheinrich lag von der Aufnahme, über An- und Abmoderation bis hin zum Schnitt alles in den Händen der Studierenden. Der ca. zwanzigminütige Beitrag umfasst insgesamt sechs verschiedene Kurzbeiträge aus aktuellen Themenfeldern. Vom Smoothie bis hin zum Pole Dance Kurs haben sich die Studierenden einmal quer durch Bielefeld und die nähere Umgebung gefilmt. Bleibt nur noch zu sagen: „3, 2, 1, Film ab!“

Engagement für Flüchtlinge

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Rund sechs Monate lang haben die Studierenden des Studiengangs Medienkommunikation & Journalismus (MJ 33) im Modul Corporate Publishing unter der Leitung von Dozentin Juliane Hollenhorst Texte für das Projekt „Ankommen in Gütersloh – Engagement für Flüchtlinge“ erstellt, die den Blick auf eine wichtige Frage lenken sollen: Was tun Menschen vor Ort konkret für Menschen? Was motiviert die, die helfen und was denken sie? Das Engagement, was sie gesehen haben, hat sie sehr beeindruckt.

Medienschaffende beschäftigt die aktuelle Flüchtlingskrise immer auf zweierlei Weise. Wie begegnen sie dem Thema als Menschen einerseits – haben Mitgefühl, aber auch Sorge und suchen genauso nach Antworten auf die aktuellen Herausforderungen, wie alle anderen auch. Wie können sie helfen, was können sie tun, um Fluchtursachen zu bekämpfen, warum ist die Situation so, wie sie ist? Und wie ist sie wirklich?

Medienberichte über die Situation von Flüchtlingen waren und sind ein wesentlicher Anlass für viele Menschen, sich zu engagieren. Diesen Schluss zieht die Studie „Strukturen und Motive der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit in Deutschland“ aus dem Jahr 2015. Die Autoren befragten 460 Ehrenamtliche und 70 Organisationen zu Art und Inhalt ihrer ehrenamtlichen Arbeit. „Für knapp die Hälfte der Befragten (48 %) waren Medienberichte Anlass für ihr Engagement, nur ein Viertel (25,1) verneint dies.“ Damit wird der zweite Grund für die Beschäftigung mit diesem Thema geliefert: Medienschaffende können durch ihre Arbeit Einfluss nehmen darauf, dass Schutzsuchenden geholfen wird.

Mit ihrem Projekt in Kooperation mit der Bürgerstiftung Gütersloh bringen die angehenden Journalisten der FHM Bielefeld also beides zusammen: Den menschlichen Wunsch etwas Sinnvolles zu tun und ihr fachliches Know-how in Sachen Kommunikation.

Das Ergebnis ihrer Arbeit haben die Studierenden in einem Reader zusammengefasst und ihn Mitte September an Brigitte Büscher aus dem Vorstand der Bürgerstiftung übergeben. Die Berichte und Reportagen dokumentieren eindrucksvoll, wie sich Gütersloher Bürgerinnen und Bürger mit und für Flüchtlinge engagieren. Der Reader steht allen Interessierten in der Bürgerstiftung zur Verfügung.

Daten & Fakten

Projektname: Reader „„Ankommen in Gütersloh – Engagement für Flüchtlinge“

Studiengruppen: Medienkommunikation & Journalismus (MJ 33)

Projektleitung: Juliane Hollenhorst

Form des Projektes: Reader

Kampf gegen Blutkrebs

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Das studentische Projekt des Bachelorstudiengangs Medienkommunikation & Journalismus im Modul „Medienprojekte“ von Professor Dr. Marcus Bölz widmet sich dem Kampf gegen Krebs: Die Studierenden der FHM Hannover Julia Jacob, Simon Lohmann, Sophie Neugebauer, Jana Brandt, Christoph Exner, Lena Becker und Henrik Hamann haben es sich zur Aufgabe gemacht, auf das Thema „Blutkrebs“ aufmerksam zu machen.

FHM-Studentin Jana Brandt erklärt: „Unser letztes Projekt befasste sich damit, dass jeder Studierende der Studiengruppe Medienkommunikation & Journalismus eine eigene Präsentation mit zugehöriger Moderation erstellen sollte. Julia Jacob hat sich das Thema „DKMS“ zu Herzen genommen und einen sehr emotionalen Vortrag gehalten. Alle Studierenden, die bei dieser Präsentation anwesend waren, fanden das gesamte Thema sehr bewegend. Wir haben uns umgehend als potenzieller Spender für die DKMS registriert.“

Mehr noch: Die Studierenden stellten ein eigenes Projekt auf die Beine. Sie planten und setzten ihren Kampf gegen Krebs in Kooperation mit der DKMS um und produzierten unter anderem ein Video, um auf die Problematik „Blutkrebs“ zu verdeutlichen: Die Idee und die Bearbeitung des Videos wurden komplett von der Studiengruppe betreut und realisiert. Die Aufnahmen wurden unter anderem mit einer Drohne gefilmt und auch die Hintergrundmusik wurde eigens für diesen Spot komponiert und aufgenommen.

Der Clip soll dazu beitragen, dass sich noch mehr Personen des Themas „Blutkrebs“ bewusst werden und jeder erkennt, wie einfach es ist sich typisieren zu lassen und anderen Menschen zu helfen.

Um diesem Video eine Plattform zu bieten, haben die Studierenden eine eigene Website erstellt (www.studentengegenblutkrebs.wordpress.com). Dort gibt es das Video zu sehen, noch mehr Informationen über die DKMS sowie über die Studiengruppe zu finden.

Panorama-Seite der Celleschen Zeitung

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Das Studium an der FHM ist praxisnah und anwendungsorientiert – so viel steht fest. Das im Hörsaal erworbene Wissen setzten Studierende im Bachelor-Programm Medienkommunikation & Journalismus (MJ32H) der FHM Hannover nun beeindruckend konsequent in die Praxis um und stellten sich damit den Augen von 30.000 Lesern der Celleschen Zeitung. Denn dort erscheint sie, die von den angehenden Jungjournalisten konzipierte, getextete und mit gestaltete Panoramaseite. Prof. Dr. Jens Große, Projektleiter und Dozent im Modul Fachjournalismus ist stolz auf seine Studierenden: „Das Projekt war auf insgesamt fünf Wochen angelegt und stellt ein gemeinsames Pilotprojekt der Celleschen Zeitung und der FHM Hannover dar. Und beide Seiten sind vom Ergebnis begeistert. So sind die Studierenden natürlich zu Recht stolz darauf, ein echtes, journalistisches Produkt in realen Bedingungen auf die Beine gestellt zu haben. Und die Kollegen der Celleschen Zeitung bekommen neben frischem Gedankengut einen engen Draht zum Branchennachwuchs. Zweifelsfrei eine Win-Win-Situation!“

Unsere Experten zu Branche & Studium

Prof. Bernd Gäbler
Journalismus

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„Wir befinden uns mitten in einer Medienrevolution, deren Ende nicht abzusehen ist. Zu den klassischen Medien – Print, Hörfunk und Fernsehen – treten immer neue Technologien hinzu. Auf allen Kanälen schwillt die Kommunikation an. Das macht journalistische Fähigkeiten - etwa die Unterscheidung von wichtig und unwichtig, exakte Recherche, Quellenkritik und eine sowohl präzise wie poetische Sprache – immer bedeutsamer, keineswegs nur für Journalisten. Unsere Absolventen sollten beides gelernt haben: sowohl zeitlos gültige Prinzipien des Erzählens und der Wahrheitssuche wie den Einsatz unterschiedlicher Medien, von Hörfunk und Bewegtbild bis zu crossmedialen Experimenten und Virtual-Reality-Formen.“

Prof. Dr. Annette Kahre
Unternehmenskommunikation & Journalismus

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„Unternehmenssprecher oder Journalist – eine Entscheidung, die unsere Studierenden während ihres Studiums treffen. Sie lernen beide Seiten kennen und werden zu Kommunikationsexperten für die Arbeit in Organisationen, Medienhäusern oder Agenturen ausgebildet. Eine hohe Professionalität, Glaubwürdigkeit und die Kenntnis beider Berufsprofile spielen dabei für den Erfolg in der Kommunikationswelt, die immer komplexer und komplizierter wird, eine wichtige Rolle.“

Dr. Gabriela Jaskulla
Journalismus

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„Fake News und Social Bots, Virtual und Augmented Reality – das Medienzeitalter stellt Consumer und Produzenten vor neue Herausforderungen – technisch und vor allem inhaltlich. Was seriöse Nachrichten sind, was eine verlässliche Berichterstattung ist, das sind zunehmend brisante Fragen. Eine verunsicherte Gesellschaft besteht darauf, Lösungsansätze für wichtige Fragen zu erhalten. Bad News haben schon lange ihren Charme verloren. Dem trägt der Studiengang Rechnung. Solutional Journalism heißt der Trend, der engagierten jungen Leuten neue Arbeitsfelder in den klassischen Medien und vor allem im Online-Journalismus und in der Kommunikation bietet.“

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