Study Space 4.0 – Studierende entwerfen innovative Raumkonzepte am Campus Pulheim

Eventmanagement Studenten der FHM Köln haben im Rahmen des Moduls Eventdramaturgie einen neuen Lernort für Studierende erschaffen und diesen am Campus Pulheim exemplarisch dargestellt.

Nach einem ersten Brainstorming führten die Studierenden umfangreiche Interviews mit Coworking Spaces in Köln durch, um sich inspirieren zu lassen und zentrale Merkmale eines guten Lern- und Arbeitsortes herauszufiltern.

Demnach ist die Flexibilität des Raumes ein wichtiges Merkmal: Der Raum sollte sich an den Nutzer anpassen können. So sollte es möglich sein, alleine aber auch in Gruppen zu arbeiten und die Möbel flexibel zu bewegen, z.B. in Form von flexiblen Glaswänden.

Des Weiteren ist eine Austauschzone wichtig, bei der man Projekte besprechen oder entspannt etwas zusammen trinken kann. Hierzu sollten z.B. in gemütlicher Atmosphäre Tische und Sitzmöglichkeiten sowie eine kleine Bar mit Getränken verfügbar sein.  Auch Gamification in Form von Kickern, Billardtischen oder anderen Spielen sollten vorhanden sein, um ein angenehmes Campusfeeling zu schaffen.

Das dritte Merkmal ist Ruhe: Es sollte einen Ort geben, an dem man alleine und ungestört arbeiten kann – ermöglicht durch Kopfhörer und separierte Arbeitsplätze.

Diese drei Raumzonen stellten die Studierenden anhand eines selbst gebauten Modells dar. Außerdem wurden Teile eines Vorlesungsraumes in Pulheim in eine entspannte Sitzecke und eine abwechslungsreiche Fun-Ecke ungestaltet, um den Zuhörern die präsentierten Ideen zu veranschaulichen.

Die Gäste der Veranstaltung, unter ihnen die Innenarchitektin Frau Katharina Koppe, die den Studierenden im Laufe des Moduls wertvolle Inhalte vermittelt hatte und beratend zur Seite stand, und Matthias Neugebauer, Geschäftsführer von ST@RT HÜRTH, einem Zentrum für Technologie und Existenzgründung, waren von den Konzepten der Studierenden begeistert.

Nun ist es der Plan, einige der Ideen am neuen FHM Campus in Frechen umzusetzen, um so ein modernes und exklusives Campusfeeling zu kreieren.

Die Studenten kreierten eine gemütliche Sitzecke die für Pausen zur Entspannung genutzt werden kann.

Außerdem ist ein Bereich mit verschiedenen Spielmöglichkeiten Teil ihres Konzepts.

Auch Möglichkeit zum Austausch ist ein wichtiger Aspekt eines angenehmen Campusfeelings.

Anhand eines selbstgebauten Modells veranschaulichten die Studierenden ihre Raumkonzepte.