Studierende erstellen Marketing-Konzept für FLIP OUT

Graue Theorie und langweilige Vorlesungen gibt es an der FHM nicht – Hier werden Studierende selbst aktiv und zum Mitmachen angeregt. In einer Kooperation mit dem FLIP OUT und unter Leitung von Modul-Dozentin Pia Winkler M.A. entwickeln die Studierenden im Studiengang Marketing Management B.A. ein Marketing-Konzept, dass Schulen „zum Ausflippen“ bringen soll.

Das FLIP OUT wurde 2017 als erste Trampolin-Arena in Deutschland gegründet. Der Markt ist hart umkämpft – In vielen Städten sehen Konkurrenten das Potential und versuchen nach- oder gleichzuziehen. Grund ist die Nachfrage und Bedienung des aktuellen Gesundheitstrends. 10 Minuten Trampolinspringen verbrennt genauso viele Kalorien wie 30 Minuten Laufen, allerdings passiert das hier ganz nebenbei und mit erhöhtem Spaßfaktor. Sprungbegeisterte können sich hier bei Dodgeball, Slam Dunk Basketball, riesigen Trampolinfeldern oder dem Battle Beam austoben. Die zwei Trampolin-Parcours, wie auch der Power Tower sind einmalig in Deutschland.

Zur Erstellung eines Marketing-Konzepts gehört es natürlich dazu, das Produkt ausgiebig zu analysieren, zu testen und zu beurteilen. Diese Chance hatten die Studierenden am 28.02.2020 und konnten die verschiedenen Elemente im FLIP OUT für 2 Stunden selbst aktiv nutzen. Gleichzeitig war auch eine Schule aus Reerik im Haus, sodass die Studierenden mit der Zielgruppe in Kontakt treten konnten.

Am 24.04.2020 präsentieren die Studierenden ihre Ergebnisse der Unternehmensleitung des FLIP OUT. Bis dahin wartet noch jede Menge Arbeit und vor allem anspruchsvolle Aufgaben auf das Team. Neben der Zielgruppenanalyse sollen die Studierenden auch einen Blick auf die Kooperationsmöglichkeiten des FLIP OUT werfen, um die Mobilität von Schulklassen zu vereinfachen. Dabei spielen auch verschiedene Finanzierungsmodelle eine Rolle, die im Hinblick auf Unterstützer ausgewertet werden sollen. Ergebnis soll eine beispielhafte Kampagne sein, die mögliche Kanäle zur Zielgruppenansprache beinhaltet und einige inhaltliche Anregungen geben soll.

Die Aufgabe ist im Modul „Agiles Projektmanagement“ angesiedelt, sodass die Studierenden sowohl inhaltlich, als auch methodisch korrekt arbeiten müssen. Keine einfache Aufgabe, aber praxisnah und mit Mehrwert für Studierende und Unternehmen gleichermaßen.