Positive Resonanz beim dritten Mikronährstoff-Symposium an der FHM Bielefeld

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld hat am vergangenen Freitag, 3. Mai, vor zahlreichen Gästen ein Symposium zu dem Thema „Evidenz-basierte Mikronährstofftherapie in der Prävention, Rehabilitation und im Leistungs- und Spitzensport“ veranstaltet. Das Symposium mit FHM-Professor Elmar Wienecke, dem Ex-Schwimmweltmeister Mark Warnecke und dem ehemaligen Biathlon-Europameister Dr. med. Günther Beck brachte den Gästen neue Ansätze über Behandlungsmöglichkeiten durch den gezielten und individuell angepassten Einsatz von Mikronährstoffen.

Rund 70 Teilnehmer, darunter unter anderem Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten und Vertreter einiger Bundesligamannschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kamen am vergangenen Freitag zum dritten Mikronährstoff-Symposium an die FHM Bielefeld, um von den neuesten Erkenntnissen und praxisrelevanten Ergebnissen auf dem Gebiet der Mikronährstofftherapie profitieren zu können. Professor Dr. Elmar Wienecke führte an diesem Tag nicht nur in die Thematik ein, sondern referierte gleich zu Beginn auch über den Einfluss von Mikronährstoffen auf die Regulation der Schilddrüse für eine optimale mentale und physische Leistungsfähigkeit. Eine optimierte Ernährung und individualisierte Mikronährstoffrezepturen führen zu einer gesunden Steuerung und Regulation von komplexen Stoffwechselvorgängen bis hin zur Funktionserhaltung der Gesundheit. Ein „Teufelskreis“ aus verschiedenen Einflussfaktoren wie nicht angepasster Ernährung, mangelnder Bewegung oder Resorptionsstörungen sind nach den Evidenz-basierten umfassenden Studienergebnisse von FHM-Professor Elmar Wienecke Ausgangspunkte für einen Mikronährstoffmangel und damit für Defizite und Defekte im Energiestoffwechsel des Menschen. Insbesondere die Beeinträchtigung der Schilddrüsenfunktion kann zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen. Damit verbunden ist unter anderem eine erhöhte Verletzungsanfälligkeit oder das Nachlassen der mentalen und physischen Leistungsfähigkeit durch die vermehrte Beanspruchung körpereigener Proteine. Mit Hilfe moderner Diagnostik und individueller, personalisierter Mikronährstoffzufuhr können Defizite gezielt ausgeglichen und Beschwerden gelindert werden. Erfolgreiche Ernährungsstrategien („Clean Eating“) zeigen den nachweislichen Effekt bei ADHS-Kindern/ Jugendlichen, aber auch den Wirkungsnachweis bei rheumatischen Patienten ohne Nebenwirkungen.

Bei der anschließenden Diskussionsrunde mit Ex-Schwimmweltmeister und Arzt Mark Warnecke und dem Leiter der Reha Klinik Aspach in Österreich, Dr. med. Günther Beck, ging es um das Thema „Spitzensport an Krücken! Können Mikronährstoffe helfen? Status Quo im Spitzensport“.  Die Referenten forderten, dass diese Evidenz-basierten Erkenntnisse der Mikronährstofftherapie in die Ausbildungsstruktur der Ärzte integriert werden und stellten noch einmal heraus, wie wichtig diese Erkenntnisse in der Zukunft sein werden. Ihr Fazit: Der Masterstudiengang Mikronährstofftherapie/Regulationsmedizin an der FHM Bielefeld bietet für Ärzte, Physiotherapeuten sowie Ernährungs- und Sportwissenschaftler eine neue Dimension in der Prävention, Rehabilitation und im Leistungs- und Spitzensport an und stellt einen wichtigen Meilenstein in Gesundheitsmedizin dar.

Auch FHM-Rektorin Prof. Dr. Anne Dreier ließ es sich am Freitag nicht nehmen beim Mikronährstoff-Symposium vorbeizuschauen. Hier zu sehen mit Prof. Dr. Elmar Wienecke, Mark Warnecke und Dr. med. Günther Beck (von links)

Das Symposium brachte den Gästen neue Ansätze über Behandlungsmöglichkeiten durch den gezielten und individuell angepassten Einsatz von Mikronährstoffen.