Neues Erasmus+ Projekt der FHM: DigiFInd für innovative Ausbildung in der Möbelindustrie

Mit einem Kick-off-Meeting in Sofia am 20. September hat das Konsortium um die bulgarische University of National and World Economy (UNWE) die Arbeit im EU-Projekt „Enhance Adult Learners Digital Skills for Furniture Industry“ (DigiFInd) aufgenommen. Die acht Partner, darunter auch die FHM, setzen sich dafür ein, die Möbelindustrie mit maßgeschneiderten Trainingslösungen weiterzubilden.

Im Rahmen einer eineinhalbtägigen Auftaktveranstaltung legten die acht Konsortialpartner die Route für ihre nächsten Schritte im Projekt „Enhance Adult Learners Digital Skills for Furniture Industry“ (DigiFInd) fest. Darüber hinaus gab es reichlich Gelegenheit, bislang noch unbekannte Partner kennenzulernen.

Besonders erfolgversprechend ist die Heterogenität innerhalb des Projekts. Das Konsortium setzt sich aus Unternehmen, Unternehmerverbänden, Hochschulen und Experten für die berufliche Weiterbildung zusammen. Die Partner stammen aus Bulgarien, Rumänien, Polen, Italien und Deutschland. In diesen Ländern ist die Digitalisierung in der Möbelindustrie unterschiedlich weit fortgeschritten. „Wir sind sehr froh, dass die FHM schon einige ‚Best Practice‘-Beispiele in das Projekt einbringen kann“, sagt Professorin Kamelia Stefanova, Dekanin der Fakultät für angewandte Informatik und Statistik der University of National and World Economy (UNWE), die dem Konsortium vorsteht.

Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Union im Rahmen des Erasmus+ Programms „Aktion Strategische Partnerschaften“.

Ergebnis des Projekts werden drei zentrale Produkte sein. Zunächst entwickeln die Partner ein Trainingsprogramm, um Trainer auszubilden, die als Multiplikatoren die Digitalisierung in die Unternehmen der Möbelbranche tragen. Als zweites werden Instrumente entwickelt, welche den Trainern an die Hand gegeben werden, um die Vermittlung digitaler Kompetenzen zu erleichtern. Zur Bündelung dieser Inhalte wird als drittes ein Portal entwickelt, dass den Zugang zu den Inhalten erleichtern soll.

Als Vertreter der FHM nahmen Prof. Dr. Manfred Leisenberg und Philipp Kronsbein an der Veranstaltung teil. Die beiden Mitarbeiter werden im Verlauf des Projekts die Entwicklung des Portals steuern und die Partner bei der Sammlung von Daten unterstützen.

Prof. Dr. Manfred Leisenberg stellte dem Konsortium am Nachmittag des ersten Veranstaltungstages seine Ideen für das Portal zur Bündelung der Projektinhalte vor.

In angeregter Atmosphäre tauschten sich die Partner eineinhalb Tage aus und berieten über notwendige Definitionen und Eingrenzungen.