MIECAT (“Methodology of Interpretation of European Cultural Heritage through Attractions in Tourism“) – Projekttreffen in Iasi

Zwischen dem 05. und 09.05.2019 trafen sich die sechs europäischen Hochschulen, die im Rahmen von MIECAT ein Modul zur Neuinterpretation des europäischen Kulturerbes im Hinblick auf den Tourismus entwickeln. Die FHM Schwerin wurde durch Valerie Elss, M. Sc., vertreten.

Das entsprechende Handbuch wird in diesem Jahr fertiggestellt werden und dient als inhaltliche Orientierung für ein Studienmodul, das an allen teilnehmenden Hochschulen gelehrt werden wird. Zentrale Inhalte bilden Informationen zu den jeweiligen Themenschwerpunkten der Hochschulen, didaktische Elemente der Wissensvermittlung sowie anschauliche Fallbeispiele: Fine Art, Architektur, Musik, religiöse Traditionen, Bräuche und Traditionen sowie gastronomische Traditionen. Aufgrund ihrer umfassenden Expertise im Bereich des kulinarischen Tourismus übernahm die FHM Schwerin den Themenbereich der gastronomischen Traditionen.

In Iasi wurde der aktuelle Status Quo im Hinblick auf die Ebook-Erstellung diskutiert sowie bisher umgesetzte Projektaktivitäten durch die einzelnen Partner präsentiert.

Ein Highlight für die Projektpartner stellte der Besuch der Moldauklöster (u.a. Kloster Voronet) dar, welche teilweise in der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes geführt werden. Nonnen und Mönche erläuterten für die Projektpartner u.a. die Bedeutung sowie die Erstellung der Fresken der unterschiedlichen Klöster. Auf diese Weise wurden den Partnern unterschiedliche Interpretationsmethoden religiöser Traditionen aus der Rumänisch-Orthodoxen Kirche veranschaulicht.

Das nächste Joint Staff Training wird im Oktober in Madrid erfolgen, wo verschiedene Interpretationsmethoden des Kulturerbes vorgestellt sowie die Struktur der folgenden Guidelines diskutiert werden wird.