FHM Pulheim verabschiedet feierlich die ersten Absolventen des Studienkollegs 2018

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Pulheim hat am vergangenen Freitag feierlich seine Kollegiaten des FHM-Studienkollegs verabschiedet.

Die ersten Absolventen des diesjährigen Jahrgangs wurden vergangenen Freitag zu ihrem Abschluss des Pre-Studies Program (PSP) an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Pulheim beglückwünscht. Es war bereits der dritte Absolventenjahrgang des Studienkollegs für junge Chinesen an der FHM Pulheim. Zum ersten Mal dabei waren in diesem Jahr auch junge Geflüchtete des Pre-Studies Program (PSP) Integra, einem Programm, das sich speziell an junge studieninteressierte Flüchtlinge richtet und vom Deutschen Akademischen Austauschdient (DAAD) gefördert wird.

Die Kollegiaten waren vor neun beziehungsweise achtzehn Monaten nach Pulheim gekommen und in den Fächern Deutsch, Mathematik, Physik, Biologie und Chemie unterrichtet worden. Das PSP, das an der FHM Pulheim mit den Schwerpunkten Technik und Medizin angeboten wird, bereitet ausländische Studieninteressierte auf ein technisches oder medizinisches Studium in Deutschland vor und endet mit der Feststellungsprüfung. Das straffe Unterrichtsprogramm wurde durch interessante Exkursionen zum WDR, zum Tagebau Garzweiler und einer zweitägigen Reise nach Heidelberg aufgelockert.

Nach der erfolgreichen Absolvierung der Feststellungsprüfung erhielten insgesamt 26 Kollegiaten im Rahmen einer kleinen Feier in der Aula der FHM Pulheim ihr Zeugnis, darunter auch die Brüder Moulham und Gaith Haj Shaban, die unter den ersten Bewerbern für das Studienkolleg für Geflüchtete in Pulheim waren. Auf das Programm aufmerksam geworden waren sie durch Simone Müller Meschig, eine Pulheimerin, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagiert. Sie freute sich für ihre Schützlinge und dankte der FHM und dem DAAD für die tollen Möglichkeiten, die sich den Absolventen dank des Programms nun bieten. Damit steht der Bewerbung für ein technisches oder medizinisches Studium an einer deutschen Hochschule nichts mehr im Wege. 20 weitere Kollegiaten werden kommenden Monat in die zweite Prüfungsrunde gehen, bevor auch sie an einer deutschen Universität studieren dürfen.