Erste pädagogische Fachtagung an der FHM Schwerin

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) hat am Donnerstag in Schwerin die erste virtuelle Fachtagung zum Thema „Gegenwart und Zukunft pädagogischer Arbeit – von der Kita bis zur Berufsschule“ durchgeführt. Im Mittelpunkt standen aktuelle und zukünftige Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit über unterschiedliche Bildungsbereiche hinweg. Und das mit vollem Erfolg: 60 Teilnehmer zählte die erste Veranstaltung dieser Art.

In vier Workshops wurden vor allem didaktische Fragen und Fragestellungen zur Professionalisierung in den verschiedenen Bildungsbereichen diskutiert. Prof. Dr. Silke Pfeiffer, wissenschaftliche Leiterin der FHM Rostock und Schwerin und verantwortlich für den Bachelorstudiengang Bildungswissenschaft Primar- und Elementarpädagogik, leitete die Teilnehmer aus Studium und Praxis durch die Veranstaltung und referierte in ihrem Workshop zu dem Thema „Elementarpädagogik – Erfahrungen aus zwei Jahrgängen“.

Des Weiteren wurde die FHM vertreten durch Gabriele Taube, verantwortlich unter anderem für den Bachelorstudiengang Sozialpädagogik & Management sowie den ab Oktober neu startenden Bachelorstudiengang Berufsschulpädagogik. In ihrem Workshop konnten die Teilnehmer zum Thema „Eine anschauliche Didaktik in der Berufsschule – wie geht das? Reduktion „komplexer“ Lehr- und Wissensinhalte am Beispiel“ diskutieren.

Neben den Referentinnen der FHM präsentierten sich außerdem zwei weitere Expertinnen aus der Praxis: Dr. Lena Irmler vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern beschäftigte sich in ihrem Workshop mit der sozialen Didaktik und Parametern für kompetenzorientierte Ausbildung sozialpädagogischer Fachkräfte. Zudem stieß Antonia Stefer als Referentin im Kompetenzzentrum Bildung, Erziehung, Familie des Diakonischen Werks M-V in ihrem Workshop mit dem Thema „PraktikantInnen und AbsolventInnen pädagogischer Ausbildungen im Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis“ eine rege Diskussion an.

„Dies war eine der größten virtuellen Veranstaltungen der FHM Schwerin und Rostock“, sagte Prof. Dr. Silke Pfeiffer. „Wir haben hier ein Format geschaffen, welches sowohl von Experten als auch von Teilnehmern in Zukunft bestimmt noch häufiger genutzt wird. Neben dem intensiven Austausch soll die neu geschaffene Plattform vor allem genutzt werden, um Netzwerke zu bilden und einen Theorie-Praxis Transfer zu gestalten.“

Prof. Dr. Silke Pfeiffer