Dolce CultApp-Vita: FHM-Wissenschaftler unterwegs in Florenz

Wenn es um das Europäische Kulturerbe geht, ragt Toskanas Hauptstadt Florenz mit Top-Attraktionen deutlich heraus. Die Kathedrale Santa Maria del Fiore mit der markanten Kuppel, das weltberühmte historische Kunstmuseum Uffizien, die bebaute Brücke Ponto Vecchio sind nur einige Beispiele der florentinischen kulturellen Vielfalt, wobei die historische Innenstadt seit 1982 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.   

Einen besseren Austragungsort des zweiten Arbeitstreffens des europäischen Projekts CultApp "Experiencing Augmented Reality on Cultural Heritage Application in iVET" kann man sich kaum wünschen. Denn das Projekt sucht nach kreativen Lösungen, wie man insbesondere junge Menschen für das Europäische Kulturerbe begeistern kann.

CultApp-Projektpartner aus Deutschland, den Niederlanden, Polen, Bulgarien, Italien und Griechenland tagten vom 30. bis 31. Mai an der florentinischen Berufsschule Marco Polo und präsentierten die ersten Arbeitsergebnisse.

Es ging vor allem um die Präsentation von gelungenen AR-Beispielen im Kultursektor, die zur Förderung kultureller und ästhetischer Bildung in den Partnerländern maßgeblich beigetragen haben. Dafür haben die CultApp-Projektpartner in den ersten Projektmonaten ein umfassendes Desk-Research durchgeführt und viele inspirierende AR-Applikationen gefunden, die regionale Kulturgüter auf eine neue unterhaltsame Art repräsentieren: Karlsruhe Maptory, Lublin 2.0, das antike Theater in Plovdiv und vieles mehr!

Diese und weitere AR-Practices werden zu einem Kompendium zusammengeführt und dem interessierten Publikum kostenlos ab Juli 2019 auf www.cultapp.eu zum Download zur Verfügung gestellt.

„Wir sind davon überzeugt, dass dieses Kompendium einen hohen Mehrwert für regionale, nationale und internationale Akteure aus dem Kultur- und Tourismussektor darstellen wird. Denn durch eine gelungene Demonstration von AR-Applikationen auf Kulturobjekte lassen sich weitere kreative Ideen zum AR-Einsatz auf touristische Destinationen entwickeln und umsetzen, die zur Erhöhung der Attraktivität der europäischen Standorte beitragen sollen“, berichtet Professor Jochen Dickel, der wissenschaftliche Projektleiter an der FHM.

In den nächsten Monaten wird das Projektteam ein Online-Trainingsprogramm entwickeln, in dem Lehrende die Einsatzmöglichkeiten von AR im Unterricht beherrschen können. Mehr Informationen zu diesem Online-Kurs gibt es bei Frau Olga Zubikova unter zubikova@@fh-mittelstand.de.

Das Projekt wird durch das Programm Erasmus+, Aktion Strategische Partnerschaften finanziert.

CultApp-Team mit FHM-Verantwortlichen Prof. Jochen Dickel und Olga Zubikova in Florenz.