DIHK-Projekt „Bürokratiebremse in der Praxis“ - Beirat tagt in der FHM Berlin

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat eine Studie zum Bürokratieabbau unter dem Titel "Bürokratiebremse in der Praxis" in Auftrag gegeben, die am Beispiel des Gastgewerbes exemplarisch die Gesamtbelastung mittelständischer Betriebe in verbrauchernahen Branchen mit Regulierungen darstellen und Ideen für deren Begrenzung entwickeln soll. Die Studie hat einen regionalen Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern und wird bis Februar 2020 abgeschlossen sein. Sie wird von der niederländischen Sira Consulting und Professor Dr. Volker Wittberg von der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) durchgeführt. 

Mit dem Begriff Bürokratie kann in Deutschland jeder etwas anfangen. Für die meisten Unternehmen gehört der Abbau von Bürokratie zu den wichtigsten Zielen für die Politik. Trotz Einführung der One-in-one-out-Regelung im Jahr 2015 wächst die gefühlte Belastung besonders für kleine und mittelständische Unternehmen. Das Projekt stellt das regional verankerte mittelständische, verbrauchernahe Unternehmen in den Mittelpunkt - weil hier die Belastungen besonders groß sind. Vom Unternehmen ausgehend schätzen wir die Belastung mit Regulierungen: wie hoch ist sie, wer verursacht sie, und vor allem: wo muss man ansetzen, um sie zu bremsen?

Die Studie wird durch einen sachkundigen und hochkarätigen Beirat begleitet, der am 30. September 2019 in der FHM Berlin zusammenkam. 

Vertreter des DIHK begrüßen die Forschungsnehmer und Beiräte in der FHM Berlin.