Das Soziale gestalten! Herausforderungen an die Profession der Sozialen Arbeit - Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK) richtet gemeinsam mit der FHM Rostock Fachtagung mit Experten aus

Rostock. Die Dynamik sozialer Veränderungen in unserer Gesellschaft stellt die Soziale Arbeit vor immer neue Herausforderungen. Die zunehmende Intensität der Veränderungen erfordert jedoch auch schnellere Reaktionszeiten der Beteiligten in diesem Berufsfeld. Mit der Fachtagung „Das Soziale gestalten!“ am FHM-Standort Rostock wurde der Status quo aufgegriffen, darüber diskutiert und versucht, mögliche Lösungsansätze zu entwickeln.

Soziale Arbeit als Wissenschaft, informelle Bildung, neue Steuerung, Professionalisierung, Ökonomisierung, Qualitätsmanagement sind Themen, die schon seit längerer Zeit auf der Agenda der Sozialen Arbeit stehen. Durch Aspekte wie Übergänge, Digitalisierung, Inklusion und Migration sind einige weitere Schwerpunkte hinzugekommen. „Auf der einen Seite werden hohe Erwartungen an die Soziale Arbeit gestellt, auf der anderen Seite werden Tendenzen der Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen sowie Überforderung und Erschöpfung von Sozialarbeitern thematisiert“, verdeutlicht Prof. Dr. Tim Brüggemann, Prorektor Online University, Fernstudium und Weiterbildung der FHM, die zunehmenden  Spannungsverhältnisse.

Mit der Tagung „Das Soziale Gestalten!“ hat das Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK) der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) und die FHM Rostock die Dissonanzen zwischen Ideal und Wirklichkeit der Sozialen Arbeit aufgegriffen. „Als Fachhochschule des Mittelstands stellen wir uns dem Anspruch, unseren Studierenden der Fachrichtungen Soziale Arbeit, Sozial-, Heil- und Inklusionspädagogik eine Ausbildung anzubieten, die Fragen der aktuellen Entwicklung aufgreift und sie befähigt, an der Lösung von Problemen mitzuwirken. Kritik an den Zuständen zu üben, reicht dafür nicht aus“, sagt Prof. Dr. Silke Pfeiffer, Wissenschaftliche Leiterin FHM Rostock. Mit verschiedenen Expertenrunden und Workshops gab es über zwei Tagen einen Theorie-Praxis-Transfer, den die 20 Teilnehmer intensiv für sich zu nutzen wussten.

Abgerundet wurde die Fachtagung mit einer Vorstellung der Arbeitsergebnisse und einer abschließenden Diskussion.