COMPLETE: „Establishment of Centers for Competence and Employability Development“

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der: Europäischen Union, Erasmus+: Leitaktion 2 – Kapazitätsaufbau im Hochschulbereich

Projektpartner:

  1. Technological Educational Institute of Pireaus, Athen (Griechenland)
  2. University of Maribor, Maribor (Slowenien)
  3. Institute for Vocational Training, Labour Market and Social Policy GmbH, Berlin (Deutschland)
  4. Don State Technical University, Rostov-on-Don (Russland)
  5. Perm State University, Perm (Russland)
  6. Industrial University of Tyumen, Tyumen (Russland)
  7. Moscow State University of Geodesy and Cartography, Moskau (Russland)
  8. Voronezh State University, Voronezh (Russland)
  9. Karaganda Economic University of Kazpotrebsoyuz, Karaganda (Kasachstan)
  10. Shakarim State University of Semey, Semey (Kasachstan)
  11. Narxoz University, Almaty (Kasachstan)

Projektbeschreibung:

Die Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) Bielefeld koordiniert das europäische Projekt COMPLETE, das die Beschäftigungsfähigkeit von Hochschulabsolventen steigern soll. Das Projekt zielt darauf, an den Hochschulen in Russland und Kasachstan „Zentren für Kompetenzentwicklung und Beschäftigungsfähigkeit“ zu etablieren.

„Employability“ (Beschäftigungsfähigkeit) ist eine zentrale Zielgröße arbeitsmarkt- und bildungspolitischer Strategien und Programmen in vielen EU-Ländern. Dabei versteht man darunter die Fähigkeit von Personen eine ihrer Qualifikation entsprechende Arbeit zu finden, die damit verbundenen Anforderungen zu bewältigen und sich auf Veränderungen des Arbeitsmarktes immer wieder neu einzustellen. Der Begriff „Employability“ hat politische und ökonomische Relevanz in der EU, wohingegen er in Russland und Kasachstan bislang kaum vorkommt. Das internationale Projektteam mit Partnern aus Deutschland, Slowenien, Griechenland, Russland und Kasachstan setzt sich damit auseinander, wie Hochschulen ihre Studierenden unterstützen können, Employability zu entwickeln. Zu den Projektthemen gehören Fragen wie:

  • Welche Kompetenzen brauchen Hochschulabsolventen, um am Arbeitsmarkt zurecht zu kommen?
  • Welche Anforderungen stellen nationale Wirtschaft und Arbeitsmarkt an Graduierte?
  • Was bedeutet diese Erkenntnis für das Studium an Hochschulen?
  • Wie können Hochschulen sich den Anforderungen des Arbeitsmarktes annähern ohne dabei das eigene Profil, die Ausrichtung an klassischen Bildungsidealen aufzugeben?
  • Wie können Zentren für Employability und Kompetenzentwicklung Studierende fördern, Lehrende unterstützen und Unternehmen für Kooperation gewinnen?

Folgende Ziele sollen erreicht werden:

  • Entwicklung von geeigneten Kompetenzmodellen unter Berücksichtigung von länderspezifischen Besonderheiten
  • Konzeptualisierung und Implementierung von „Zentren für Kompetenzentwicklung und Beschäftigungsfähigkeit“ (CCED) an Partnerhochschulen in Russland und Kasachstan
  • Sensibilisierung für das Thema „Employability“
  • Projektkoordinator: Prof. Dr. Petra Lippegaus-Grünau, Marianna Gevorski
  • Laufzeit: 15.10.2015 – 14.10.2018
  • Budget/Fördervolumen: 594.382,00€

Kontaktpersonen in der FHM