Berufliche Orientierung in der Sekundarstufe II – Fachhochschule des Mittelstands (FHM) stellt neue Standardelemente den NRW-Bezirksregierungen vor

„Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“: Seit mittlerweile drei Jahren wird das Landesvorhaben KAoA zur beruflichen Orientierung in den Sekundarstufen I in Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Darauf aufbauend schließt sich die Systematisierung der beruflichen Orientierung der Sekundarstufe II an. Im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW hat Prof. Tim Brüggemann die Implementierung der neuen Standardelemente den Bezirksregierungen vorgesellt. Bei der Abschlussveranstaltung im Forum der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) waren insgesamt 110 Schulamtskoordinatoren, Vertreter der zentralen Studienberatungsstellen und Studien- und Berufswahlkoordinatoren anwesend.

„Die Standardelemente der Beruflichen Orientierung in der Sekundarstufe II berücksichtigen die Kenntnisse, Interessen und Fähigkeiten der Schüler und unterstützen sie dabei, sich mit möglichen Anschlussperspektiven nach ihrer Schulzeit auseinanderzusetzen und sich über mögliche Studienangebote zu informieren“, erklärt Prof. Brüggemann, Prorektor Online University, Fernstudium und Weiterbildung an der FHM. Somit verläuft der Prozess der beruflichen Orientierung jetzt passend zu den Standardelementen in der Sekundarstufe I verpflichtend weiter. Um die Berufliche Orientierung im Rahmen von KAoA in den Schulen durchzuführen, werden verschiedene Workshops und Materialien für den Unterricht zur Verfügung gestellt. In einem aufwändigen Verfahren haben Prof. Brüggemann und Manuel Epker, Geschäftsführer des Instituts für Bildungskooperation, einen Workshop-Generator entwickelt, der es intuitiv und bedarfsgerecht ermöglicht, den passenden Workshop für die passende Zielgruppe zu entwickelt. Diesen stellten die beiden im Rahmen der Informationsveranstaltung vor (www.berufsorientierung-nrw.de).

Ergänzt wurde der Vortrag von Tanja Corrinth von der Bundesagentur für Arbeit, die parallel zu Brüggemann die Dienstleistungen der Bundesagentur im Bereich der beruflichen Orientierung sowie lebensbegleitende Berufsberatung und Funktionalitäten des Selbsterkundungstools (SET) vorstellte.

Sind zufrieden mit der Resonanz: Prof. Dr. Tim Brüggemann (zweiter von links, stehend) stellt zusammen mit Manuel Epker (zweiter von rechts) die neuen Standardelemente für die Sekundarstufen II vor. Michael Tönnesmann von der Bezirksregierung Detmold (links) und Tanja Corrinth, Bundesagentur für Arbeit, begleiten die Veranstaltung.