Augmented classroom: FHM bringt Berufsschullehrern digitale Medien nah!

Augmented Reality (AR), oder erweiterte Realität, hält zunehmend Einzug am Arbeitsplatz und in der Hochschullehre. Auch die Berufsschulen wollen die innovativen Technologien und Lehrszenarien in den Unterricht einführen und vom Expertenwissen profitieren. Seit einigen Jahren kooperiert der Fachbereich Medien an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) mit dem Berufskolleg Senne in Bielefeld (BKS). Es werden gemeinsame Workshops und Ausstellungen rund um das Thema Digitale Medien durchgeführt mit dem Ziel, BKS-Schüler und Schülerinnen für mediale Welten zu inspirieren.

Am 22. März 2019 bot der FHM-Professor Jochen Dickel einen weiteren Workshop Augmented Classroom am BKS an. Die Zielgruppe war allerdings nicht Berufsschüler, sondern 12 Berufsschullehrer aus unterschiedlichen Fachrichtungen, die sich mit den Szenarien und dem Einsatz von AR im Unterricht befassten. Neben verschiedenen Anwendungen wie Stadtrundgängen, Zeitreisen oder Produktpräsentationen, wurde auch eine kleine Ausstellung mit AR erweitert und ausprobiert.

„Der Workshop war eine perfekte Möglichkeit, Berufsschullehrer für AR zu begeistern und sie zugleich für das Erasmus+ Projekt Experiencing Augmented Reality on Cultural Heritage Applications in iVET (#CultApp) zu gewinnen“, erklärt Prof. Dickel, der wissenschafliche Leiter von CultApp. „Dieses spannende Projekt läuft an der FHM seit dem 1. November 2018 und will das europäische Kulturerbe für junge Menschen an Berufsschulen durch den Einsatz von AR im Unterricht erlebbar machen. Dafür müssen sich zunächst Lehrer einen sicheren Umgang mit AR aneignen. Im Projekt werden wir daher ein spezielles AR-Trainingsprogramm für Lehrer entwickeln und testen “, so Prof. Dickel.

Es gab viele inspirierende und produktive Momente für die Teilnehmer, die sich trotz sonnigem Freitag Nachmittag bis zum Schluss intensiv beteiligten. Das Schöne dabei ist: Einige sind gerne bereit, auch in späteren Trainings- und Projektphasen mitzuwirken!

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln der Europäischen Union, Erasmus+ Programm Strategische Partnerschaften.