1. Internationale Smart Engineering Konferenz für KMUs am Campus Bielefeld war ein voller Erfolg

Mit der ersten internationalen Smart Engineering Konferenz am Campus der FHM Bielefeld, welche sich mit der Datenauswertung in produzierenden Unternehmen und einer intelligenten Gestaltung des Produktlebenszykluses auseinandersetzte, haben die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) und ihre internationalen Partner das Projekt “Knowledge Alliance for Upskilling Europe's SMEs to Meet the Challenges of Smart Engineering” offiziell abgeschlossen. Insgesamt nahmen etwa 80 Teilnehmer aus acht Ländern an der Konferenz teil.

Industrie 4.0, Artificial Intelligence, Big Data Analysis & Co. – diese und viele mehr waren die Themen der ersten internationalen Smart Engineering Konferenz für KMUs am vergangenen Dienstag am Campus der FHM Bielefeld. Die Konferenz, im Rahmen derer diverse regionale und europäische Akteure über den Status quo und die zu erwartenden Entwicklungen im Bereich der smarten Produktentwicklung referierten und diskutierten, bildete gleichzeitig den Abschluss des von der EU geförderten Projektes “Knowledge Alliance for Upskilling Europe's SMEs to Meet the Challenges of Smart Engineering” (kurz: SmeART) unter der Leitung von Professor Dr. Manfred Leisenberg.

Durch die Veranstaltung führte Professor Dr. Christoph Brake, der mit der Thematik bestens vertraut und selbst in zahlreichen Projekten der FHM aktiv ist. Aktuell betreut er unter anderem den wissenschaftlichen Teil des Projektes »Smart City Advanced Learning« (kurz: SCALe). Redner waren neben Arno Kühn vom Technologie-Netzwerk »it's OWL« und Kevin Ueckert von der Firma »CLAAS« unter anderem Professor Dr. Volodymyr Shatokha, Prorektor der »National Metallurgical Academy of Ukraine«, welcher extra aus der Ukraine angereist war um über seine Erfahrungen aus der Vermittlung von Industrie 4.0 in der Hochschullehre zu berichten. Weitere Speaker waren Sandra Verweij aus den Niederlanden, Joseba Sainz de Baranda aus Spanien und Professor Dr. Gianluca Rossi aus Italien, welche als SMeART-Projektpartner aus verschiedenen Teilen Europas unter anderem zentrale Ergebnisse des Projektes präsentierten.

Das SMeART-Konsortuim, bestehend aus 15 Partnerorganisationen aus 7 europäischen Ländern, befasste sich in den vergangenen drei Jahren primär mit der Frage, wie sich kleine und mittelständische Unternehmen dazu befähigen lassen, ihre Potenziale im Bereich des Smart Engineering besser zu nutzen. Ergebnis des Projektes sind eine Vielzahl an Produkten, die nach dem Prinzip »Hilfe zur Selbsthilfe« entwickelt wurden. Unter der Leitung der Fachhochschule des Mittestands wurden unter anderem folgende Produkte erstellt:

·         Eine Studie zu benötigten Kompetenzen im Bereich Smarter Produktentwicklung [hier]

·         Ein Kompass mit den wichtigsten Anlaufstellen für Unternehmen, die ihre Aktivitäten im Bereich    Smart Engineering ausbauen möchten [hier]

·         Ein Online-Tool zur Selbsteinstufung des erreichten Niveaus eines Unternehmen auf dem Weg hin zu einer smarten Organisation [hier]

·         Ein Handbuch zur organisatorischen Weiterentwicklung [hier]

·         Eine Lern- und Austauschplatform für Akteure im Themenfeld »Smart Engineering« [hier]


Eröffneten die Konferenz gemeinsam (v.l.n.r.): Prof. Dr. Manfred Leisenberg, Projektleiter "SMeART", Prof. Dr. Anne Dreier, Rektorin der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) und Prof. Dr. Christoph Brake, FHM-Professor für Medientechnologien und Management und Moderator der Konferenz.

Rektorin Prof. Dr. Dreier empfing die Gäste der Konferenz mit einer Begrüßungsrede.

Speaker & SMeART-Projektpartner bei der »1. International Smart Engineering Conference 2019« (v.l.n.r.): Professor Dr.-Ing. Manfred Leisenberg (Projektleiter, FHM), José Laan (Parbleu), Sandra Verweij (Referentin, Parbleu), Kevin Ueckert (Referent, CLAAS), Professor Dr. Volodymyr Shatokha (Referent, National Metallurgical Academy of Ukraine), Professor Dr. Christoph Brake (Moderator, FHM), Professor Dr. Gianluca Rossi (Referent, TUCEP), Joseba Sainz de Baranda (Federación Vizcaína de Empresas del Metal).