Digital Business Management (Fernstudium)

Bachelor of Arts (B.A.)

Online Bewerben Infomaterial Infotermine

Unsere Arbeitswelt ist heutzutage komplett vernetzt: Unternehmen sind nicht mehr länger nur Local Player, sondern arbeiten in globalen Strukturen. Dabei besteht eine Co-Existenz von agilen und klassischen Organisationen, die große Herausforderung mit sich bringt. Cloud, KI, 3-D-Druck sowie Virtual- und Augmented Reality sind in fast allen Branchen bereits zur Realität geworden. Und die Entwicklung in diesen Bereichen wird weitergehen. Unter dem Stichwort „Smart Factory“ werden Prozesse im Zuge der Digitalisierung zukünftig komplett automatisiert ablaufen – in der Produktion, aber auch zum Beispiel beim autonomen Fahren. Diese Prozesse revolutionieren die gesamte Wirtschaft und lassen innovative Jobs entstehen. Das Fernstudium Digital Business Management bereitet Sie genau auf diese Herausforderungen vor und ermöglicht Ihnen beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt, denn Unternehmen brauchen topausgebildete Fach- und Führungskräfte, die diesen Wandel mitgestalten.

Sind Sie bereits in einem Unternehmen tätig und möchten Ihre Kompetenzen im Digital Business ausbauen oder haben Sie Ihren Schulabschluss in der Tasche und möchten nun mit dem berufsbegleitenden Fernstudiengang Bachelor of Arts (B.A.) Digital Business Management den Grundstein für Ihre Karriere legen? Der hohe Grad an Individualität und persönlicher Flexibilität in der Fernstudienorganisation bietet Ihnen in jedem Fall ein optimales Studienumfeld und eine ideale Vereinbarkeit von Studium, Job und Familie.

Der berufsbegleitende Fernstudiengang B.A. Digital Business Management bereitet Sie als Nachwuchsführungskraft auf genau diese Herausforderungen der Zukunft vor: studieren Sie schon heute, wie Sie die Geschäftswelt von heute erweitern und zukunftsorientiert gestalten können. Erfahren Sie wissenschaftlich fundiert, wie sich Facebook, Google, Amazon und Apple weiterentwickeln, wie wir Musik hören oder Filme sehen können, welche Geschäftsmodelle bestehen bleiben und welche Veränderung das für Global Player, den Mittelstand oder innovative Kleinunternehmen bedeutet. Gestalten Sie mit dem Fernstudiengang Digital Business Management das „Digitale Morgen“ und das „Internet der Dinge“.

"Neue Technologien werden wirtschaftlich immer bedeutsamer. Wie auch immer die digitale Transformation in den Unternehmen aussehen wird: Der Studiengang B.A. Digital Business Management vermittelt schon heute branchen- und fachübergreifend die Kernkompetenzen, die morgen gebraucht werden.“

Prof. Dr. Ingo Ballschmieter, Dekan Fachbereich Wirtschaft

Als zukünftige Fach- oder Führungskraft können Sie die Potenziale digitaler Technologien erkennen, kleine Anwendungen entwickeln und einsetzen sowie die Unternehmenszukunft mit digitalen Geschäftsstrategien neu ausrichten. Werden Sie zum „Digitalisierungsberater“ – die digitale Wirtschaft kann bis zum Jahr 2030 eine Viertelmillion zusätzliche Jobs schaffen. Experten gehen davon aus, dass im Bereich „Digital Business“ auch das Einkommen in Deutschland im Zuge der digitalen Revolution deutlich höher sein wird. Als Absolvent/in des Bachelor-Studiengangs Digital Business Management gehören Sie zu den Machern der „digitalen Welt“ und mit Ihrem Wissen zu den Vordenkern in Wirtschaft und Gesellschaft.

Fernstudium Digital Business Management

Fernstudium
StudienortOnline-University
PrüfungsortBamberg, Berlin, Bielefeld, Hannover, Köln, München, Pulheim (bei Köln), Rostock, Schwerin
StudienstartJuni, Oktober, Februar (Flexibler Einstieg jederzeit möglich)
Studiendauer3 Jahre im verkürzten Top-UP Studium
Studiengebühr325,00 €/Monat
Einmalige Gebühren150,00 € (Auswahlverfahren); 500,00 € (Abschlussprüfung)
SonstigesNACH der Berufsausbildung: für Industriekaufleute, Kaufleute für Büromanagement, Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Bankkaufleute sowie Einzelhandelskaufleute*.

*Individuelle Anerkennung weiterer Ausbildungen möglich

Wissenschaftliche Studiengangsleitung

Prof. Dr. Ellena Werning

Prof. Dr. Ellena Werning

Forschungsdirektorin Digitalisierung und Sicherheit
Betriebswirtschaft & Personalmanagement
werning@@fh-mittelstand.de

Publikationen

Informationen zum Fernstudium B.A. Digital Business Management

Tätigkeitsbereiche nach dem Studium

  • Chief Digital Officer
  • Big Data Manager
  • Digital Business Development
  • Mobile Developer
  • E-Commerce Manager
  • Supply Chain Manager
  • Online-Projektmanagement
  • Customer Experience Management
  • E-Learning Concepter
  • Innovationsmanagement
  • Digital Entrepreneur
  • Data Strategist
  • Content Marketing Manager

Studieninhalte

Allgemeine Wirtschaftskompetenz

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Marketing & Vertrieb
  • Grundlagen des Rechnungswesens
  • Personalmanagement & Arbeitsrecht
  • Wirtschaftsmathematik & Statistik

Personale & soziale Kompetenz

  • Wirtschaftsenglisch I
  • Wirtschaftsenglisch II
  • Selbstmanagement & Selbstmarketing
  • Studium Generale

Digital Business Kompetenz

  • Grundlagen Wirtschaftsinformatik und Systementwicklung
  • Datenbanken und Datenanalyse    
  • Wirtschafts- und IT Recht
  • IT Service & Security Management
  • Big Data Management
  • Digitale Kommunikation und Marketing
  • Digitale Wertschöpfungsprozesse
  • Virtuelle Zusammenarbeit und Teammanagement
  • Innovations- und Change Management
  • Digital Project Management & Entrepreneurship
  • Digital Innovation Lab
  • Projektarbeit „Digital Business“

    Aktivitäts- & Handlungskompetenz

    • Studium in der Praxis (SIP)
    • Wissenschaftliches Arbeiten I: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
    • Wissenschaftliches Arbeiten II: Empirische Forschungsmethoden
    • Businessplanentwicklung & Digitale Geschäftsmodelle

    Bewerbung

    Der Fernstudiengang Bachelor of Arts (B.A.) Digital Business Management richtet sich an Studieninteressierte, die sich für ökonomische Zusammenhänge und Fragen der Unternehmensführung interessieren und die mit einem international anerkannten Hochschulabschluss Führungsaufgaben in der mittelständischen Wirtschaft übernehmen oder sich Selbstständig machen wollen. Dabei werden sowohl (Fach-)Abiturientinnen und (Fach-)Abiturienten angesprochen, die über kein fachspezifisches Vorwissen verfügen, als auch Bewerberinnen und Bewerber, die bereits erste berufliche Erfahrungen gesammelt haben oder bereits aktuell in Unternehmen tätig sind, denn das berufsbegleitende Fernstudium an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) bietet ein hohes Maß an Individualität, Flexibilität und vor allem eine ideale Vereinbarkeit von Studium, Job und Familie.

    Voraussetzungen

    Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) ist eine staatlich anerkannte, private Fachhochschule. Studierende müssen daher mindestens die gleichen formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllen, die für die Aufnahme eines vergleichbaren Studiums an einer öffentlichen Hochschule erforderlich wären. Formale Voraussetzung zur Aufnahme eines Bachelor-Studiums Digital Business Management an der FHM sind die Hochschul- oder Fachhochschulreife. Berufspraktiker mit entsprechenden beruflichen Abschlüssen können ebenfalls ein Studium aufnehmen. Mögliche Zugangswege zum Studium:

    • Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung (Allgemeine Hochschulreife, etc.)
    • Hochschulreife
    • Fachhochschulreife
    • Meister/in
    • Meisteranwärter/in mit FH-Reife
    • Betriebswirt/in des Handwerks
    • Betriebswirt/in (IHK)
    • Absolventen zweijähriger Fachschulausbildungen
    • Fachwirte und Fachkaufleute
    • Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in

    Der Bachelor-Studiengang Digital Business Management an der FHM ist nicht mit einem Numerus Clausus (NC) belegt. Die am besten geeigneten Bewerberinnen und Bewerber werden stattdessen über ein hochschuleigenes Auswahlverfahren ausgewählt. Wie bei der Personalauswahl moderner Wirtschaftsunternehmen hat die FHM hierfür ein aufwändiges Verfahren entwickelt.

    So bewerben Sie sich um einen Studienplatz an der FHM

    • Bewerben Sie sich direkt ONLINE oder reichen Sie Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen bei uns ein.
    • Sind alle formalen Voraussetzungen erfüllt, werden Sie zum nächstmöglichen Auswahlverfahren eingeladen.
    • Innerhalb von 15 Werktagen erhalten Sie anschließend von uns die Entscheidung über die Zulassung zum Studium.
    • Sind Sie zum Studium B.A. Digital Business Management zugelassen, werden Ihnen die Immatrikulationsunterlagen sowie der Studienvertrag zugeschickt.

    Wie verläuft das Aufnahmeverfahren?

    Nach Einreichung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen entscheidet eine Bewerbungskommission über die Einladung zu einem mehrstündigen Auswahlverfahren. Die Bewerberinnen und Bewerber lösen verschiedene Gruppenaufgaben, nehmen an einem Englischtest sowie an einem mathematisch-logischen Test teil und durchlaufen eine Kompetenzdiagnostik nach dem KODE®-Verfahren. Den Abschluss bildet ein persönliches Vorstellungsgespräch mit einem der Hochschullehrer. Auf der Grundlage einer abschließenden Gesamtbeurteilung erhalten die Bewerberinnen und Bewerber i.d.R. innerhalb von 15 Werktagen eine verbindliche Studienplatzzusage oder -absage von der FHM.

    Ihre nächsten Schritte zur Bewerbung auf einen Studienplatz im B.A. Digital Business Management: Die benötigten Unterlagen können bei der Studienberatung der FHM angefordert oder hier heruntergeladen werden. Bewerbungen sind ganzjährig möglich und werden in der Reihenfolge der Eingänge berücksichtigt.

    Ansprechpartner

    Yvonne Kübeck

    Yvonne Kübeck, M.Sc.

    Organisatorische Leitung Fernstudium
    Studienberatung Fernstudium
    kuebeck@@fh-mittelstand.de
    Fon: +49 521 96655185

    Stimmen zum Studium B.A. Digital Business Management

    Sebastian Laag

    arvato SCM Solutions,
    Senior Account Manager

    (...weiter)

    Welche Rolle haben Sie mit arvato bei der „Zukunftsaufgabe Digitalisierung“?

    Sebastian Laag: „Wir übernehmen den gesamten Prozess der Wertschöpfungskette für Unternehmen im Bereich e-Commerce und decken damit natürlich nur einen Teilbereich der Digitalisierung ab. Das bedeutet zum Beispiel, dass wir Kunden beraten, wie sie am besten ihren Online-Shop aufsetzen, helfen bei logistischen Fragestellungen und bieten zusätzlich noch den gesamten Customer-Service an. Das heißt in der Regel, dass wir mit arvato und unseren Maßnahmen im Hintergrund tätig sind und die Digitalisierung als Dienstleister für Kunden voranbringen.
    Oftmals fehlt es bei den Unternehmen an den entsprechenden Ressourcen, um solche zukunftsrelevanten Maßnahmen selbst umsetzen zu können. Doch ohne Zweifel besteht Einigkeit darin, dass e-Commerce ein großer Markt mit riesigem Potential ist, dabei sind wir langfristiger Partner. Bei dieser Einschätzung spielt es keine Rolle, aus welchem Bereich oder Sektor der Wirtschaft unsere Kunden kommen.“

    Welche Eigenschaften muss ein zukünftiger „Digitalexperte“ aus Ihrer Sicht mitbringen?

    Sebastian Laag:
    „Natürlich ist die Digitalisierung im Grundsatz technikgetrieben und beruht auf innovativen Entwicklungen. Insofern sind ein gewisses Technik-Verständnis und der Wunsch, diese Entwicklung zu verstehen, von großem Vorteil. Auf der anderen Seite ist es wichtig, alle Prozesse einer Wertschöpfungskette zu verstehen und diese betriebswirtschaftlich durchdenken zu können. Nur so lässt sich weiterer Fortschritt schaffen und neue Strategien entwerfen.
    Ein Digital Business Manager muss aus meiner Sicht an der Schnittstelle zwischen Technik, Entwicklung sowie Programmierung und wirtschaftlichen Zielen vermitteln und arbeiten können. Die Digitalisierung erfordert immer neue hybride Denkweisen. Die Dynamik und erforderliche Flexibilität sind in diesem Bereich beeindruckend. Wer das beherrscht, wird in einem absoluten Zukunftsmarkt arbeiten können.“

    Wie wird die fortschreitende Digitalisierung den Arbeitsalltag der Zukunft verändern?

    Sebastian Laag: „Das ist sehr facettenreich. Wenn ich unsere Schreibtische und Arbeitsplätze sehe – da gibt es so gut wie keine Ordner mehr. Es wird alles digital erfasst. Aber auch das Arbeiten an sich ist sehr dezentral und zeitunabhängig. Gleiches gilt für die Kommunikation.
    Klassische Meetings sind international ohne virtuelle Räume gar nicht mehr vorstellbar, das gilt fast überall auch schon intern zwischen Abteilungen und diversen Standorten. Auf diese bereits bestehenden Veränderungen müssen Unternehmen eingehen können, dafür braucht es Know-how.“

    Andreas Tost

    Miele, Handlungsbevollmächtigter,
    Leiter Rechnungswesen/Controlling Werk Bielefeld

    (...weiter)

    Die Digitalisierung entwickelt die Prozesse und bestehenden Geschäftsmodelle von Unternehmen weiter. So steht auch Miele mit seiner Produktion für Haushaltsgeräte vor der Herausforderung, sowohl technologische Fortschritte als auch marktbezogene Bedürfnisse der Kunden zu berücksichtigen. Bei der Entwicklung neuer Geräte-Baureihen wird die Digitalisierung in der Produktion in Form von „smarten“ Produktions- und Fertigungsanlagen grundsätzlich mitberücksichtigt.

    Diese Fokussierung birgt Herausforderungen für Tost und sein Team. Denn diese smarten Produktions- und Fertigungsanlagen generieren Daten und geben diese für Produktionssteuerung sowie Instandhaltung aber auch für das Controlling wieder aus. Durch die nicht durchgängig aufeinander abgestimmten Datenstrukturen, entsteht eine komplexe Datenwelt. Für die Zusammenführung dieser Daten bedarf es Mitarbeiter, die diese Informationen strukturieren, auswerten, interpretieren und in nachgelagerte Prozesse einfließen lassen können. Somit wird „Big Data“ zu einer zentralen Aufgabenstellung für das Unternehmen und insbesondere für das Controlling.

    Miele ist sich den Herausforderungen, die die Zukunft mit sich bringt, bewusst. Daher setzt das Unternehmen auf digitales Know-How künftiger und bereits aktiver Mitarbeiter. Dies gilt sowohl für die Entwicklung des Unternehmens in der internen Betrachtung als auch für die Digitalisierung der externen Kommunikationsprozesse, also der Möglichkeit, den Kunden digital zu erreichen.

    Speziell für das Controlling sieht Andreas Tost jedoch auch deutliche Chancen. Die Digitalisierung schafft effizientere Prozesse. Durch den Einsatz von Algorithmen kann das Team seine Kompetenzen mehr für die eigentliche Kerntätigkeit der Interpretation und Beratung des Managements nutzen. So prognostiziert Tost für die Zukunft eine Arbeitsauslastung von „20% für Datenerfassungen, 20% für Datenbearbeitung und Auswertungen sowie 60% für Reporting, Analysen und Beratungsfunktion des Managements.“ Dafür sind mit Unterstützung der Digitalisierung Effizienz und fortschrittliche Prozesse notwendig.

    Tost sieht daher in der Digitalisierung mehr Chancen als Risiken für das Controlling. Speziell gut ausgebildete Mitarbeiter, die Daten auswerten und interpretieren können, sind für ihn die wichtigsten Partner im Unternehmen. Dabei ist darauf zu achten, dass ein gemischtes Team aus technisch, betriebswirtschaftlich und IT-technisch ausgebildeten Mitarbeitern besteht. Neben der fachlichen Ausbildung setzt Tost bei der Auswahl seiner Mitarbeiter auf persönliche Fähigkeiten, die es dem Bewerber ermöglichen, komplexe Sachverhalte zu verstehen und diese möglichst einfach zusammenfassen und erklären zu können. Empathie und ein gewisses Maß an Sozialkompetenz sind für ihn die Schlüsselkompetenzen in einem digitalisierten Umfeld. Kompetenzen, die durch den Studiengang B.A. Digital Business Management direkt geschult und entwickelt werden.

    Marc Vathauer

    MSF Vathauer Antriebstechnik,
    Geschäftsführer

    (...weiter)

    Digitale Geschäftsmodelle, „Industrie 4.0“ und Automatisierungsprozesse sind Schlagwörter der Digitalisierung. Die Digitalisierung steht für einen Paradigmenwechsel in der Gesellschaft, Technologie, Arbeitswelt und Politik. Kurz gesagt, in der gesamten Volkswirtschaft Deutschlands und dem globalen Markt. Die Unternehmen, die diese Entwicklung leben und selbst aktiv fördern, sichern sich in der Zukunft ihre langfristige Position an einem vollständig digitalisierten Markt. Die MSF-Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co KG in Detmold ist eines dieser Unternehmen, die bereits vor einigen Jahren mit der Digitalisierung ihrer Geschäftsmodelle begonnen haben und schon heute von dieser Entwicklung profitieren.

    Das lippische Unternehmen produziert elektronische Antriebskomponenten und Automatisierungstechniken. Zudem entwickelt das Unternehmen mit seinen verschiedenen Geschäftsbereichen intelligente Steuerungen für motorisierte Anwendungen wie Förderbänder oder vollständige Intralogistik-Anlagen und bietet seinen Kunden auch Individuallösungen im Bereich der Antriebstechnik an. Der Geschäftsführer Marc Vathauer unterscheidet die Digitalisierung in seinem Unternehmen in zwei verschiedene Bereiche. Zum einen in die interne Wandlung und zum anderen in den externen Transformationsprozess. Herr Vathauer und sein Team versuchen die internen Prozesse des Unternehmens digital abzubilden und die Produkte extern „smarter“ werden zu lassen.

    Das Erfolgsmodell digitalisierter Unternehmen ist es, eine hohe empathische Kompetenz dem Kunden gegenüber zu beweisen: „Wenn wir die Prozesse unserer Kunden nicht verstehen und die relevanten Informationen nicht so aufbereiten können, dass diese bspw. auf mobilen Endgeräten des Kunden dargestellt werden können, sind wir in Zukunft nicht mehr attraktiv für unsere Kunden. Dies betrifft sowohl unsere Neuentwicklungen als auch die Qualifikation der derzeitigen und künftigen Mitarbeiter“, so Vathauer. In diesem Prozess besteht eine Problematik darin, dass bestehende IT-Security- und -Safety-Vorgaben die Verbindung zwischen Industrie und IT nicht bedingungslos zulassen. Das bedeutet, dass ein Unternehmen, welches sich beispielsweise mit Antriebstechnik beschäftigt, sich künftig auch mit IT-Systemen auseinandersetzen muss, um das nötige Know-How für eine reibungslose Verschmelzung aufweisen zu können.

    Es werden daher gut ausgebildete Generalisten gesucht, die ein tiefgreifendes Verständnis für wirtschaftlich-technische Zusammenhänge besitzen und dieses auf die digitale Umwelt übertragen können. „Somit verschwimmen Berufsfelder. Zukünftige Mitarbeiter dürfen nicht nur das spezielle Themengebiet ihres Studiums kennen, sie müssen über den Tellerrand hinausdenken, um die (digitalen) Prozesse beim Kunden verstehen zu können. Sie müssen die Bedeutung zukünftiger, technisch-wirtschaftlicher, digitaler Prozesse für den Kunden interpretieren können.“ So fordert Marc Vathauer von den Hochschulen und Universitäten eine Ausbildung von Studierenden mit wirtschaftlichen Kenntnissen, die anschließend in der Digitalen Welt angewendet werden können. Dieser Forderung kommt die Fachhochschule des Mittelstands durch das Angebot des Studiengangs B.A. Digital Business Management nach.

    Jetzt online bewerben und sofort durchstarten!

    Jetzt bewerben Infomaterial