Case Manager/-in im Gesundheits-
und Sozialwesen (FHM/DGCC)

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Das Handlungskonzept des Case Managements gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ziel des Verfahrens ist es, Menschen in herausfordernden Lebenssituationen zu unterstützen und durchgängige Fallverantwortung zu übernehmen. Mit dem berufsbegleitenden Studium erwerben Sie Kenntnisse nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC).

Alle Details zu Deinem Studium!

Weiterbildung (Teilzeit)

Dauer

10 Monate

Kosten

2.490,00 EUR
(auch in zehn Raten à 249,00 € zahlbar)*

Credits

14

Studienstart

April, Oktober

Voraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, die Fachhochschulreife oder Berufsausbildung mit Berufserfahrung.
Für den Erwerb eines DGCC-Zertifikates (Deutsche Gesellschaft für Care an Case Management) gelten die dafür jeweils gültigen Zulassungsvoraussetzungen (www.dgcc.de).

* Fördermöglichkeiten

Bildungsscheck Nordrhein-Westfalen

Mit dem Bildungscheck, finanziert durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF), fördert das Land NRW die Beteiligung von Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben an beruflicher Weiterbildung. Im Fokus stehen dabei vor allem geringqualifizierte und weiterbildungsferne Beschäftigte.

Wer wird gefördert?

  • Beschäftigte, Beschäftigte in Elternzeit (Unternehmensgröße max. 249 Beschäftigte)
  • Berufsrückkehrende (spezielle Voraussetzungen)
  • Unternehmen in NRW, max. 249 Beschäftigte

Unter welchen Bedingungen?

  • Obligatorische Beratung, Anspruch alle zwei Kalenderjahre, nur für: Zugewanderte bzw. Menschen mit Migrationshintergrund (selbst oder ein Elternteil aus dem Ausland zugewandert), Beschäftigte ohne Berufsschulabschluss, Un- oder Angelernte oder länger als vier Jahre nicht im Ausbildungsberuf tätig, Ältere ab 50 Jahren, atypische Beschäftigte. Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf bei Alleinstehenden 30.000,- €, bei gemeinsamer Veranlagung 60.000,- € nicht überschreiten. An Betriebe können im Zeitraum von zwei Kalenderjahren bis zu zehn Bildungsschecks ausgegeben werden: für Beschäftigte, deren Arbeitnehmerbrutto 39.000,- €/Jahr nicht übersteigt.

Wie hoch ist die Förderung?

  • 50 Prozent der Weiterbildungskosten, max. 500,- €

Eigenanteil

  • Beschäftigte (im individuellen Zugang) oder Unternehmen (im betrieblichen Zugang)

Wer fördert?

Antragsverfahren

Bildungsprämie Bund (+ Komponente Spargutschein)

Die Bildungsprämie ist ein Programm der Bundesregierung, das durch finanzielle Anreize Menschen zur individuellen Finanzierung von Weiterbildung motivieren und befähigen soll.

Wer wird gefördert?

  • Beschäftigte (auch während der Elternzeit)
  • Selbständige und Existenzgründer
  • Beschäftigte u. Selbständige, die aufstockende Leistungen nach SGB II erhalten

Unter welchen Bedingungen?

  • Obligatorische Beratung, Anspruch alle zwei Jahre, Antragstellende müssen das 25. Lebensjahr vollendet haben, mindestens 15 Arbeitsstunden pro Woche, Kosten der Weiterbildung maximal 1.000,- Euro, das zu versteuernde Jahreseinkommen darf bei Alleinstehenden 20.000,- €, bei gemeinsamer Veranlagung 40.000,- € nicht überschreiten; Spargutschein: Entnahme aus einem Ansparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz vor Sperrfristablauf zur Weiterbildungsfinanzierung, ohne Einkommensgrenze

Wie hoch ist die Förderung?

  • 50 Prozent der Weiterbildungskosten, max. 500,- €

Eigenanteil

  • Beschäftigte, dieser Anteil kann aus einem Sparguthaben nach Vermögensbildungsgesetz finanziert werden

Wer fördert?

Antragsverfahren

Begabtenförderung berufliche Bildung/Gesundheitsberufe

Wer wird gefördert?

Förderinhalte

  • Berufliche Weiterbildungsmaßnahmen
  • Berufsbegleitendes Studium, das fachlich auf der Berufsausbildung aufbaut

Unter welchen Bedingungen?

  • Berufsanfänger(innen) nach dualer Berufsausbildung, max. Alter 28 Jahre, Erfüllung der Kriterien „begabt"

Wie hoch ist die Förderung?

  • Zuschüsse von insgesamt 6.000,- EUR für förderfähige Weiterbildungen, jährlich 2.000,- EUR – bei einem Eigenanteil von höchstens 180,- EUR pro Jahr

Eigenanteil

  • Übernahme durch Beschäftigte/Unternehmen

Wer fördert?

Weitere Informationen

Steuerliche Vergünstigungen

Kosten für berufliche Weitebildungen können bei der Steuererklärung geltend gemacht werden. Arbeitnehmer können bis zu einem Betrag von 1.000 Euro pro Jahr die Werbungskostenpauschale in Ansatz bringen, ohne dass die Ausgaben nachzuweisen sind. Weitere Informationen gibt es beim Finanzministerium NRW.

Erstattung der Kosten der Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte im Bereich Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache

  • Sie haben die Möglichkeit sich einen großen Teil der Kosten für Ihre Weiterbildung vom BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) erstatten zu lassen.  
  • Für die Rückerstattung der Kosten müssen Sie einen Antrag beim BAMF stellen. Diesen finden Sie hier.
  • Die Rückerstattung ist bei der unverkürzten ZQ auf den Höchstbetrag von 1.470 € beschränkt, bei der verkürzten Zusatzqualifikation auf den Höchstbetrag von 735 €

Downloads zur Weiterbildung

Wer als Fachkraft anderen professionell Hilfeleistungen anbietet und vermittelt, ist vor zunehmend höhere Anforderungen gestellt. Die Lebenswelten der Klienten wie auch das Angebot an Dienstleistungen werden immer komplexer. Gleichzeitig wächst der Druck, so ökonomisch und zugleich so wirksam wie möglich zu arbeiten und die Qualität eigenen Handelns nachzuweisen.

In diesem Spannungsfeld hat sich das Handlungskonzept Case Management als zielgerichtetes, strukturiertes Verfahren des Fallmanagements und zur Steuerung von Hilfedienstleistungen etabliert. Die Arbeit des Case Managers zielt darauf, Menschen in herausfordernden Lebenssituationen ressourcenorientiert zu unterstützen und durchgängig eine Fallverantwortung zu übernehmen. Case Management ist ein ganzheitlich orientiertes Handlungskonzept: Es beinhaltet sowohl ein individuelles Fallmanagement als auch die koordinierende Steuerung von Hilfeleistungen der verschiedenen Leistungsanbieter im Sinne eines Systemmanagements.

Ziel des weiterbildenden Studiums "Case Manager/-in im Gesundheits- und Sozialwesen (FHM/DGCC)" ist es, Fachkräften fundierte Kenntnisse in den Methoden, Verfahrensweisen und Anwendungsfeldern des Case Managements zu vermitteln und sie zu befähigen, diese Kompetenzen in ihrem spezifischen Arbeitsfeld anzuwenden und ihre Arbeit effektiv und effizient zu gestalten. Die Studierenden erhalten umfassendes und tiefgreifendes Case Management-Wissen, sowohl theoretische Kenntnisse als auch Anwendungskompetenz. Case Manager/-innen werden in verschiedenen Arbeitsfeldern tätig: Im ambulanten und stationären Gesundheitswesen, in der Pflegeberatung, der Beschäftigungsförderung und Arbeitsvermittlung, in der Kinder- Jugend- und Familienhilfe, in der Alten -und Behindertenhilfe sowie der Integrationsförderung u.a. Nach wie vor gibt es einen steigenden Bedarf an professionell ausgebildeten Case Manager/-innen.

Stimmen zur Weiterbildung:
Case Management

Veranstaltungen

  • Do., 04.11.2021 Start der Online-Weiterbildung "Fachkraft berufliche Rehabilitation (FHM)"
  • Fr., 19.11.2021 Start der Weiterbildung "Case Manager/-in im Gesundheits- und Sozialwesen (FHM/DGCC)" am Standort in Köln
  • Fr., 26.11.2021 Start der Online-Weiterbildung "Integrationsmanager/-in (FHM)"

Aktuelles aus der Weiterbildung

Informationen zur Weiterbildung
Case Manager im Gesundheits- und Sozialwesen (FHM/DGCC)

Studienverlauf

Die FHM ist mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Planung und Umsetzung von zielgerichteten Lernkonzepten kompetenter Ansprechpartner bei der Gestaltung praxisnaher und teilnehmerorientierter Studienmodule. Professionelle und praxiserfahrene Dozenten sichern ein fachlich fundiertes Arbeiten in unseren Seminaren. Das Studium wird berufsbegleitend in Präsenzphasen, selbst organisierten Arbeitsgruppen, Gruppensupervision und Fernstudienbriefen durchgeführt. Dieses didaktisch ausgewogene Lehr- und Lernkonzept beinhaltet eine optimale Kombination verschiedener Lernformen. Die Präsenzphasen an der FHM finden an festgelegten Terminen in der Regel an einem Wochenende im Monat statt.

Vorraussetzungen

Das weiterbildende Studium Case Manager/-in (FHM) richtet sich an Interessierte aus dem Bereich des Sozial- oder Gesundheitswesen, der Arbeitsvermittlung oder der Versicherungswirtschaft, die ihre beruflichen Handlungsmöglichkeiten um den Einsatz von Case-Management-Techniken erweitern wollen.
Das weiterbildende Studium Case Manager/-in (FHM) spricht „professionell Helfende“ an, die ihre Handlungsmöglichkeiten erweitern und die Qualität der eigenen Arbeit durch den gezielten Einsatz von Case Management-Techniken verbessern wollen.

Angesprochen sind also Personen, die andere Menschen beraten oder sie unterstützen, z.B.

  • als Fachkraft in einem Krankenhaus, einer Rehabilitationseinrichtung, einem Altenpflegeheim,
  • als Mitarbeiter/in in einer Einrichtung der Integrations- und Beschäftigungsförderung (z.B. bei der Arbeitsagentur, bei der ARGE, in einer Optionskommune, bei einem Bildungsträger etc.)
  • als Fachkraft in der sozialen Arbeit, z.B. in der Kinder-, Jugend- oder Familienhilfe, in einer Beratungsstelle.

Ebenfalls angesprochen sind all jene, die zurzeit Arbeit suchend sind oder sich beruflich verändern möchten und eine Tätigkeit im Bereich des Case Management/Fallmanagement anstreben.

Mögliche Zugangswege zum weiterbildenden Studium sind:

  • Ein abgeschlossenes einschlägiges Fachhochschul- oder Hochschulstudium und mindestens einjährige Berufserfahrung
  • Eine einschlägig abgeschlossene Berufsausbildung mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

Wir schulen Ihr Team exklusiv nach Ihren Bedürfnissen

In Ihrem Unternehmen haben Sie gleich für verschiedene Personen den Bedarf einer Weiterbildung? Dann sparen Sie Zeit und Aufwand. Wenn gewünscht, passen wir die Inhalte Ihren spezifischen Bedürfnissen im Unternehmen an und kommen mit unserem qualifizierten Dozententeam in Ihr Unternehmen. Sie profitieren außerdem von unserem Gruppenvorteil und erhalten einen exklusiven Preisnachlass.

Details

Stimmen zum Studium

Dipl. Soz. wiss. Iris Bleiker, Dozentin Case Management:

„Der Mensch steht im Mittelpunkt.

Komplexe Aufgabenstellungen im Sozial- und Gesundheitswesen verlangen nach kreativen Lösungen und qualifizierten Fachkräften. Case Management bietet eine Vielzahl von Methoden, um strukturiert und passgenau auf den einzelnen Fall zugeschnittene Hilfe- und Versorgungsleistungen zu erbringen und zu steuern. Der Klient wird in seiner gesamten Identität und in seinem ökosozialen Umfeld gesehen;  die Selbstbefähigung steht im Vordergrund. Das Fallmanagement wird ergänzt durch Management auf der Systemebene sowie Aufbau und Pflege von Netzwerken. Hier geht es um den zielwirksamen und effizienten Einsatz von Ressourcen und die Initiierung von regionalen Versorgungsangeboten.

Wo immer Menschen einen Bedarf an Unterstützung haben, sei es im gesundheitlichen, psychischen oder pflegerischen Bereich,  in der sozialen oder beruflichen Integration, wo immer Institutionen einen Bedarf an qualifizierten Fachkräften haben – hier sind Sie als Case Manager genau richtig! Wir bilden nach den Standards der DGCC aus. Nach der Schulung lassen wir Sie nicht allein; wir veranstalten Fachseminare und Tagungen.“

Hannelore Bogdon, ISA-Beraterin, Studiengruppe Case Management 06:

"Ab Sommer 2007 habe ich die berufsbegleitende Weiterbildung zum Case Manager (FHM) an der FHM in Bielefeld durchlaufen und abgeschlossen. In diesem Studium wurde mir Grundwissen zu Case Management in Theorie und Praxis vermittelt. Erweitertes Wissen wurde anhand von Fallbeispielen erteilt und durch die Facharbeit transparent gemacht. Wissen und Nutzen zu Netzwerken werten mich auf.“

Ihre Ansprechpartner

Doreen Ensemeier

Doreen Ensemeier, B.A.

Studienberatung: Weiterbildungen
Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)
doreen.ensemeier@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655231

Stimmen aus der Weiterbildung

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