(Zertifizierte/r) Reha-Ausbilder/in (FHM)

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Das weiterbildende Studium ist für pädagogische oder ausbildende Mitarbeiter des Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesens konzipiert. Angesprochen werden insbesondere Mitarbeiter bei Bildungsträgern oder sozialen Trägern, die mit der Ausbildung und Betreuung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen beauftragt sind.

Reha-Ausbilder/in (FHM)

Berufsbegleitendes Studium
Studienort Bielefeld
Studienstart Februar, Juni, Oktober
Studiendauer 12 Monate
Studiengebühr 2.200,00 EUR (in Raten zahlbar)
Studienvoraussetzungen Abschluss eines akademischen Studiums oder Berufsausbildung mit Berufserfahrung
Finanzierungsmöglichkeiten Bildungsscheck des Landes NRW
Sonstiges 19 ECTS mit ca. 132 Präsenzstunden (i.d.R. donnerstags, freitags, samstags) und E-Learning

Die berufsbegleitende Weiterbildung zum/r „Reha Ausbilder/in (FHM)“ richtet sich an pädagogische und ausbildende Mitarbeiter/innen des Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesens. Insbesondere Personen, die im Rahmen Ihrer Arbeit bei Bildungsträgern oder sozialen Trägern mit der Ausbildung und Betreuung von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen betreut sind, werden vertiefte Kenntnisse geboten. Doch auch Personen, die sich im genannten Arbeitsfeld neue berufliche Perspektiven eröffnen wollen, erhalten durch das weiterbildende Studium eine Gelegenheit zur Vertiefung und Spezialisierung Ihrer Kenntnisse.

Die Studierenden lernen Ansätze, Instrumente und Kernprozesse der rehabilitationspädagogischen Prozesse kennen. Dazu gehören unter anderem die Einführung in die Grundprozesse der Rehabilitation, rechtliche Aspekte, Teilbereiche der Medizin und Psychologie sowie pädagogische Grundlagen, die für ihre aktuelle oder geplante Arbeit mit behinderten Menschen von Bedeutung sind.

Zusätzlich wir die eigene betriebliche Ausbildungspraxis anhand von Praxisbeispielen reflektiert. So gelingt es, die gewonnen Erkenntnisse zur Verbesserung der eigenen Tätigkeit anzuwenden. Dieser direkte Praxistransfer der Studieninhalte wird zum Beispiel durch Case Studies gewährleistet, in denen die Kenntnisse aus den jeweiligen Vorlesungen durch Fallbeispiele umgesetzt werden.

Prof. Dr. Walter Niemeier

Prof. Dr. Walter Niemeier

Dekan Fachbereich Personal/Gesundheit/Soziales
Kompetenz- und Personalentwicklung
niemeier@@fh-mittelstand.de

Vita
Sophie Kewitz

Sophie Kewitz, B.A.

Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)
kewitz@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 966 55232

Berufsbild und Karrierechancen

Sie sind bereits in einer Einrichtung des Bildungs-, Sozial- oder Gesundheitswesens tätig und arbeiten mit gesundheitlich eingeschränkten Menschen zusammen? Oder möchten Sie sich neue Karrierepfade eröffnen und sich dem genannten Bereich näher widmen? Sind Sie bereits als Ausbilder/in in einem Unternehmen tätig und möchten Menschen mit Behinderungen in den Ausbildungsprozess integrieren? Dann ist das weiterbildende Studium zum/r Reha-Ausbilder/in (FHM) genau richtig für Sie.

Mit Abschluss der Weiterbildung sind Sie in der Lage, sich in Theorie und Praxis mit der anspruchsvollen Aufgabe der beruflichen Rehabilitation auseinanderzusetzen und neue Handlungsmöglichkeiten in ihre praktische Arbeit einzubringen. Sie haben die notwendigen Werkzeuge erlernt, als Reha Ausbiler/in den Ausbildungsprozess an die Bedarfe der Auszubildenden anzupassen und ihnen Möglichkeiten zu eröffnen, sich auf dem ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Durch das erlernte Wissen in den Bereich der Medizin und Psychologie haben Sie die notwendigen Kenntnisse, um die gesundheitlichen Einschränkungen der Auszubildenden einschätzen zu können. Dadurch ist es möglich, typgerechte Aufgaben zu stellen und die Auszubildenden zu fordern, aber nicht zu überfordern. Ihre Kenntnisse im Bereich der rechtlichen Fragestellungen befähigen Sie dazu, auch bürokratische Prozesse im Rahmen der beruflichen Rehabilitation zu verstehen und passgenaue Möglichkeiten zu wählen.

Insgesamt befähigt Sie die 12-monatige Weiterbildung zum/r Reha Ausbilder/in dazu, den gesamten Prozess der beruflichen Ausbildung mit zu gestalten und vor allem optimal durchzuführen. So werden Sie zu einem wichtigen Baustein auf dem Weg zur beruflichen (Wieder-)Eingliederung.

Studieninhalte

Das Studienkonzept umfasst insgesamt 320 Stunden, die auf sieben Module verteilt sind. Vier Präsenzschulungsphasen legen die Grundlagen, Studienbriefe vertiefen die Inhalte der Präsenzphasen. Case Studies üben die Anwendung der erlernten Kenntnisse und e-learning-Einheiten reflektieren gemeinsam die erstellten Case Studies. In einer abschließenden Projektarbeit führen die Studierenden die Module im Sinne einer interdisziplinären Projektarbeit zusammen.

Modul I: Rehabilitationskunde

  • Sozialpolitische Einordnung und arbeitsmarktpolitische Relevanz
  • Der Rehaprozess
  • Maßnahmearten im Bereich der beruflichen Rehabilitation

Modul II: Recht

  • Relevante Sozialgesetze
  • Anwendung in der Praxis

Modul III: Medizin und Psychologie

  • Häufigste psychischen und physischen Erkrankungen
  • Lernbehinderung
  • Interpretation psychologischer Gutachten

Modul IV: Reflexion der betrieblichen Ausbildungspraxis

  • Menschenbild und Ausbildungspraxis
  • Besondere Merkmale und Unterschiede einer Reha-Ausbildung

Modul V: Pädagogik

  • Methoden der Unterrichtsgestaltung
  • Spezifische Bedürfnisse von Menschen mit Lernbehinderung
  • Gestaltung des praktischen Unterrichts

Modul VI: Arbeitskunde

  • Theorien des Arbeitens und Lernens
  • Berufliche Ausbildungskonzepte
  • Bewertungsmaßstäbe
  • Allgemeine Anforderungen des Arbeitsmarktes

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Details

Ihr Ansprechpartner

Sophie Kewitz

Sophie Kewitz, B.A.

Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)
kewitz@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 966 55232

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