Virtual Reality Management

Bachelor of Arts (B.A.)

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Für Gamer ist der größte Traum wahr geworden, für Ingenieure ist es die Zukunft und Mediziner sehen einzigartige Möglichkeiten: Virtual Reality, kurz VR. Eine Realität, die zwar nur virtuell und digital existiert, die sich aber so echt anfühlt, dass sie unser Leben revolutionieren kann. Für Experten ist Virtual Reality längst zu einem Überbegriff für eine neue und einzigartige Technologie geworden, die schon jetzt ein neues Computer-Zeitalter eingeleitet hat.

B.A. Virtual Reality Management

Vollzeit
Studienort Bielefeld, Köln, Hannover, Bamberg
Studienstart Oktober
Studiendauer 3 Jahre, inkl. 24 Wochen Praxisphase im In- oder Ausland
Studiengebühr 625,00 €/Monat (Bielefeld, Köln & Hannover); 525,00 €/Monat (Bamberg)
Einmalige Gebühren 150,00 € (Individuelles Auswahlverfahren); 500,00 € (Abschlussprüfung)

Die virtuelle Welt bietet fast unbegrenzte Potenziale für den Erlebnis- und Erfahrungsraum eines jeden Menschen, eröffnet Unternehmen einzigartige wirtschaftliche Möglichkeiten und stellt im Bereich von Technik, Naturwissenschaft und Medizin eine Revolution dar.

Werden Sie mit dem Bachelor-Studiengang Virtual Reality Management (B.A.) zum Pionier in einem neuen technologischen Zeitalter. Gestalten Sie als kommende Nachwuchsführungskraft die „virtuelle Realität“ selbst aktiv mit. Nutzen Sie Ihr innovatives Wissen für eine Karriere in einer der wohl vielversprechendsten und spannendsten Branche unserer Zeit. Dieser Studiengang bietet eine einzigartige Ausrichtung auf alle Facetten der Virtual Reality, indem sowohl technische, konzeptionelle und designorientierte Qualifikationen, als auch management-bezogene Kompetenzen miteinander kombiniert werden. So wird es Ihnen möglich sein, in ein innovatives Arbeitsfeld mit großem Wachstumspotenzial einzutauchen: Erarbeiten Sie mit Entwicklern völlig neue Game-Welten, erstellen Sie 360°-Reportagen oder konzipieren Sie Werbekampagnen für die virtuelle Welt.

Ermöglichen Sie es den Menschen fremde und faszinierende Orte digital zu erkunden, schaffen Sie innovative Möglichkeiten im Bereich des Kunden-Service, um virtuell zum Beispiel bei der Reparatur des Autos zu helfen oder planen Sie zukunftsfähige VR-Konzepte im Bereich Social Media. Gehen Sie mit der Zukunft und lernen Sie die nächsten VR-Meilensteine der kommenden Jahre schon heute kennen!

Wissenschaftliche Studiengangsleitung

Prof. Dipl. Designer Jochen Dickel

Prof. Dipl. Designer Jochen Dickel

Medienkommunikation
dickel@@fh-mittelstand.de

Publikationen

Der wissenschaftliche Studiengangsleiter Prof. Jochen Dickel im Interview

„Unser Studiengang vermittelt genau die interdisziplinären Kompetenzen, die für den Einsatz digitaler Medien wie Virtual Reality und Augmented Reality in Unternehmen und Organisationen gebraucht werden: Von der Analyse und Strategieentwicklung, über Design und Technologie bis hin zu Produkt- und Projektmanagement.“

Was ist Virtual Reality?
Prof. Jochen Dickel: „Virtual Reality (VR) kann man sich zunächst vorstellen wie einen Film zu sehen: Kino ermöglicht, eine Geschichte zu sehen und zu hören. In einer virtuellen Realität fühlt sich der Betrachter als Teil der Geschichte. VR nutzt spezielle Technologien, um eine simulierte Umgebung zu schaffen, so dass Menschen, die VR nutzen, eine ganz neue Realität intensiver erleben.“

Wie funktioniert Virtual Reality?

Prof. Jochen Dickel: „VR wird durch einen kleinen Bildschirm oder ein Headset in der Nähe der Augen übermittelt. Es sendet ein separates Video zu jedem Auge, und das Gehirn interpretiert dies als ein 3D-Bild. Wenn eine Schauspielerin in einem Film in die Kamera schaut, wirkt es schon fast so, als ob sie den Betrachter ansieht. In einer virtuellen Realität fühlt es sich an wie ein direkter Blickkontakt.“

Wie verwende ich Virtual Reality?

Prof. Jochen Dickel: „Anfänger können mit einem Smartphone und einem einfachen Cardboard oder Headset anfangen. Das Cardboard oder das Headset macht das Mobiltelefon zu einem preiswerten VR-Erlebnis.

Wird es sich nicht nur wie eine Box auf meinem Gesicht anfühlen?

Prof. Jochen Dickel: „Das erste Mal wird das Erlebnis einer virtuellen Welt vielleicht ein wenig seltsam erscheinen. Nach kurzer Zeit wird man so in diese neue Welt eintauchen, dass man vergisst, ein Headset zu tragen.“

Ist Virtual Reality sicher?

Prof. Jochen Dickel: „Solange man nicht gleichzeitig in der Küche arbeitet oder anderes Multitasking versucht ist VR sicher. Man sollte zunächst dabei sitzen und nicht versuchen, etwas anderes zu tun. Der Rest der Welt wird blockiert werden, so sollten die notwendigen Vorkehrungen getroffen werden. Z.B. sollten, wenn man auch mal steht oder geht, keine Möbel im Weg stehen und der Untergrund rutschfest sein.“

Ist Virtual Reality teuer?

Prof. Jochen Dickel: „Es hängt davon ab. Mittlerweile werden spezielle Headsets angeboten, die mit einem leistungsstarken Computer (z.B. einem Gamer PC) betrieben werden. Diese Lösungen sind noch kostenintensiv. Die FHM hat an einigen Standorten so eine Ausrüstung. Man kann aber bereits eine virtuelle Erfahrung mit einem Smartphone und einen Karton-Viewer machen.“

Kann ich für Virtual Reality ein Cardboard verwenden?

Prof. Jochen Dickel: „Google hat ein VR-Headset so konzipiert, dass jeder verwenden kann; Dabei setzt man das Smartphone in die Front und schaut durch die Linsen. Von dieser sogenannten Mobile VR gibt viele Variationen.“

Kann ich etwas Besseres verwenden als ein Cardboard?

Prof. Jochen Dickel: „Es gibt Handy-Viewer, die bequemer als Cardboards sind. Am besten sucht man nach ‚mobile VR-Viewer‘. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass der Viewer mit dem jeweiligen Mobiltelefon kompatibel ist.“

Kann VR gesundheitliche Schäden verursachen?

Prof. Jochen Dickel: „VR kann nur dann gesundheitlich schädlich sein, wenn die Bilder für die Augen nicht schnell genug wiederholt werden. Dies wird Frame Rate genannt, und es ist etwas, das die meisten Hersteller bei der Produktion von VR-Inhalten berücksichtigen. Einige Leute fühlen sich auch krank, wenn die VR-Anwendung Bewegung enthält. Wer also besonders empfindlich ist, suche sich Anwendungen, die mit weniger Bewegung auskommen.“

Worin liegt der Unterschied zu einen Youtube-Video?

Prof. Jochen Dickel: „Die Magie der Virtual Reality kommt von einem Gefühl der „erlebten Gegenwart“ – also die Empfindung tatsächlich im Geschehen zu sein, das in der VR-Anwendung dargestellt wird. Kein anderes Medium vermittelt das Gefühl dieser Präsenz stärker.“

Informationen zum Studium

Tätigkeitsbereiche nach dem Studium

  • Internetagenturen
  • Gamestudios
  • Verlagshäuser
  • Software- und App-Entwicklungsunternehmen
  • Foto-, Video- und Tonstudios
  • E-Commerce-Betreiber
  • Produktions- und Projektmanagement in Medienproduktionsunternehmen
  • Musiklabels
  • Communities, Plattformen
  • Radio- und Fernsehsender
  • Internetprovider

Studieninhalte

Allgemeine Wirtschaftkompetenz

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Unternehmensführung
  • Marketing/Vertrieb

Spezielle Fachkompetenz

  • VR- & Medientheorie
  • VR-Märkte und -Management
  • VR-Produktmanagement
  • Medientechnologien, Virtual & Augmented Reality
  • VR- & Medieninformatik
  • Agiles Projektmanagement
  • VR-Konzeption & Storytelling
  • VR-Produktion
  • 3D-Modellierung & Animation
  • Medien- und Wirtschaftsrecht
  • VR in Gesundheit & Tourismus
  • VR in Industrie & Handel
  • VR in Bildung & Lehre
  • VR in Games & Entertainment

    Personale & soziale Kompetenz

    • Selbstmanagement & Selbstmarketing
    • Wirtschaftsenglisch
    • Teammanagement, Präsentation & Moderation

    Aktivitäts- & Handlungskompetenz

    • Studium in der Praxis (SiP)
    • Wissenschaftliches Arbeiten
    • Methoden der Medien- und VR-Forschung
    • Businessplanentwicklung & Digitale Geschäftsmodelle
    • Future & Innovation Lab

    Das Vollzeit-Studium

    Ein klassisches Vollzeit-Studium ist für die meisten (Fach-) Abiturienten der Regelfall. Ein Vollzeit-Bachelor dauert drei Jahre und ist an der FHM in Trimester aufgeteilt (drei Blöcke à vier Monate). Sie durchlaufen also in drei Jahren Studium insgesamt neun Trimester. In einer normalen Vorlesungswoche sind Sie von montags bis freitags in der Hochschule und haben in der Regel von 9.00 Uhr bis 17.45 Uhr Vorlesungen. Am Ende eines jeden Trimesters findet dann eine Klausur- und Prüfungsphase statt. Während Ihres Studiums absolvieren Sie außerdem eine sechs-monatige Praxisphase, das sogenannte „SiP“ (Studium in der Praxis). Hierbei handelt es sich um ein integriertes Pflichtpraktikum, das Sie in einem Unternehmen Ihrer Wahl im In- oder Ausland durchlaufen. Die SiP-Phase startet nach Ihrem ersten Studienjahr und dauert von Oktober bis März. In dieser Zeit können Sie Ihr theoretisch erworbenes Wissen aus dem ersten Studienjahr in der Praxis anwenden und Unternehmensluft schnuppern. Im Anschluss an das Praktikum muss eine wissenschaftliche Arbeit über ein Thema aus Ihrer Zeit im Praktikumsunternehmen geschrieben werden. Diese zählt bereits 20 Prozent zu Ihrer späteren Bachelor-Endnote dazu. Ist diese erste Hürde geschafft, folgt ein weiteres Jahr Studium an der FHM gespickt mit Praxisprojekten. Am Ende wartet dann die Bachelorphase auf Sie: Sie verfassen eine 50- bis 70-seitige Abschlussarbeit und müssen diese in einem sogenannten Kolloquium verteidigen. Haben Sie diese letzte Prüfung erfolgreich bestanden, verleiht Ihnen die FHM auf einem festlichen Abschlussball Ihre Bachelorurkunde. Ein toller Abschluss des Studiums, der gemeinsam mit der Familie und Freunden gefeiert werden kann!

    Wann ist Vorlesungsfrei?

    • Als FHM Vollzeit-Student haben Sie in den Oster- und Weihnachtsferien frei sowie im kompletten Monat September.

    Trimesterticket für den ÖPNV

    • Mit Studienbeginn an der FHM erhalten Sie ein kostenpflichtiges Trimesterticket für den ÖPNV. Sie können damit die Angebote von Bus und Bahn im angegebenen Geltungsbereich nutzen. Diesen Service bieten wir in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Studentenwerk an.

    Studentenleben

    • Neben Vorlesungen und Klausuren soll Ihnen Ihr Studium natürlich auch Spaß machen. Denn die Studentenzeit ist etwas Besonderes! Deshalb organisieren wir für Sie regelmäßige Campus Events, Sommerfeste und Weihnachtspartys sowie eine jährliche Skifreizeit, an der Studierende alle FHM-Campi teilnehmen können.

    Bewerbung

    Der Studiengang Bachelor of Arts (B.A.) Virtual Reality Management richtet sich an Studieninteressierte, die mit einem international anerkannten Hochschulabschluss Fach- und Führungsaufgaben in der Medienbranche übernehmen wollen. Dabei werden sowohl (Fach-)Abiturientinnen und (Fach-)Abiturienten angesprochen, die über kein fachspezifisches Vorwissen verfügen, als auch Bewerberinnen und Bewerber, die bereits erste berufliche Erfahrungen in der Medienbranche gesammelt haben.

    Voraussetzungen

    Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) ist eine staatlich anerkannte, private Fachhochschule. Studierende müssen daher mindestens die gleichen formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllen, die für die Aufnahme eines vergleichbaren Studiums an einer öffentlichen Hochschule erforderlich wären. Formale Voraussetzung zur Aufnahme eines Bachelor-Studiums an der FHM sind die Hochschul- oder Fachhochschulreife. Berufspraktiker mit entsprechenden beruflichen Abschlüssen können ebenfalls ein Studium aufnehmen. Mögliche Zugangswege zum Studium:

    • Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung (Allgemeine Hochschulreife, etc.)
    • Hochschulreife
    • Fachhochschulreife
    • Meister/in
    • Meisteranwärter/in mit FH-Reife
    • Betriebswirt/in des Handwerks
    • Betriebswirt/in (IHK)
    • Absolventen zweijähriger Fachschulausbildungen
    • Fachwirte und Fachkaufleute
    • Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in

    Die Bachelor-Studiengänge an der FHM sind nicht mit einem Numerus Clausus (NC) belegt. Die am besten geeigneten Bewerberinnen und Bewerber werden stattdessen über ein hochschuleigenes Auswahlverfahren ausgewählt. Wie bei der Personalauswahl moderner Wirtschaftsunternehmen hat die FHM hierfür ein aufwändiges Verfahren entwickelt.

    So bewerben Sie sich um einen Studienplatz an der FHM

    • Bewerben Sie sich direkt ONLINE oder reichen Sie Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen bei uns ein.
    • Sind alle formalen Voraussetzungen erfüllt, werden Sie per Mail zum nächstmöglichen Auswahlverfahren eingeladen.
    • Innerhalb von 15 Werktagen erhalten Sie anschließend von uns die Entscheidung über die Zulassung zum Studium.
    • Sind Sie zum Studium zugelassen, werden Ihnen die Immatrikulationsunterlagen sowie der Studienvertrag zugeschickt.

    Wie verläuft das Aufnahmeverfahren?

    Nach Einreichung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen entscheidet eine Bewerbungskommission über die Einladung zu einem mehrstündigen Auswahlverfahren. Die Bewerberinnen und Bewerber lösen verschiedene Gruppenaufgaben, nehmen an einem Englischtest sowie an einem mathematisch-logischen Test teil und durchlaufen eine Kompetenzdiagnostik nach dem KODE®-Verfahren. Den Abschluss bildet ein persönliches Vorstellungsgespräch mit einem der Hochschullehrer. Auf der Grundlage einer abschließenden Gesamtbeurteilung erhalten die Bewerberinnen und Bewerber i.d.R. innerhalb von 15 Werktagen eine verbindliche Studienplatzzusage oder -absage von der FHM.

    Ihre nächsten Schritte zur Bewerbung: Die benötigten Unterlagen können bei der Studienberatung der FHM angefordert oder hier heruntergeladen werden. Bewerbungen sind ganzjährig möglich und werden in der Reihenfolge der Eingänge berücksichtigt.

    Ihre Ansprechpartner

    Stephanie Amslinger

    Stephanie Amslinger, M.A.

    Organisatorische Leiterin FHM Bamberg
    amslinger@@fh-mittelstand.de
    Fon: +49 951 29788921

    Nina Janice Braunert

    Nina Janice Braunert, M.A.

    Fachbereich Medien Bielefeld
    Studienberatung
    braunert@@fh-mittelstand.de
    Fon: +49 521 96655180

    Caroline Bultmann

    Caroline Bultmann, M.A.

    Fachbereich Medien Bielefeld
    Studienberatung
    bultmann@@fh-mittelstand.de
    Fon: +49 521 96655226

    Boris Frisch

    Boris Frisch, B.A.

    Marketing & Vertrieb Köln
    Studienberatung
    frisch@@fh-mittelstand.de
    Fon: +49 221 258898150

    Aimee Victoria Schneider

    Aimee Victoria Schneider, B.A.

    Marketing & Vertrieb Hannover
    schneider@@fh-mittelstand.de
    Fon: +49 511 53358814

    Stimmen zum Studium

    Nadja Lüdke

    Leiterin Marketing Professional Deutschland,
    Miele & Cie. KG

    (...weiter)

    In welchem Unternehmensbereich von Miele sind Sie tätig?

    „Ich bin Leiterin Marketing Professional Deutschland. Miele bietet für die Bereiche der gewerblichen Wäschereitechnik, Spültechnik sowie Reinigungs- und Desinfektionstechnik im medizinischen Sektor erklärungsbedürftige Maschinen-Systeme an. Die Medizintechnik ist das ein komplexes Geschäftsfeld. Sei es in der Chirurgie, beim Zahnarzt oder für zentrale Sterilisationsstationen in Kliniken. Dahinter steckt viel technologisiertes Know-how. Fehler oder Abweichungen darf es in der Reinigung von medizinischen Werkzeugen oder Geräten nicht geben. Ein hochsensibler Bereich: so ist es also nicht nur für die Maschinen eine große Herausforderung, sondern auch für die Menschen, die das Ganze koordinieren und steuern sowie für die Beratung und den Service. Dafür nutzen wir modernste Medien.“

    Inwiefern kann in diesem fortschrittlichen Geschäftsfeld Virtual Reality helfen?

    „Das Erlebnis, welches in einer virtuellen Realität erzeugt wird, ist viel mehr als nur ein gutes Marketinginstrument. Wir haben eine zentrale Sterilgutversorgungseinheit im virtuellen Raum konzipiert, weil wir mit unseren Kunden aus dem Klinikbereich in einem erklärungsbedürftigen Bereich agieren. Allein bei der Reinigung von OP-Werkzeug gibt es vielfältige Fehlerquellen, die es unbedingt zu vermeiden gilt. Teilweise reinigen Kliniken gesamte Patientenbetten. Den kompletten Reinigungs- und Desinfektionsprozess kann man optimal in der virtuellen Realität durchspielen und veranschaulichen. Jeder Anwendungsfall und Ablauf kann Interessenten und Kunden durch VR gezeigt werden. Das hilft bei weitreichenden Fragestellungen, wie benötigten Be- und Entladesysteme, notwendigen Zu- und Ableitungsinstallationen.“

    Wie kann man die Vorteile von VR beschreiben?

    „Diese beschriebene sterilen Aufbereitungssituationen gibt es tatsächlich nur in Krankenhäusern – kein Showroom kann diese Vorgänge adäquat veranschaulichen. Der große Mehrwert von VR ist, dass wir nicht nur die Abläufe transparent machen können, sondern auch den maschinellen Ablauf während der Reinigung. Denn dieser ist logischerweise während des tatsächlichen Betriebs nicht zu sehen. So lassen sich beispielsweise Fragen beantworten, wie genau die Wasser- oder die Luftführung funktioniert oder ob alle installierten Sprühvorrichtungen die unterschiedlichen Instrumente effektiv reinigen. Das kann man alles aufwendig erklären und versuchen in Broschüren zu erläutern. Oder man macht es eben in der virtuellen Realität erlebbar. Konkret hat der Einsatz von VR zwei fundamentale Vorteile für uns als Unternehmen: die virtuelle Erlebnisrealität eines Produkts auf der einen, den visuelle und spürbaren, gesamten technischen Hintergrund auf der anderen Seite.“

    Wie ist die konkrete Idee mit Virtual Reality  zu arbeiten bei Miele Professional entstanden?

    „Wir haben uns ganz bewusst entschieden mit VR zu arbeiten. Aus dem einfachen Grund: wir haben auf einer Medizinmesse unsere Produkte zeigen wollen und hatten schlichtweg begrenzten Platz. Für eine komplette Maschineninstallationen bräuchten wir Ausstellungsraum von mindestens 50 Quadratmetern. Und wenn wir dann weitere Maschinenvarianten zeigen möchten, ist das mit hohem Platz- und Materialbedarf verbunden. Durch die Umsetzung der Produkte in der virtuellen Realität brauchen wir für alle Maschinen, egal welcher Dimension, neun Quadratmeter. Aber wir sparen nicht nur Platz, sondern schaffen so eine viel höhere Erklärungstiefe und können darüber hinaus einen visionären Ansatz für Miele präsentieren. Das hilft natürlich auch unserer Marke und dem Image insgesamt. In Zukunft werden wir die virtuelle Realität auch international und in weiteren Produktbereichen nutzen.“

    Nadja Heck

    Marketing Managerin,
    heiler GmbH & Co. KG

    (...weiter)

    „In meiner Bachelorarbeit habe ich das Thema »Virtual Reality als Verkaufsunterstützung für komplexe Güter und Dienstleitungen« untersucht. Hierfür habe ich einen virtuellen Showroom für ein Unternehmen im Bereich Sportplatzbau entwickelt, in dem sich Kunden frei bewegen und ihn erkunden können - einen Wurf auf die Torwand inklusive. Dafür habe ich einen schon existierenden, selbst entworfenen Showroom virtuell nachgebaut und dabei echtes Neuland betreten. Forschungsliteratur und Tutorials gab es wenig, also habe ich mir die notwendigen Kenntnisse für die Technik und die genutzten Programme selbst angeeignet. Und die Arbeit hat sich gelohnt: Sobald der Showroom komplett fertiggestellt ist, wird er den Kunden des Unternehmens, in dem ich nach meinem Studium selbst tätig bin, eine völlig neue Möglichkeit bieten, geplante Projekte vorab zu erfahren.“

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