Mit Liebe zur nachhaltigen und
zukunftsfähigen Ernährung

B.A. Vegan Food Management

Rund 800.000 Menschen leben laut dem Meinungsforschungsinstitut IfD Allensbach (2016) in Deutschland vegan. Die Gründe hierfür sind vielfältig, der Trend zur veganen Ernährung hat allerdings nicht nur unter Tierschützern in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Wirtschaft hat das Marktpotenzial der vor allem auch von Nichtveganern nachgefragten Produkte und Dienstleistungen längst entdeckt: Cafés, Restaurants, Supermärkte sowie die Tourismus- und Bekleidungsindustrie bieten eine zunehmende Vielfalt veganer Angebote. Veganismus ist nicht nur ein Megatrend. Für viele ist es eine Lebenseinstellung und eine zukunftsfähige Alternative zu herkömmlichen Ernährungsweisen, um für mehr Tierschutz einzutreten und die globalen Überlebensbedingungen der Menschheit langfristig zu sichern.

(...weiter)

„Als Tierschutzstiftung liegt uns die vegane Ernährung besonders am Herzen. Die FHM ist der ideale Kooperationspartner für diesen einzigartigen Studiengang. Die Hochschule ist in der Lage auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen mit am Markt ausgerichteten, praxisnahen Studiengängen zu reagieren.“

Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz – Dr. von Loeper, Vorstandsvorsitzender

Der Bachelorstudiengang B.A. Vegan Food Management der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) greift diese aktuelle gesellschaftliche Entwicklung sowie die Herausforderung in der Lebensmittelindustrie mit veganem Bezug auf. Als Vegan Food-Manager besitzen Sie betriebswirtschaftliches Know-how gepaart mit ernährungswissenschaftlichem Wissen und Aspekten der Verhaltensforschung. Sie kennen sich aus mit der Produktion, der Verarbeitung und dem Handel von Lebensmitteln sowie wichtigen gesundheitlichen Aspekten der veganen Ernährung. Als Absolvent/in des Studiengangs sind Sie Vegan Food-Experte und können sowohl auf soziologischen als auch auf ethischen Grundlagen beispielsweise eine nachhaltige Produkt- oder Unternehmensstrategie umsetzen.

Die neuen Konsumentenzielgruppen bieten nicht nur Chancen, sondern auch Herausforderungen für Unternehmen. Nachhaltigkeit und unternehmerisches Engagement in der Gesellschaft beeinflussen in steigendem Maße die Kaufentscheidungen von Verbrauchern, ebenso wie die Lebensmittelqualität und der Genuss. Entsprechend werden künftig Fach- und Führungskräfte benötigt, die sich mit der gesamten Wertschöpfungskette der veganen Lebensmittelherstellung, dem Marketing und Vertrieb sowie dem Konsumentenverhalten und den Motiven veganer sowie vegan-affiner Zielgruppen auskennen und diese verstehen.Der Bachelorstudiengang B.A. Vegan Food Management vermittelt Ihnen wissenschaftlich fundierte Fachkenntnisse, Wirtschafts- und Managementkompetenzen sowie kommunikative, soziale und personale Fähigkeiten und bereitet Sie gezielt auf eine Tätigkeit als Fach- und Führungskraft in der Lebensmittelbranche mit veganem Bezug vor.

Studienform

  Vollzeit-Studium
Studienort: Bielefeld, Köln, Bamberg, Rostock,
Berlin
Studienstart: Oktober
Studiendauer: 3 Jahre, inkl. 24 Wochen Praxisphase im In- oder Ausland
Studiengebühr: 625,00 €/Monat (Bielefeld, Köln), 525,00 €/Monat (Bamberg)
Einmalige Gebühren: 150,00€ (individuelles Auswahlverfahren); 500,00€ (Abschlussprüfung)

Informationen zum Studium

Für wen?

Sie interessieren sich für alternative Ernährungsformen oder engagieren sich für Tierschutz und Tierrechte? Sie sind gesundheitsbewusst oder leben vielleicht sogar vegan? Ihnen liegen die Qualität und die Herkunft von Lebensmitteln am Herzen und Sie möchten künftig mit einem Job in der Lebensmittelbranche Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen? Dann ist unser Studiengang B.A. Vegan Food
Management die richtige Wahl für Ihre Zukunft! Als Spezialist/in für Vegan Food arbeiten Sie beispielsweise daran, das optimale vegane Sortiment für die Kunden einer Supermarktkette zusammenzustellen oder entwickeln als Marketingverantwortlicher gemeinsam mit dem Vertrieb eine Vermarktungsstrategie für ein neues veganes Produkt. In den vergangenen Jahren haben immer mehr Unternehmen das Thema „vegan“ in ihre Unternehmensstrategie integriert, um nachhaltige, gesunde, umwelt- und tierfreundliche Angebote zu entwickeln. Die Mitgestaltung und Umsetzung einer sogenannten CSR-Strategie stellt zugleich einen innovativen wie auch verantwortungsvollen Tätigkeitsbereich für zukünftige Absolventen dar. Das Studium an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) qualifiziert Sie nicht nur in den Bereichen Ernährung und Gesundheit, sondern auch in den Gebieten Recht sowie Öffentlichkeitsarbeit und PR.

Mögliche spätere Tätigkeitsbereiche und Arbeitgeber

  • Category Management im Lebensmittelhandel
  • Einkauf und Vertrieb in der produzierenden Lebensmittelindustrie
  • Marketing- oder Projektmanagement bei der Einführung neuer veganer Produktlinien
  • CSR-Management
  • Business Development in der (System-)Gastronomie
  • Feinkost-, Groß- und Einzelhandel
  • Rohstoffproduzenten
  • Verbände und Institutionen mit veganem Bezug

Studieninhalte

In der veganen Ernährung werden tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Milch, Eier und Honig bewusst gemieden. Die meisten Veganer wählen diesen Lebensstil aus ethisch-moralischen Gründen, danach folgen Motive wie Gesundheit, Ökologie (z. B. Klimaschutz), Welternährung und andere. Aber auch immer mehr Nichtveganer verringern ihren Konsum an tierischen Lebensmitteln, etwa die sogenannten Flexitarier, die deutlich weniger Fleisch essen wollen, oder auch Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Für die gesättigte Lebensmittelbranche ist die steigende Nachfrage nach veganen Produkten mit neuen Zielgruppen sowohl eine Herausforderung als auch eine Chance: Als erste Hochschule greift die FHM die gesellschaftliche Entwicklung des Veganismus auf und vereint die Bereiche Nachhaltigkeit, vegane Lebensweise und Food-Management in einer akademischen Ausbildung. Während des dreijährigen Studiums werden die Studierenden zu fundierten Food-Managern ausgebildet, die neben der betriebswirtschaftlichen Kompetenz über ein vertieftes, fachbezogenes Wissen für das vegane Segment in der Lebensmittelindustrie verfügen. Angefangen bei den soziokulturellen Hintergründen des Essens und der Bedeutung von Normen und Werten für das Essverhalten, vertiefen die verschiedenen Module im fachspezifischen Kompetenzbereich „Vegan Food-Kompetenz“ unter anderem die Gebiete Ernährungslehre, Ernährungsmedizin sowie Tierethik. Zudem lernen die Studierenden den Wertschöpfungsprozess von veganen Produkten, das Konsumentenverhalten verschiedener Zielgruppen sowie den Bereich der ethischen und nachhaltigen Unternehmensführung kennen. Für ihre spätere Tätigkeit in der Lebensmittelbranche werden auch rechtliche Rahmenbedingungen vermittelt. Besonders in der veganen Produktentwicklung sind die Bereiche Roh- und Hilfsstoffe sowie Verarbeitung von zentraler Bedeutung, ebenso wie rechtliche Vorgaben, die die Basis im Lebensmittelbereich bilden. Neben Wirtschaftsenglisch sind auch die Module Teammanagement, Präsentation und Moderation wichtige Bestandteile des Studiums, um die Absolventen gezielt auf spätere Führungsaufgaben vorzubereiten.

Allgemeine Wirtschaftskompetenz

Vegan-Food-Kompetenz

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Grundlagen des Rechungswesens
  • Unternehmensführung
  • Marketing & Vertrieb
  • Wirtschaftsrecht
  • Soziologie des Essens
  • Ernährungslehre
  • Ernährungsmedizin & Wirkung veganer Ernährung
  • Interpretation ernährungsmedizinischer Studien 
  • Tierethik & Tierschutz
  • Corporate Social Responsibility & Ethische Unternehmensführung
  • Vegan Food  & Product Management
  • Konsumentenverhalten der veganen Zielgruppe
  • Beschaffungs- & Produktionsmanagement veganer Produkte
  • Corporate & Green Events
  • Lebensmittel-, Verbraucher- & Markenrecht
  • Öffentlichkeitsarbeit/ PR

Personale & Soziale Kompetenz

Aktivitäts- & Handlungskompetenz

  • Wirtschaftsenglisch I
  • Wirtschaftsenglisch II
  • Teammanagement; Präsentation & Moderation
  • Studium Generale
  • Studium in der Praxis (SIP) 
  • Wissenschaftliches Arbeiten 
  • Unternehmensgründung
  • Vegan-Food-Projekte

Bewerbung

Voraussetzungen

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) ist eine staatlich anerkannte, private Fachhochschule. Studierende müssen daher mindestens die gleichen formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllen, die für die Aufnahme eines vergleichbaren Studiums an einer öffentlichen Hochschule erforderlich wären. Formale Voraussetzung zur Aufnahme eines Bachelor-Studiums an der FHM sind die Hochschul- oder Fachhochschulreife. Berufspraktiker mit entsprechenden beruflichen Abschlüssen können ebenfalls ein Studium aufnehmen. Mögliche Zugangswege zum Studium:

  • Hochschulreife
  • Fachhochschulreife
  • Meister/in
  • Meisteranwärter/in mit FH-Reife
  • Betriebswirt/in des Handwerks
  • Betriebswirt/in (IHK)
  • Absolventen zweijähriger Fachschulausbildungen
  • Fachwirte und Fachkaufleute
  • Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in

Die Bachelor of Arts (B.A.)-Studiengänge an der FHM sind nicht mit einem Numerus Clausus (NC) belegt. Die Bewerberinnen und Bewerber werden stattdessen über ein hochschuleigenes Auswahlverfahren ausgewählt. Wie bei der Personalauswahl moderner Wirtschaftsunternehmen hat die FHM hierfür ein aufwändiges Verfahren entwickelt.

So bewerben Sie sich um einen Studienplatz an der FHM:

  • Bewerben Sie sich direkt ONLINE oder reichen Sie Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen bei uns ein.
  • Sind alle formalen Voraussetzungen erfüllt, werden Sie zum nächstmöglichen Auswahlverfahren eingeladen.
  • Innerhalb von 15 Werktagen erhalten Sie anschließend von uns die Entscheidung über die Zulassung zum Studium.
  • Sind Sie zum Studium zugelassen, werden Ihnen die Immatrikulationsunterlagen sowie der Studienvertrag zugeschickt.


Wie verläuft das Aufnahmeverfahren?

Nach Einreichung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen entscheidet eine Bewerbungskommission über die Einladung zu einem mehrstündigen Auswahlverfahren. Die Bewerberinnen und Bewerber lösen verschiedene Gruppenaufgaben, nehmen an einem fachspezifischen Test teil und durchlaufen eine Kompetenzdiagnostik nach dem KODE®-Verfahren. Den Abschluss bildet ein persönliches Vorstellungsgespräch mit einem der Hochschullehrer. Auf der Grundlage einer abschließenden Gesamtbeurteilung erhalten die Bewerberinnen und Bewerber i.d.R. innerhalb von 15 Werktagen eine verbindliche Studienplatzzusage oder -absage von der FHM.

Ihre nächsten Schritte zur Bewerbung: Die benötigten Unterlagen können bei der Studienberatung der FHM  angefordert oder hier heruntergeladen werden. Bewerbungen sind ganzjährig möglich und werden in der Reihenfolge der Eingänge berücksichtigt.

Ihre Ansprechpartner

Dipl.-BW. (FH) Ramona Neubauer

Studienberatung Bachelorstudiengänge Bielefeld

E-Mail: neubauer(at)fh-mittelstand.de

Fon: 0521/9 66 55-21
Fax: 0521/9 66 55-11

Dipl.-Kfm. Sebastian Haas

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Marketing & Vertrieb Bamberg

E-Mail: haas(at)fh-mittelstand.de

Fon 09 51.29 78 89-11
Fax 09 51.29 78 89-29

Dipl.-Päd. Frauke Raddy

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Fachbereich Personal/Gesundheit/Soziales Bielefeld

E-Mail: raddy(at)fh-mittelstand.de

Fon: 0521/966 55-224
Fax: 0521/966 55-11

Boris Frisch B.A.

Studienberatung Bachelor- & Masterstudiengänge Köln

E-Mail: frisch(at)fh-mittelstand.de

Fon: 0221/25 88 98-150
Fax: 0221/25 88 98-20

Unsere Partnerfür den Studiengang Vegan Food Management

Institut für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE)

Das Institut für alternative und nachhaltige Ernährung (IFANE) befasst sich mit den Themen Vegetarismus, alternative Ernährungsformen und nachhaltige Ernährung aus ernährungswissenschaftlicher und ernährungsökologischer Sicht. Als unabhängiges Forschungs- und Beratungsinstitut setzt es sich für die wissenschaftlich begründete Konzeption einer gesundheitsfördernden und nachhaltigen Ernährung sowie deren Verbreitung in der Gesellschaft ein. Das IFANE ist enger Kooperationspartner der Fachhochschule des Mittelstands (FHM). http://ifane.org

IFANE-Institutsleiter Dr. Markus Keller ist wissenschaftlicher Studiengangsleiter des B.A. Vegan Food Management an der FHM. Er ist der Experte für vegetarische und vegane Ernährung.

Über die ERNA-GRAFF-STIFTUNG FÜR TIERSCHUTZ

Die ERNA-GRAFF-STIFTUNG für Tierschutz wurde 1983 von Erna Graff in Berlin gegründet. Die Berlinerin engagierte sich seit Ende des Zweiten Weltkriegs für das Tierwohl und verstand es auch durch ungewöhnliche Aktionen Geld für den Tierschutz zu sammeln. Ein wichtiges Ziel der ERNA-GRAFF-STIFTUNG ist seit jeher der Kampf gegen Tierversuche. Von Anfang an war es Erna Graffs Vision, das grausame Leid der Tiere als Versuchsobjekte durch die Suche nach Alternativmethoden zu beenden. 1984 stiftete sie den damals höchsten deutschen Forschungspreis gegen Tierversuche mit einem Budget von 100 000 DM, für den sich Forscher und Studenten mit Ideen für alternative Verfahren bewerben konnten.

Das letztendliche Ziel Erna Graffs bestand darin, die Lage vieler leidender Tiere in Deutschland zu verbessern. Der ERNA-GRAFF-STIFTUNG ist es unter dem Aspekt einer Leidenverminderung für Tiere ebenfalls ein besonderes Anliegen, durch eine Werbung für eine vegane Ernährung die tierschutzfeindliche Massentierhaltung immer mehr zurückzudrängen.

Wissenschaftlicher Studiengangsleiter

Dr. Markus Keller

Vegane Ernährung

E-Mail: keller(at)fh-mittelstand.de

Publikationen

Fachartikel
2016

  • Gätjen E, Keller M (2016): Gut geplant: Veganer Start ins Leben. UGBforum 33 (2), 68-71
  • Keller M (2016): Interview: Umwelteffekte, Sozialverträglichkeit und Nutzerstruktur von Pflanzendrinks. Ernährungs Umschau 63 (7), 421-2
  • Keller M, Müller S (2016): Vegetarische und vegane Ernährung bei Kindern – Stand der Forschung und Forschungsbedarf. Forsch Komplementmed 23 (2), 81-8
  • Obeid R, Awwad HM, Keller M, Geisel J (2016): Trimethylamine-N-oxide and its biological variations in vegetarians. Eur Journal Nutr, doi: 10.1007/s00394-016-1295-9
  • Siebert AK, Müller S, Keller M (2016): Wirkung einer mit Vitamin B12 angereicherten Zahncreme auf den Vitamin B12-Status von Veganern – erste Ergebnisse. In: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (Hrsg.): Abstractband zum 53. Wissenschaftlichen Kongress. Proc Germ Nutr Soc 21, 28
  • Siebert AK, Müller S, Awwad H, Sputtek A, Obeid R, Keller M (2016): Vitamin-B-12-fortified Toothpaste Improves Vitamin B-12 Status Markers in Vegans: A 12 Week Placebo Controlled Study. Abstractband zur VegMed 2016. Forsch Komplementmed 23 (1), 7
  • Volkhardt I, Semler E, Keller M, Meier T, Luck-Sikorski C, Christen O (2016): Checkliste für ein veganes Mittagsangebot in der Betriebsverpflegung. Ernährungs Umschau 63 (9), 176-84

2015

  • Keller M (2015): Erhöht Milchkonsum die Mortalität und das Frakturrisiko? Nutrition News 12 (3), 11-3 (pdf mit freundlicher Genehmigung der Medicom Verlags GmbH)
  • Keller M (2015): Vegetarische und vegane Ernährung – Chancen und Risiken. Teil 1: Nährstoffzufuhr. Ernährung und Medizin 30 (2), 55-60
  • Keller M (2015): Vegetarische und vegane Ernährung – Chancen und Risiken. Teil 2: Präventives und therapeutisches Potenzial. Ernährung und Medizin; 30 (3), 120-5
  • Keller M, Müller S (2015): Vegetarian and vegan diets in children – pre-study with preliminary data. 12th European Nutrition Conference (FENS), Berlin, Okt 20-23. Abstracts. Ann Nutr Metab 67 (suppl 1), 435

2014

  • Keller M (2014): Vegane Kinderernährung. Kinderkrankenschwester 33 (12), 471-3
  • Keller M (2014): Eisen – pflanzlich gut versorgt. UGBforum spezial – Vegan und vollwertig essen 29-32
  • Keller M (2014): Vegane Ernährung – Ein Plus für die Gesundheit? UGBforum spezial – Vegan und vollwertig essen 9-12
  • Keller M (2014): Vegane Kinderernährung. UGBforum spezial – Vegan und vollwertig essen 25-8
  • Keller M (2014): Vitamin B12 – Manchmal wird es knapp. UGBforum spezial – Vegan und vollwertig essen 21-4
  • Keller M, Kretschmer J, Kühner EK (2014): Instrumente für eine nachhaltige Fleischproduktion in Deutschland am Beispiel Schweinefleisch. Die deutsche Schweinefleischproduktion unter Nachhaltigkeitsaspekten. Ernährungs Umschau 65 (10), 152-9
  • Keller M, Leitzmann C, Martin HH, Michalsen A, Keßler C (2014): Vegetarier – mehr Krankheiten, weniger Lebensqualität? Stellungnahme zur Studie der Universität Graz. Ernährung im Fokus 14 (07-08), 212-4
  • Schumann L, Martin HH, Keller M (2014): Calcium, Milch und Knochengesundheit – Behauptungen und Fakten. Ernährung im Fokus 14 (11-12), 326-31

2013

  • Keller M (2013): 4 Fachleute – 4 Behandlungsmethoden. Ernährungsstrategien bei Diabetes Typ 2: Vegetarische Ernährung. Zeitschrift für Komplementärmedizin 5 (3), 42f
  • Keller M (2013): Das präventive und therapeutische Potential vegetarischer und veganer Ernährung. Zeitschrift für Komplementärmedizin 5 (5), 47-51
  • Keller M (2013): Vegetarische Ernährung: Gesund ohne Fleisch? Natur und Medizin 2, 4-7

2012

  • Keller M (2012): Eisen – pflanzlich gut versorgt. UGBforum 29 (3), 141-4
  • Keller M (2012): Vegane Ernährung. Ein Plus für die Gesundheit. UGBforum 29 (1), 9-12
  • Keller M, Petter K (2012): Vegetarische Ernährung – Schadstoffbelastung als Problem? Ernährung im Fokus 12 (11-12), 382-7
  • Schneider J, Keller M (2012): “Jeder is(s)t anders!” – Die Ernährung im Ayurveda. Ernährung im Fokus 12 (11-12), 388-93

2011

  • Keller M (2011): Flugtransporte von Lebensmitteln. UGBforum 28 (4), 204f
  • Keller M, Leitzmann C (2011): Vegetarische Ernährung – Eine Ernährungsweise mit Zukunft. Universitas 66 (786), 49-58
  • Keller M, Leitzmann C (2011): Vegetarische Ernährung – Eine Ernährungsweise mit Zukunft. Umwelt & Gesundheit 22 (4), 114-9
  • Keller M, Leitzmann C (2011): Vegetarische Ernährung – Eine Ernährungsweise mit Zukunft. Spiegel der Forschung, 28 (1), 20-30

2009

  • Keller M (2009): Vitamin B12 – Manchmal wird es knapp. UGB-Forum 26 (2), 58-61

2005

  • Beauman C, Cannon G, Elmadfa I, Glasauer P, Hoffmann I, Keller M et al. (2005): The principles, definition and dimensions of the new nutrition science. Public Health Nutr 8 (6A), 695-8

2002

  • Keller M, Leitzmann C (2002): Ballaststoffe. Naturarzt 142 (2), 43-5
  • Keller M, Leitzmann C (2002): Hülsenfrüchte. In: Eschricht M, Leitzmann C (Hrsg): Handbuch Bio-Lebensmittel (Grundwerk 1996). Behr’s, Hamburg, (Nachlieferung)

2001

  • Keller M, Leitzmann C (2001): Alternative Ernährungsformen (1). Naturarzt 141 (3), 41-4
  • Keller M, Leitzmann C (2001): Alternative Ernährungsformen (2). Naturarzt 141 (4), 38ff
  • Keller M, Leitzmann C (2001): Alternative Ernährungsformen (3). Naturarzt 141 (5), 38-41
  • Keller M, Leitzmann C (2001): Nüsse. In: Eschricht M, Leitzmann C (Hrsg): Handbuch Bio-Lebensmittel (Grundwerk 1996). Behr’s, Hamburg, (Nachlieferung)

Bücher

Claus Leitzmann, Markus Keller
Vegetarische Ernährung
380 S. Ulmer, Stuttgart, 3. Aufl. 2013


Vegetarismus – eine Ernährungsweise und ein Lebensstil: Langjährige Erfahrungen und viele wissenschaftliche Daten belegen, dass sich eine vegetarische Ernährung günstig auf Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft auswirkt. In dieser aktualisierten Auflage liegen die Schwerpunkte auf der Krankheitsprävention und der Versorgungslage von Vegetariern mit Nährstoffen.

Aus dem Inhalt:

    Historische Entwicklung
    Ernährungsphysiologische Bewertung
    Einfluss auf chronische Krankheiten
    Energie- und Nährstoffversorgung von Vegetariern
    Vegetarismus in verschiedenen Lebensphasen
    Vegetarische Ernährung in der Praxis
    Globale Aspekte

Das Buch richtet sich an Studierende und Lehrende der Ernährungswissenschaften, Ökotrophologie, Medizin sowie verwandter Fachgebiete. Angesprochen sind auch in der Ernährungsberatung Tätige und alle, die sich für Vegetarismus interessieren.

Pressestimmen (zur 3. Auflage)

“Der flüssige Schreibstil, das weitgehende Vermeiden von Fachchinesisch, viele aussagefähige Tabellen und anschauliche Abbildungen machen das Lesen dieses überaus wertvollen Buches zu einem Genuss. Es sollte in keiner Bibliothek einer Ernährungsfachkraft oder eines GV_Managers fehlen.”

Prof. Dr. Volker Peinelt,  Ernährung im Fokus 9-10/2013

 
Pressestimmen (zur 2. Auflage)

“Das Buch verdient hohes Lob. Es ist nicht nur ein hervorragendes Lehr- und Nachschlagewerk mit umfangreichen Literaturnachweisen. Es lohnt sich, von vorn bis hinten durchgelesen zu werden.”

Ernährungsumschau 6/2010

“Darstellung und Bewertung des wissenschaflichen Materials sind didaktisch so gut gelungen, dass das Zielpublikum über Wissenschaftler und Studierende hinaus ohne weiteres auf das an Ernährungsfragen zunehmend interessierte anspruchsvolle Laienpublikum ausgedehnt werden kann.”

Zeitschrift für Komplementärmedizin 3/2010

„Dieses Buch ist nicht nur überaus lehrreich und informativ, sondern liest sich über Strecken spannend wie ein Sachbuch-Bestseller. Vorbildlich ist neben der verständlichen Sprache der Autoren auch der didaktische Aufbau. In Zeiten weltweit wachsender Nahrungsmittelknappheit und eines dramatischen Anstiegs ernährungsabhängiger Krankheiten sollte es zur Pflichtlektüre für Ökotrophologen werden.“

VDOE-Position 2/2010

Claus Leitzmann, Markus Keller, Andreas Hahn
Alternative Ernährungsformen
247 S. Hippokrates, Stuttgart, 2. Aufl. 2005

Alternative Ernährungsformen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auch ihre Zahl scheint immer weiter anzuwachsen. Trotzdem werden sie in der Ernährungstherapie und -wissenschaft häufig kaum berücksichtigt. Die wichtigsten alternativen Ernährungsformen werden systematisch in ihrem Ursprung, Inhalt und Anspruch dargestellt. In einer differenzierten Betrachtung werden ihre gesundheitlichen Vorteile oder Risiken abgewogen und die einzelnen Ernährungsformen ernährungswissenschaftlich bewertet:

  • Vegetarische Ernährung
  • Ernährung im Ayurveda
  • Chinesische Ernährungslehre
  • Mazdaznan-Ernährung
  • Makrobiotische Ernährung
  • Anthroposophische Ernährung
  • Waerland-Kost
  • Haysche Trennkost
  • Evers-Diät
  • Schnitzer-Kost
  • Rohkost-Ernährung
  • Vollwert-Ernährung


Dieses Nachschlagewerk richtet sich an Ernährungsfachleute, Mediziner und Heilpraktiker, aber auch an alle Interessierten, die sich seriös mit alternativen Ernährungsformen auseinandersetzen möchten.
Pressestimmen

„Das handliche Buch […] ermöglicht einen schnellen Überblick über die jeweilige Ernährungsform. Die ernährungsphysiologische Bewertung ist auch für interessierte Laien hilfreich.“

DGE info 03/2006

„Leitfaden und Nachschlagewerk: Das Buch bietet chronologisch geordnet und wissenschaftlich fundiert einen kompetenten Überblick […] über die wichtigsten alternativen Ernährungsformen. Es ist geeignet, die Diskussion um die richtige Ernährungsweise […] zu versachlichen.“

ekz-Informationsdienst 12/2005

Edith Gätjen, Markus Keller
Das genial vegetarische Familienkochbuch
240 S. Trias, Stuttgart 2014
Das Buch beginnt mit einer Einführung über nachhaltige Ernährung und die ernährungsphysiologischen Hintergründe einer vegetarischen Vollwert-Ernährung. Zu jeder Woche des Jahres gibt es eine Menüliste als Vorschlag, inklusive dazugehörigem Einkaufszettel, sodass die Planung eines saisonalen und gesunden Familienessens sehr familienfreundlich wird. Insgesamt bietet das Buch 400 Hauptgerichte, außerdem Rezepte für Frückstück und Abendessen sowie Grundrezepte für Teige oder Saucen. Das Kapitel „Vegane Tausch-Börse“ zeigt, wie man vegetarische Rezepte einfach „veganisieren“, also nicht vegane Komponenten durch vegane ersetzen kann.


Buchbeiträge

2015

  • Keller M: Die gesundheitlichen Potenziale veganer Ernährung.
    In: Hekmati J: Das vegane Familienkochbuch – Gesunde Lieblingsgerichte für Groß und Klein. ars vivendi, Cadolzburg 2015
  • Keller M: Vegetarische Ernährung – aktuelle wissenschaftliche Bewertung. In: Hochschule Niederrhein (Hrsg.), Peinelt V, Wetterau J: Handbuch der Gemeinschaftsgastronomie Band 2. Rhombos, Berlin, 2. Aufl. 2016


2012

  • Busse T, Keller M: Tiere essen? Eine neue Vegetarismus-Debatte in Gesellschaft, Politik und Wissenschaft. In: Agrarbündnis (Hrsg.): Der kritische Agrarbericht 2012. ABL Bauernblatt, Hamm 2012
  • Keller M: Vegetarismus als Lebensstil – Glücklich ohne Fleisch? In: F.A. Brockhaus/wissenmedia (Hrsg.): Brockhaus HORIZONTE (Bd. 10) – Essen ist Leben. Brockhaus, Gütersloh 2012
  • Keller M: Von der Mode zur bewussten Ernährung – Vegetarismus und andere alternative Ernährungsformen. In: Brockhaus perspektiv (Hrsg.): Not für die Welt – Ernährung im Zeitalter der Globalisierung. Brockhaus, Gütersloh 2012

Forschungsberichte/Studien

2012

  • Keller M, Kretschmer J: Instrumente im Sinne einer nachhaltigen, klimafreundlichen Fleischproduktion
    Eine Untersuchung im Auftrag von MISEREOR. 67 S. Bischöfliches Hilfswerk MISEREOR e.V. (Hrsg.), Aachen 2012 

2010

  • Keller M: Flugimporte von Lebensmitteln und Blumen nach Deutschland
    Eine Untersuchung im Auftrag der Verbraucherzentralen. 51 S. Verbraucherzentralen Hessen (Federführung), Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein (Hrsg.), Frankfurt 2010


Verbraucherbroschüren

2015

Broschüre: Nachhaltige Ernährung – Was unser Essen mit Klimaschutz und Welternährung zu tun hat

Die Broschüre zeigt neben einem wissenschaftlich fundierten Überblick über die globalen Auswirkungen unseres Essverhaltens auch die Lösungsmöglichkeiten auf. Mit vielen praktischen Tipps und Links will sie Appetit machen auf eine pflanzenbasierte Ernährung mit ökologisch, regional und saisonal erzeugten Lebensmitteln sowie Produkten aus Fairem Handel.

Herausgeber: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten Rheinland-Pfalz (MULEWF)
Wissenschaftliche Konzeption: Dr. Markus Keller (IFANE) und Dr. Karl von Koerber
(Beratungsbüro für ErnährungsÖkologie)