KODE® und KODE®X

KODE® steht für Kompetenz-Diagnostik und –Entwicklung. Es handelt sich um ein Instrumentarium, mit dem überfachliche Kompetenzen standardisiert erfasst werden können.

Dabei werden vier verschiedene Kompetenzdimensionen erfasst: Die personalen Kompetenzen, die Aktivitäts- und Handlungskompetenzen, die Fach- und Methodenkompetenzen sowie die sozial-kommunikativen Kompetenzen. Durch deren Kombination lassen sich zudem Rückschlüsse auf insgesamt 64 Schlüsselkompetenzen treffen, wie z.B. Teamfähigkeit, Eigenverantwortung oder zielorientiertes Führen. Dabei werden die Kompetenzausprägungen sowohl unter normalen als auch unter schwierigen Bedingungen analysiert. Auf dieser Basis kann u.a. die Stressmanagementstrategie einer Person abgeleitet werden.

Ihre Ansprechpartnerin

Dipl.-Psych. Beate Brechmann

Dipl.-Psych. Beate Brechmann

Stellv. Leitung FHM-Kompetenzzentrum
brechmann@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655227

Vita

Die Ausprägung der Kompetenzen wird mittels eines Fragebogens erfasst. Mit wenigen Fragen (das Ausfüllen dauert in der Regel ca. 20 Minuten) können sowohl Selbst- als auch Fremdeinschätzungen (z.B. durch den Vorgesetzten, Kollegen oder Mitarbeitenden) vorgenommen werden. Die Ergebnisse werden ausgewertet und anhand eines ausführlichen, individuellen Gutachtens mit den Teilnehmenden besprochen. Sie enthalten neben der aktuellen Kompetenzbilanzierung auch weiterführende Hinweise, z.B. über die eigene Teamrolle, dem Umgang mit anderen „konträren“ Personen oder zum eigenen Lernverhalten und Zeitmanagement.

KODE®X steht für Kompetenz-Explorer, mit dessen Hilfe die Anforderungen an überfachliche Kompetenzen spezifischer Jobgruppen definiert werden können. Weiter lassen sich die individuellen Kompetenzen der einzelnen Personen mit diesen differenzierten Anforderungsprofilen abgleichen. Mit dieser Herangehensweise kann transparent dargestellt werden, welche Kompetenzen Mitarbeiter heute und in den nächsten Jahren brauchen, um die Anforderungen erfolgreich zu bewältigen. Das Verfahren eignet sich sowohl zur Unterstützung bei der Personalauswahl als auch -entwicklung und lässt sich hervorragend in Auswahl- und Potenzialassessments implementieren.

Seit der Konzeption wird das KODE®-Verfahren stetig weiterentwickelt. So liegt der Fragebogen mittlerweile nicht nur in einer sprachlich vereinfachten Version für Jugendliche/Auszubildende vor, sondern zudem in 10 verschiedenen Sprachen (neben Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch auch in russisch, türkisch, polnisch, kroatisch und portugisisch). Die Auswertungen können in Deutsch, Englisch und Französisch erstellt werden. Nicht zuletzt wird das Verfahren mittlerweile von Unternehmen und Organisationen national wie international eingesetzt.

Die Kompetenzdimensionen lassen sich auf Individuen, Teams, Abteilungen und ganze Unternehmen bzw. Organisationen beziehen, so dass eine ganzheitliche Betrachtung im Sinne von Human-Resource-Programmen möglich wird. Auf Basis dieser detaillierten Analyse des Verhaltens- und Veränderungspotenzials können gezielt weiterführende Entwicklungsprogramme aufgebaut werden. Es kann, je nach Bedarf und Zielsetzung, von der Selbstreflektion einzelner Personen (z.B. im Rahmen von Coachings oder Führungskräfteentwicklungen) über Teamentwicklungen und Konfliktbegleitungen bis hin zur Personalauswahl und Personalentwicklung eingesetzt werden.