Tools & Zertifizierungen

Das Kompetenzzentrum arbeitet unterstützend für viele kleine und mittelständische Unternehmen in den Bereichen der Personalauswahl und Entwicklung. Hierfür erstellen sie Tools, Verfahren und Instrumente, die die tägliche Arbeit in Unternehmen erleichtern. So können Sie – auf Basis wissenschaftlicher Kriterien – die Qualität Ihrer internen Verfahren von unserem Team prüfen und mit einem Siegel kennzeichnen lassen. Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre überfachlichen Kompetenzen in unterschiedlichen Dimensionen zu erfassen oder die digitalen Kompetenzen, mit Hilfe standardisierter Fragebögen, zu messen und auszuwerten.  

Prof. Dr. Tim Brüggemann

Prof. Dr. Tim Brüggemann

Leitung Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)
Berufs- und Weiterbildungsmanagement
brueggemann@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655188

Publikationen

Unsere Verfahren

Qualitätscheck - Scientific Proof

Sie möchten die Qualität Ihres Verfahrens (z. B. Ihrer Potentialanalyse oder Ihrer Inhouse-Schulung) prüfen lassen und dies mit einem „Siegel“ kennzeichnen? Dann haben Sie bei uns den richtigen Ansprechpartner gefunden.

Das FHM-Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK) prüft im Rahmen von eigens entwickelten Zertifizierungsverfahren die Qualität Ihres Verfahrens zu verschiedenen Themen auf Basis von wissenschaftlichen Kriterien. Mit der Analyse und Auswertung durch uns erhalten Sie zum einen Hinweise und Empfehlungen von einer unabhängigen, externen Stelle, die Sie bei einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterstützt und begleitet. Zum anderen erhalten Sie ein FHM-Zertifikat, welches ein Qualitätsmerkmal für Ihren Außenauftritt darstellt. So können Sie sich mit Ihrem Verfahren von der breiten Masse anderer Anbieter abheben.

Sie fragen sich vielleicht, was die FHM auszeichnet? Durch die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen zeichnet sich die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) durch ein breites Feld an Expertise verschiedener Fachdisziplinen aus. Dieses Wissen macht uns zu Experten auf vielfältigen Fachgebieten sowohl theoretischer und praktischer Natur. Von diesem Wissen möchten wir auch Sie profitieren lassen.

Wie sieht so eine Zertifizierung aus? Stellen Sie sich beispielsweise ein Bildungsunternehmen vor, welches ein Verfahren zur Messung von Teilnehmer-Kompetenzen einsetzt. Um dessen Qualität zu prüfen, kommt das FHM-Zertifizierungsverfahren „Geprüfte Kompetenzdiagnostik und -entwicklung“ zum Einsatz. Dabei handelt es sich um die wissenschaftliche Prüfung und Zertifizierung von evidenzbasierten Instrumenten und Maßnahmen zur Feststellung und Entwicklung von Kompetenzen, unabhängig von ihrer Zieldimension und Zielgruppe(n). Die spezifische Ausrichtung erfolgt entlang von Handlungsfeldern wie zum Beispiel der „Berufsorientierung“ oder der „Personalentwicklung“.

Das Prüfverfahren zur Begutachtung umfasst vier Schritte:

Schritt 1: Konzeptanalyse

Das IWK sendet dem Auftraggeber einen Fragekatalog zu, der verschiedene Prüfkriterien abfragt. Der Auftraggeber führt den schriftlichen Nachweis über die Erfüllung der Kriterien mit entsprechenden Belegen. Die Gutachter des IWK prüfen die Unterlagen und bereiten daraus spezifische Fragen und Beobachtungskriterien für die Begehung vor Ort vor.

Schritt 2: Begehung vor Ort (BvO)

Ein Gutachterteam hospitiert bei der Durchführung des Verfahrens. Dabei, beobachtet und bewertet es u.a. anhand spezifischer Kriterien aus der Konzeptanalyse (Schritt 1), interviewt stichprobenartig Teilnehmende, Trainer und begleitende beratende Instanzen. Der Termin für die BvO wird im Vorfeld mit dem Auftraggeber abgestimmt.

Schritt 3: Auswertungsgespräch

Im Anschluss an die Begehung findet eine Gutachterbesprechung (intern) statt. Das Ergebnis dieser Besprechung wird am Ende des Tages mit dem Auftraggeber diskutiert und reflektiert. Es werden gemeinsam Handlungsempfehlungen erörtert.

Schritt 4: Gutachten und Zertifizierung

Das IWK erstellt im Nachgang der BvO einen Bericht aus den gesammelten Eindrücken aus den Schritten 1 bis 3, würdigt das Verfahren kritisch und formuliert Empfehlungen zur kontinuierlichen Weiterentwicklung. Mit dem Versand des Gutachtens erhält der Auftraggeber ein Zertifikat, sofern keine zwingenden Auflagen formuliert wurden. Sollten Auflagen benannt worden sein, erhält der Auftraggeber das Zertifikat nach schriftlicher Bestätigung über die Erfüllung der Auflagen. In dem Zertifikat der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) wird dem Auftraggeber die erfolgreiche wissenschaftliche Prüfung des Verfahrens offiziell bescheinigt und mit dem FHM-Gütesiegel ausgezeichnet. Die Zertifizierung hat eine Gültigkeit von zwei Jahren und kann durch eine anschließende Re-Zertifizierung verlängert werden.

KODE® und KODE®X

KODE® steht für Kompetenz-Diagnostik und –Entwicklung. Es handelt sich um ein Instrumentarium, mit dem überfachliche Kompetenzen standardisiert erfasst werden können.

Dabei werden vier verschiedene Kompetenzdimensionen erfasst: Die personalen Kompetenzen, die Aktivitäts- und Handlungskompetenzen, die Fach- und Methodenkompetenzen sowie die sozial-kommunikativen Kompetenzen. Durch deren Kombination lassen sich zudem Rückschlüsse auf insgesamt 64 Schlüsselkompetenzen treffen, wie z.B. Teamfähigkeit, Eigenverantwortung oder zielorientiertes Führen. Dabei werden die Kompetenzausprägungen sowohl unter normalen als auch unter schwierigen Bedingungen analysiert. Auf dieser Basis kann u.a. die Stressmanagementstrategie einer Person abgeleitet werden.

Die Ausprägung der Kompetenzen wird mittels eines Fragebogens erfasst. Mit wenigen Fragen (das Ausfüllen dauert in der Regel ca. 20 Minuten) können sowohl Selbst- als auch Fremdeinschätzungen (z.B. durch den Vorgesetzten, Kollegen oder Mitarbeitenden) vorgenommen werden. Die Ergebnisse werden ausgewertet und anhand eines ausführlichen, individuellen Gutachtens mit den Teilnehmenden besprochen. Sie enthalten neben der aktuellen Kompetenzbilanzierung auch weiterführende Hinweise, z.B. über die eigene Teamrolle, dem Umgang mit anderen „konträren“ Personen oder zum eigenen Lernverhalten und Zeitmanagement.

KODE®X steht für Kompetenz-Explorer, mit dessen Hilfe die Anforderungen an überfachliche Kompetenzen spezifischer Jobgruppen definiert werden können. Weiter lassen sich die individuellen Kompetenzen der einzelnen Personen mit diesen differenzierten Anforderungsprofilen abgleichen. Mit dieser Herangehensweise kann transparent dargestellt werden, welche Kompetenzen Mitarbeiter heute und in den nächsten Jahren brauchen, um die Anforderungen erfolgreich zu bewältigen. Das Verfahren eignet sich sowohl zur Unterstützung bei der Personalauswahl als auch -entwicklung und lässt sich hervorragend in Auswahl- und Potenzialassessments implementieren.

Seit der Konzeption wird das KODE®-Verfahren stetig weiterentwickelt. So liegt der Fragebogen mittlerweile nicht nur in einer sprachlich vereinfachten Version für Jugendliche/Auszubildende vor, sondern zudem in 10 verschiedenen Sprachen (neben Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch auch in russisch, türkisch, polnisch, kroatisch und portugisisch). Die Auswertungen können in Deutsch, Englisch und Französisch erstellt werden. Nicht zuletzt wird das Verfahren mittlerweile von Unternehmen und Organisationen national wie international eingesetzt.

Die Kompetenzdimensionen lassen sich auf Individuen, Teams, Abteilungen und ganze Unternehmen bzw. Organisationen beziehen, so dass eine ganzheitliche Betrachtung im Sinne von Human-Resource-Programmen möglich wird. Auf Basis dieser detaillierten Analyse des Verhaltens- und Veränderungspotenzials können gezielt weiterführende Entwicklungsprogramme aufgebaut werden. Es kann, je nach Bedarf und Zielsetzung, von der Selbstreflektion einzelner Personen (z.B. im Rahmen von Coachings oder Führungskräfteentwicklungen) über Teamentwicklungen und Konfliktbegleitungen bis hin zur Personalauswahl und Personalentwicklung eingesetzt werden.

Kompetenzindex 4.0

Die täglich fortschreitende Digitalisierung stellt Politik und Wirtschaft, aber auch Bildungsinstitutionen und Personalabteilungen vor zunehmende Herausforderungen. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es nötig auch die Kompetenzen der Mitarbeitenden eines Unternehmens entsprechend der neuen Anforderungen zu fördern. Um Maßnahmen gezielt und passgenau zu entwickeln und einzusetzen, ist zunächst eine Erfassung des aktuellen Digitalisierungs-Zustands nötig. An dieser Stelle setzt der Kompetenzindex 4.0 der Fachhochschule des Mittelstands ein – kurz: KI 4.0. Dieser misst anhand eines standardisierten Fragebogens die digitale Kompetenz von Individuen.

Unter der digitalen Kompetenz werden die Fähigkeiten und Fertigkeiten verstanden, wie sich ein Individuum selbst organisiert, um aktiv an der digitalen Welt teilzuhaben. Dazu gehören neben den Kenntnissen zur Nutzung digitaler Medien und Prozesse, auch die Grenzen dessen zu kennen, zu reflektieren und entsprechend der Kenntnisse zu handeln.

Gemessen wird die digitale Kompetenz mittels Aussagen, denen anhand einer mehrstufigen Skala zugestimmt bzw. widersprochen werden kann. Anhand von sechs Kategorien, die auf den Kriterien der Kultusministerkonferenz aus dem Handlungskonzept „Bildung zur digitalen Welt“ beruhen, wird die digitale Kompetenz differenziert.  So wird in der Kategorie „Kommunizieren und Kooperieren“ etwa erfragt, ob beispielsweise Verhaltensregeln für den digitalen Raum bekannt sind und angewendet werden.

Um ein einheitliches Begriffsverständnis zu gewährleisten, werden Begrifflichkeiten innerhalb des Fragebogens erklärt. Das Ausfüllen des Fragebogens mit den sechs Unterkategorien dauert etwa zehn Minuten. Am Ende spiegelt das Ergebnis die digitale Kompetenz wider. Der Wert aller Individuen Ihrer Abteilung, Ihres Unternehmens oder Ihrer Institution gibt dann Aufschluss über den Ist-Stand der digitalen Kompetenz der jeweiligen (gesamten) Einrichtung.

Somit ist der KI 4.0 das ideale Tool für Unternehmen und Institutionen oder Einzelpersonen, die die digitale Kompetenz reflektieren und die Entwicklung auf Personalebene im Hinblick auf die Digitalisierung vorantreiben möchten.


Der Kompetenzindex 4.0 ermöglicht Aussagen über …

Das Team des FHM-Kompetenz zentrums

Prof. Dr. Tim Brüggemann

Prof. Dr. Tim Brüggemann

Leitung Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)
Berufs- und Weiterbildungsmanagement
brueggemann@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655188

Publikationen
Dipl.-Psych. Beate Brechmann

Dipl.-Psych. Beate Brechmann

Stellv. Leitung FHM-Kompetenzzentrum
brechmann@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655227

Vita
Dipl.-Soz. Jörg Dietrich

Dipl.-Soz. Jörg Dietrich

FHM-Kompetenzzentrum
dietrich@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655272

Vita
Lisa Niederfranke

Lisa Niederfranke, Staatl. gepr. Betriebswirtin

FHM-Kompetenzzentrum
niederfranke@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655225

Dipl.-Päd. Julia Pönighaus

Dipl.-Päd. Julia Pönighaus

FHM-Kompetenzzentrum
poenighaus@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655178

Vita
Sonja Schmitz

Sonja Schmitz, M.A.

FHM-Kompetenzzentrum
schmitz@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655253

Vita