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Sozial-Betriebswirt/in (FHM)

Das weiterbildende Studium zum/zur Sozial-Betriebswirt/in richtet sich an Fach-, Führungs- und Führungsnachwuchskräfte aus dem Sozial- und Non-Profit-Bereich, die betriebswirtschaftliche Kompetenzen erwerben wollen. Der strukturelle Wandel in diesen Sektoren stellt veränderte Anforderungen an ausgebildete Fach- und Führungskräfte. In vielen Einrichtungen und Institutionen stehen daher betriebswirtschaftliche Aspekte sowie die Rentabilität sozialer Arbeit auf Grund der zunehmenden Ökonomisierung, der Veränderung politischer und gesetzlicher Rahmenbedingungen, der wachsenden Konkurrenz und gestiegenen Ansprüche der Kunden im sozialen Sektor mehr denn je im Vordergrund.

Vor diesem Hintergrund bieten wir Ihnen mit unserem weiterbildenden Studium zum/zur Sozial-Betriebswirt/in (FMH) eine zukunftssichere Weiterbildung in einem der am größten wachsenden Wirtschaftsbereiche an und schließen damit eine Lücke im bisherigen Angebot in der wissenschaftlichen Weiterbildung Deutschlands.

Ergänzt wird die Kompetenz der FHM durch die SBH West, die eines der führenden Weiterbildungsinstitute im betriebswirtschaftlichen und informationstechnischen Bereich sowie in der Entwicklung von Sozial- und Managementkompetenzen ist.

Studienform Teilzeit/Berufsbegleitend (Blended Learning)
Studienstart Mai 2017
Studienort Bielefeld
Studiendauer 12 Monate
Studiengebühr 3.900,00 EUR zzgl. 425,00 EUR Prüfungsgebühr
Finanzierungsmöglichkeiten Bildungsscheck des Landes NRW

Perspektiven

Die Sozialwirtschaft gehört insbesondere aufgrund des demographischen Wandels in der Gesellschaft zu den ständig wachsenden Wirtschaftsbereichen in Deutschland. Zahlreiche Faktoren wie die zunehmende Ökonomisierung des Sozialsektors, die Veränderungen politischer und gesetzlicher Rahmenbedingungen, die zunehmende Konkurrenz unter den Anbietern sozialer Dienste und die steigenden Ansprüche der Kunden führen jedoch dazu, dass immer höhere Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus sozialen Einrichtungen gestellt werden. Neben pflegerischen oder sozialen Kompetenzen müssen diese zunehmend auch über eine Betriebswirtschafts- und Managementqualifikation verfügen.
Ziel des weiterbildenden Studiums Sozial-Betriebswirt/in (FHM) ist es, Fach- und Führungskräften ein qualifiziertes betriebswirtschaftliches Fundament zu vermitteln, welches ihnen ermöglicht, das Spannungsfeld zwischen ökonomischen und leistungsbezogenen Aspekten zu managen und zur effizienten Steuerung und Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens erfolgreich beizutragen.

Qualifiziertes Personal sichert die Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens: Die Fähigkeit zu unternehmerischem Denken und Handeln verbunden mit einem umfassenden Branchen-Know-how sind Grundvoraussetzungen für den Markterfolg. In diesem Sinne trägt das weiterbildende Studium zur/zum Sozial-Betriebswirt/in (FHM) sowohl zur Verbesserung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit der Studierenden als auch der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens bei.

Studieninhalte

Das Studienkonzept Sozial-Betriebswirt/in (FHM) umfasst vier Kompetenzbereiche: die allgemeine Wirtschaftskompetenz, die Sozialwirtschaftskompetenz, die personale und soziale Kompetenz sowie die Aktivitäts- und Handlungskompetenz. Die Inhalte der Qualifizierung sind so angelegt, dass in Verbindung mit der jeweiligen fachspezifischen Ausgangsqualifikation ein Kompetenzprofil für Führungs- und Leitungsfunktionen entwickelt werden kann. Einen Überblick über die Studieninhalte gibt die nachfolgende Tabelle.

Allgemeine Wirtschaftskompetenz

Personale und soziale Kompetenz

  • Grundzüge VWL
  • Grundzüge BWL
  • Buchführung
  • Kosten- & Leistungsrechnung
  • Finanzwirtschaft
  • Controlling
  • Wirtschaftsrecht/Arbeitsrecht
  • Steuerrecht
  • Personalwirtschaft und  Personalentwicklung
  • Organisationsentwicklung

Sozialwirtschaftskompetenz

Aktivitäts- und Handlungskompetenz

  • Recht im Sozialwesen
  • Management von Sozialeinrichtungen
  • Dienstleitungsmarketing
  • Qualitätsmanagement
  • Projektmanagement
  • Datenverarbeitung

 

  • Praxisorientierte Abschlussarbeit
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Strategische Karriereplanung

Studienverlauf

Die FHM ist mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Planung und Umsetzung von zielgerichteten Lernkonzepten kompetenter Ansprechpartner bei der Gestaltung praxisnaher und teilnehmerorientierter Studienmodule. Professionelle und praxiserfahrene Dozentinnen und Dozenten sichern ein fachlich fundiertes Arbeiten in unseren Seminaren. Das Studium wird berufsbegleitend im Blended Learning Konzept durchgeführt. Dieses didaktisch ausgewogene Lehr- und Lernkonzept beinhaltet eine optimale Kombination verschiedener Lernformen. Die Präsenzphasen an der FHM finden an festgelegten Terminen in der Regel an einem Wochenende im Monat statt. Zusätzlich finden in 14-tägigen Abständen Online-Lehrveranstaltungen im virtuellen Seminarraum statt. Dabei diskutieren die Studierenden mit Mikrofon und Kopfhörern ausgestattet mit den Hochschulprofessoren und Lehrbeauftragten aus der Praxis. Der Vorteil: die Teilnahme ist von zu Hause oder vom Arbeitsplatz aus möglich. So können Reisezeiten und -kosten gespart werden. Zu Beginn des Studiums findet eine individuelle Schulung und Einweisung in die Nutzung der E-Learning-Plattform statt. Ergänzt wird das Studium durch den Einsatz von Studienbriefen und Skripten, die eine effiziente Vorbereitung und Begleitung der Lehrveranstaltungen ermöglichen.

Voraussetzungen

Das weiterbildende Studium zum/zur Sozial-Betriebswirt/in (FHM) richtet sich an Fach-, Führungs- und Führungsnachwuchskräfte aus dem Sozial- und Non-Profit-Bereich, die ihre beruflichen Fähigkeiten um betriebswirtschaftliche Kompetenzen erweitern wollen.

Mögliche Zugangswege zum weiterbildenden Studium sind:

  • (Fach-)Hochschulreife
  • Absolventen eines einschlägigen Fachhochschul- oder Hochschulstudiums
  • Eine einschlägig abgeschlossene Berufsausbildung mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

Stimmen zum Studium

Prof. Dr. Richard Merk, wiss. Studienleiter:

"Die Anforderungen im sozialen Bereich werden weiter steigen. Die fachlichen Qualifikationen und personalen Kompetenzen verändern sich und damit die Stellenprofile für Fach- und Führungskräfte in den sozialen Einrichtungen. Im zunehmenden Wettbewerb um Kunden werden diejenigen Führungskräfte ihre Ziele erreichen, die sich ständig fort- und weitergebildet haben. Sie haben den anderen das neueste Wissen und Können voraus. Das gilt mehr und mehr für Fach- und Führungskräfte im Sozialsektor, in dem das Wissen um betriebswirtschaftliche Sachverhalte zukünftig unabdingbar wird. Der Sozialbetriebswirt verbindet das Wissen und Können von den sozialen Dispositionen der Klienten mit betriebswirtschaftlichem Know-how für die Führung von sozialen Unternehmen."

Ihre Ansprechpartner

Sophia Cuesta B. Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)

E-Mail: cuesta(at)fh-mittelstand.de

Fon: 0521/966 55-228
Fax: 0521/966 55-11

Wissenschaftliche Studiengangsleiterin

Prof. Dr. Roswitha Gembris

Gleichstellungsbeauftragte

Soziale Arbeit und Management

E-Mail: gembris(at)fh-mittelstand.de

Publikationen