EVent-highlights

Media.Talk

Seit 2001 ist der MEDIA.TALK ein feststehendes Highlight in der ostwestfälischen Medienlandschaft, das von Studierenden der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) in Bielefeld organisiert wird. Die Podiumsdiskussion greift aktuelle Trends, Entwicklungen und Ereignisse der Medienlandschaft auf und fördert so einen Meinungsaustausch zwischen hochkarätigen Persönlichkeiten aus der Medienbranche, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

In den vergangenen Jahren wurde die Veranstaltung bereits mit großem Erfolg durchgeführt und lockte renommierte Gäste wie Moderator Frank Plasberg, Ex-Premiere-Chef Dr. Georg Kofler oder Bunte-Chefreporter Paul Sahner nach Bielefeld.

MEDIA.TALK 13: 24/7 always online - wieviel Medienkonsum ist sinnvoll

Bielefeld, 13. November 2013. Zum bereits neunten Mal luden Studierende der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) zum MEDIA.TALK in den Ringlokschuppen Bielefeld ein.  Zum Thema „24/7 always online – wie viel Medienkonsum ist sinnvoll?“ diskutierten die prominenten Medienexperten Reinhold Beckmann (ARD), Oliver Welke (ZDF),  Frank Buschmann (Moderator), Verena Delius (Internetunternehmerin goodbeans) sowie Katharina Nocun (politische Geschäftsführerin der Piratenpartei) über Medien und deren Konsum.

Durch neue Endgeräte ist der Medienkonsum rund um die Uhr möglich – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Via Smartphones und Tablet PCs können Nachrichtenseiten und Spiele konsumiert und soziale Netzwerke gefüttert werden. Für viele Nutzer ist dies morgens das allererste, was sie tun, um zu prüfen, was über Nacht alles passiert ist. Nie wurden Medien mehr genutzt als heute, doch wo beginnt Mediennutzung eigentlich und wo hört sie auf?

Eine eindeutige Antwort kristallisierte sich aus der Podiumsdiskussion nicht heraus, wohl aber die sehr unterschiedlichen Meinungen der fünf prominenten Gäste des MEDIA.TALK 2013. Die Bielefelder Internetunternehmerin Verena Delius betonte die Chancen, die das Internet insbesondere für Start-Ups und kleine Unternehmen bietet. „Ich sitze mit fünf Mitarbeitern in Berlin und entwickle Apps für Kinder. Mit einem Klick ist die App in über 100 App-Stores hochgeladen und steht der ganzen Welt zur Verfügung“. Für Delius rechtfertigt das große Angebot den Medienkonsum. „Wenn es komfortabel für mich ist, nutze ich es. Wie viel Medienkonsum sinnvoll ist, entscheidet jeder Erwachsene letztendlich für sich selbst. Bei unseren Kindern hingegen ist es eine der Hauptaufgaben unserer Zeit, ihnen den verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien beizubringen“, so die 34-Jährige.
Katharina Nocun hingegen kritisierte insbesondere die Spähaktionen der Geheimdienste im Internet und machte ihren Standpunkt für mehr Transparenz und Datenschutz für Verbraucher deutlich. „Das Netz ist die Erweiterung des öffentlichen Raums und eine unglaubliche Bereicherung durch Nischen-Angebote“, so Nocun. Damit wir zukünftig, z.B. bei einem Kreditwunsch, nicht nach unserem „Datenzwilling“ beurteilt werden, müssten die persönlichen Daten der Nutzer im „sozialen Raum Internet“ besser geschützt werden. Hierbei prangerte sie insbesondere die Monopol-Stellungen von Google und Facebook an.
Reinhold Beckmann, TV-Moderator und selbst kein „Facebooker“, sah die Infrastruktur des Internets kritisch, vor allem wenn Unternehmen für ihre Fanseiten „Likes“ kaufen. So könnten die vermeintlich neutralen Bewertungen von Produkten und Leistungen manipuliert werden. „Es geht auch ohne Internet“, bemerkte dazu der gebürtige Bielefelder Oliver Welke. Der Moderator der „heute-show“ nutzt privat ebenfalls kein Facebook und hat in seinem Kanadaurlaub letztes Jahr fünf Wochen auf das mobile Internet verzichtet.
Frank Buschmann hingegen bezeichnete sich selbst als fast schon internetsüchtig. Der Fernseh- und Sportkommentator nutzt das Internet nach eigenen Angaben drei bis fünf Stunden täglich, um mit seinen Fans im eigenen „Buschi-TV“ oder via Facebook zu kommunizieren und zu diskutieren. „Man muss es wollen, Facebook, Google und Twitter sind eine Chance. Natürlich muss die Privatsphäre geschützt werden, indem ich selbst entscheide, was dort steht und was nicht“.

Prof. Bernd Gäbler, ehemaliger Geschäftsführer des Grimme-Instituts, FHM-Dozent und Moderator des gestrigen Abends, fasste die kontroverse Diskussion wie folgt zusammen: „Die Art der Mediennutzung wird sich individualisieren. Wir befinden uns in einem Medienumbruch – die Endgeräte werden zu einer Art menschlichen Protese und es ist wichtig, dass wir diesen Umbruch mitgestalten, ausprobieren und neu gestalten“.

Hier finden Sie die Aufzeichnung des Web-Streams.

 

Media.Talk 11: "News meets Entertainment – Unterhaltungskultur im Wandel“

Bielefeld, 21. September 2011. Die Medienlandschaft verändert sich durch die neuen Medien und Kommunikationswege sehr stark – wie finden Fernsehen und Rundfunk ihren Platz innerhalb dieses Wandels? Und gelingt der Anspruch, der Informations- und Beratungsfunktion noch? Oder steht nur noch die Unterhaltung im Vordergrund? Diesen Fragen geht der Media.Talk 2011 mit prominenten Gästen nach.

Bereits zum achten Mal laden Studierende der Fachhochschule des Mittelstands (FHM)  zum Media.Talk ein. Wie im Jahr 2009 handelt es sich bei dem Veranstaltungsort um den Ringlokschuppen Bielefeld. Das studentische Projekt der FHM ist ein feststehendes Highlight der ostwestfälischen Medienlandschaft. Die Podiumsdiskussion greift aktuelle Trends der Branche, Entwicklungen und Ereignisse der Medienlandschaft auf und fördert so einen aktiven Meinungsaustausch zwischen hochkarätigen Persönlichkeiten aus der Medienbranche, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Dieses Jahr zählen Ulrich Deppendorf (Leiter des ARD-Haupstadtstudios Berlin), Dieter Kronzucker (TV-Journalist und Moderator, Kornzuckers Kosmos, N24), Christof Lang (Redaktionsleiter des RTL Nachtjournals), Katja Marx (Chefredakteurin hr-iNFO) und Simon Gosejohann zu den prominenten Gästen des Media.Talk 2011.

In den letzten Jahren hat es eine starke Verschiebung innerhalb des Sendeprogramms im Rundfunk und Fernsehen gegeben: Weg von einer reinen Informationskultur hinzu einem unterhaltenden Programm. Der Druck der Einschaltquoten lastet auf den Sendern. Doch was wird unter guter Unterhaltung verstanden? Wie kann eine Brücke zwischen Information und Entertainment schlagen? Und wie sieht die Zukunft der Nachrichten aus?
Des Weiteren verlieren klassische Medienangebote im Zeitalter des Internets immer mehr an Bedeutung. Steigende Bandbreiten und die Verbreitung von Flatrates sorgen für einen enormen Wachstum der Internet-Nutzung. IPTV, Web-TV, und Videoportale werden insbesondere bei der jungen Zielgruppe nachgefragt und treten somit in Konkurrenz zu klassischen Angeboten.

Welche Rolle werden Rundfunk und Fernsehen zukünftig spielen? Und wie gelingt eine intelligente Verknüpfung zwischen online und offline Medien?

Der Media.Talk 2011 wirft einen Blick auf die aktuelle Medienlandschaft und fragt wie klassische Medien im Online-Zeitalter funktionieren können. „Wir freuen uns auf die spannende Debatte mit  interessanten Podiumsgästen die dieses Jahr beim Media.Talk 2011 dabei sind“, sagt Rektorin Prof. Dr. Anne Dreier.

MEDIA.TALK 09: „Google Dir Deine Bildung – Was ist Web-Wissen wert?“

Bielefeld, 10. November 2009. Das Internet bietet ein immenses Wissenspotenzial – so der Konsens des MEDIA.TALK 09 der staatlich anerkannten, privaten Fachhochschule des Mittelstands (FHM). Am Montagabend fanden sich über 700 Gäste aus Wirtschaft und Medien im Bielefelder Ringlokschuppen ein, um die Podiumsdiskussion zum Thema „Google Dir Deine Bildung – Was ist Web-Wissen wert?“ zu verfolgen. Ein hochkarätiges Podium diskutierte die aktuellen Trends und Entwicklungen aus den Bereichen Wissen – Bildung – Medien. Zu Gast waren Hartmut Ostrowski, Vorsitzender des Vorstands der Bertelsmann AG, Stefan Keuchel, Pressesprecher von Google Deutschland, Katharina Borchert, Chefredakteurin des WAZ-Medienportals und Thomas Hallet, Leiter der Programmgruppe Wissenschaft des WDR. Moderiert wurde die Veranstaltung von Matthias Wolk, WDR.

Die durchschnittliche Verweildauer der Deutschen im Internet ist binnen zehn Jahren von 4 Minuten im Jahre 1998 auf 58 Minuten in 2008 gewachsen. Weltweit ist die Zahl der Internetnutzer im gleichen Zeitraum von 0,2 Milliarden auf 1,4 Milliarden hochgeschnellt. Das Wissen der Welt vermehrt sich rasant durch den größeren Austausch und die schnellere Übermittlung von Daten und Studien. Was früher mühsam in Büchern und Schriften festgehalten wurde, kann heute per Email Anhang weltweit versendet werden.

Die Aneignung von Wissen ist für Studierende die zentrale Disziplin. Somit war das Thema des diesjährigen MEDIA.TALK für die veranstaltenden Studierenden weitaus mehr als ein Thema für nur einen Abend. Der Generation Internet liegt der Mausklick zu Wikipedia deutlich näher als der Blick ins wissenschaftliche Buch. Welche Abhängigkeit hat Wissen von Medien? Wie stark verlassen wir uns auf Informationen aus dem Internet? Welchen Wissensbeitrag leisten die klassischen Medien im Verhältnis zum Internet? Das waren die zentralen Fragen des MEDIA.TALK 09 der FHM.

Stefan Keuchel, Pressesprecher des Internetimperiums Google sowie bekennender Blogger und Twitterer lebt das Web 2.0. Zum Wissenszugewinn durch das World Wide Web hat Keuchel eine klare Meinung: „Die Medienkompetenz des Nutzers entscheidet über die Qualität der Treffer“. Für Katharina Borchert, die im kommenden Jahr den Posten der Geschäftsführerin von Spiegel Online übernehmen wird, steckt der Schlüssel zum Internet-Wissen ebenfalls „in der Kompetenz, die erforderlich ist, sich das aktuell notwendige Wissen zu verschaffen“. Borchert verwies ferner auf die Möglichkeiten des Nutzers, sich im Internet mit nur wenigen Mausklicks umfassend zu informieren. Während ein Zeitungsleser sich in der Regel singulär informiere, könne der Webnutzer aus einer breiten Fülle an Quellen wählen und somit eine umfassendere Meinungsbildung sicherstellen. „Web-Wissen ist das wert, was man daraus macht“, so lautete das Statement von Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski. Aus Unternehmersicht sei es wichtig, aus dem Internet Werte zu schöpfen. Die Herausforderung bestehe darin, aus den Möglichkeiten des Internets und dem gesellschaftlichen Trend zur Bildung Aufgaben und Geschäftsfelder zu generieren. Für Thomas Hallet als Vertreter des klassischen Mediums Fernsehen ist das „Netz eine große Herausforderung für die tradierten Inhalte und Formen des Lernens“. Auf dem Podium war Hallet dennoch der Traditionalist.

Mit dem inzwischen siebten MEDIA.TALK der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) hat das studentische Organisationsteam eine Tradition erfolgreich fortgeführt. Die Podiumsdiskussion hat sich mittlerweile fest im Eventkalender der ostwestfälischen Medienlandschaft etabliert und greift aktuelle Trends, Erscheinungen und Ereignisse auf. Sie gewährleistet einen Meinungsaustausch zwischen hochkarätigen Persönlichkeiten aus Medien, Politik und Gesellschaft. „Der MEDIA.TALK wurde eigenständig von den Studierenden des Fachbereichs Medien geplant, organisiert und durchgeführt. Als Fachhochschule des Mittelstands sind wir sehr stolz auf das Engagement des etwa 30-köpfigen Projektteams. Sie haben eine großartige Veranstaltung auf die Beine gestellt“, bedankte sich Prof. Dr. Anne Dreier, Dekanin des Fachbereichs Medien an der FHM. Mona Stephan aus dem studentischen Organisationsteam betonte zum Abschluss der Veranstaltung: „Unser ausdrücklicher Dank gilt neben den Akteuren auf dem Podium insbesondere allen Sponsoren und Helfern, die den diesjährigen MEDIA.TALK mitgestaltet und ermöglicht haben.“

Bei der anschließenden MEDIA.NIGHT nutzten die Gäste die Möglichkeit zum regen Austausch in angenehmer Lounge-Atmosphäre.

MEDIA.TALK 07: "SPORTMACHTKOMMERZ - .... UND DIE MEDIEN SPIELEN MIT?"

Bielefeld, 29. November 2009. Es war wieder soweit: Zum sechsten Mal luden die Studierende der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) – zum MEDIA.TALK ein. Besucher erlebten eine sportliche Diskussion.

Zum Thema „sportMACHTkommerz... und die Medien spielen mit?“ waren auf dem Podium der Hechelei in Bielefeld eingetroffen:

Gerhard Weber (Vorstandsvorsitzender der Gerry Weber International AG)
Alfred Draxler (stellv. Chefredakteur der BILD- Zeitung)
Olaf Jochmann (IMG Media Vice President)
Reiner Calmund (Fußball-Experte)
Mathias Hain (Mannschaftskapitän des DSC Arminia Bielefeld)

Die Moderation übernahm der Journalist und Medienexperte Bernd Gäbler. In das Thema führte der ehemalige Sportredakteur und heutige Hochschullehrer an der FHM, Prof. Dr. Jens Große.

MEDIA.TALK 06: "LASSEN UNS DIE MEDIEN FERDUMMEN?"

  • Barbara Sommer (Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW)
  • Frank Plasberg  (Moderator WDR „hartaberfair“)
  • Hans-Hermann Tiedje (Vorsitzender des Vorstandes der WMP EuroCom)
  • Mark Keller (Schauspieler)

MEDIA.TALK 05: "Sind Wir Marionetten der Medien?"

  • Prof. Dr. Jo Groebel (Generaldirektor Europäisches Medieninstitut Düsseldorf/Paris)
  • Dr. Uwe Zimmer (Chefredakteur Neue Westfälische)
  • Michael Wulf (Nachrichtenchef & Redaktionsleiter „RTL aktuell“)
  • Wolfram Winter (Geschäftsführer NBC UNIVERSAL Deutschland)
  • Hans-Jörg Vehlewald (Chefreporter Politik BILD-Zeitung)
  • Gudrun Kopp (Mitglied des deutschen Bundestages)
  • Dr. Dirk Dünnwald (Fachanwalt für Medienrecht, Kanzlei Prinz, Neidhard, Engelschall)
  • Paul Sahner (Mitglied der Chefredaktion BUNTE)

MEDIA.TALK 03: "DIE WERBUNG IST TOT - ES LEBE DIE WERBUNG"

  • Lothar S. Leonhard (Chairman der deutschen Ogilvy Gruppe)
  • Ralf Ziligen (Vorstand des Art Directors Club)
  • Stefan Hahndorf (Geschäftsführer vendi media GmbH)
  • Axel Frick (Geschäftsführer Neue Westfälische)
  • Til Kleinstäuber (Geschäftsführer Beratung Grey Social Group)
  • Christine Mühlendorf (Journalistin & Moderatorin)

MEDIA.TALK 02: "Qualität Vs. Quote - Was zahlt wirklich?"

  • Matthias Ehrlich (Vorstand Media Sales & Vertrieb WEB.DE AG)
  • Wolfgang Klein Redaktionsleiter „Sabine Christiansen“
  • Bernd Gäbler (Geschäftsführer Grimme Institut)
  • Gert Scobel (Moderator MOMA; 3sat Kultur-GmbH)
  • Ulf Hochwald (Bereichsleiter Sales Account SevenOneMedia)
  • Wolfgang Hahn-Cremer (Vorsitzender de Medienkommission der Landesanstalt für Medien NRW)
  • Elmar Giglinger (Geschäftsführer MTV)
  • Nicolas Paalzow (Geschäftsführer & Programmdirektor ProSieben Television GmbH)

MEDIA.TALK 01: "ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT - WOHINBEWEGT SICH DIE MEDIENBRANCHE?"

  • Alexander Felsenberg (Geschäftsführer des Deutschen Multimedia Verbandes e.V.)A
  • Manfred Erdenberger (WDR)
  • Dr. Georg Kofler (Geschäftsführer Premiere)
  • Dr. Klaus Eierhoff (Vorstand Bertelsmann AG)
  • Dr. Lutz P. Michel (Inhaber und Geschäftsführer MMB Institut für Medien- und Kompetenzforschung)
  • Hans Jörg Zimmermann (Argonauten 360° GmbH)
  • Dr. Stefan Grüll (MdL NRW, Medienausschuss)

Dekanat

Prof. Dr. Astrid Kruse

Dekanin Fachbereich Medien

E-Mail: kruse(at)fh-mittelstand.de

Projektleitung

Nadine Lönne M.A.

Projektleitung MEDIA.TALK

E-Mail: loenne(at)fh-mittelstand.de

Fon: 0521/9 66 55-226
Fax: 0521/9 66 55-11