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B.A. Vegan Food Management Weltweit erstes Bachelor-Studienangebot für vegane Ernährung - FHM kooperiert mit ERNA-GRAFF-STIFTUNG FÜR TIERSCHUTZ in Berlin

Von links: Professor Dr. Volker Wittberg, FHM-Geschäftsführer Professor Dr. Richard Merk, FHM-Rektorin Professor Dr. Anne Dreier, Landrat a.D. Friedel Heuwinkel und Hans-Georg Kluge, Staatssekretär a.D. und zweiter Vorsitzender der ERNA-GRAFF-STIFTUNG FÜR TIERSCHUTZ

02.03.2016

Die staatlich anerkannte, private Fachhochschule des Mittelstands (FHM) erhält zum Oktober 2016 eine Stiftungsprofessur für vegane Ernährung. Staatssekretär a.D. und zweiter Vorsitzender der ERNA-GRAFF-STIFTUNG FÜR TIERSCHUTZ, Hans-Georg Kluge, überreichte der Hochschulleitung im FHM-Hauptstadtbüro den Vertrag über die Einrichtung der Stiftungsprofessur. Ziel der über drei Jahre durch die ERNA-GRAFF-STIFTUNG kofinanzierten Professur ist der Aufbau des Bachelor-Studiengangs B.A. Vegan Food Management, der ab Oktober 2016 erstmalig angeboten werden soll.

Rund 850.000 Menschen leben laut dem Meinungsforschungsinstitut IfD Allensbach in Deutschland vegan. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich, der Trend zur veganen Ernährung jedoch hat nicht nur unter Tierschützern in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Industrie hat bereits das Marktpotenzial der mitunter auch durch Nichtveganer nachgefragten Produkte entdeckt: Cafés, Restaurants, Supermärkte und Bekleidungsindustrie bieten eine zunehmende Vielfalt an. Gemeinsam mit der ERNA-GRAFF-STIFTUNG FÜR TIERSCHUTZ möchte die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) dem Veganismus nun eine akademische Heimat geben.

Die Stiftungsprofessur für vegane Ernährung bildet das Fundament der akademischen Entwicklung dieses Themenumfelds – u.a. für ein entsprechendes Bachelor-Studienangebot im Bereich Vegan Food Management - aber auch eine Plattform für anwendungsbezogene Forschung, Beratung und öffentlichkeitsorientierten Wissenstransfer. Derzeit wird deutschlandweit noch kein einziger Studiengang mit einem veganen Schwerpunkt angeboten Auch vegetarisch ausgerichtete Studiengänge sind eine Seltenheit und nur in Studiengängen mit ernährungswissenschaftlichem Hintergrund zu finden. Dabei ist mit einem breit gestreuten Managementwissen eine Berufsbefähigung außerhalb von Tierschutzorganisationen und Verbänden vor allem in der Lebensmittelindustrie möglich. Ergänzend gibt es inzwischen einige vegane Unternehmen, die als zukünftige Arbeitgeber auch für diese Absolventen interessant sind.

 

Über die Fachhochschule des Mittelstands (FHM)

Praxisnah und kompakt - so gestaltet sich ein Studium an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM). Als staatlich anerkannte, private Fachhochschule bietet die FHM ihren 4.000 Studierenden an nunmehr sieben Standorten (Bielefeld, Köln, Pulheim, Hannover, Rostock, Schwerin und Bamberg) eine hohe Berufsorientierung, enge Wirtschaftskontakte, kleine Studiengruppen und eine persönliche Lernatmosphäre. Gegründet wurde die FHM im Jahr 2000 mit dem Ziel der praxisnahen Qualifizierung von Fach- und Führungskräften mit betriebswirtschaftlichem Know-how. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen entwickelt und realisiert die Hochschule in diesem Sinne auch weiterhin wissenschaftlich fundierte Studien- und Weiterbildungsangebote sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Das Studienangebot umfasst staatlich und international anerkannte Bachelor-, Master- und Promotionsstudiengänge in den Bereichen Wirtschaft, Medien, Personal, Gesundheit, Soziales und Tourismus. Weitere Schwerpunkte setzt die FHM mit ihren Instituten in der wissenschaftlichen Weiterbildung sowie in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Existenzgründung und Unternehmensnachfolge im In- und Ausland

Über die ERNA-GRAFF-STIFTUNG FÜR TIERSCHUTZ

Die ERNA-GRAFF-STIFTUNG für Tierschutz wurde 1983 von Erna Graff in Berlin gegründet. Die Berlinerin engagierte sich seit Ende des Zweiten Weltkriegs für das Tierwohl und verstand es auch durch ungewöhnliche Aktionen Geld für den Tierschutz zu sammeln. Ein wichtiges Ziel der ERNA-GRAFF-STIFTUNG ist seit jeher der Kampf gegen Tierversuche. Von Anfang an war es Erna Graffs Vision, das grausame Leid der Tiere als Versuchsobjekte durch die Suche nach Alternativmethoden zu beenden. 1984 stiftete sie den damals höchsten deutschen Forschungspreis gegen Tierversuche mit einem Budget von 100 000 DM, für den sich Forscher und Studenten mit Ideen für alternative Verfahren bewerben konnten.

Das letztendliche Ziel Erna Graffs bestand darin, die Lage vieler leidender Tiere in Deutschland zu verbessern. Der ERNA-GRAFF-STIFTUNG ist es unter dem Aspekt einer Leidenverminderung für Tiere ebenfalls ein besonderes Anliegen, durch eine Werbung für eine vegane Ernährung die tierschutzfeindliche Massentierhaltung immer mehr zurückzudrängen.