Für Ihren Karriereerfolg!

Centrum für Kompetenzbilanzierung (CeKom® NRW)

Um Qualität auf höchstem wissenschaftlichem Niveau für Sie sicherzustellen, hat sich das FHM-Kompetenzzentrum als CeKom® (Centrum für Kompetenzbilanzierung) lizenzieren lassen. Im Rahmen von CeKom® arbeiten ausgewählte Institutionen deutschlandweit nach einheitlichen Qualitätsstandards mit fundierten Verfahren der Kompetenzbilanzierung. Das FHM-Kompetenzzentrum ist dabei eins von zwei CeKom® in Nordrhein-Westfalen. Durch die bundesweite Vernetzung sind auch standortübergreifende Projekte realisierbar.

Das FHM-Kompetenzzentrum setzt als CeKom® insbesondere die Verfahren KODE®, KODE®X und Europäische Biografie® ein. Entwickelt wurden diese Verfahren Mitte der 1990er Jahre von Prof. Dr. Volker Heyse (Regensburg) und Prof. Dr. John Erpenbeck (Berlin).

Weitere Informationen zu den Centren für Kompetenzbilanzierung finden sie unter www.cekom-deutschland.de.

Fachhochschule des Mittelstands (FHM) für kompetenzorientierte Bildungsbegleitung bei Erwachsenen im Bildungsbereich ausgezeichnet

Das Kompetenzzentrum der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) erhält gemeinsam mit dem wertkreis Gütersloh den ersten Preis der KODE®-Best-Practice Auszeichnung für die gemeinsame „Kompetenzorientierte Bildungsbegleitung bei Erwachsenen im Bildungsbereich“. Das FHM-Kompetenzzentrum berät Unternehmen und Organisationen in Fragen der Personalauswahl und -entwicklung und ist eines von zwei NRW-weiten CeKom® (Centrum für Kompetenzbilanzierung).

KODE® steht für Kompetenz-Diagnostik und -Entwicklung. Es handelt sich hierbei um ein Instrumentarium, mit dem überfachliche Kompetenzen standardisiert erfasst werden können.

Seit 2011 führte die FHM in Zusammenarbeit mit den wertkreis Gütersloh über 1.500 KODE®-Kompetenzeinschätzungen mit den Teilnehmern der beruflichen Bildung durch. Hierbei wurde KODE® erstmalig bei Menschen mit geistiger und psychischer Behinderung eingesetzt, um vornehmlich die Stärken der Menschen zu fokussieren. Im Ergebnis führte die Nutzung des Diagnostik-Instruments, welches normalerweise auf dem ersten Arbeitsmarkt eingesetzt wird, zu einem Paradigmenwechsel. Auch wenn das Verfahren im wertkreis Gütersloh zunächst auf Skepsis stieß: mittlerweile ist es im wertkreis etabliert und insbesondere die Teilnehmer selbst geben positive Rückmeldungen dazu.

Beate Brechmann, stellvertretende Leitung des FHM-Kompetenzzentrums, und Andrea Hünneke, Bereichsleitung Berufliche Bildung des wertkreis Gütersloh, nahmen die KODE®-Best-Practice Auszeichnung Ende Oktober in Nürnberg entgegen.

Welche Verfahren setzen wir als CeKom® ein?

KODE® und KODE®X

KODE® steht für Kompetenz-Diagnostik und –Entwicklung. Es handelt sich um ein Instrumentarium, mit dem überfachliche Kompetenzen standardisiert erfasst werden können.

Dabei werden vier verschiedene Kompetenzdimensionen erfasst: Die personalen Kompetenzen, die Aktivitäts- und Handlungskompetenzen, die Fach- und Methodenkompetenzen sowie die sozial-kommunikativen Kompetenzen. Durch deren Kombination lassen sich zudem Rückschlüsse auf insgesamt 64 Schlüsselkompetenzen treffen, wie z.B. Teamfähigkeit, Eigenverantwortung oder zielorientiertes Führen. Dabei werden die Kompetenzausprägungen sowohl unter normalen als auch unter schwierigen Bedingungen analysiert. Auf dieser Basis kann u.a. die Stressmanagementstrategie einer Person abgeleitet werden.

Die Ausprägung der Kompetenzen wird mittels eines Fragebogens erfasst. Mit wenigen Fragen (das Ausfüllen dauert in der Regel ca. 20 Minuten) können sowohl Selbst- als auch Fremdeinschätzungen (z.B. durch den Vorgesetzten, Kollegen oder Mitarbeitenden) vorgenommen werden. Die Ergebnisse werden ausgewertet und anhand eines ausführlichen, individuellen Gutachtens mit den Teilnehmenden besprochen. Sie enthalten neben der aktuellen Kompetenzbilanzierung auch weiterführende Hinweise, z.B. über die eigene Teamrolle, dem Umgang mit anderen „konträren“ Personen oder zum eigenen Lernverhalten und Zeitmanagement.

KODE®X steht für Kompetenz-Explorer, mit dessen Hilfe die Anforderungen an überfachliche Kompetenzen spezifischer Jobgruppen definiert werden können. Weiter lassen sich die individuellen Kompetenzen der einzelnen Personen mit diesen differenzierten Anforderungsprofilen abgleichen. Mit dieser Herangehensweise kann transparent dargestellt werden, welche Kompetenzen Mitarbeiter heute und in den nächsten Jahren brauchen, um die Anforderungen erfolgreich zu bewältigen. Das Verfahren eignet sich sowohl zur Unterstützung bei der Personalauswahl als auch -entwicklung und lässt sich hervorragend in Auswahl- und Potenzialassessments implementieren.

Seit der Konzeption wird das KODE®-Verfahren stetig weiterentwickelt. So liegt der Fragebogen mittlerweile nicht nur in einer sprachlich vereinfachten Version für Jugendliche/Auszubildende vor, sondern zudem in 10 verschiedenen Sprachen (neben Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch auch in russisch, türkisch, polnisch, kroatisch und portugisisch). Die Auswertungen können in Deutsch, Englisch und Französisch erstellt werden. Nicht zuletzt wird das Verfahren mittlerweile von Unternehmen und Organisationen national wie international eingesetzt.

Die Kompetenzdimensionen lassen sich auf Individuen, Teams, Abteilungen und ganze Unternehmen bzw. Organisationen beziehen, so dass eine ganzheitliche Betrachtung im Sinne von Human-Resource-Programmen möglich wird. Auf Basis dieser detaillierten Analyse des Verhaltens- und Veränderungspotenzials können gezielt weiterführende Entwicklungsprogramme aufgebaut werden. Es kann, je nach Bedarf und Zielsetzung, von der Selbstreflektion einzelner Personen (z.B. im Rahmen von Coachings oder Führungskräfteentwicklungen) über Teamentwicklungen und Konfliktbegleitungen bis hin zur Personalauswahl und Personalentwicklung eingesetzt werden.

Europäische Biografie®

Die Europäische Biografie® bietet die Möglichkeit alle Abschlüsse und Fachqualifikationen, aber auch informell im Beruf erworbene Fähigkeiten zu analysieren und in einem Kompetenzpass zusammen zu fassen. Der Kompetenzpass entspricht dabei europäischen Standards. Unternehmen können hierdurch die für sie relevanten Wissensträger identifizieren und deren Weiterentwicklung gezielter planen, womit eine große Kostenersparnis verbunden ist. Zudem bietet es eine Fülle wertvoller Anregungen für die persönliche Karriereplanung.