Internationale Forschungsprojekte

Internationale Forschungsprojekte

Der deutsche Mittelstand hat seine internationale Marktpositionen im Zuge globaler Wirtschafts- und Finanzmarktentwicklungen strategisch ausbauen und behaupten können. Der globale Mittelstand ist in nahezu allen Leitökonomien anschlussfähig. Vor dem Hintergrund dieser Mittelstands-Globalisierung und den damit neu entstehenden fachlichen und personalen Kompetenzclustern für Fach- und Führungskräfte im internationalen Mittelstand, ergeben sich für die Internationalisierungs-Strategie der FHM-GlobalSMEs  wichtige Aufgabenbereiche. Exemplarisch zu nennen sind: 

  • Internationale Mittelstandsforschung als branchennahe Vermittlungsforschung und marktspezifischer Technologietransfer (FHM-Projekte: CUBITUS; GLOCAL) 
  • Internationale Entwicklungsinnovation mittelständischer Existenzgründung (FHM-Projekt: NFTE)
  • Internationale Bedarfsermittlung von Unternehmensnachfolge im Kontext globalen Mittelstands (FHM-Projekt: BestBoss)
  • International Body of Knowledge (IBOK) in den Bereichen Corporate Social Responsibility (CSR) und Corporate Social Governance (CSG) (FHM-Projekt: CSG-Institut; SME 4.0-Projekt)

Besonders erfolgreich war die FHM in den europäischen Programmlinien TEMPUS und ERASMUS+. Für die gesamte Laufzeit der Programmlinie TEMPUS IV ist die FHM unter den deutschen TOP 10-Programmkoordinatoren positioniert. Im Jahr 2015 hat es die FHM auf Rang 2 der deutschen Antragsteller geschafft.

Aktuelle internationale Forschungsprojekte der FHM

SMeart

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der Europäischen Union, Erasmus+: Leitaktion 2 – Wissensallianzen

Knowledge Alliance for Upskilling Europe's SMEs to meet the challenges of Smart Engineering

  • Program: Erasmus+ Program (KA2: Cooperation for innovation and the exchange of good practices - Knowledge Alliances)
  • Project Lifetime: 01.01.17-31.12.19
  • Project Coordinator: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  • Project Number: 575932-EPP-1-2016-1-DE-EPPKA2-KA

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COMPLETE: „Establishment of Centers for Competence and Employability Development“

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der: Europäischen Union, Erasmus+: Leitaktion 2 – Kapazitätsaufbau im Hochschulbereich

Projektpartner:

  1. Technological Educational Institute of Pireaus, Athen (Griechenland)
  2. University of Maribor, Maribor (Slowenien)
  3. Institute for Vocational Training, Labour Market and Social Policy GmbH, Berlin (Deutschland)
  4. Don State Technical University, Rostov-on-Don (Russland)
  5. Perm State University, Perm (Russland)
  6. Industrial University of Tyumen, Tyumen (Russland)
  7. Moscow State University of Geodesy and Cartography, Moskau (Russland)
  8. Voronezh State University, Voronezh (Russland)
  9. Karaganda Economic University of Kazpotrebsoyuz, Karaganda (Kasachstan)
  10. Shakarim State University of Semey, Semey (Kasachstan)
  11. Narxoz University, Almaty (Kasachstan)

Projektbeschreibung:

Die Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) Bielefeld koordiniert das europäische Projekt COMPLETE, das die Beschäftigungsfähigkeit von Hochschulabsolventen steigern soll. Das Projekt zielt darauf, an den Hochschulen in Russland und Kasachstan „Zentren für Kompetenzentwicklung und Beschäftigungsfähigkeit“ zu etablieren.

„Employability“ (Beschäftigungsfähigkeit) ist eine zentrale Zielgröße arbeitsmarkt- und bildungspolitischer Strategien und Programmen in vielen EU-Ländern. Dabei versteht man darunter die Fähigkeit von Personen eine ihrer Qualifikation entsprechende Arbeit zu finden, die damit verbundenen Anforderungen zu bewältigen und sich auf Veränderungen des Arbeitsmarktes immer wieder neu einzustellen. Der Begriff „Employability“ hat politische und ökonomische Relevanz in der EU, wohingegen er in Russland und Kasachstan bislang kaum vorkommt. Das internationale Projektteam mit Partnern aus Deutschland, Slowenien, Griechenland, Russland und Kasachstan setzt sich damit auseinander, wie Hochschulen ihre Studierenden unterstützen können, Employability zu entwickeln. Zu den Projektthemen gehören Fragen wie:

  • Welche Kompetenzen brauchen Hochschulabsolventen, um am Arbeitsmarkt zurecht zu kommen?
  • Welche Anforderungen stellen nationale Wirtschaft und Arbeitsmarkt an Graduierte?
  • Was bedeutet diese Erkenntnis für das Studium an Hochschulen?
  • Wie können Hochschulen sich den Anforderungen des Arbeitsmarktes annähern ohne dabei das eigene Profil, die Ausrichtung an klassischen Bildungsidealen aufzugeben?
  • Wie können Zentren für Employability und Kompetenzentwicklung Studierende fördern, Lehrende unterstützen und Unternehmen für Kooperation gewinnen?

Folgende Ziele sollen erreicht werden:

  • Entwicklung von geeigneten Kompetenzmodellen unter Berücksichtigung von länderspezifischen Besonderheiten
  • Konzeptualisierung und Implementierung von „Zentren für Kompetenzentwicklung und Beschäftigungsfähigkeit“ (CCED) an Partnerhochschulen in Russland und Kasachstan
  • Sensibilisierung für das Thema „Employability“
  • Projektkoordinator: Prof. Dr. Petra Lippegaus-Grünau, Marianna Gevorski
  • Laufzeit: 15.10.2015 – 14.10.2018
  • Budget/Fördervolumen: 594.382,00€

Kontaktpersonen in der FHM

ECVET: From Push to Pull: ECVET and transparency instruments go Business – Modern Human Resource Management with European transparency instruments

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der: Europäischen Union (Erasmus+)

Leitaktion: KA2: Strategische Partnerschaften (Strategic Partnerships for vocational education and training)

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Das internationale EU-Projekt „ECVET goes Business“ zielt darauf ab, Transparenz, Mobilität und Durchlässigkeit über Ländergrenzen hinweg sowie zwischen den Bildungsbereichen zu fördern. „ECVET“ ist dabei die Kurzform für das „European Credit System for Vocational Education and Training“ (europäisches Leistungspunktesystem für die Berufsbildung). Zielgruppen sind Personalverantwortliche, Geschäftsführer, Vorarbeiter und Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen – unabhängig von ihrer Branche.

Zunächst wird die Erwartungshaltung von Personalmanagern europaweit erfasst. Das interdisziplinäre Projektteam erarbeitet auf diese Weise ein komprimiertes Handbuch, in dem eindeutig beschrieben wird, wie Unternehmen das ECVET-System einfach und praktisch anwenden können. In der zweiten Stufe soll dieses System in der Unternehmenslandschaft angewandt und verankert werden. Damit soll dieses Projekt zum Umdenken in der Personalabteilung der Unternehmen führen, das die Prozesse effizienter gestalten und innovativ ausrichten soll. Dazu werden spezielle Trainingseinheiten entwickelt, die die Unternehmen in der Umsetzung unterstützen werden. Auf diese Weise wird eine verstärkte Vereinbarkeit zwischen verschiedenen Aus- und Weiterbildungssystemen und auch deren Qualifikationsrahmen in ganz Europa angestrebt.

  • Projektkoordinator: Auxilium pro Regionibus Europae in Rebus Culturalibus, Österreich
  • Laufzeit: 01.09.2015 - 01.09.2017
  • Budget / Fördervolumen: 273.005,00 €
  • Projekthomepage: www.ecvetgoesbusiness.eu

Projektpartner:

  • Auxilium pro Regionibus Europae in Rebus Culturalibus, Österreich (www.auxilium.co.at)
  • A.RE.S. scarl, Italien (www.ares.cb.it)
  • Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Schwerin, Deutschland
  • Fondo Formacion Euskadi SLL, Spanien (www.ffeuskadi.net)
  • Gospodarska zbornica Slovenije – Chamber of Commerce and Industry of Slovenia, Slowenien (www.gzs.si)
  • Meath Community Rural and Social Development Partnership Limited, Irland (www.meathpartnership.ie)
  • Österreichischer Gewerkschaftsbund, Österreich (www.oegb.at)
  • TREBAG Szellemi Tulajdon – és Projektmenedzser Kft – Trebag Property- and Projectmanagement Ltd, Ungarn (www.trebag.hu)

Kontaktpersonen in der FHM

  • Mehr Informationen zum Programm: www.erasmusplus.de
  • Schlagworte: Mittelstand, Unternehmenspraxis, Europäische Transparenz-Instrumente, ECVET, Personalmanagement, Training, Unternehmensführung, Kompetenzen, berufliche & akademische Bildung, Fachkräftesicherung, Beschäftigungsfähigkeit

EurDiQ: European Dimension in Qualifications for the Tourist Sector

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der: Europäische Union, Erasmus+: Leitaktion 2 – Kapazitätsaufbau im Hochschulbereich

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Ziel des dreijährigen Projekts ist die Erfassung und Anwendung europäischer Ausbildungs- und Bildungsstandards im Tourismussektor in Russland und Kirgistan. Folglich geht es primär um den Vergleich von Ausbildungsstandards in Deutschland, Großbritannien und Zypern. „EurDiQ“ steht dabei für “European Dimension in Qualifications for the Tourist Sector “. Die in einem ersten Schritt herausgearbeiteten Standards und Qualifikationsrahmen Deutschlands, Großbritanniens und Zyperns sollen dann für den Tourismus-Sektor in Russland und Kirgistan zugänglich gemacht werden. Dies ist von besonderer Wichtigkeit für die beiden Zielländer, da bisher keine einheitlichen Qualifikationsrahmen im Tourismus existieren, auf die Russland und Kirgistan zurückgreifen könnten. Daher wird die Strategie verfolgt, ihnen Wege zu zeigen, wie diese Studienrichtungen mit inkludierten Praxisphasen in den europäischen Ländern funktionieren, um überhaupt eine Sensibilisierung zu erreichen.

Nach einer generellen Kompetenzerfassung in allen beteiligten Partner-Ländern sollen dann die wichtigsten berufsbildenden Kompetenzen in einen für Russland und Kirgistan neuartigen, grundständigen Master-Studiengang einfließen. Im Resultat des Projekts soll dieser bereits als Pilotprojekt in den beiden Ländern etabliert werden und damit eine Vorreiterrolle einnehmen. Es nimmt damit einen einzigartigen Vorbildcharakter, da bisher an keiner staatlichen Universität Russlands oder Kirgistans ein solcher Studiengang existiert. Momentan fehlt in beiden Ländern der Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft, der auf diese Weise einen ersten Anstoß zum Umdenken geben soll.

Projektpartner:

  1. Baltic International Academy, Lettland (http://www.bki.lv/lang/eng/news.html)
  2. Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Schwerin, Deutschland
  3. Saint-Petersburg State University of Economics, Russland (http://english.spbu.ru/)
  4. London Metropolitan University, Großbritannien (http://www.londonmet.ac.uk/)
  5. University of Nicosia, Zypern (https://www.unic.ac.cy/)
  6. Russian Union of Tourism Industry, Russland
  7. Financial University under the Government of RF, Russland (http://international.fa.ru/Pages/Home.aspx)
  8. Don State Technical University (http://www.donstu.ru/en/)
  9. Sochi State University, Russland (http://en.sutr.ru/)
  10. Bishkek Academy of Finance and Economics (Tourism), Kirgistan (http://bafe.edu.kg/?lang=en)
  11. Issyk-Kul State University, Kirgistan
  12. Ministry of Education and Science, Russland (http://government.ru/en/department/33/events/)
  13. Ministry of Education and Science, Kirgistan

Kontaktpersonen in der FHM

  • Mehr Informationen zum Programm: www.erasmusplus.de
  • Schlagworte: Internationaler Studiengang, Hospitality-Management, Internationalisierung, Nachhaltigkeit in staatlichen Einrichtungen, Kompetenzen, berufliche & akademische Bildung, Tourismus, Fachkräftesicherung, Beschäftigungsfähigkeit

Im Spiegel der Medien: Unternehmertum von Frauen und Männern in der deutschen und polnischen Presse – Images im Wandel?

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der: Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung (DPWS)

PROJEKTBESCHREIBUNG:

„Unternehmertum“ ist in ganz Europa ein zentrales Thema und seit einiger Zeit verstärkt in den Blickpunkt von Politik, Gesellschaft und Wissenschaft gerückt. Dabei wird immer häufiger die Person des Unternehmers/der Unternehmerin, die als Träger der wirtschaftlichen Entwicklung und des Wandels eine wichtige Rolle spielt, fokussiert. Welches Bild wird in der Öffentlichkeit von Unternehmerinnen und Unternehmern gezeichnet? Und welche Rolle spielen dabei die Medien? Das sind die Fragen, die sich das deutsch-polnische Forschungsprojekt stellt.

Gemeinsam mit den polnischen Kolleginnen und Kollegen werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen weiblichem und männlichem Unternehmerbild in Polen und Deutschland und die Entwicklung der Medienimages im Laufe der Europäisierungsprozesse untersucht. Dazu haben die Fachhochschule des Mittelstands (FHM) und die polnische Jagellonen Universität Krakau ein gemeinsames Forschungskonzept entwickelt, bei dem die Medienanalyse einen zentralen Stellenwert einnimmt. Das Forscherteam wird die Entwicklung der Medienberichterstattung von 2004 bis 2014 in beiden Ländern unter die Lupe nehmen und das medienvermittelte Bild des Unternehmertums in Deutschland und Polen ermitteln. Forschungsleitend ist hierbei die Frage nach der Wirkung der Europäisierungsprozesse auf die Traditionen der Berichterstattung in Deutschland und Polen sowie den Normen- und Wertewandel, der sich in der medialen und öffentlichen Wahrnehmung des Unternehmers vollzogen hat. 

Projektidee fußt auf einem Vorgängerprojekt der FHM „Deutsche Unternehmerinnen in Polen und polnische Unternehmerinnen in Deutschland“. In den nächsten zwei Jahren wird eine umfangreiche Medienanalyse in Deutschland und Polen durchgeführt, deren Ergebnisse in Form einer Vergleichsstudie in beiden Ländern veröffentlicht werden.

  • Projektkoordinator: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  • Laufzeit: 01.06.2015 – 31.05.2017
  • Projektpartner: Jagiellonen Universität Krakau, Polen
  • Budget/Fördervolumen: 95.000,00€
  • Schlagworte: Unternehmertum

Kontaktpersonen in der FHM

IOT4SMEs: Internet of Things for Small and Medium Enterprises

Programm: Erasmus+ - Leitaktion 2 – Strategische Partnerschaften

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der
Europäischen Union

PROJEKTBESCHREIBUNG:
Das Internet der Dinge (engl. „Internet of Things“, kurz IoT) gilt im europäischen Raum zunehmend als eine wichtige Voraussetzung für die durchgängige und nachhaltige Digitalisierung von Produktions- und Dienstleistungsprozessen. Immer mehr Unternehmen aus verschiedenen Branchen sowie aus dem öffentlichen Sektor investieren in die Entwicklung von IoT-Technologien, um eine Vernetzung der Prozesse zu unterstützen. Es geht darum, Objekte und Menschen mit Hilfe von Sensor- und Aktortechnologien identifizierbar und transparent nutzbar zu machen. Die Europäische Kommission hat die IoT-Potentiale für die Entwicklung einer modernen Informationsgesellschaft längst erkannt und inzwischen eine Reihe von F&E-Projekten gefördert, die die Entwicklung von einzelnen IoT-Anwendungen zum Ziel hatten.

Das IoT4SMEs-Projekt fügt sich in die EU-Entwicklungsstrategien ein und setzt sich zum globalen Ziel, die Anwendung von IoT speziell in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) zu unterstützen. Das IoT4SMEs-Konsortium wird hierbei insbesondere der Frage nachgehen, welche zusätzliche Qualifikationen Fach- und Führungskräfte in KMUs benötigen, um innovative IoT-Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Aufbauend auf dem ermittelten Bedarf, werden im Laufe des Projekts berufsbegleitende Bildungsangebote entwickelt, in didaktisch sinnvolle e-Learning-Einheiten eingebettet, anschließend in Partnerländern erprobt und Interessenten als Open Educational Ressourcen zur Verfügung gestellt.

Um die Anrechenbarkeit der erworbenen Kompetenzen und Qualifikationen im europäischen Berufsbildungsraum zu gewährleisten, werden IoT-Trainingsangebote an das ECVET-Modell (das europäische Leistungspunktesystem für die Berufsbildung) angepasst. Dies soll zur transparenten Gestaltung des europäischen IoT-Arbeitsmarkts wesentlich beitragen.

  • Projektkoordinator: International Telematic University UNINETTUNO, Rom, Italien: www.uninettunouniversity.net
  • Laufzeit: 01.09.2015 – 31.08.2018
  • Fördervolumen: 415.972,00 EUR
  • Schlagwörter: digitale Gesellschaft, digitale Wirtschaft, Industrie 4.0.

Projektpartner:

Kontaktpersonen in der FHM

NCNA: New Challenges – new answers: ECVET based competence validation and labour market inclusion model for migrants and refugees in Europa

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der: Europäischen Union (Erasmus+)

Leitaktion: KA2 – Strategische Partnerschaften (Strategic Partnerships for vocational education and training)

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Das EU-Projektteam für „NCNA“ beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Arbeitsintegrationsmodells für Geflüchtete unter Berücksichtigung ihrer individuellen Kompetenzen und Qualifikationen. Fokus wird dabei auf die Bereiche Holz, Metall, Konstruktion, Bau und Tourismus gelegt, in denen sowohl Experten als auch Geflüchtete hinsichtlich der Anforderungen des Arbeitsmarkts befragt werden. Erster Schritt ist darin die Befragung der Experten mithilfe eines standardisierten Fragebogens in allen Partner-Ländern und –Sprachen; zweiter Schritt sind dann individuelle Interviews mit Geflüchteten. Deren Vorerfahrungen, Qualifizierungen und Arbeitserfahrungen sollen dabei ebenso erhoben werden wie ihre beruflichen Perspektiven in Deutschland.

Aufbauend auf diesen Erkenntnissen wird dann ein innovatives, zielgruppenorientiertes Bewertungsmodell für die Anerkennung vorheriger Erfahrungen & informellen Lernens von Geflüchteten entwickelt. Basis dafür sind unter anderem Lernergebnisse unter Berücksichtigung der Credit Points und Deskriptoren des Europäischen Qualifikationsrahmens und ECVET Tools. Ziel ist langfristig die nachhaltige Integration der Geflüchteten in die Arbeitsmärkte der Partnerländer.

  • Projektkoordinator: Jugend am Werk, Österreich, Robert Schuen (robert.schuen(at)jaw.or.at)
  • Laufzeit: 01.09.2016 - 31.08.2018
  • Budget / Fördervolumen: 268.619,00 €
  • Projektwebsite: www.ncna.eu

Projektpartner:

Kontaktpersonen in der FHM

  • Mehr Informationen zum Programm: www.erasmusplus.de
  • Schlagworte: Kompetenzerfassung, Geflüchtete, Integrationsmodell, Innovation, ECVET, Lernergebnisse, Arbeitsmarkt, Bewertung von Qualifikationen, Mittelstand, Unternehmensführung, Kompetenzen, berufliche & akademische Bildung, Tourismus, Beschäftigungsfähigkeit, Demografie, Fachkräftesicherung, Diversity

TeachMe: Creating Moldovan E-network for promoting innovative e-teaching in the continuing professional education

Programm: Erasmus+ - Leitaktion 2 – Kapazitätsaufbau im Hochschulbereich

Dieses Vorhaben wird gefördert aus den Mitteln der: Europäischen Union

PROJEKTBESCHREIBUNG:

Der Paradigmenwechsel in der Bildung, der durch den Bologna-Prozess seit 1999 in Gang gesetzt wurde, und die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bringen neue Chancen und Herausforderungen für Bildungsanbieter mit sich. Es geht zunehmend nicht nur um die Frage, was unterrichtet werden soll, sondern eher darum, wie in Zukunft unterrichtet wird, um die erklärten bildungspolitischen Ziele zu erreichen. Entscheidend ist hier die Rolle eines Lehrenden, der in die Lage versetzt werden soll, den Lernprozess attraktiv für Studierende zu gestalten und kompetenzfördernd zu unterrichten.

Auch in Moldawien, welches 2005 in den Bologna-Prozess aufgenommen worden ist, wird der Paradigmenwechsel immer häufiger thematisiert. Lernende rücken immer mehr ins Zentrum des Lernprozesses. Sie sollen jetzt das Wissen nicht wie traditionell üblich passiv rezipieren, sondern sich aktiv am individuellen Wissensaufbau beteiligen. Hier benötigen moldawische Lehrende das pädagogische Know-How, um sich auf neue Rollenprofile einstellen zu können.

Vor diesem Hintergrund wird das europäische TEACH ME-Team in den nächsten drei Jahren sieben Partneruniversitäten aus Moldawien bei der Entwicklung und Implementierung von innovativen Weiterbildungsangeboten für Lehrende unterstützen. Im Fokus werden zwei zentrale Themen stehen – innovative Lernstrategien und didaktisch sinnvoller Einsatz von IKT. Denn im Zuge der Digitalisierung bedürfen auch didaktisch-methodische Konzepte einer Modernisierung. An der Stelle wird das Projekt der Frage nachgehen, wie moderne IKT als unterstützender Faktor zur Erreichung der Bildungsziele beitragen können. Im Sinne des  sogenannten „e-teaching“, also der Lehre unter Einsatz von IKT-tools, wird ein entsprechendes Weiterbildungsprogramm „e-teaching für Lehrende“ entwickelt und angeboten.

Erwartet wird, dass moldawische Lehrende aus verschiedenen Sektoren vom neuen Weiterbildungsangebot profitieren und somit Innovationen in der Lehre vorantreiben können.

  • Projektkoordinator: Fachhochschule des Mittelstands (FHM)
  • Laufzeit: 15.10.2015 – 14.10.2018
  • Fördervolumen: 683.225,00 EUR
  • Schlagwörter: e-Learning, Digitalisierung, IKT.

Projektpartner:

  • University of Nice Sophia Antipolis, Nizza, Frankreich: www.unice.fr
  • Kingston University Higher Education Corporation, Kingston upon Thames, Großbritanien: www.kingston.ac.uk
  • National Association of Distance Education, Kaunas, Litauen: www.ndma.lt
  • World University Service of the Mediterranean, Girona, Spanien: www.wusmed.org
  • Tiraspol State University, Chisinau, Moldawien: www.ust.md
  • Alecu Russo Balti State University, Beltsi, Moldawien: www.usb.md
  • Technical University of Moldova, Chisinau, Moldawien: www.utm.md
  • B. P. Hasdeu State University of Cahul, Cahul, Moldawien: www.usch.md
  • Comrat State University, Comrat, Moldawien: www.kdu.m
  • State Agrarian University of Moldova, Chisinau, Moldawien: www.uasm.md
  • Institute of Continuing Education, Chisinau, Moldawien: www.iic.md

Kontaktpersonen in der FHM