Going Abroad

ERASMUS-Programm

Zentrale ERASMUS-Mobilitätsmaßnahmen (Mutilaterale Projekte, Akademische Netzwerke, Begleitende Maßnahmen) werden von der Exekutivagentur der Europäischen Kommission in Brüssel verwaltet. Informationen dazu finden Sie unter:

Erasmus

Das Hochschulprogramm ERASMUS, eine der großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union, fördert seit 1987 die grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden, Hochschuldozenten und Hochschulpersonal in Europa. Bisher haben rund zweieinhalb Millionen Studierende und fast 250.000 Dozenten mit diesem Programm einen Auslandsaufenthalt durchgeführt.

Mit ERASMUS+ haben Studierende noch vielfältigere Möglichkeiten, Auslandserfahrungen zu sammeln und internationale Kompetenzen zu erwerben. Sie können wie bisher – allerdings mit höheren Stipendien – ein Studium oder Praktikum in 34 europäischen Ländern absolvieren. Neu ist, dass Auslandsaufenthalte künftig sogar jeweils im Bachelor, Master und Doktorat für eine Dauer von bis zu 12 Monaten möglich sind. Zu einem späteren Zeitpunkt sind diese Auslandsaufenthalte in kleinerem Umfang erstmals auch in allen Ländern der Welt realisierbar. Mit ERASMUS+ können nun auch zinsgünstige Kredite für ein ganzes Masterstudium im europäischen Ausland zur Verfügung gestellt werden. Außerdem bietet das Programm die Möglichkeit, dass Studierende eine Lehramtsassistenz an einer Schule im Ausland und Hochschulabsolventen unmittelbar nach Studienabschluss ein zwei- bis zwölfmonatiges Unternehmenspraktikum in Europa absolvieren können; eine günstige Gelegenheit, um den ausländischen Arbeitsmarkt im Hinblick auf eine spätere Beschäftigung im Ausland zu testen.

ERASMUS+ fördert die Mobilität von Studierenden (Praktika und Studium), und die Mobilität von Hochschulangehörigen (Lehrbeauftragte, Verwaltungsmitarbeiter) Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, Aufenthalte ausländischen Unternehmenspersonals an deutschen Hochschulen sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal an europäischen Hochschulen und Unternehmen.

Die ERASMUS Universitätscharta (EUC) wurde von der EU-Kommission vergeben, sie beweist, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilname am ERASMUS-Programm erfüllt.

Heike Kollmeier

Heike Kollmeier, M.A.

International Office
Projekte
ERASMUS-Koordinatorin

kollmeier@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 96655248

Förderbedingungen

An deutschen Hochschulen immatrikulierte Studierende können ERASMUS-Mobilitätszuschüsse in Anspruch nehmen. Neben Deutschen und Staatsangehörigen eines am Programm teilnehmenden Landes können auch Staatsangehörige von Drittstaaten am ERASMUS-Programm teilnehmen, die ein (vollständiges) Studium in Deutschland absolvieren, welches zu einem anerkannten Abschluss führt. Austauschstudierende können keinen ERASMUS-Zuschuss in Anspruch nehmen. Lehrende und sonstige Mitarbeiter müssen an einer deutschen Hochschule tätig sein, um am Programm teilnehmen zu können.

Auslandsmobilität mit Behinderung

Behinderte können einen Zuschuss für Mehrkosten im Rahmen eines ERASMUS-Aufenthalts erhalten. Dies gilt für alle ERASMUS-Mobilitätslinien (Studium, Praktika, Mobilität zu Unterrichtszwecken und Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken ebenso wie im Zusammenhang von Vorbereitenden Reisen und Intensivprogrammen).

DAAD

Weitergehende Information und Beratung zu den ERASMUS-Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim

Deutschen Akademischen Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882-578
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: eu-programme@daad.de
Homepage: www.eu.daad.de

Outgoing

Auslandsstudium (SMS)

Studierende erhalten mit ERASMUS die Möglichkeit, in einem anderen europäischen Land zu studieren und ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern.
Dabei lernen sie das akademische System einer ausländischen Hochschule kennen und profitieren von deren Lehr- und Lernmethoden. Nach Abschluss des ersten Studienjahres können Studierende für einen Studienaufenthalt zwischen drei und zwölf Monaten an einer ausländischen Gasthochschule bis einschließlich zur Promotion gefördert werden. Voraussetzung für eine ERASMUS-Förderung ist die Vereinbarung eines Inter-institutionellen Agreements mit der entsprechenden Hochschule.

Das Programm bietet Studierenden folgende Leistungen:

  • Unterstützung bei der Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes
  • Akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen
  • Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule
  • Mobilitätszuschuss zu den auslandsbedingten Mehrkosten

    Die ERASMUS-Förderung

    Die finanzielle Förderung von ERASMUS-Aufenthalten von Studierenden orientiert sich an den unterschiedlichen Lebenshaltungskosten in den Zielländern („Programmländer“).

    Ab dem Hochschuljahr 2016/2017 gelten europaweit die folgenden Mindesthöhen für drei Ländergruppen für Studienaufenthalte (SMS, für SMP, also Praktika je €100,- mehr):

    • Gruppe 1 (monatlich 325,- Euro/SMP = 450,- EUR): Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden.
    • Gruppe 2 (monatlich 250 Euro/SMP = 400,- EUR): Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern.
    • Gruppe 3 (monatlich 175 Euro/SMP = 350,- EUR): Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn.

Auslandspraktikum (SMP)

ERASMUS fördert auch Praktika für Studierende in einer Gasteinrichtung im europäischen Ausland (ausgeschlossen sind EU-Institutionen bzw. Institutionen, die EU-Programme verwalten sowie diplomatische Vertretungen der Herkunftsländer der Studierenden). Studierende können Arbeitserfahrung in einem internationalen Umfeld sammeln. Darüber hinaus können sie ihre Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Offenheit und Kenntnisse über andere Kulturen und Märkte erweitern. Studierende können für ein Pflichtpraktikum oder auch ein freiwilliges Praktikum zwischen zwei und zwölf Monaten Förderung erhalten. ERASMUS+ Praktikanten (SMP) erhalten monatlich mindestens 100 Euro zusätzlich zu den SMP (Studium Förderraten), also 450 Euro in der Gruppe 1, 400 Euro in der Gruppe 2 und 350 Euro in der Gruppe 3.

Praktische Informationen zum Erasmus+ Auslandsaufenthalt ►

Das Programm bietet Studierenden folgende Leistungen:

  • Unterstützung bei der Vorbereitung des Auslandsaufenthaltes, dabei gehört die Teilnahme an einem online-Sprachtest und eine online-Sprachförderung obligatorisch dazu
  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierenden
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner in der Heimathochschule und im Unternehmen
  • Anerkennung der im Ausland erbrachten Leistungen
  • Monatlicher Zuschuss siehe oben

Ablauf des Bewerbungsverfahrens ERASMUS 2017/18

Programmablauf bei ERASMUS-Studierenden-Mobilität-Praktikum (SMP)

  1. Der/die BewerberIn, die im Hochschuljahr 2017/18 die SiP-Phase im europäischen Ausland absolvieren, reichen eine Interessenbekundung schnellstmöglich im International Office ein (Name, Adresse, Angabe des Studiengangs, Dauer des Praktikums, Zielland).
  2. Sobald der/die BewerberIn einen vom Unternehmen unterschriebenen Praktikumsvertrag in der Hand halten, muss ein Termin mit dem International Office vereinbart werden. Dann erhalten Sie alle weiteren Formulare, Hinweise zum Bewerbungsverfahren.
  3. Der/die BewerberIn reicht möglichst 2 Monate vor Praktikumsbeginn, spätestens 4 Wochen vorher, alle notwendigen Bewerbungsunterlagen (ausgefüllte ERASMUS-Bewerbungsunterlagen, unterschriebener Praktikumsvertrag, ausgefülltes ERASMUS-Learning Agreement Student Mobility for Traineeships) vollständig im International Office der FHM ein. (Heike Kollmeier  kollmeier(at)fhm-mittelstand.de). Die Unterlagen werden geprüft und zwar auf:
    - Vollständigkeit
    - Vorliegen der Mindestvoraussetzungen
    - Förderfähiges Praktikum (Dauer, Ort, Praktikumsgeber)
  4. Sind alle Voraussetzungen erfüllt und sind noch Förderkontingente vorhanden kann der/die BewerberIn die ERAMUS-Förderung erhalten.
  5. Die Förderhöhe richtet sich nach Aufenthaltsdauer und den Lebenshaltungskosten des Ziellandes.
  6. Sobald alle Vertragsunterlagen der FHM unterzeichnet vorliegen, wird die Auszahlung der 1. Rate veranlasst. Diese erste Rate beträgt 80 % des Gesamtstipendiums. Die zweite 2. Rate beträgt  20 % des Gesamtstipendiums.
  7. Die 2. Rate (20 % des Stipendiums) wird nach Rückkehr der Teilnehmer ausgezahlt, wenn der Studierendenabschlussbericht zusammen mit einer Kopie des qulifizierten Arbeitszeugnisses und der Bestätigung des Unternehmens über die tatsächliche Dauer des Praktikums eingereicht wird.

Die Abschlussunterlagen müssen möglichst 14 Tage nach Ende des Praktikums bei dem International Office eingereicht werden.

Mobilität zu Unterrichtszwecken an deutsche Hochschulen

Lehrendenmobilität (STA1) und ausländisches Unternehmenspersonal (STA2)

ERASMUS fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, die im Besitz einer ERASMUS-Universitätscharta sind. Die Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen jenen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren können oder wollen. Dabei soll die Entwicklung von gemeinsamen Studienprogrammen der beiden Partnerhochschulen und der Austausch von Lehrinhalten und -methoden einbezogen werden.

Die Lehraufenthalte müssen mindestens fünf Unterrichtsstunden umfassen und dürfen höchstens sechs Wochen dauern.

Auch möglich ist die Förderung von Unterrichtsmaßnahmen von ausländischem Unternehmenspersonal an deutschen Hochschulen, um die Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen zu stärken.

Folgender Personenkreis über ERASMUS+ gefördert werden:

  • Dozenten, die in einem vertraglichen Verhältnis zur Hochschule stehen
  • Dozenten ohne Dotierung
  • Lehrbeauftragte mit Werkverträgen
  • Emeritierte Professoren und pensionierte Lehrende
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter
  • Unternehmenspersonal (Incomings)

Das Programm bietet folgende Leistungen:

  • Erstattung von Fahrtkosten
  • Erstattung von Aufenthaltskosten bis zu einem nach Zielländern gestaffelten EU-Höchstsatz

Personalmobilität

Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken (STT)

Als eine weitere unterstützende Maßnahme zur Internationalisierung der Hochschulen sind Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal (Lehre und Verwaltung) an europäischen Hochschulen und an ausländischen Unternehmen / Einrichtungen möglich.

Die Auslandsaufenthalte sollen mindestens eine Woche (= fünf Arbeitstage) und höchstens sechs Wochen dauern. Unter bestimmten Voraussetzungen sind auch Aufenthalte von weniger als einer Woche förderbar.

 

Mit STT kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden, Beispiele hierfür sind:

  • Allgemeine & technische Verwaltung
  • Bibliothek
  • Fachbereiche
  • Fakultäten
  • Finanzen
  • International Office
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Studierendenberatung
  • Technologie & Transfer
  • Weiterbildung

Das Programm bietet folgende Leistungen:

  • Förderung einer reisenden Person für Reisen von maximal fünf Tagen
  • Erstattung von Fahrtkosten
  • Erstattung von Aufenthaltskosten bis zu einem nach Zielländern gestaffelten EU-Höchstsatz