Integrationsmanager/in (FHM)

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Flüchtlingshilfe ist die aktuelle gesellschaftliche Herausforderung. Der Zustrom von Menschen, die in Deutschland eine neue Heimat suchen, stellt Kommunen, Organisationen und Institutionen vor völlig neue Aufgaben mit hoher Dringlichkeit. Integration ist zu einem wichtigen Zukunftsthema geworden und braucht ein gesellschaftliches Miteinander.

Integrationsmanager/in (FHM)

Berufsbegleitendes Studium Fernstudium
Studienort Bielefeld, Pulheim (bei Köln), Hannover, Rostock, München Bielefeld, Köln, Pulheim (bei Köln), Hannover, Rostock, Schwerin, Bamberg, München
Studienstart Oktober 2017 Februar & Oktober
Studiendauer 8 Monate 8 Monate
Studiengebühr 1.920,00 € 1.365,00 €
Studienvorraussetzungen Akademischer Abschluss oder Berufsabschluss mit Berufserfahrung Akademischer Abschluss oder Berufsabschluss mit Berufserfahrung
Finanzierungsmöglichkeiten Monatsraten, individuelle Fördermöglichkeiten je nach Bundesland (z.B. Bildungschecks, Bildungsgutscheine und Prämiengutscheine in NRW) Monatsraten, individuelle Fördermöglichkeiten je nach Bundesland (z.B. Bildungschecks, Bildungsgutscheine und Prämiengutscheine in NRW)

Das weiterbildende Studium zum/zur Integrationsmanager/in richtet sich an pädagogische Fachkräfte (Erzieher/innen und Pflegeeltern), Sozialarbeiter/innen, Sozialpädagogen/innen, Pädagogen/innen, Lehrer/innen sowie Fachkräfte aus Kommunen und Organisationen, die im Rahmen ihrer rechtlichen und administrativen Aufgaben für ihre Arbeit mit Flüchtlingen zuständig sind.

Das Modul „Case Management in der Flüchtlingshilfe“ vermittelt Grundlagen des Case Managements mit dem Anwendungsbezug Flüchtlingshilfe. Es befähigt Sie, dieses Instrument geeignet einzusetzen und zu nutzen. Im Modul „Rechtliche Aspekte der Flüchtlingshilfe und Sozialsysteme in Deutschland inklusive Sozialpolitik“ erhalten Sie einen Überblick über rechtliche Grundlagen im Kontext von Flüchtlingshilfe. Inhaltlich geht es um das Recht auf Asyl in der BRD inklusive der damit verbundenen rechtlichen Fragestellungen, die sich hinsichtlich der Anerkennung als Flüchtling, der Erteilung eines Aufenthaltsrechts und der Berechtigung soziale Leistungen zu erhalten, ergeben. Ebenso werden Möglichkeiten der Integration und die Möglichkeiten der Arbeitsaufnahme erörtert. Das Modul „Interkulturelle Sensibilisierung und Zweitspracherwerb“ schult den feinfühligen Umgang mit den Menschen einer fremden Kultur. Das Modul „Flüchtlingsschutz und Resilienzförderung“ thematisiert die Auswirkungen von Krieg und Flucht sowohl im Hinblick auf den Personenkreis der Flüchtlinge als auch der Fachkräfte. Psychische Widerstandsfähigkeit und Selbstsorge sind dabei wichtige Aspekte. In den Vorlesungen zum Modul „Bildung, Beruf und Arbeit“ setzen Sie sich mit schulischer und beruflicher Bildung sowie den Möglichkeiten in den Arbeitseinstieg auseinander. Vor dem Hintergrund der spezifischen Situation der Flüchtlinge in Deutschland sind Bildungsziele, bildungsethische Aspekte, pädagogische Zugänge sowie Kriterien für Bildungsqualität zu reflektieren. Der unmittelbare Handlungsbezug steht im Mittelpunkt des Moduls „Theorie-Praxis-Transfer im Rahmen berufsspezifischer Arbeitsfelder“.

 

 

Prof. Dr. Roswitha Gembris

Prof. Dr. Roswitha Gembris

Gleichstellungsbeauftragte
Soziale Arbeit & Management
gembris@@fh-mittelstand.de

Publikationen
Sophie Kewitz

Sophie Kewitz, B.A.

Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)
kewitz@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 966 55232

Unser Angebot:

Inhouse-Schulungen für Jugendämter, Kindergärten etc.
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Aktuelles

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Berufsbild und Karrierechancen

Die Arbeit mit Flüchtlingen stellt Fachkräfte vor besondere Herausforderungen. Dies ergibt sich einerseits aus der fachlichen Komplexität der Flüchtlingsthematik und anderseits aus den häufig belastenden Schicksalen der Flüchtlinge.

Ein zentrales Element zur Bewältigung dieser herausfordernden Lebenslagen im Kontext von Flucht kann Case Management als zielgerichtetes, strukturiertes Handlungskonzept eingesetzt werden. Case Management ist kein Produkt der Theorie, sondern hat sich als Antwort auf praktische, politische und administrative Anforderungen ergeben.

Im Kontext von Flüchtlingshilfe wird Case Management nützlich sein, weil es eine strukturierte Vorgehensweise bietet, die Fall- und Systemsteuerung integriert.

Das in dieser wissenschaftlichen Weiterbildung vermittelte Verständnis von Flüchtlingshilfe baut auf humanistischen und demokratischen Werten auf und fördert die bürgerschaftliche Teilhabe sowie das zivilgesellschaftliche Engagement. Die Inhalte der wissenschaftlichen Weiterbildung zielen auf ein ethisch begründbares Handeln ab. Die Heterogenität und Diversität von Menschen in Bezug auf ihr Alter, Geschlecht, Ethnizität und sozialer Herkunft, ihrer physischen und psychischen Verfassung sowie ihrer sexuellen Orientierung werden als positive Herausforderung wahrgenommen und als Ressource und Chance für ihre persönliche Entwicklung verstanden.

Das Studienprogramm bietet damit den geeigneten Einstieg in das anspruchsvolle und zugleich sensible Thema. Es vermittelt das notwendige Wissen von Strukturen und Rahmenbedingungen, richtet den Blick auf die Bedürfnisse und Bedarfe der Flüchtlinge und leitet daraus Handlungsmöglichkeiten ab. Damit leistet die FHM zugleich einen Beitrag zu einer Willkommenskultur in Deutschland.

Studieninhalte

Rechtliche Aspekte der Flüchtlingshilfe und Sozialsysteme

  • Rechtssystematik und wesentliche rechtliche Zusammenhänge
  • Anerkennungsverfahren und mögliche Rechtsbehelfe Asylsuchender
  • Grundsätze des Asylbewerberleistungsgesetzes und seiner Anwendung
  • Aspekte der Integration in Bezug auf Bleiberechte und Arbeitsmöglichkeiten
  • Relevantes Jugendrecht in Bezug auf die Arbeit mit Flüchtlingen

Interkulturelle Sensibilisierung und Zweitspracherwerb

  • Entwickeln einer interkulturelle Sensibilisierung
  • Kulturspezifische Prägungen und deren Bedeutung für die Identitätsbildung
  • Handlungsrelevante Unterschiede zwischen ausgewählten Religionen/Kulturen
  • Bedeutung der Sprache als Türöffner für Bildung und Begegnung
  • Probleme und Hindernisse des Zweitspracherwerbs

Bildung, Beruf und Arbeit

  • Situationsbetrachtung aus der Perspektive der Sozialen Arbeit
  • Unterschiedliche Integrationskonzepte und migrationspädagogische Zugänge
  • Fördermöglichkeiten in den Handlungsfeldern Schule, Berufsorientierung, 
  • Berufsvorbereitung, Übergang Schule – Beruf und Ausbildung/Studium
  • Qualität definieren, kritisch bewerten und Konzeptideen entwickeln
  • Kompetenzmodelle, Einsatz zielgruppengerechter Kompetenzfeststellung

Case Management in der Flüchtlingshilfe

  • grundlegendes Wissen zum Handlungskonzept Case Management
  • Einsatzbereiche und Funktionen des Case Managements
  • ethische Leitlinien im Handlungsfeld der Flüchtlingshilfe
  • Netzwerkanalyse regionaler Strukturen

Theorie- Praxistransfer im Rahmen berufsspezifischer Arbeitsfelder

  • Rahmenbedingungen und Erfordernisse im Arbeitsfeld Flüchtlingshilfe
  • Anwendungsbezoge Aufgaben in ihren Einrichtungen
  • Aufgabenerledigung aus der Praxis nach wissenschaftlichen Kriterien

Flüchtlingsschutz und Resilienzförderung

  • Erkennen der Lebenswirklichkeit der Flüchtlinge in ihren Herkunftsländern
  • Grundlegendes Wissen zum Thema Traumatisierung
  • Wesentliche Verhaltensweisen im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen
  • Grundlagen der Beratung im Kontext der Flüchtlingsarbeit
  • Nähe und Distanz im Kontakt mit den Flüchtlingen professionell einsetzen

Ablauf des berufsbegleitenden Studiums

Die FHM it mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Planung und Umsetzung von zielgerichteten Lernkonzepten kompetenter Ansprechpartner bei der Gestaltung praxisnaher und teilnehmerorientierter Studienmodelle. Professionelle und praxiserfahrene Dozenten sichern ein fachlich fundiertes Arbeiten in unseren Seminaren.

Das Studium wird berufsbegleitend im Blended Learning Konzept durchgeführt. Dieses didaktisch ausgewogene Lehr- und Lernkonzept beinhaltet eine optimale Kombination verschiedener Lernformen. Die Präsenzphasen an der FHM finden an festgelegten Terminen in der Regel einmal im Monat statt. Zusätzlich finden in ca. 14-tägigen Abständen Online-Lehrveranstaltungen im virtuellen Seminarraum statt. Dabei diskutieren die Studierenden, ausgestattet mit Mikrofon und Kopfhörern, mit den Hochschulprofessoren und Lehrbeauftragten aus der Praxis. Der Vorteil: die Teilnahme ist von zu Hause oder vom Arbeitsplatz aus möglich. So können Reisezeiten und -kosten gespart werden.

Zu Beginn des Studiums findet eine individuelle Einführung und Einweisung in die Nutzung der E-Learning-Plattform statt. Ergänzt wird das Studium durch den Einsatz von Skripten, die eine effiziente Vorbereitung und Begleitung der Lehrveranstaltungen ermöglichen.

Fernstudium, wie geht das?

Die FHM-Fernstudiengänge bieten Ihnen maximale Flexibilität bei der Bearbeitung der Lerninhalte. Ein Maximum an Flexibilität bringt aber oft auch einen höheren Organisationsaufwand für den Studierenden mit sich. Damit Sie sich zu 100 Prozent auf Ihr Studium fokussieren können, nimmt Ihnen die FHM einen Großteil der Studienorganisation ab:

  • Das Curriculum eines jeden FHM-Fernstudiengangs besteht aus einer obligatorischen Anzahl an Studienmodulen. Jedes Modul schließt mit einer Modulprüfung ab.
  • In welcher Reihenfolge Sie die einzelnen Studienmodule erarbeiten, ist ab Beginn Ihres Studiums in einem Studienverlaufsplan festgelegt.
  • Zu jedem Studienmodul werden Ihnen je eine Einführungsveranstaltung zu Beginn des Trimesters und ein Repetitorium (Klausurvorbereitung) zum Ende des Trimesters angeboten. Diese finden i.d.R. online statt. Selbstverständlich haben Sie dabei - wie in einer Präsenzveranstaltung - die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit Dozenten sowie Kommilitonen live in Kontakt zu treten.
  • Einführungsveranstaltungen finden i.d.R in den Monaten Oktober, Februar und Juni statt. Repetitorien sowie Modulprüfungen finden i.d.R in den Monat September, Januar und Mai statt.
  • Zu jedem Studienmodul wird Ihnen zu Beginn des Trimesters ein Studienbrief in gedruckter und digitaler Form zur Verfügung gestellt.
  • Die Termine aller Onlineveranstaltungen und Prüfungen werden Ihnen mit einem Vorlauf von ca. zwei Monaten bekannt gegeben.

Ihr Ansprechpartner

Anne Gneckow

Anne Gneckow, M.A.

Organisation & Vertrieb
gneckow@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 381 46123913

Sophie Kewitz

Sophie Kewitz, B.A.

Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (IWK)
kewitz@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 521 966 55232

Julia Knechtges

Julia Knechtges, M.Sc.

Organisatorische Leiterin FHM Pulheim
knechtges@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 2238 475401

Anika Sander

Anika Sander, MBA

Organisatorische Leiterin FHM Hannover
sander@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 511 53358815

Hannelore Scholler

Hannelore Scholler

Institut für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung München
Studienberatung
scholler@@fh-mittelstand.de
Fon: +49 8974 654343

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