Holo-Café der FHM Bielefeld

Holo-Café an der FHM Bielefeld

Was hat es auf sich mit dem Hype um das Thema „Virtuellen Realität“? Braucht man das? Wie funktioniert das und was kann ich damit machen? Hat das wirtschaftliche Relevanz? Die FHM hat gerade brandneu ihren Bachelor-Studiengang Virtual Reality Management vorgestellt. Wir öffnen die Türen unseres VR-Studios und laden alle Interessierten zu unserem Holo-Café am Campus Bielefeld ein (Termine siehe unten).

Unser Fachprofessor, Jochen Dickel, erläutert Ihnen Einsatzfelder und technologische Hintergründe rund um die technische Neuerung. Und Sie können natürlich auch einmal selbst in eine fiktive Welt eintauchen, die Brille einmal selber testen.

Organisatorische Infos:

  • Wann?
    19. Mai 2017 im Zeitfenster von 15 - 17 Uhr
    26. Mai 2017 im Zeitfenster von 15 - 17 Uhr
  • Veranstaltungsort: Fachhochschule des Mittelstands (FHM), Ravensberger Straße 10 G, 33602 Bielefeld - MEDIA.CAMPUS
  • Die Teilnahme am Holo-Café ist kostenfrei und unverbindlich - kommen Sie gern einfach vorbei, lassen Sie sich von der Technik und Ihren Möglichkeiten begeistern und lernen Sie die Potenziale kennen.

Wieso, weshalb, warum? Das kleine 1x1 der Virtual Reality

Im Gespräch mit FHM-Professor und Studiengangsleiter Jochen Dickel erläutert dieser das kleine 1x1 der Virtual Reality:

Was ist Virtual Reality?
"Virtual Reality (VR) kann man sich zunächst vorstellen wie einen Film zu sehen: Kino ermöglicht, eine Geschichte zu sehen und zu hören. In einer virtuellen Realität fühlt sich der Betrachter als Teil der Geschichte. VR nutzt spezielle Technologien, um eine simulierte Umgebung zu schaffen, so dass Menschen, die VR nutzen, eine ganz neue Realität intensiver erleben."

Wie funktioniert Virtual Reality?
"VR wird durch einen kleinen Bildschirm oder ein Headset in der Nähe der Augen übermittelt. Es sendet ein separates Video zu jedem Auge, und das Gehirn interpretiert dies als ein 3D-Bild. Wenn eine Schauspielerin in einem Film in die Kamera schaut, wirkt es schon fast so, als ob sie den Betrachter ansieht. In einer virtuellen Realität fühlt es sich an wie ein direkter Blickkontakt."

Wie verwende ich Virtual Reality?
"Anfänger können mit einem Smartphone und einem einfachen Cardboard oder Headset (s.u.) anfangen. Das Cardboard oder das Headset macht das Mobiltelefon zu einem preiswerten VR-Erlebnis. Virtual Reality Beispiele für Cardboards finden sich u.a. auf Youtube."

Wird es sich nicht nur wie eine Box auf meinem Gesicht anfühlen?
"Das erste Mal wird das Erlebnis einer virtuellen Welt vielleicht ein wenig seltsam erscheinen. Nach kurzer Zeit wird man so in diese neue Welt eintauchen, dass man vergisst, ein Headset zu tragen."

Ist Virtual Reality sicher?
"Solange man nicht gleichzeitig in der Küche arbeitet oder anderes Multitasking versucht ist VR sicher. Man sollte zunächst dabei sitzen und nicht versuchen, etwas anderes zu tun. Der Rest der Welt wird blockiert werden, so sollten die notwendigen Vorkehrungen getroffen werden. Z.B. sollten, wenn man auch mal steht oder geht, keine Möbel im Weg stehen und der Untergrund rutschfest sein."

Ist Virtual Reality teuer?
"Es hängt davon ab. Mittlerweile werden spezielle Headsets angeboten, die mit einem leistungsstarken Computer (z.B. einem Gamer PC) betrieben werden. Diese Lösungen sind noch kostenintensiv. Die FHM hat an einigen Standorten so eine Ausrüstung. Man kann aber bereits eine virtuelle Erfahrung mit einem Smartphone und einen Karton-Viewer machen."

Kann ich für Virtual Reality ein Cardboard verwenden?
"Google hat ein VR-Headset so konzipiert, dass jeder verwenden kann; Dabei setzt man das Smartphone in die Front und schaut durch die Linsen. Von dieser sogenannten Mobile VR gibt viele Variationen."

Kann ich für mein Mobiltelefon etwas Besseres verwenden als ein Cardboard?
"Es gibt Handy-Viewer, die bequemer als Cardboards sind. Am besten sucht man nach 'mobile VR-Viewer'. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass der Viewer mit dem jeweiligen Mobiltelefon kompatibel ist."

Mach Virtual Reality krank?
"VR macht nur krank, wenn die Bilder für die Augen nicht schnell genug wiederholt werden. Dies wird Frame Rate genannt, und es ist etwas, das die meisten Hersteller bei der Produktion von VR-Inhalten berücksichtigen. Einige Leute fühlen sich auch krank, wenn die VR-Anwendung Bewegung enthält. Wer also besonders empfindlich ist, suche sich Anwendungen, die mit weniger Bewegung auskommen."

Worin liegt der Unterschied zu einen Youtube-Video?
"Die Magie der Virtual Reality kommt von einem Gefühl der „erlebten Gegenwart“ – also die Empfindung tatsächlich im Geschehen zu sein, das in der VR-Anwendung dargestellt wird. Kein anderes Medium vermittelt das Gefühl dieser Präsenz stärker."

Ihre Ansprechpartner

Caroline Bultmann M.A. 

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachbereich Medien Bielefeld

E-Mail: bultmann(at)fh-mittelstand.de

Fon: 0521/966 55-226
Fax: 0521/966 55-11

Prof. Dipl. Designer Jochen Dickel

Medienkommunikation

E-Mail: dickel(at)fh-mittelstand.de

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