Publikationen

Publikationen der FHM

In enger Anlehnung an die Studieninhalte oder im Rahmen von angewandten Forschungsprojekten sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Publikationen entstanden, an denen Wissenschaftler an der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) als Autoren oder als Herausgeber mitgewirkt haben.

Veröffentlichungen der Hochschullehrer

Unternehmensführung

Die Publikation vermittelt kompakt die Grundlagen der Unternehmensführung, steckt die Aktionsfelder des Managements ab und verdeutliche die Herausforderungen des digitalen Wandels in allen Bereichen der Unternehmensführung. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf den Themenfeld Industrie 4.0. Auch wenn das öffentliche Interesse an diesem Thema erfahrungsgemäß schnell nachlassen wird, werden die Auswirkungen cyber-physischer Systeme und von Big-Data-Clouds alle Bereiche der Unternehmensführung erheblich verändern. In einer Neuerscheinung im Schäffer-Poeschl-Verlag beschreibt Prof. Dr. Wolfgang Krüger anschaulich die Folgen dieser vierten industriellen Revolution für die unternehmerische Wertschöpfung – von der „Forschung & Entwicklung“ über die „Produktion“ bis hin zum „Marketing“ und dem „Personalwesen“.

  • Autor: Wolfgang Krüger
  • ISBN: 978-3-7910-3434-8
  • Verlag: Schäffer-Poeschl-Verlag

Sport- und Vereinsmanagement

Sport- und Vereinsmanagement. Welche Bedingungen finden Sportmanager heute vor? Welche Aufgaben warten auf sie und welche Qualitätsmaßstäbe müssen sie in Ihrem Agieren  vor dem Hintergrund der vielfältigen Facetten des Managements im Spitzen- und im Breitensport bedenken?  In einer Neuerscheinung im Schäffer-Poeschl-Verlag beschreibt Prof. Dr. Marcus Bölz anschaulich den Kanon an Fähigkeiten und Kompetenzen, den Sportmanager benötigen um ihre Aufgabe professionell umzusetzen. Flankiert wird das Lehrbuch von zahlreichen Interviews mit Sportexperten.

  • Autor: Marcus Bölz
  • ISBN: 3791033360
  • Verlag: Schäffer-Poeschl-Verlag

Nachhaltigkeitsberichterstattung in mittelständischen Unternehmen

In der Publikation bieten die Unternehmen comspace GmbH & Co. KG, Halfar System GmbH, HÜCOBI GmbH und NEUHÄUSER GmbH konkrete Einblicke in ihre unternehmerische Nachhaltigkeit und entsprechende Berichterstattung und ermöglichen dem Leser so einen Eindruck  von der tatsächlichen Umsetzung der Nachhaltigkeitsberichterstattung in mittelständischen Unternehmen.
Hierbei wird deutlich, dass sich die KMU in Deutschland oft mehr die Frage des „Ob“, sondern vornehmlich des „Wie“ der Nachhaltigkeit und ihrer Berichterstattung stellen. Oft wird die Kritik geäußert, dass der Begriff Nachhaltigkeit vermehrt verwässert wird und somit zu einer „Maske“ und einem „Greenwashing“ verkommt. Grund dafür ist sicher auch, dass es keine allgemeingültige Definition des Begriffs Nachhaltigkeit gibt und Nachhaltigkeit entsprechend unterschiedlich ausgelegt wird. Die Politik trägt dazu bei, indem sie durch abstrakte und unspezifische Vorgaben wenige Hilfestellungen zur Konkretisierung, praktischen Anwendbarkeit, Messbarkeit und Kontrollierbarkeit bietet. Insbesondere die KMU haben Probleme, sich mit der Vielzahl von schwer greifbaren Kriterien in der Nachhaltigkeitsberichterstattung ausreichend auseinanderzusetzen. Dies soll und kann nicht Ziel der Berichterstattung sein, denn Transparenz und Richtigkeit sind bei jeglicher Berichterstattung entscheidende Aspekte. 
Es muss Nachhaltigkeitsberichtssysteme geben, die praxisnah auf den Mittelstand zu geschneidert sind. Die Standards, die sich bislang entwickelt haben, sind oftmals zu „mächtig“ für die Realität der KMU. Einer flächendeckenden Verpflichtung zur Berichterstattung stehen die KMU äußerst skeptisch gegenüber. Neben dem drohenden Aufwand, sprich dem Mangel an Effizienz, sieht man, dass auch die Effektivität gegenüber dem derzeitigen Stand verbessert werden muss, um umfassende Akzeptanz der Unternehmen und Stakeholder zu erhalten.
Zwar gibt es heute noch keine Verpflichtung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für die KMU, jedoch haben schon einzelne KMU Elemente zur Nachhaltigkeit in Geschäftsberichten, Leitlinien etc. verankert. Vier Beispiele, wie mittelständische Unternehmen mit dem Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung umgehen, sind in diesem Heft der FHM-Schriftenreihe präsentiert.

Herausgeber:

  • Dr. Norbert Röttgen
  • Hans-Georg Kluge
  • Prof. Dr. Volker Wittberg

Autorin:

  • Elisa Vorsteher

ISBN 978-3-937149-50-9
Lieferbar ab Januar 2015

Social Media Recruiting in der Praxis - Mit direkter Ansprache zu mehr Erfolg

Der Kampf um Fachkräfte nimmt zu, klassische Instrumente der Personalgewinnung wie Anzeigen, Jobmessen etc. greifen immer weniger und sind in der Regel sehr teuer. Viel versprechende Wege zum Aufbau einer Arbeitgebermarke mit Hilfe des Social-Media-­Ansatzes werden bisher noch nicht angegangen, weil die Erfahrung und das notwendige Wissen fehlen. In diesem Buch werden sowohl theoretische als auch praktische Maßnahmen aufgezeigt, wie das Thema Social Media in der Personalarbeit erfolgreich in mittelständischen Unternehmen eingeführt werden kann. Unternehmen stärken damit ihre Position auf dem Arbeitsmarkt und platzieren sich bei potenziellen Bewerbern als Arbeitgeber erster Wahl. Wissenschaftliche Grundlagen werden praktisch aufgegriffen und an konkreten Unternehmensbeispielen erläutert. Neben dem Einsatz von Social Media im Unternehmen/ in der Personalarbeit werden auch Grundlagen in der Markenbildung (Employer Branding) vermittelt (sowohl theoretisch als auch praktisch). Die Case Studies geben einen Einblick in die erfolgreiche Implementierung von Social Media in Unternehmen unterschiedlichster Branchen und mit unterschiedlichsten Vorkenntnissen in den bereits genannten Bereichen.Das Buch ist im Rahmen des durch Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) teilfinanzierten Projekts "Employer Branding 2.0" entstanden und verstetigt die Projekterfahrungen mittelständischer Unternehmen, die über einen Zeitraum von zwei Jahren gesammelt werden konnten.Die Publikation erschien unter dem Label der COMPUTERWOCHE - eine Marke der IDG Business Media GmbH.

Herausgeber:

  • Prof. Dr.-Ing. Manfred Leisenberg
  • Nina Janice Braunert

Inhaltsverzeichnis/ Autoren:

  • Megatrends im Human Ressource Management (Prof. Dr. Walter Niemeier)
  • Employer Branding 2.0: Identitätsbasierte Markenbildung für Arbeitgeber (Nina Janice Braunert)
  • Sinnorientierte Führung und Employer Branding (Karl Fordemann)
  • Anforderungen an Employer Branding und Recruiting vor dem Hintergurnd der Generation Y (Dr. Nico Rose)
  • Arbeitgeberbewertungsportale im Social Media Recruiting (Prof. Dr.-Ing. Manfred Leisenberg)
  • Effizientes Recruiting über XING (Heide Liebmann)
  • Suchmaschinenmarketing für die Personalakquise (Thorsten Piening)
  • Social Media Guidelines - nicht nur für Employer Branding 2.0 (Inga Höfener)
  • Recht im Auge des Shitstorms - vom Umgang mit Persönlichkeitsrechten im Social Web (Martin Boden)
  • Social Media Recruiting from an American perspective (Anna Schweifel)
  • Case Study: INTEG GmbH (Heike Kollmeier/ Robert Schedding)
  • Case Study: Kaimann GmbH (Stefanie Möller)
  • Case Study: Lütkemeyer "Ihr Gärtner von Eden" GmbH & Co. KG (Nina Janice Braunert/ Jürgen Huhle)
  • Case Study: Magh und Boppert GmbH (Heike Kollmeier)
  • Case Study: Mettenmeier GmbH (Christina Bechara)
  • Case Study: ruf Reisen GmbH (Ute Schönefeldt)
  • Case Study: Alten- und Pflegeheim St. Michaelshaus (Nina Janice Braunert/ Jürgen Huhle)

ISBN 978-3942922432
erschienen am 15. Oktober 2014

Online-Shop der COMPUTERWOCHE

Pakt für Berufliche Bildung — Herausforderungen für Bildungsunternehmen

Die Veränderungen im beruflichen Bildungsmarkt sind gravierend und nachhaltig. Die demographische Entwicklung, der wirtschaftliche Strukturwandel, der Wandel der gesellschaftlichen Werte und insbesondere die Struktur und das Bewusstsein der Arbeitslosen, der Menschen in der Grundsicherung und die Masse der alten Menschen werden die Herausforderungen prägen. Noch völlig unklar ist, welche Wirkungen die neuen Flüchtlingsbewegungen nach Europa und Deutschland mit sich bringen. Ein Arbeitsverbot ist unhaltbar. Die Integration als Fachkräfte bietet bei sinkendem Fachkräftemangel eine Chance.

Der erste Teil untersucht den beruflichen Bildungssektor – und hier speziell das Segment der öffentlich geförderten beruflichen Bildung. Dies ist jener Bildungsraum, in dem die meisten Bildungsunternehmen die Auswirkungen der öffentlichen Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik erfahren. Es geht um jene Bildungsunternehmen, die sich mit der beruflichen Bildung für benachteiligte Jugendliche, Migranten, Arbeitssuchende, alleinerziehende Mütter, ältere Arbeitslose und Menschen in der Grundsicherung befassen. Daneben gibt es viele berufliche Bildungseinrichtungen, die anders positioniert sind. Diese haben andere, zumeist bessere Rahmenbedingungen als die Erstgenannten.

Der zweite Teil meiner Ausführungen versucht die Herausforderungen aus der Sicht des Bildungsunternehmens zu thematisieren. Ausgehend von den Rahmenbedingungen, versuche ich ein systematisches Unternehmerhandeln zu konzipieren, dass ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln in der Lage  ist. Bei der Entwicklung und Konstruktion von Geschäftsmodellen geht es um Unternehmenskonzepte, die so ausgefeilt sind, dass sie im Wettbewerb erfolgreich sind.

Veröffentlichungen des Kompetenzzentrums

Publikationen Prof. Dr. Phil. Brüggemann

Aufsätze

  • Brüggemann, T. (erscheint 2016). Stichwort „Arbeit“. In: Ziemen, K. (Ed.): Lexikon Inklusion
  • Brüggemann, T. / Weyer, C. / Driesel-Lange, K. (erscheint 2016). The management of school to work transition in germany – Present challenges and future prospects. In: Reimann, S.; Bekk, M.; Fischer, M. (Ed.): Gestaltungsorientierte Aktivierung von Lernenden: Übergänge in Schule-Ausbildung-Beruf-Hochschule, 1-11
  • Weyer, Ch. / Gehrau, V. / Brüggemann, T. (2016). Der Einfluss von Medien auf die Entwicklung von Berufswünschen im Prozess der Berufsorientierung. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik. Band 112, Heft 1, 108-126
  • Brüggemann, T. / Driesel-Lange, K. / Weyer, Ch. / Weyland, U. (2016). Favorisieren Jugendliche Gesundheitsberufe? Befunde und pädagogische Perspektiven zur Berufsorientierung. In: Faulstich-Wieland, H. / Rahn, S. / Scholand, B. (Ed.) Berufsorientierung im Lebenslauf. bwp@-Spezial 12
  • Brüggemann, T. / Driesel-Lange, K. / Weyer, Ch. (2016). Qualitätsmanagement am Übergang Schule-Beruf – Berufsorientierung im Spiegel der Forschung. In: Bäcker, L.; Meetz, F. (Ed.): Berufs- und Studienorientierung in der Schulpraxis in NRW.(pp. 34-42). Ritterbach-Verlag
  • Gehrau, V. / Handrup, J. / Brüggemann, T. (2016). Media and Occupational Aspirations - The Effect of Television on Career Aspirations of Adolescents. In: Journal of Broadcasting and Electronis Media
  • Brüggemann, T. / Sauer-Schiffer, U. (2016). Beratung am Übergang Schule-Beruf. In: Gieseke, W. / Nittel, D. (Ed.): Pädagogische Beratung über die Lebensspanne. Ein Handbuch. Weinheim: Beltz-Verlag. 203-211
  • Brüggemann, T. / Ragutt, F. / Weyer, Ch. (2015). BK-Inno: Innovationen in der Ausbildung zum Lehramt für Berufskollegs am Studienstandort Münster – ein gemeinsames Projekt der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Fachhochschule Münster. In: bbw – Beruflicher Bildungsweg. Ausgabe 6/ 2015, 10-12.
  • Rahn, S. / Brüggemann, T. / Hartkopf, E. (2015). Timingprobleme beim Einstieg in die Berufsbiographie. In: berufsbildung, Zeitschrift für Praxis und Theorie in Betrieb und Schule (153), 10-12
  • Brüggemann, T. (2015). Akademische Weiterbildung. In: Pahl, J.-P. (Ed.): Lexikon der Berufsbildung. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.
  • Brüggemann, T. / Deuer, E. (2015). Der Übergang Schule-Beruf – eine unternehmerische Herausforderung. In: Brüggemann, T. / Deuer, E. (Ed.): Berufsorientierung aus Unternehmenssicht - Fachkräfterekrutierung am Übergang Schule-Beruf. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.
  • Brüggemann, T. (2015). Betriebliche Berufsorientierung. In: Brüggemann, T. /Deuer, E. (Ed.): Berufsorientierung aus Unternehmenssicht - Fachkräfterekrutierung am Übergang Schule-Beruf.  Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.
  • Brüggemann, T. (2015). 10 Merkmale „guter“ Berufsorientierung. In: Brüggemann, T. / Deuer, E. (Ed.): Berufsorientierung aus Unternehmenssicht - Fachkräfterekrutierung am Übergang Schule-Beruf. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.
  • Brüggemann, T. / Weyer, Ch. (2015). Die Bedeutung von Kompetenzfeststellungsverfahren in der Personalrekrutierung. In: Brüggemann, T. / Deuer, E. (Ed.): Berufsorientierung aus Unternehmenssicht - Fachkräfterekrutierung am Übergang Schule-Beruf. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.
  • Brüggemann, T. / Gehrau, V. / Handrup, J. (2015). Erweiterung des Berufsspektrums im Kindesalter – Empirische Befunde einer experimentellen Studie mit Kindergartenkindern. In: Diskurs- Kindheits- und Jugendforschung. (2-2015), 203-220.
  • Driesel-Lange, K. / Weyer, Ch. / Brüggemann, T. (2015). Die Qual der Wahl Abiturientinnen und Abiturienten am Übergang Schule – Beruf: Herausforderungen für die Berufsorientierung am Gymnasium. In: didacta – Das Magazin für lebenslanges Lernen, (1/2015)
  • Brüggemann, T. (2014). Professionalität am Übergang Schule-Beruf. In: Wirtschaft & Beruf – Zeitschrift für berufliche Bildung, (03.2014), 62–65.
  • Brüggemann, T. (2013). Die empirische Wende der Berufsorientierung. In: dvb forum, Zeitschrift des Deutschen Verbandes für Bildungs- und Berufsberatung (2), 5–7.
  • Brüggemann, T. (2013). Bestandsanalysen, Schülerbefragungen und Evaluationen – Berufsorientierung regional managen. In: Projektträger im DLR (Ed.): Übergang Schule-Beruf erfolgreich managen – Datenbasis schaffen und Berufsorientierung ausrichten (Band 6). (pp 7–19). Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.
  • Rahn, S. / Brüggemann, T. / Hartkopf, E. (2013). Koch/ Köchin, Hauswirtschafterin und Co. – Die Repräsentanz des Berufsfeldes „Ernährung und Hauswirtschaft“ im Berufsspektrum Jugendlicher. In: Haushalt in Bildung und Forschung, (1) 1, 16–24.
  • Rahn, S. / Brüggemann, T. / Hartkopf, E. (2013). Berufliche Orientierungsprozesse Jugendlicher in der Sekundarstufe I. Ergebnisse aus dem Berufsorientierungspanel (BOP). In: Brüggemann, Tim / Rahn, Sylvia (Ed.): Berufsorientierung – Ein Lehr- und Arbeitsbuch (pp 109–122) Münster: Waxmann Verlag.
  • Brüggemann, T. / Rahn, S. (2013). Der Übergang Schule-Beruf als gesellschaftliche Herausforderung – Entwicklung, rechtliche Verankerung und pädagogischer Auftrag der Berufsorientierung. In: Brüggemann, Tim / Rahn, Sylvia (Ed.): Berufsorientierung – Ein Lehr und Arbeitsbuch (pp 11–26). Münster: Waxmann Verlag.
  • Rothland, M. / Brüggemann, T. (2012): Professionalität und Kompetenzanforderungen von Lehrkräften. In: Sandfuchs, Uwe / Melzer, Wolfgang / Dühlmeier, Bernd / Rausch, Adly (Ed.): Handbuch Erziehung (pp 536–540). Stadt: Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt (UTB).
  • Brüggemann, T. / Reelsen, D. (2012): Best Practice!? – Übergangsmanagement Schule- Beruf in Österreich. Saratov State University: Saratov, Russland.
  • Brüggemann, T. / Krüger-Potratz, M. / Rahn, S. (2011). Berufsorientierung als schulisches Handlungsfeld. In: Die Deutsche Schule, (103) 4, 293–296.
  • Rahn, S. / Brüggemann, T. / Hartkopf, E. ( 2011). Von der diffusen zur konkreten Berufsorientierung: die Ausgangslage der Jugendlichen in der Frühphase der schulischen Berufswahlvorbereitung. In: Die Deutsche Schule, (103) 4, 297–311.
  • Rahn, S. / Janson, B. / Brüggemann, T. (2011). Berufswahlvorbereitung im regionalen Übergangsmanagement: Bedingungen – Maßnahmen – Perspektiven. In: Hinrichs, Heike /Bals, Thomas (Ed.): Übergänge in der Berufsbildung nachhaltig gestalten (pp. 220–228). Paderborn: Eusl-Verlag.
  • Brüggemann, T. / Pichl, I. (2011). Wann beginnt der Übergang Schule-Beruf? Begründungslinien und Impulse für den Start schulischer Berufsorientierung. In: Pädagogische Rundschau, (65), 445–455.
  • Brüggemann, T. / Pichl, I. (2011). One size fits all!? – Zum Einsatz flächendeckender Instrumentarien im regionalen Übergangsmanagement in Deutschland (pp. 5-12). Saratov State University: Saratov, Russland.
  • Brüggemann, T. / Pichl, I. (2011). Berufsorientierung mit System. Methodische und didaktische Impulse für schulische und außerschulische Berufsorientierung. In: Schulmanagement. Die Zeitschrift für Schulleitung und Schulpraxis, (2), 5–10.
  • Brüggemann, T. / Giebeler, I. (2011). Übergangsmanagement Schule-Beruf. Die Vorreiterrolle der Schweiz. In: Zeitschrift Erziehungswissenschaft und Beruf, (59) 1, 13–20.
  • Brüggemann, T. (2010): Berufliches Übergangsmanagement – Herausforderungen und Chancen. In: Sauer-Schiffer, Ursula / Brüggemann, Tim (Ed.): Der Übergang Schule-Beruf. Beiträge zur Beratung in der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung (Band III) (pp 57–78). Münster: Waxmann Verlag.
  • Sauer-Schiffer, U. / Brüggemann, T. (2010): Übergangsmanagement – Beratung am Übergang Schule-Beruf. In: Sauer-Schiffer, Ursula / Brüggemann, Tim (Ed.): Der Übergang Schule-Beruf. Beiträge zur Beratung in der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung (Band III) (pp 15–20). Münster: Waxmann Verlag.
  • Brüggemann, T. (2010). Zum Einsatz erlebnispädagogischer Methoden in der Berufsorientierung. In: Zeitschrift Erziehungswissenschaft und Beruf (58) 3, 337–346.
  • Brüggemann, T. (2010). Übergangspädagogik - Individualpsychologische Intervention am Übergang Schule-Beruf. In: Zeitschrift für Individualpsychologie, (35) 2, 175–188.
  • Andreeva, E. / Brüggemann T. (2010): The tutorial supporting organization in the program “Peer-Coaching” in German universities / "The incresing of future teachers preparing quality" (pp. 14-28). Saratov State University: Saratov, Russland.
  • Brüggemann, T. (2009). Wie wirken Instrumente der Berufsorientierung? In: Pädagogik, (61) 5, 30–33.
  • Brüggemann, T. (2008). Kompetenzchecks – Orientierung am Übergang Schule-Beruf. In: Schul-Management. Die Zeitschrift für Schulleitung und Schulpraxis, (39) 6, 25–28.
  • Brüggemann, T. / Heitkämper, P. (2007). Neue Berufsbilder für Pädagogen und Didaktiker. In: Heitkämper, Peter (Ed.): Die Subsidiäre Universität. Münster: Ecotransfer Verlag.
  • Brüggemann, T. (2007). Ermutigung durch Ermöglichung, Berufliche Handlungskompetenzentwicklung durch reflektierte pädagogische Praxisfelder an der Hochschule. In: Heitkämper, Peter (Ed.): Die Subsidiäre Universität (pp 93–100). Münster: Ecotransfer Verlag.
  • Brüggemann, T. / Martsch, S. (2006). Biosphärenreservate im Irak – Eine historische Chance. Bildung für nachhaltige Entwicklung als wichtiger Bestandteil im Demokratisierungsprozess der neuen Republik Irak. In: Zeitschrift für Nachhaltigkeit (4).
  • Brüggemann, T. / Spengler, P. (2004): Studienschwerpunkt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ – Hochschuldidaktische Überlegungen einer modularisierten Biosphärenbildung. In: Rehli, Michael (Ed.): Kleines Handbuch der Biosphärenbildung. Münster: Ecotransfer Verlag.
  • Brüggemann, T. (2003): Die Ausbildung zum Natur- Trainer. Vision einer biosphärenpädagogischen Multiplikatorenschulung. In: Rehli, Michael (Ed.): Kleines Handbuch der Biosphärenbildung. Münster: Ecotransfer Verlag.

Monographien

  • Rahn, S. / Brüggemann, T. / Hartkopf, E. (2014). Das Berufsorientierungspanel. Ergebnisse einer Längsschnittstudie zur beruflichen Orientierung und zum Übergangsverhalten Jugendlicher. Münster: Ecotransfer Verlag.
  • Brüggemann, T. / Giebeler, I. (2010). Der Übergang Schule-Beruf. Was können wir von der Schweiz lernen? Münster: Ecotransfer Verlag.
  • Brüggemann, T. (2008). Kompetenzchecks. Implementations- und Wirksamkeitsforschung des kompetenzdiagnostischen Instrumentariums „Kompetenzcheck Ausbildung NRW“ am Beispiel eines definierten Konzeptes. Münster: Ecotransfer Verlag.

Herausgeberschaften

  • Brüggemann, T. / Deuer, E. (2015) Berufsorientierung aus Unternehmenssicht - Fachkräfterekrutierung am Übergang Schule-Beruf. Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag.
  • Brüggemann, T. / Rahn, S. (2013). Berufsorientierung – Ein Lehr- und Arbeitsbuch. Münster: Waxmann Verlag.
  • Krüger-Potratz, M. / Brüggemann, T. / Rahn, S. (2011). Schulische Berufsorientierung. Thementeil. In: Die Deutsche Schule. Münster: Waxmann Verlag.
  • Sauer-Schiffer, U. / Brüggemann, T. (2010). Der Übergang Schule-Beruf. Beiträge zur Beratung in der Erwachsenenbildung und außerschulischen Jugendbildung (Band III). Münster: Waxmann Verlag.

Rezensionen

  • Brüggemann, T. (2011). Rezension von Püttmann, Carsten (2011): Hyperzyklische Lehrerbildung. Ein systemisch-konstruktivistisches Konzept evolutionärer Hochschuldidaktik.
  • Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren. In: Pädagogik Unterricht, (31).

Expertisen/Forschungsberichte (Auswahl)

  • Rahn, S. / Brüggemann, T. (2013). Abschlussbericht: Schulabgangsbefragung im Rahmen der Förderinitiative „Regionales Übergangsmanagement“ im Landkreis Göppingen. Universität Münster.
  • Rahn, S. / Brüggemann, T. (2013). Bericht zu den Schülerbefragungen in den BGJ-, BOJund KSOB-Klassen im Kreis Euskirchen. Universität Münster.
  • Brüggemann, T. / Rahn, S. (2013). Abschlussbericht: Das Berufsorientierungspanel. Längsschnittstudie zur beruflichen Orientierung und zum Übergangsverhalten Jugendlicher im Rhein-Erft-Kreis. Universität Münster.
  • Rahn, S. / Brüggemann, T. (2012). Abschlussbericht: Bestandsaufnahme aller Maßnahmen und Akteure an der Schnittstelle Schule-Beruf im Kreis Düren. Universität Münster.
  • Rahn, S. / Brüggemann, T. (2012). Abschlussbericht: Bestandsaufnahme aller Maßnahmen und Akteure an der Schnittstelle Schule-Beruf im Kreis Euskirchen. Universität Münster.
  • Rahn, S. / Brüggemann, T. (2012). Abschlussbericht: Bestandsaufnahme aller Maßnahmen und Akteure an der Schnittstelle Schule-Beruf-Studium in der StädteRegion Aachen. Universität Münster.
  • Rahn, S. / Brüggemann, T. (2012). Erster Zwischenbericht: Schulabgangsbefragung im Rahmen der Förderinitiative „Regionales Übergangsmanagement“ im Landkreis Göppingen. Universität Münster.
  • Brüggemann, T. (2010). Schulische Berufs- und Ausbildungsorientierung in Deutschland - Transfermöglichkeiten in die Länder Zentralasiens. Eine Expertise. Universität Münster.
  • Rahn, S. / Sander, W. / Brüggemann, T. (2010). Maßnahmen zur Unterstützung der schulischen Studien- und Berufswahlorientierung im Kreis Coesfeld. Eine Expertise. Universität Münster

Publikationen FHM Kompetenzzentrum

Der Bielefelder, Ausgabe März 2016 - Zeit für Feedbackgespräche

Weitz, Andrea (2012): Einsatzszenarien für Selbst- und Fremdeinschätzungen zur Erfassung überfachlicher Kompetenzen. In: Erpenbeck, J. (2012) (Hrsg.): Der Königsweg zur Kompetenz. Grundlagen qualitativ-quantitativer Kompetenzerfassung. Waxmann, Münster

Werkstatt Dialog_Ausgabe_04.2012_Interview Brechmann_KODE

freiZeitung_Ausgabe_03.2011_Interview Brechmann_KODE

Merk, R., Brechmann, B., Weitz, A. (Hrsg.) (2010). Mit werteorientierter Personalarbeit die Wertschöpfung steigern. Bielefeld: FHM-Verlag

Weitz, A.: Kompetenzentwicklung zur strukturierten Leistungssteigerung bei Reitz Ventilatoren. Ein Praxisbeispiel für die Implementierung eines ganzheitlichen Kompetenzmanagement-Ansatzes in ein produzierendes mittelständisches Unternehmen. In: Heyse, V.; Erpenbeck, J.; Ortmann, S. (Hrsg.): Grundstrukturen menschlicher Kompetenzen. Praxiserprobte Konzepte und Instrumente. Kompetenzmanagement in der Praxis, Band 5, Waxmann-Verlag, 2010

Weitz, Andrea: Kompetenzorientierte Konfliktberatung in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). In: Personalentwicklung: Gestern - Heute - Morgen. 1989 - 2009 - 2029. Bildungswerk der ostwestfälisch-lippischen Wirtschaft BOW e.V., 2009.

Weitz, A. (Hrsg.): Talentmanagement im Mittelstand. Pabst Science Publishers, 2009

Brechmann, B., Breitfeld, S. & Ross, H.: Fach- und Führungskräfte gezielt finden – Personalsuche via Executive Search. In: Weitz, A. (Hrsg.): Talentmanagement im Mittelstand, Pabst Science Publishers, 2009

Weitz, A.: Talentmanagement zur Generierung von Führungskräften im Mittelstand. In: Weitz, A. (Hrsg.): Talentmanagement im Mittelstand, Pabst Science Publishers, 2009

Weitz, Andrea: Kompetenzorientiertes Karrierecoaching. In: Coachingprozesse – Theorie und Praxis.Hrsg. Prof. Dr. Richard Merk. FHM-Verlag Bielefeld, 2008

Andrea Weitz und Walter Niemeier: Mittels Coaching fördern. Individuelle Beratung aktiviert gezielt Mitarbeiterpotenziale. In: Ostwestfälische Wirtschaft. Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld. Heft 12/07.

Weitz, Andrea et. al.: Kulturguides Mittelosteuropa: Bulgarien. Für kleinere und mittlere Unternehmen. Beiträge zum Workshop „Interkulturelle Kompetenz“ im Teilprojekt „Landeskundige AssistentInnen“ des Förderprogramms FORUM.OST. Hrsg. Prof. Dr. Richard Merk. FHM-Verlag Bielefeld, 2007.

Weitz, Andrea et. al.: Kulturguides Mittelosteuropa: Russland. Für kleinere und mittlere Unternehmen. Beiträge zum Workshop „Interkulturelle Kompetenz“ im Teilprojekt „Landeskundige AssistentInnen“ des Förderprogramms FORUM.OST. Hrsg. Prof. Dr. Richard Merk. FHM-Verlag Bielefeld, 2007

Weitz, Andrea et. al.: Kulturguides Mittelosteuropa: Ukraine. Für kleinere und mittlere Unternehmen. Beiträge zum Workshop „Interkulturelle Kompetenz“ im Teilprojekt „Landeskundige AssistentInnen“ des Förderprogramms FORUM.OST. Hrsg. Prof. Dr. Richard Merk. FHM-Verlag Bielefeld, 2007

Weitz, Andrea et. al.: Kulturguides Mittelosteuropa: Polen. Für kleinere und mittlere Unternehmen. Beiträge zum Workshop „Interkulturelle Kompetenz“ im Teilprojekt „Landeskundige AssistentInnen“ des Förderprogramms FORUM.OST. Hrsg. Prof. Dr. Richard Merk. FHM-Verlag Bielefeld, 2007

Weitz, Andrea et. al.: Kulturguides Mittelosteuropa: Litauen. Für kleinere und mittlere Unternehmen. Beiträge zum Workshop „Interkulturelle Kompetenz“ im Teilprojekt „Landeskundige AssistentInnen“ des Förderprogramms FORUM.OST. Hrsg. Prof. Dr. Richard Merk. FHM-Verlag Bielefeld, 2007

Weitz, Andrea et. al.: Kulturguides Mittelosteuropa: Rumänien. Für kleinere und mittlere Unternehmen. Beiträge zum Workshop „Interkulturelle Kompetenz“ im Teilprojekt „Landeskundige AssistentInnen“ des Förderprogramms FORUM.OST. Hrsg. Prof. Dr. Richard Merk. FHM-Verlag Bielefeld, 2007

Weitz, Andrea et. al.: Kulturguides Mittelosteuropa: Ungarn. Für kleinere und mittlere Unternehmen. Beiträge zum Workshop „Interkulturelle Kompetenz“ im Teilprojekt „Landeskundige AssistentInnen“ des Förderprogramms FORUM.OST. Hrsg. Prof. Dr. Richard Merk. FHM-Verlag Bielefeld, 2007

Weitz, Andrea et. al.: Kulturguides Mittelosteuropa: Slowakei. Für kleinere und mittlere Unternehmen. Beiträge zum Workshop „Interkulturelle Kompetenz“ im Teilprojekt „Landeskundige AssistentInnen“ des Förderprogramms FORUM.OST. Hrsg. Prof. Dr. Richard Merk. FHM-Verlag Bielefeld, 2007

Weitz, Andrea & Breitfeld, Stephan B.: Diversity-Management. Warum Heterogenität erfolgreich ist. In: ISING-REPORT. Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Stuttgart. Ausgabe 23, Herbst/ Winter 2007.

Weitz, Andrea: Handlungsleitfaden. Personalentwicklung für ältere Mitarbeiter in KMU. Generiert aus dem Verbundprojekt „Ressourcenorientierte Kompetenzentwicklung für ältere ArbeitnehmerInnen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit“. Hrsg. Prof. Dr. Richard Merk. FHM-Verlag Bielefeld, 2008.

Weitz, Andrea: Führungskräfte in KMU im Zeichen der Globalisierung. In: Wer aktiv führt gewinnt – Best Practice für den Mittelstand. Hrsg. Prof. Dr. Richard Merk. FHM-Verlag Bielefeld, 2007.

Weitz, Andrea: Personalentwicklung früh gedacht. Kompetenzen frühzeitig erkennen und fördern. In: Neue Ansätze der Personalentwicklung für kleine und mittelständische Unternehmen. Anregungen aus Wissenschaft und Praxis. DGFP-Praxispapiere Düsseldorf, 2006.

Weitz, Andrea: KODE-online. Possibilities of recording competences online. Beitrag zur G.O.R.2006 (General Online Research Tagung) der D.G.O.F. e.V. (Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung). Bielefeld, 2006

Andrea Weitz und Walter Niemeier: The enterprising manager. The reason why entrepreneurial competences are essential for successful executives. In:  Proc. 7. 
International Conference on history of management-  Wissenschaftliche Konzepte und reales Management, Moskau, Lomonossov Universität, 2005

Andrea Weitz und Walter Niemeier: Die Anforderungen wachsen. Führungskräfte sollten als Unternehmer im Unternehmen wirken. In: Ostwestfälische Wirtschaft. Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld. Heft 10/05.

Andrea Weitz und Walter Niemeier: Potenziale entwickeln. Mit Human-Ressource-Programmen in die Zukunft. In: Ostwestfälische Wirtschaft. Zeitschrift der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld. Heft 10/04.

Weitz, Andrea: Coaching für einen Dozenten in einer Weiterbildungseinrichtung. In: OSC (Organisationsberatung Supervision Coaching). Hrsg. Dr. Astrid Schreyögg. Leske und Budrich, 2001.

Veröffentlichungen des Center for Sustainable Governance (CSG)

Vorstandsvergütung im Zeitalter der Nachhaltigkeit – Status Quo (Heft 5 der FHM-Schriftenreihe)

Das 5. Heft der FHM-Schriftenreihe trägt den Titel „Vorstandsvergütung im Zeitalter der Nachhaltigkeit – Status Quo“. Die Frage, unter Berücksichtigung welcher Bemessungsgrundlagen die Vorstände börsennotierter Aktiengesellschaften vergütet werden, wird nur vordergründig durch § 87 AktG beantwortet. Dort heißt es, dass der Aufsichtsrat bei der Festset-zung der Gesamtbezüge des einzelnen Vorstandsmitglieds (Gehalt, Gewinnbeteiligungen, Aufwandsentschädigungen, Versicherungsentgelte, Provisionen, anreiz-orientierte Vergütungszusagen wie zum Beispiel Aktienbezugsrechte und Nebenleistungen jeder Art) dafür zu sorgen habe, dass diese in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben und Leistungen des Vorstandsmitglieds, sowie zur Lage der Gesellschaft stünden und die übliche Vergütung nicht ohne besondere Gründe übersteigen sollten. Überdies ist geregelt, dass die Vergütungsstruktur bei börsennotierten Gesellschaften auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung auszurichten sei. Dass es alles andere als eindeutig ist, wie dieses neue Tatbe-standsmerkmal der nachhaltigen Unternehmensentwicklung (vgl. § 87 I 2 AktG), an welchem sich die Vorstandsvergütung ausrichten solle, zu verstehen ist, hat ein aktueller Beitrag verdeutlicht. Zwei Autoren, unter ihnen der ehemalige Bundesumweltminister Norbert Röttgen, haben dargelegt, dass dieses Tatbestands-merkmal entgegen der derzeit herrschenden Lehre im Aktienrecht alles andere als Lehrformelcharakter habe. Sie schlagen vor, das Kriterium der Nachhaltigkeit auch im Aktienrecht so zu verstehen, wie es im gesellschaftlich-politischen Bereich verstanden werde, also unter Zugrundelegung des weiten Nachhaltigkeits-begriffs auf der Grundlage des Brundtland-Berichts . Das gibt Anlass zu der Überlegung, wie der Status Quo bei Vorstandsvergütungen aussieht. Werden also ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Aspekte bereits jetzt bei der Festsetzung der Vorstandsvergütung im Sinne der Überlegungen von Röttgen und Kluge berücksichtigt oder wird in der Unternehmenspraxis das enge Verständnis der bisher herrschenden Lehre im Aktienrecht bevorzugt, lautet die Ausgangsfrage Untersuchung.

Herausgeber:

  • Prof. Dr. Richard Merk
  • Prof. Dr. Bernd Seel

Autoren:

  • Prof. Dr. Volker Wittberg
  • Elisa Vorsteher
  • Dominik Halter

ISBN: 978-3-937149-45-5
Lieferbar ab Juli 2015

Municipal Management of Administrative Burdens - Standard Cost Model as Method of Change

Diese Publikation behandelt die Frage, ob und unter welchen Bedingungen das Standardkosten-Modell (SKM) als Methode zur Schätzung bürokratischer Lasten dazu beitragen kann, einen gerechten Lastenausgleich für die Erfüllung kommunaler Aufgaben zu gestalten und so die Finanzkrise der Städte und Gemeinden in Deutschland zu meistern. Dazu werden in verschiedenen Kapiteln folgende drei Forschungsfragen bearbeitet: Die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Anwendung des SKM im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs und des Konnexitätsprinzips, die methodische Herangehensweise, um kommunalen Erfüllungsaufwand zu messen und die organisatorische Berücksichtigung dieser Ergebnisse im laufenden Gesetzgebungsprozess des Bundes.

In seiner Methodik bedient sich die Arbeit einer Mischung verschiedener Forschungsmethoden. Die Grundlage des Forschungsdesigns bilden fünf Interviews mit Vertretern relevanter Institutionen, die sich in Deutschland mit der praktischen Anwendung des SKM beschäftigen (Bertelsmann-Stiftung in Gütersloh, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer, Nationaler Normenkontrollrat in Berlin, Nationales Zentrum für Bürokratiekostenabbau an der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld, Statistisches Bundesamt in Wiesbaden). Zur Ergänzung untersucht die Dissertation alle Projekte, mit denen bisher das Standardkosten-Modell im öffentlichen Bereich zur Anwendung gebracht wurde. Gemeinsam mit einer Reflektion über seine Vorstellung von Zwischenergebnissen vor einem Auditorium von Experten (AWV e.V. in Berlin) entwickelt der Autor ein erstes hermeneutisches Vorverständnis für die drei Forschungsbereiche.

Die anschließende hermeneutische Textanalyse geht zunächst der Frage nach, unter welchen rechtlichen Rahmenbedingungen eine Anwendung des SKM auf kommunaler Ebene überhaupt möglich ist und welche etwaigen Änderungsbedarfe sich dafür ergeben. Dazu analysiert der Beitrag die landesverfassungsrechtliche Rechtsprechung zum Konnexitätsprinzip und kommunalen Finanzausgleich und prüft die Übertragbarkeit möglicher Parameter auf die Gesetzgebung des Bundes. Der Autor kommt dabei zu dem Ergebnis, dass eine ex-ante Abschätzung kommunalen Erfüllungsaufwands im Rahmen des kommunalen Konnexitätsprinzips und des kommunalen Finanzausgleichs nicht nur rechtlich zulässig, sondern verfassungsgerichtlich sogar geboten ist.

Im zweiten Teil stehen methodische Rahmenbedingungen im Vordergrund, die für eine Anwendung des SKM im Gesetzgebungsverfahren des Bundes aus kommunaler Sicht von Bedeutung sind. Dazu werden die landespezifisch existierenden Vorgaben zur Ermittlung kommunaler Bedarfe untersucht und vor dem Hintergrund des GG bewertet. Insbesondere hinterfragt die Arbeit die Definition des Erfüllungsaufwands im Sinne des Gesetzes zur Einsetzung des Nationalen Normenkontrollrates (Normenkontrollratsgesetz - NKRG) unter besonderer Berücksichtigung des kommunalen Zweckaufwands. Vor dem Hintergrund eines weiten Ermessensspielraums des Gesetzgebers arbeitet der Autor heraus, dass der Begriff des kommunalen Erfüllungsaufwands neben den bloßen Verwaltungskosten auch die Zweckausgaben umfasst. Eine ex-ante-Abschätzung dieses Erfüllungsaufwands ist mit Hilfe des SKM auf freiwilliger Grundlage mit einer repräsentativen Auswahl von Kommunen möglich.

Im dritten Teil werden die Möglichkeiten einer prozessualen Implementierung des SKM in die bundesgesetzliche Rechtsetzung geprüft. Dazu stellt die Arbeit die grundsätzliche Verantwortlichkeit des federführenden Ressorts auf Bundesebene auch für die Ermittlung des kommunalen Erfüllungsaufwands fest. Als bestmöglichen Zeitpunkt dafür schlägt der Autor die frühe Interessenermittlung nach § 41 GGO vor und verweist für das Vorgehen auf bereits auf Landesebene existierende Verfahren zur kommunalen Konsultation. Der Beitrag schließt mit einem Vorschlag zur verfahrensrechtlichen Implementierung des SKM in das Gesetzgebungsverfahren des Bundes.

Autor:

  • Thomas Wolf-Hegerbekermeier

ISBN 978-3-937149-44-8

Kommunaler Nachhaltigkeitskompass – Leitfaden zur Ermittlung und Darstellung des nachhaltigen Nutzens kommunaler Maßnahmen und Projekte

Der Leitfaden gibt kommunalen Praktikerinnen und Praktikern eine Hilfestellung, um den nachhaltigen Nutzen wichtiger oder größerer Projekte und Maßnahmen in den Gemeinden, Städten und Kreisen systematisch darzustellen.

Methodische Grundlage dieses Leitfadens ist eine Studie der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld (FHM), die mit Förderung durch das Bundeministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit das Thema des Gesetzesnutzens erforscht und im März 2013 den Nationalen Nachhaltigkeitskompass präsentiert hat. Dieser Nationale Nachhaltigkeitskompass wurde bereits auf dem Weltklimagipfel 2012 in Doha im Rahmen eines Side Event der Bundesregierung sowie auf der International Regulatory Reform Conference (IRRC) in Berlin vorgestellt. Zwischenzeitlich wurde der Nachhaltigkeitskompass im Januar 2014 mit dem zweiten „Preis für gute Gesetzgebung 2013“ der Deutschen Gesellschaft für Gesetzgebung in Berlin ausgezeichnet.

Gemeinsam mit dem Center for Sustainable Governance (CSG) an der FHM hat der Kreis Lippe daraufhin diese Methodik von der Ebene der nationalen Gesetzgebung auf die Ebene der Gemeinden, Städte und Kreise zur Beurteilung kommunaler Maßnahmen und Projekte übertragen.

Das Ergebnis dieses Transferprozesses ist der Kommunale Nachhaltigkeitskompass zur Ermittlung und Darstellung des nachhaltigen Nutzens kommunaler Maßnahmen und Projekte, den die FHM und der Kreis Lippe auf der Konferenz der European Group for Public Administration (EGPA) im Jahr 2014 in Speyer vor rund 450 Experten aus 44 Ländern vorgestellt haben. Mit diesem Kommunalen Nachhaltigkeitskompass liegt erstmals eine systematische Methode vor, um die Nachhaltigkeit von Projekten und Maßnahmen in den Gemeinden, Städten und Kreisen zu bewerten. Wichtig ist dabei die Besinnung auf eine strategische Entwicklungsplanung mit klar definieren Zielen und Schwerpunkten, die zum konsequenten Maßstab einer nachhaltigen Lokalpolitik gemacht werden kann.

Unter Umständen hilft eine einfach zu handhabende Methode zur Abschätzung des nachhaltigen Nutzens eigener Projekte zugleich, die Sinnhaftigkeit auch unter haushalterischen Gesichtspunkten zu begründen. Mit Hilfe eines grafisch aufgearbeiteten Kompasses lassen sich die Ergebnisse der Bewertung farblich darstellen und auf einen Blick zusammenfassen. Der hier vorgestellte kommunale Nachhaltigkeitskompass kann jedenfalls dabei helfen, politische Diskussionen über kommunale Projekte zu versachlichen und ihren nachhaltigen Nutzen kritisch darzustellen. Die letzte und mit Hilfe eines kommunalen Nachhaltigkeitskompasses sachlich begründete Entscheidung liegt nach den Prinzipien der kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland jedoch nach wie vor beim Rat bzw. dem Kreistag – und das ist gut so! Viel Erfolg bei der Anwendung und Nutzung dieses Leitfadens.

Nachhaltigkeitsberichterstattung in mittelständischen Unternehmen - Fallstudien zu unternehmerischen Lösungsansätzen (Heft 3 der FHM-Schriftenreihe)

In der Publikation bieten die Unternehmen comspace GmbH & Co. KG, Halfar System GmbH, HÜCOBI GmbH und NEUHÄUSER GmbH konkrete Einblicke in ihre unternehmerische Nachhaltigkeit und entsprechende Berichterstattung und ermöglichen dem Leser so einen Eindruck  von der tatsächlichen Umsetzung der Nachhaltigkeitsberichterstattung in mittelständischen Unternehmen.
Hierbei wird deutlich, dass sich die KMU in Deutschland oft mehr die Frage des „Ob“, sondern vornehmlich des „Wie“ der Nachhaltigkeit und ihrer Berichterstattung stellen. Oft wird die Kritik geäußert, dass der Begriff Nachhaltigkeit vermehrt verwässert wird und somit zu einer „Maske“ und einem „Greenwashing“ verkommt. Grund dafür ist sicher auch, dass es keine allgemeingültige Definition des Begriffs Nachhaltigkeit gibt und Nachhaltigkeit entsprechend unterschiedlich ausgelegt wird. Die Politik trägt dazu bei, indem sie durch abstrakte und unspezifische Vorgaben wenige Hilfestellungen zur Konkretisierung, praktischen Anwendbarkeit, Messbarkeit und Kontrollierbarkeit bietet. Insbesondere die KMU haben Probleme, sich mit der Vielzahl von schwer greifbaren Kriterien in der Nachhaltigkeitsberichterstattung ausreichend auseinanderzusetzen. Dies soll und kann nicht Ziel der Berichterstattung sein, denn Transparenz und Richtigkeit sind bei jeglicher Berichterstattung entscheidende Aspekte.
Es muss Nachhaltigkeitsberichtssysteme geben, die praxisnah auf den Mittelstand zu geschneidert sind. Die Standards, die sich bislang entwickelt haben, sind oftmals zu „mächtig“ für die Realität der KMU. Einer flächendeckenden Verpflichtung zur Berichterstattung stehen die KMU äußerst skeptisch gegenüber. Neben dem drohenden Aufwand, sprich dem Mangel an Effizienz, sieht man, dass auch die Effektivität gegenüber dem derzeitigen Stand verbessert werden muss, um umfassende Akzeptanz der Unternehmen und Stakeholder zu erhalten.
Zwar gibt es heute noch keine Verpflichtung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für die KMU, jedoch haben schon einzelne KMU Elemente zur Nachhaltigkeit in Geschäftsberichten, Leitlinien etc. verankert. Vier Beispiele, wie mittelständische Unternehmen mit dem Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung umgehen, sind in diesem Heft der FHM-Schriftenreihe präsentiert.

Herausgeber:

  • Dr. Norbert Röttgen
  • Hans-Georg Kluge
  • Prof. Dr. Volker Wittberg

Autorin:

  • Elisa Vorsteher

ISBN 978-3-937149-50-9

Local Sustainability Compass

Auf der Konferenz 2014 der European Group for Publikum Administration (EGPA) in Speyer haben der Kreis Lippe und das neu gegründete Nachhaltigkeits-Institut der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld „Center for Sustainable Governance (CSG)“ ein neuartiges Konzept zur nachhaltigen Regionalentwicklung vorgestellt. Mit dem sogenannten Kommunalen Nachhaltigkeitskompass wurde eine systematische Methode entwickelt, um die Nachhaltigkeit von Projekten und Maßnahmen in den Städten und Gemeinden zu bewerten. Grundlage hierfür war das Standardnutzen-Modell, das die FHM mit Förderung durch das Bundesumweltministerium entwickelt hat und das auf dem Weltklimagipfel in Doha auf großes internationales Interesse gestoßen ist. Auf Grundlage der definierten Kriterien des Kommunalen Nachhaltigkeitskompasses ist es möglich, konkrete Projekte mit Hilfe des Standardnutzen-Modells zur besseren Vorbereitung der politischen Willensbildung zu bewerten. Mit Hilfe eines grafisch aufgearbeiteten Kompasses lassen sich die Ergebnisse der Bewertung farblich darstellen und auf einen Blick zusammenfassen.

Nationaler Nachhaltigkeitskompass - Standardnutzen-Model

Gute Rechtsetzung und eine darauf aufbauende funktionierende Verwaltung sind grundlegende Bestandteile guter Regierungsführung. Mit der Aufnahme des Themenfeldes „Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung” in das Regierungsprogramm der Bundesregierung und der Einrichtung eines Nationalen Normenkontrollrates sind seit beinahe einem Jahrzehnt nach außen sichtbare Schritte eingeleitet worden, um dieses Ansinnen auch in den politischen Alltag zu überführen.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung verfolgt mit der Broschüre, die auf Basis eines vom Nationalen Zentrum für Bürokratiekostenabbau (NZBA) an der Fachhochschule des Mittelstands Bielefeld umgesetzten Projektes entstanden ist, einen in der politischen Debatte bisher seltenen Ansatz: Anstelle der hergebrachten Bemessung der Standardkosten rücken wir eine Schätzung des Standardnutzens einer Regulierung in den Vordergrund. Da dieses nicht im luftleeren Raum geschehen soll, steht im Mittelpunkt des Projektes die Entwicklung eines Modells zur Schätzung des Standardnutzens von Gesetzen und Regelungen auf der Basis eines nachhaltigen Wachstumsbegriffs.

Die Zukunft gibt es nur einmal! Plädoyer für mehr unternehmerische Nachhaltigkeit

Fragen der Nachhaltigkeit werden in Zeiten des globalen Wandels immer wichtiger und nehmen inzwischen eine zentrale Bedeutung in Unternehmen ein. Die Autoren und Herausgeber – profilierte Unternehmer sowie Fachleute aus der Welt der Verbände, Stiftungen, Kreditinstitute und Gewerkschaften – plädieren für eine ökosoziale Marktwirtschaft mit Standards und Regeln, die eine stabile und nachhaltige Entwicklung gewährleisten. Sie beschreiben ihre persönlichen Erfahrungen im Hinblick auf nachhaltige Unternehmensführung
und zeigen Wege für Veränderungen auf.
Inhalt:

  • Unternehmerische Nachhaltigkeit als Leitmotiv in einer neuen Wirtschaftsordnung
  • Nachhaltigkeit in der Unternehmenspolitik
  • Nachhaltigkeit im Finanzmanagement
  • Nachhaltigkeit im Personalmanagement

Autoren:

  • Prof. Dr. Wolfgang Krüger
  • Prof. Dr. Bernhard von Schubert
  • Prof. Dr. Volker Wittberg

ISBN 978-3-8349-2497-1

CSR-Fallstudien

Für Hochschulen, Weiterbildungsorganisationen, Verbände und Wirtschaftsförderungseinrichtungen wurden im Zuge des Mittelstandsprojekts der GILDE-Wirtschaftsförderung CSR-Fallstudien entwickelt und zur Verfügung gestellt.

BIONADE GmbH: „Brause“ für einen gesunden Lifestyle 
Gesellschaftliche Verantwortung durch ökologische Produkte. Durch erfolgreiche Differenzierung vom Öko-Nischenprodukt zum Kultgetränk für alle.

Hess Natur GmbH: Ethik und Ökologie – von der Faser bis zum Kleid 
Soziale und ökologische Standards entlang der textilen Wertschöpfungskette.

VAUDE Sport GmbH & Co. KG: Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Ein unternehmerischer Beitrag zur Umkehr des demografischen Wandel

FHM-Schriftenreihe

Die Schriftenreihe der Fachhochschule des Mittelstands beschäftigt sich mit aktuellen und zukünftigen Frage- und Themenstellungen insbesondere mittelständisch geprägter Unternehmen.

Die Beiträge stammen aus Lehrveranstaltungen, Vorträgen, Projekten oder auch Masterarbeiten und beinhalten sowohl Beiträge von Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitern, Studierenden und externen Lehrbeauftragten und Partnern. In regelmäßigen erscheinenden Beiträgen (pro Halbjahr ein Heft) werden wirtschaftliche, wirtschaftspolitische und gesellschaftsrelevante Themen aus dem Fundus der FHM aufgegriffen und in der Schriftenreihe zunächst als online-Beitrag publiziert.

Die Wahl dieser spezifischen Publikationsform soll den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, insbesondere zur mittelständischen Wirtschaft weiter aktualisieren und schnellere Reaktionszyklen zwischen beiden Dialogpartnern ermöglichen. Auch ein Publikations-Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist erwünscht.

Heft 1: Unternehmensführung in der globalisierten Wirtschaft

Heft 1 der Schriftenreihe der FHM mit dem Titel „Unternehmensführung in der globalisierten Wirtschaft“ greift eine Thematik auf, die das Management mittelständischer Unternehmen fordert. 

Gemeint sind Veränderungen im Umfeld der Mittelständler, die insbesondere durch die Liberalisierung der Märkte in den Sog der Globalisierung geraten. Die Kräfte, die heute die Globalisierung treiben, lassen sich nach Rall 1) in vier Gruppen einteilen, „die nicht unabhängig von einander sind, sondern sich gegenseitig beeinflussen. Globalisierung der Kapitalmärkte, schneller Technologiewandel, Deregulierung von Märkten und Industrien, schließlich Wachstum von einigen Schwellenländern“.

Studierende des Masterstudienganges „International Management an der FHM“ in Bielefeld haben diese Inhalte durch das Modul „Unternehmensführung der globalisierten Wirtschaft“ ausführlich bearbeitet und einige ausgewählte Inhalte dokumentiert.  

In diesem Modul werden die Entscheidungsparameter und Kriterien behandelt, die bei einem internationalen Marktauftritt berücksichtigt werden müssen. Neben der strategischen Dimension geht es um die spezifischen Anforderungen bei der Leistungserstellung, des Einflusses der Strategie auf die Organisation und interkulturellen Anforderungen, die sich in der Unternehmenskultur wiederspiegeln. 

Die Autorenbeiträge kommen von Studierenden des Master-Studiengangs „International Management“ (MA-IM01-VZ), die kurz vor Ihrem Abschluss stehen, eine Reihe von Praxis-Erfahrungen in führenden mittelständischen Unternehmen haben und dadurch theoretische Modelle empirisch bewerten können. 

Eine historisch-wirtschaftliche Betrachtung der Globalisierung (v. Waldhausen, J. Raby) kommt zu der Erkenntnis, dass „sie ein diskontinuierlicher, dynamischer Prozess mit disruptiven Ereignissen ist. Übergreifend lässt sich aber eine fortschreitende Komplexität in den Motiven der Globalisierung feststellen“.

D. Wegener verdeutlicht in seinem Aufsatz, dass bei der „Gegenüberstellung von Internationalisierung und Globalisierung die Komplexität ein herausragendes Merkmal ist. Dies ist beispielsweise sehr gut an den wachsenden Anforderungen an das Management feststellbar“.

Im Beitrag von Herrn Markovic geht es um Nnue Organisationsformen, die, beeinflusst durch veränderte Entscheidungsprozesse und Echtzeitstrukturen, einen intensiven Wandel der bisherigen Strukturen mit sich bringen. Tatsächlich heißt eines der bekanntesten Schlagwörter, das im Zusammenhang mit neuen Organisationsformen vorkommt „virtuelle Unternehmen“. Darüber hinaus prognostiziert der Autor, dass sich zwei wesentliche Trends abzeichnen: a) eine intraorganisatorische Perspektive, die sich künftig mit Fragen globaler Teams und ihrer IKT-Unterstützung beschäftigen. B) interorganisatorische Perspektive von Fragestellungen der Covernance, beispielsweise Themen der Netzwerkorganisation usw. 

Corporate Governance Strukturen und daraus resultierende Problematiken liegen in der Principal-Agent-Theory und der Informationsasymetrie (vgl. Ludewig). Es wird also deutlich, dass die Corporate Governance im Laufe der Globalisierung immer weiter an Bedeutung für die Unternehmen gewonnen hat und eine entscheidende Rolle beim Internationalisierungsprozess spielt.

Im Beitrag von Jana Hunecke und Natalia Zweer geht es um „Chancen und Herausforderungen der Globalisierung unter besonderer Berücksichtigung der Dimensionen Ökonomie, Ökologie, Gesellschaft und Politik“.  Die „wichtigste Erkenntnis ist, dass es sich bei der Globalisierung um einen bereichsübergreifenden Entwicklungsprozess handelt, der aus einer Vielzahl von Einflussfaktoren resultiert, aber auch selbst das Weltgeschehen beeinflusst“, so die Autoren. Für eine zukünftig nachhaltige Entwicklung wird eine stärkere internationale Entwicklungszusammenarbeit durch mehr Kooperation und Dialog notwendig sein. 

Zitate der Bienenfabel von Berndard Mandeville 2) aus dem Jahr 1722 und den aktuellen Darstellungen politischer Entscheidungsträger zum Thema Globalisierung ergeben verblüffende Erkenntnisprozesse (Bernd Seel). Eine Prognose von Helmut Schmidt 3) zur Globalisierung aus dem Jahr 1995: „Die Menschen in den anderen Ländern sind bereit für niedrigeren Lohn und härter zu arbeiten, als es die Menschen in den Industrieländern gewohnt sind. Folge: Sofern diese Länder Güter herstellen können, die denen der Industrieländer gleichwertig sind, sind diese daher billiger“. 

Die von Helmut Schmidt geäußerte Wirtschaftsideologie greift auf Ideen zurück, die Mandeville als erster in solcher Deutlichkeit ausgesprochen haben dürfte: Wenn die arbeitende Bevölkerung in einem Land zwölf Stunden am Tag  und sechs Tage in der Woche arbeitet, während sie in einem anderen Lande nur acht Stunden am Tage und nicht mehr als vier Tage in der Woche beschäftigt wird, müssen ihre Produkte teurer sein und haben einen Konkurrenznachteil. Eine Handelsnation könne die andere nur unterbieten, wenn ihre Nahrungsmittel und alle Lebensbedürfnisse … billiger sind, oder aber ihre Arbeiter sind fleißiger oder arbeiten länger oder begnügen sich mit einer einfacheren Lebensführung als ihre Nachbarn. Die grundlegende Erkenntnis von Mandeville: Individueller Nutzen muss nicht mit globalem Nutzen identisch sein.

Zusammenfassend stehen die Beiträge des 1. Heftes der Schriftenreihe der Fachhochschule des Mittelstands unter dem Motto: Unternehmenswachstum durch Globalisierung, insbesondere für den Mittelstand.

Heft 2: Anreizsysteme

Heft 2 der Schriftenreihe der Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) widmet sich dem Thema „Anreizsysteme“.

Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, läßt die Schafe im Stich und flieht wenn er den Wolf kommen sieht“ [1]

Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt. Der Anreiz für seine Tätigkeit ist nicht die Sicherheit oder die Liebe zu den Tieren, sondern die reine materielle Vergütung, das Geld.

Mit diesem treffenden biblischen Zitat wird die Problematik, Komplexität, Vielfalt  und Notwendigkeit von Anreizsystemen deutlich.

 

Wie genau entsteht Motivation? Und inwiefern sind Anreizsysteme überhaupt geeignet, Mitarbeiter nachhaltig zu motivieren und langfristig zur Sicherung bzw. Erhöhung des Unternehmenserfolgs und der Wettbewerbsfähigkeit beizutragen? Ist das Ergebnis permanenter Anreizsysteme nicht die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses?

Mit diesen Themen setzt sich ein Alumni der FHM, Mario Motzkuhn, intensiv auseinander. Sein Beitrag: Wie geht Motivation wirklich? Betriebliche Anreizsysteme auf dem Prüfstand. Mario Motzkuhn (Jahrgang 1981) ist seit 2014 Executive Producer bei „umbelichtet! Filmproduktion“ in Konstanz und studierte von 2009 bis 2013 Medienwirtschaft an der FHM in Bielefeld.

Offensichtlich ist, dass vor wenigen Jahren der Begriff „Corporate Event“ zweifellos ein Modebegriff war. Mittlerweile hat das Eventmarketing Einzug in die Kommunikationspolitik von Unternehmen genommen. Um Mitarbeiter, Führungskräfte oder auch Aktionäre emotional zu binden und zu motivieren, setzen immer mehr Unternehmen auf die Ausrichtung von Corporate Events. Diese dienen der Vermittlung der Unternehmensziele, der Festigung der Unternehmensidentität sowie der Bindung an das Unternehmen. Wegen des geringen Streuverlustes und der direkten Ansprache definierter Zielgruppen liegen Corporate Events besonders im Trend. Bei einem Corporate Event kann, vor allem durch intensive und erlebnisorientierte Kommunikation, ein „hohes Maß an Involvement“[2] erreicht werden und die Botschaften, Visionen und Ziele der Unternehmen können emotional und langfristig in dem Gedächtnis der Teilnehmer verankert werden.

Corporate Events – Empirische Analyse des Beitrags von Events zur Mitarbeitermotivation in mittelständischen Unternehmen von Lara Lueg, Alumni seit dem 2.6.14 mit Abschluss Eventmanagement & Entertainment.

Ebenfalls Alumni seit dem 2.6.14 ist Alena Frentrup. Ihr Beitrag: „Mitarbeitermotivation – Möglichkeiten und Grenzen von Incentives. Alena Frentrup, geboren 1991 in Bielefeld,  wuchs in der Bücherstadt Gütersloh auf. Während des Studiums wirkte sie an zahlreichen, auch überregionalen Projekten in Berlin und Ostwestfalen-Lippe mit. Seit 2014 arbeitet sie in einer großen Agentur für Live-Marketing in Köln. Ihr Fazit: Es ist deutlich geworden, dass Incentives ein wirksames Instrument der Mitarbeitermotivation darstellen. Der Einsatz von Incentives stellt allerdings keineswegs eine leichte Aufgabe für das Unternehmen dar. Es gibt viele Einzelheiten, die zu bedenken sind, und zahlreiche Grenzen, die dem gewünschten Erfolg im Weg stehen können. Obgleich eine Vielzahl an möglichen Grenzen des Einsatzes von Incentives aufgezeigt wurde, ist an dieser Stelle noch einmal zu betonen, dass diese Grenzen durch gezielte Konzeption des Incentives nicht entstehen oder sogar zu Möglichkeiten werden können. Wird die Prämie vor allem auf die Mitarbeiter und das Unternehmen abgestimmt, so steht einem erfolgreichen Einsatz von Incentives trotz einiger Unsicherheiten nichts im Wege. In diesem Fall können Incentives gewinnbringend als Instrument der Mitarbeitermotivation wirken.

 

In dem Beitrag „Kritische Betrachtung der Principal-Agent-Theory unter Berücksichtigung der Corporate Governance Struktur“ von Maximilian von Wieding (Alumni 2014) Zentrales Drehmoment der Agency-Theorie ist das Informationsdefizit des Prinzipals, aus dem die Agenturprobleme erst erwachsen. Dadurch begründet die Agency-Theory die Notwendigkeit von Anreizsystemen. Ihre Überlegungen lassen sich auf sämtliche vertraglichen Delegationsbeziehungen anwenden. Denn die Komplexität und Fülle der Entscheidungsprobleme in einer Unternehmung zwingt zur Delegation von Entscheidungsaufgaben und -kompetenzen an Fachspezialisten.

Dass Menschen auf Anreize reagieren, ist eine der grundlegenden Prämissen der Ökonomie. Werden falsche Anreize gesetzt, steigt die Wahrscheinlichkeit für unerwünschtes Verhalten. Ob diese falschen Anreize bewusst gesetzt wurden oder ob sie eine unbeabsichtigte Nebenwirkung der eingesetzten Führungs- und Steuerungsmechanismen sind, spielt dabei keine Rolle. Je stärker die falschen Anreize sind, desto wahrscheinlicher und desto verbreiteter wird das unerwünschte Verhalten. Das gilt auch dann, wenn es gegenläufige Kräfte gibt, wie etwa ethische und moralische Standards oder einen unternehmensspezifischen Verhaltenskodex.

 

Der vorletzte Beitrag in Heft 2 der Schriftenreihe der FHM beschäftigt sich mit der Motivation und Bindung von Mitarbeitern durch ein ganzheitliches Anreizsystem, dargestellt am Beispiel der GERRY WEBER INTERNATIONAL AG. Bedingt durch den demographischen Wandel wird es für Unternehmen immer wichtiger sich als attraktiver Arbeitgeber aktuellen und zukünftigen Mitarbeitern zu präsentieren, um Fach- und Führungskräfte zu binden und neue Mitarbeiter zu gewinnen.

Auch die GERRY WEBER International AG will durch eine ganzheitliche Betrachtung und Anpassung der Einflussfaktoren die Arbeitsbedingungen optimal gestalten, damit Mitarbeiter ihre Potenziale voll entfalten können.

Dabei spielen die Handlungsfelder Aus- und Weiterbildung, Gestaltung des Arbeitsplatzes und der Arbeitszeiten, Gesundheitsmanagement und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine bedeutende Rolle.

Im Folgenden werden diese Handlungsfelder vorgestellt. Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt.

Den Abschluss bildet der Beitrag von Dr. Philip Seel L.L.M. zu steuerrechtlichen und rechtlichen Aspekten von Anreizsystemen. Seel ist Rechtsanwalt im Hammer Büro der Sozietät Streitbörger & Speckmann, eine mit dem Institut für Unternehmensgründung und Unternehmensnachfolge (IUG) kooperierenden Kanzlei. Die Vereinbarung von Anreizmodellen in Dienstverträgen (Arbeits-/Anstellungsverträge) ist aus der Praxis der Vertragsgestaltung nicht wegzudenken. Derartige (Vergütungs-)Modelle sind bei Führungskräften lange üblich, in jüngerer Zeit setzen sie sich auch in den Verträgen auf unteren Hierarchieebenen abseits der „klassischen“ Gewährung der privaten Dienstwagennutzung durch.

Im Folgenden sollen Erscheinungsformen klassischer Anreizsysteme in Unternehmen kurz in rechtlicher Sicht dargestellt und auf jeweilige Probleme eingegangen werden. Der Schwerpunkt dieser Betrachtung liegt bei dem üblichsten aller Anreizsysteme: Bei der Gewährung unmittelbarer oder mittelbarer finanzieller Zuwendungen, die an Gegenleistungen des Mitarbeiters geknüpft sind.

Darüber hinaus soll knapp auch auf Anreizsysteme eingegangen werden, die vor allem in Verträgen betreffend die fixe / variable Vergütung von Führungskräften anzutreffen sind – und die ggf. auch auf Arbeitnehmer anderer Hierarchieebenen mit Erfolg ausgedehnt werden könnten, was in der Praxis allerdings kaum zu beobachten ist.


[1] Altes Testament, Buch Johannes 10 Kap. 11 – 12. Vers
[2] Altes Testament, Buch Johannes 10 Kap. 11 – 12. Vers

Heft 3: Nachhaltigkeitsberichterstattung in mittelständischen Unternehmen

In der Publikation bieten die Unternehmen comspace GmbH & Co. KG, Halfar System GmbH, HÜCOBI GmbH und NEUHÄUSER GmbH konkrete Einblicke in ihre unternehmerische Nachhaltigkeit und entsprechende Berichterstattung und ermöglichen dem Leser so einen Eindruck  von der tatsächlichen Umsetzung der Nachhaltigkeitsberichterstattung in mittelständischen Unternehmen.
Hierbei wird deutlich, dass sich die KMU in Deutschland oft mehr die Frage des „Ob“, sondern vornehmlich des „Wie“ der Nachhaltigkeit und ihrer Berichterstattung stellen. Oft wird die Kritik geäußert, dass der Begriff Nachhaltigkeit vermehrt verwässert wird und somit zu einer „Maske“ und einem „Greenwashing“ verkommt. Grund dafür ist sicher auch, dass es keine allgemeingültige Definition des Begriffs Nachhaltigkeit gibt und Nachhaltigkeit entsprechend unterschiedlich ausgelegt wird. Die Politik trägt dazu bei, indem sie durch abstrakte und unspezifische Vorgaben wenige Hilfestellungen zur Konkretisierung, praktischen Anwendbarkeit, Messbarkeit und Kontrollierbarkeit bietet. Insbesondere die KMU haben Probleme, sich mit der Vielzahl von schwer greifbaren Kriterien in der Nachhaltigkeitsberichterstattung ausreichend auseinanderzusetzen. Dies soll und kann nicht Ziel der Berichterstattung sein, denn Transparenz und Richtigkeit sind bei jeglicher Berichterstattung entscheidende Aspekte. 
Es muss Nachhaltigkeitsberichtssysteme geben, die praxisnah auf den Mittelstand zu geschneidert sind. Die Standards, die sich bislang entwickelt haben, sind oftmals zu „mächtig“ für die Realität der KMU. Einer flächendeckenden Verpflichtung zur Berichterstattung stehen die KMU äußerst skeptisch gegenüber. Neben dem drohenden Aufwand, sprich dem Mangel an Effizienz, sieht man, dass auch die Effektivität gegenüber dem derzeitigen Stand verbessert werden muss, um umfassende Akzeptanz der Unternehmen und Stakeholder zu erhalten.
Zwar gibt es heute noch keine Verpflichtung zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für die KMU, jedoch haben schon einzelne KMU Elemente zur Nachhaltigkeit in Geschäftsberichten, Leitlinien etc. verankert. Vier Beispiele, wie mittelständische Unternehmen mit dem Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung umgehen, sind in diesem Heft der FHM-Schriftenreihe präsentiert.

Herausgeber:

  • Dr. Norbert Röttgen
  • Hans-Georg Kluge
  • Prof. Dr. Volker Wittberg

Autorin:

  • Elisa Vorsteher

ISBN 978-3-937149-50-9
Lieferbar ab Januar 2015

Heft 4: Lern- und Arbeitswelten von morgen - Schwerpunkt: Werteorientierung

Die Schriftenreihe der Fachhochschule des Mittelstands beschäftigt sich mit aktuellen und zukünftigen Frage- und Themenstellungen insbesondere mittelständisch geprägter Unternehmen. In regelmäßig erscheinenden Beiträgen werden wirtschaftliche, wirtschaftspolitische und gesellschaftsrelevante Themen aus dem Fundus der FHM aufgegriffen und in der Schriftenreihe zunächst als online-Beitrag publiziert.

Das 4. Heft der FHM-Schriftenreihe trägt den Titel „Lern- und Arbeitswelten von morgen – Schwerpunkt: Werteorientierung“, angelehnt an das 24. BOW-Forum, dass in der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) stattfand.
Die Beiträge dieses Heftes stammen von den Referenten des 24. BOW-Forums, bestehend aus Geschäftsführern, Hochschullehrern, Personalern und Studierenden.
Dadurch ergibt sich ein interessanter Mix aus verschiedenen Blickpunkten auf das Thema Werteorientierung.

Werte haben eine große Bedeutung für die Unternehmen, denn sie hängen zusammen mit der Unternehmenskultur. Da jeder Mitarbeiter eine andere Vorstellung von Werten hat, liegt die Herausforderung darin, alle Mitarbeiter auf einen gemeinsamen Weg zu führen. Dies führt innerhalb eines Unternehmens zu einem „Wir-Gefühl“ und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. Auch in der Außendarstellung wirkt sich ein Handeln nach Werten positiv aus, da Kunden wissen, auf was sie sich einlassen.

Dabei muss man allerdings bedenken, dass zwischen den verschiedenen Generationen auch unterschiedliche Wertevorstellungen vorherrschen. Die heutige Zeit ist durch Web 2.0 und die zunehmende Digitalisierung stark beeinflusst. Es ist selbstverständlich, immer und überall erreichbar zu sein. Um allerdings einen Ausgleich zu dem Beruf zu gewinnen, wird stärker auf die Work-Life-Balance geachtet.

Allerdings führt eine rückläufige Geburtenquote und eine älter werdende Gesellschaft zu einem demographischen Wandel. Dieser hat unmittelbare Auswirkungen auf die Arbeitswelt, denn er führt zu einem Fachkräftemangel. Daher müssen Lösungsansätze geschaffen werden, wie die älteren Mitarbeiter, die Know-how Träger sind, dieses Know-how im Unternehmen weitergeben.

Es bestehen aber nicht nur verschiedene Werteauffassungen zwischen den Generationen, sondern auch zwischen dem Chef und den Angestellten. Dies kann schnell zu Konflikten führen. Genauso schnell kann dieser Konflikt aber aus der Welt geschafft werden, eine gute Kommunikation vorausgesetzt.

In dem 4. Heft der FHM-Schriftenreihe wird unter anderem auf diese angeführten Punkte eingegangen und Ratschläge gegeben. Zudem lassen sich weitere spannende Fragestellungen und Themen finden.

Heft 5: Spezial: Vorstandsvergütung im Zeitalter der Nachhaltigkeit – Status Quo

Das 5. Heft der FHM-Schriftenreihe trägt den Titel „Vorstandsvergütung im Zeitalter der Nachhaltigkeit – Status Quo“. Die Frage, unter Berücksichtigung welcher Bemessungsgrundlagen die Vorstände börsennotierter Aktiengesellschaften vergütet werden, wird nur vordergründig durch § 87 AktG beantwortet. Dort heißt es, dass der Aufsichtsrat bei der Festset-zung der Gesamtbezüge des einzelnen Vorstandsmitglieds (Gehalt, Gewinnbeteiligungen, Aufwandsentschädigungen, Versicherungsentgelte, Provisionen, anreizorientierte Vergütungszusagen wie zum Beispiel Aktienbezugsrechte und Nebenleistungen jeder Art) dafür zu sorgen habe, dass diese in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben und Leistungen des Vorstandsmitglieds, sowie zur Lage der Gesellschaft stünden und die übliche Vergütung nicht ohne besondere Gründe übersteigen sollten. Überdies ist geregelt, dass die Vergütungsstruktur bei börsennotierten Gesellschaften auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung auszurichten sei. Dass es alles andere als eindeutig ist, wie dieses neue Tatbe-standsmerkmal der nachhaltigen Unternehmensentwicklung (vgl. § 87 I 2 AktG), an welchem sich die Vorstandsvergütung ausrichten solle, zu verstehen ist, hat ein aktueller Beitrag verdeutlicht. Zwei Autoren, unter ihnen der ehemalige Bundesumweltminister Norbert Röttgen, haben dargelegt, dass dieses Tatbestands-merkmal entgegen der derzeit herrschenden Lehre im Aktienrecht alles andere als Lehrformelcharakter habe. Sie schlagen vor, das Kriterium der Nachhaltigkeit auch im Aktienrecht so zu verstehen, wie es im gesellschaftlich-politischen Bereich verstanden werde, also unter Zugrundelegung des weiten Nachhaltigkeitsbegriffs auf der Grundlage des Brundtland-Berichts . Das gibt Anlass zu der Überlegung, wie der Status Quo bei Vorstandsvergütungen aussieht. Werden also ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Aspekte bereits jetzt bei der Festsetzung der Vorstandsvergütung im Sinne der Überlegungen von Röttgen und Kluge berücksichtigt oder wird in der Unternehmenspraxis das enge Verständnis der bisher herrschenden Lehre im Aktienrecht bevorzugt, lautet die Ausgangsfrage der Untersuchung.

Herausgeber:

  • Prof. Dr. Richard Merk
  • Prof. Dr. Bernd Seel

Autoren:

  • Prof. Dr. Volker Wittberg
  • Elisa Goldmann
  • Dominik Halter

ISBN: 978-3-937149-45-5
Lieferbar ab Juli 2015

Heft 6: FHM Jahresmotto 2014/15: Values for Future

Die Schriftenreihe der Fachhochschule des Mittelstands beschäftigt sich mit aktuellen und zukünftigen Frage‐ und Themenstellungen insbesondere mittelständisch geprägter Unternehmen. In regelmäßig erscheinenden Beiträgen werden wirtschaftliche, wirtschaftspolitische und gesellschaftsrelevante Themen aus dem Fundus der FHM aufgegriffen und in der Schriftenreihe sowohl als Onlinebeitrag als auch als Print publiziert.

Die Wahl dieser spezifischen Publikationsform soll den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, insbesondere zur mittelständischen Wirtschaft weiter aktualisieren und schnellere Reaktionszyklen zwischen beiden Dialogpartnern ermöglichen. Auch ein Publikations-Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist erwünscht.

Das 6. Heft der FHM‐Schriftenreihe trägt den Titel „Values for Future“, angelehnt an das Jahresmotto 2014/2015 an der Fachhochschule des Mittelstandes Bielefeld.
Die Beiträge dieses Heftes stammen von Professoren, Absolventen sowie Mitarbeitern der FHM.

Hieraus ergibt sich ein interessanter Mix aus verschiedenen Blickpunkten auf das Thema „Values for Future“.

Der erste Beitrag dieses Heftes beschäftigt sich mit dem Thema „Werte und Werteorientierungen“ und wurde von einer Autorengruppe bestehend aus Studierenden des Studiengangs International Management (IM-04) unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Lentz erstellt.

Die Thematik „Werte und Werteorientierung“ besitzt in der heutigen Zeit einen zunehmend hohen Stellenwert. Aufgrund des Wertewandels und verkürzter Studienzeiten stimmen die Werte und Werteorientierungen und folglich auch die persönlichen und sozialen Kompetenzen der Studierenden oftmals nicht mehr mit den Anforderungen künftiger Arbeitgeber überein. Die im Beitrag beschriebene Studie untersucht die aktuellen Werte und Werteorientierungen von Studierenden.

„Unternehmenstraditionen als Managementfaktor“ entstand in Koautorenschaft von Frau Prof. Dr. Wolfert mit Frau Dr.phil. Khomitch.

Frau Dr. Khomitch ist Hochschullehrerin an der Belorussischen (Weißrussischen) Staatlichen Universität Minsk und arbeitet an der Fakultät für Philosophie und Sozialwissenschaften, namentlich am dortigen Lehrstuhl für „Philosophie und Methodologie der Wissenschaften“.

Frau Prof. Dr. Wolfert ist Hochschullehrerin der Fachhochschule des Mittelstands am Standort Schwerin im Lehrbereich Unternehmensmanagement.

Das Jahresmotto der FHM „Values for Future“ war für die Autorinnen Inspiration, Motivation und Herausforderung zugleich, im Spannungsfeld von Werten, Ökonomie und Zukunft ein gemeinsames, im Kontext von Philosophie und Betriebswirtschaftslehre interdisziplinär bearbeitbares und aktuell interessierendes Thema aufzugreifen. Schnittmengen zwischen eher abstrakten philosophischen Sichtweisen einerseits und einer stark auf Anwendungsbezüge fokussierte BWL als Managementlehre andererseits sind aus dem Blickwinkel der Autorinnen in „Values for Future“ nahezu postuliert. Das Jahresmotto bot genau den Rahmen, um sich sowohl in interdisziplinärer als auch in internationaler Zusammenarbeit akademisch zu positionieren.

„Unternehmenstraditionen als Managementfaktor“ ist ein Versuch, für die unterschiedlichen Lesergruppen der FHM-Schriftenreihe einen interessanten Diskussionsbeitrag zu liefern, der sowohl akademischen als auch praxisorientierten Lesern Anregungen zu geben vermag.

Aus einem persönlichen Interesse von Frau Laura Wieczorek, einer Absolventin der FHM, entstand die Arbeit „Zusammenhang zwischen ethischer Unternehmensführung und Mitarbeitermotivation“. Sie beschreibt, welchen Bedeutung die Unternehmenswerte im Unternehmen für die Mitarbeiter haben und ob man Mitarbeiter mit den Unternehmenswerten motivieren kann.

Für Frau Wieczorek war es wichtig, herauszufinden, ob die Unternehmenswerte intern überhaupt bekannt sind. Ob die Mitarbeiter wissen, wofür das Unternehmen steht, für welches sie arbeiten.

Eine weitere Absolventin der FHM, Laura Baden, verfasste „Das Zusammenspiel von Corporate Social Responsibility und Employer Branding als möglicher Erfolgsfaktor in Zeiten des Fachkräftemangels“.

Die Autorin versucht in ihrem Artikel einen theoretischen Leitfaden zu entwickeln, anhand dessen sich das Personalwesen in Unternehmen weiterentwickeln muss, um mit der Abkehr von Geld als einzigen Motivationsfaktor des Arbeitnehmers Schritt zu halten.

Wieso bewerben sich potenzielle Mitarbeiter bei einem Unternehmen und wie überzeugt der Personaler die potenziellen Arbeitnehmer beim Vorstellungsgespräch (Arbeitgeberattraktivität).

Unternehmergeist und nachhaltige Entwicklung (Sustainable Entrepreurship) ist nicht nur für die Wirtschaft, sondern für die Entwicklung unserer ganzen Gesellschaft von herausragender Bedeutung. Das Tempo der Globalisierung, der Einführung neuer Techniken nicht nur im Bereich neuer Medien sondern im Bereich der Industrie (Industrie 4.0) , die drängende Notwendigkeit, im Einklang mit der (noch verbliebenen) Natur unseres Planeten harmonisierende Antworten für das Leben der Menschen zu finden, erfordern in höchstem Maß innovatives, schöpferisches und wirtschaftliches  Denken. Ständig werden wir neu herausgefordert: Zuletzt durch die unerwartet große Zahl von Flüchtlingen. Auf so viele Fragen sind heute unkonventionelle Antworten nötig, mit Althergebrachtem, mit bürokratischem Denken und Handeln werden wir den Herausforderungen nicht gerecht. 

Vielmehr sind unternehmerischer Geist und Neues Denken in allen Bereichen notwendig. 

Zentrale Aufgabe des Bildungswesens auf allen Stufen wird es sein, die dazu notwendigen Voraussetzungen zu schaffen - junge Menschen zu befähigen, ihre Kreativität, ihre Innovationskraft zu entfalten und sie mit den nötigen Kenntnissen auszustatten. Die zukünftige Entwicklung kann nur nachhaltig sein, sonst wird sie nicht stattfinden.

Dies sind die Inhalte von „Sustainable Entrepreurship: Unternehmergeist und nachhaltige Entwicklung als zentrale Aufgabe für das Bildungswesen“, eines Artikels von Herrn Prof. Wolf-Dieter Hasenclever.

Herr Prof. Hasenclever ist als Hochschullehrer am Standort Schwerin in den Themenbereichen Wirtschaftsethik, Entrepreneurship und Nachhaltige Entwicklung für die Fachhochschule des Mittelstands tätig. Des Weiteren ist Herr Prof. Hasenclever Vorsitzender des Vorstands der NFTE Deutschland e.V.

Der sechste Beitrag des Heftes „AM ANFANG WAR DIE IDEE- Der Ideenwettbewerb GLOCAL“ stammt erneut von Frau Prof. Dr. Wolfert. GLOCAL -„think global-act local“ ist das Motto eines studentischen Ideenwettbewerbs zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern (M-V).

Der Artikel beinhaltet zitierte Textpassagen aus den Kurzbeschreibungen eingereichter Ideen der am Finale teilnehmenden Teams des FHM-Baltic College Schwerin 2013 und 2014.

Frau Metje Rocklage arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FHM im Center for Sustainable Governance (CSG) mit dem Schwerpunkt Projekt- und Nachhaltigkeitsmanagement.

Im Zuge dieser Arbeit entstand „Indikatorensystem für Nachhaltigkeit“, um die Definition von Nachhaltigkeit mit einem geeigneten Indikatorensystem für Nachhaltigkeit zu ergänzen.

Die Leiterin Rechnungswesen und Controlling der Fachhochschule des Mittelstands, Bielefeld, Frau Dr. Christiane Spieker, verfasste den Beitrag „Sustainable Administration – quo vadis?“. Aspekte des Nachhaltigkeits-Managements finden bislang noch zu selten Berücksichtigung bei der ergebnisorientierten Steuerung privater Hochschulen. „Sustainable Administration – quo vadis?“ fragt nun nach einem ergebnisorientierten Einsatz von Ressourcen im Hochschul-Management: Ein systematisches Vorgehen verdeutlicht dabei, wie sich eine rationale Gestaltung von Strukturen und Prozessen auf die Erreichung angestrebter Ziele auswirken kann und erklärt zugleich, welche Rolle dabei der Hochschulverwaltung für den nachhaltigen Erfolg einer privaten Hochschule beizumessen ist.

„Projektideen zum Thema Nachhaltigkeit an der Fachhochschule des Mittelstands“ wurde von einer Autorengruppe bestehend aus Studierenden des Studiengangs Betriebswirtschaft unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Wittberg erstellt.

Hochschulen tragen eine besondere Verantwortung bei der Verankerung von Nachhaltigkeit in unsere Gesellschaft. In der Veröffentlichung „Projektideen zum Thema Nachhaltigkeit an der Fachhochschule des Mittelstands“ werden Ansatzpunkte zur Förderung von Nachhaltigkeit an Hochschulen präsentiert. Die Projektideen sind im Zuge des Moduls „Studium Generale“ von Bachelor-Studierenden entwickelt worden.

Ein Interview mit Herrn Michael Lindner von der Börlind GmbH beschäftigt sich mit Unternehmensnachfolge, Nachhaltigkeit und Innovation innerhalb des Unternehmens Börlind. Das Familienunternehmen gilt in Deutschland als Pionier der Naturkosmetikentwicklung und Vorreiter nachhaltiger Wirtschaftsentwicklung.

Der Naturkosmetikhersteller ist im Juli 2015 erneut für seine nachhaltige Philosophie und gelebtes Prinzip mit dem „GREEN BRAND Germany 2015/2016“ ausgezeichnet worden.

Der Frage „Wie kann Nachhaltigkeit ansprechend visualisiert und kommuniziert werden?“ ging das Center for Sustainable Governance (CSG) der Fachhochschule des Mittelstands in Kooperation mit dem FHM-Studiengang Kommunikationsdesign & Werbung unter der Leitung von Herrn Prof. Dickel und Frau Elisa Goldmann nach. Im Zeitraum von einem halben Jahr haben sich die Studierenden in den Begriffs- und Zahlendschungel rund um das Thema Nachhaltigkeit begeben. Entstanden sind grafische Konzeptarbeiten, welche die Datenmengen in anschauliche und eingängige Installationen und Grafiken verwandeln.

Die Arbeiten der jungen Designer sind noch bis Februar 2016 im Foyer der FHM ausgestellt.

Bielefeld, Dezember 2015

Prof. Dr. Anne Dreier, Prof. Dr. Richard Merk, Prof. Bernd Seel
Herausgeber

Heft 7: Ökonomische Globalisierung, Herausforderungen für den deutschen Mittelstand

Durch die Initiative des Instituts für Unternehmensgründung und Unternehmensnachfolge (IUG) der Fachhochschule des Mittelstands (FHM), besuchten am Mittwoch, den 10. Juni 2015 rund 40 Studierende der FHM Bielefeld aus den Studiengängen Mittelstandsmanagement (M.A.), Betriebswirtschaft (B.A.) und Medienwirtschaft (B.A.) die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh, um am „Global Day“ teilzunehmen. Begleitet wurden die Studiengruppen vom Institutsleiter Professor Bernd Seel, Professor Dr. Meike Probst‐Klosterkamp sowie Professor Dr. Silke Kettig. Konkret ging es beim „Global Day“ um vier hochinteressante Vorträge zum Themengebiet „Ökonomische Globalisierung – Herausforderungen für den deutschen Mittelstand“.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Dr. Stefan Empter, Senior Director des Programms „Nachhaltig Wirtschaften“, und Professor Seel, hielt Dr. Thieß Petersen den ersten Vortrag zum Thema „Globalisierung und ökonomische Integration – weltwirtschaftliche Entwicklungen von 1950 bis 2050“. 100 Jahre Globalisierung aus einer makroökonomischen Perspektive wurden durch viele Abbildungen veranschaulicht und verkürzt dargestellt. Eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Gini‐Koeffizienten, ein Hinweis auf die uns bevorstehenden Migrationsbewegungen und der Hinweis auf den immer wichtiger werdenden Produktionsfaktor Kapital werden die Studierenden auch im Anschluss an den „Global Day“ weiter begleiten.
Der Gegensatz zur zumeist mikroökonomischen Perspektive der Lehrveranstaltungen, stellte bei allen Vorträgen eine willkommene Abwechslung dar.
Kontroverse Themen, wie das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP und die Marktchancen eines mittelständischen Unternehmens in China, führten unter den Studierenden zu angeregten Diskussionen. Einig war man sich schnell, dass die Kräfte, die heute die Globalisierung treiben, sich in vier Gruppen einteilen lassen und sich intensiv gegenseitig beeinflussen: Globalisierung der Kapitalmärkte, schneller Technologiewandel, Deregulierung vom Märkten und Industrien und schließlich Wachstum von einigen Schwellenländern. Frau Dr. Cora Francisca Jungbluth, hat einen großen Teil zu dem Thema Chinas (Wieder‐) Aufstieg und der historischen Auseinandersetzung der Wirtschaftsmacht, sowie die Herausforderungen der chinesischen Wirtschaftsentwicklung, zu dieser Schriftenreihe beigetragen.
An den ersten Kontakt anknüpfend, besprachen Professor Bernd Seel und Dr. Stefan Empter direkt im Anschluss weitere Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem IUG und der Bertelsmann Stiftung, sodass der „Global Day“ einen Startschuss für eine langfristige, weitere Zusammenarbeit darstellt.
Das IUG bedankt sich bei der Bertelsmann Stiftung und insbesondere bei Dr. Stefan Empter, Dr. Thieß Petersen und Dr. Cora Francisca Jungbluth, für die Einladung und die ausgesprochen anregenden Vorträge dieser Schriftenreihe.

Heft 8: Wolfgang Krüger u.a.: Digitalisierung und Industrie 4.0 – Herausforderungen für den Mittelstand

In dieser Veröffentlichung wird das o.g. Thema unter folgenden Aspekten abgehandelt:

Die Bedeutung für den Mittelstand, Gestaltungsmöglichkeiten der digitalen Infrastruktur, die Finanzierung, Innovation und digitale Startups, Industrielle Wertschöpfung, Marketing, Vertrieb und Kundenbeziehungsmanagement, Führung, Organisation, Personal und Arbeitsrecht, Rechtliche Herausforderungen und Datenschutz. Drei Fallstudien runden die Studie ab.

Die Veröffentlichung begleitet aktuelle Forschungen der FHM zur Entwicklung eines „Digitalisierungsindex für den Mittelstand“ und eines Projekts im Rahmen des Erasmusprogramms der EU mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und mittelständischen Unternehmen in zwölf europäischen Ländern. Ziel des EU-Förderprogramms „Knowledge Alliances“ ist es, Entwicklungslinien für die weitere Digitalisierung von KMU/SME aufzuzeigen und umzusetzen. Zum Download >>